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Frühling
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Autor:  rodger [ 25.2.2010, 18:18 ]
Betreff des Beitrags:  Frühling

Frühling

Es ist ein linder Frühlingshauch
Heut übers Feld gegangen,
Und nun will Wiese, Baum und Strauch
In tausend Blüthen prangen.
Schon morgen wohl, schon über Nacht
Giebts rings ein duftend Sprießen;
O Frühlingswonne, Frühlingspracht,
Sei mir, sei mir gepriesen!

In meine Seele ist ein Strahl
Vom Himmel mir gedrungen,
Und nun sind Blüthen ohne Zahl
Wie draußen aufgesprungen.
Das sproßt und treibt, will dankbar sein,
Will Glück und Freude spenden.
Herrgott, laß diesen Sonnenschein
Doch niemals in mir enden!

(aus den ‚Himmelsgedanken’)

Dazu ergänzend

[edit. 26.2.11: Link entfernt; funktionierte nicht mehr]

(M.E. lesenswerter Artikel aus der Zeitschrift „Fliege“ mit interessanten Gedanken u.a. seitens Meister Eckhart)

Man kann das INHALTLICHE in den Gedichten Mays, den vermeintlich „frommen Sprüchen“, „kitschigen Floskeln“, „hohlen Phrasen“ und was solcher unverständig - hilflosen Etikettierungen mehr sein mögen, eben auch immer wieder in anderer Form wiederfinden, entsprechende gedankliche / interpretatorische Querverbindungen ziehen.

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