Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

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BeitragVerfasst: 3.1.2008, 22:34 
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Thomas Math hat geschrieben:
Mir ging es darum darzulegen das der Mensch KM wenig mit den von ihm in seinen Spaetwerk gepriesenen Idealen gemein hat.
Mich stoert, dass der Mensch KM so verehrt wird,der scheint nicht gerade ein Mensch gewesen zu sein der grossen Respekt verdiente.


Des öfteren ist zwar meine Meinung der von Tom diametral entgegengesetzt, aber hier gehe ich völlig mit ihm konform. Diese betonte Schönrednerei des Menschen Karl May, die man vielerorts antrifft, geht mir manchmal ganz gewaltig auf den Wecker. Das war ein Mensch mit allem Drum und Dran, und der hatte auch jede Menge sagen wir, ardistanischer Anteile in sich (warum auch nicht), auch welche der unerfreulicheren Art.

Und auch Toms vorherigen Beitrag fand ich zwar meinetwegen von der Art und Weise her etwas grobschlächtig (was mich indes nicht stört, im Gegenteil, mir ist es lieber es redet einer Tacheles als drum herum), aber inhaltlich [fast] völlig ok (wobei mir die Aufzählung nicht so ganz schlüssig erschien. Ob einer sich für homoerotische Kunst oder auch noch mehr interessiert oder z.B. gern Brathuhn mit Reis isst, finde ich in dem Zusammenhang nicht so relevant).

Sich über eine Sache lustig machen (das sinnige „Herabsteigen zum Pinsel“ usw.) und sie trotzdem voll und ganz ernst nehmen, muß sich übrigens meiner bescheidenen Meinung nach überhaupt nicht ausschließen. Z.B. auf Beerdigungen oder bei lehrreichen Pflegeheim-Besuchen kann man es erleben, daß Lachen und Weinen sehr nah beieinanderliegen können. Oder bei Karl May, immer wieder, tödlicher Ernst und reine Ausgelassenheit, nah beieinander, ineinandergreifend, gleichzeitig.


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BeitragVerfasst: 3.1.2008, 23:21 
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Also mal ehrlich: Die beiden letzten Einträge ärgern mich. Dass den Einträgen des Herrn Math nun auch noch applaudiert wird, finde ich grotesk. Im übrigen frage ich zum x-ten Mal: Was hat das alles mit ›Am Jenseits‹ zu tun? Das Thema des Threads ist doch ›Am Jenseits‹, nicht?


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BeitragVerfasst: 3.1.2008, 23:37 
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Ja, so ist das im Leben, auch Freud und Leid liegen eng beieinander ...
(geht uns allen so)

:wink:


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BeitragVerfasst: 3.1.2008, 23:51 
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Hallo Hermann Wohlgschaft,
Ihren letzten Eintrag kann ich sehr gut nachvollziehen. Und was Ihre Frage betrifft, was das alles mit "Am Jenseits" zu tun hat: das Problem hierbei ist, dass sich die Diskussion leider auf das Thema Spiritismus eingeschossen hat, was meiner Meinung nach am Thema des Buches vollkommen vorbeigeht.
Nun eine Bemerkung zu Ihrem Eingangsbeitrag:
Nahtoderfahrungen und ähnliches. Ich weiß nicht, ob aus theologischer Sicht so etwas mit einer Art Seelenwanderung erklärt werden könnte. Aus meiner Sichtweise heraus erscheint es mir so, als ob die NE-Erlebnisse nichts anderes sind als Träume (bitte nicht missverstehen, ich will weder das mit der theolog. Sicht noch das andere ins lächerliche ziehen).
Denn z.B. in "AM JENSEITS" das NE-Erlebnis des Persers, auf den geschossen wird - das sehe ich in Verbindung mit seiner Ohnmacht, in der er sich nach dem Schuss befindet. Und ich denke, dass ebenso wie in einem normalen Schlaf auch in einer Ohnmacht, ja sogar in einem Koma der Mensch träumt. (nicht anders erkläre ich mir auch Mays Schilderung vom Scheintod seiner Großmutter in LuS). Dazu passt m.E. auch, dass der Perser darauf drängt, seine Erlebnisse zügig berichten zu können, weil die Erinnerung schnell schwindet. Genau so geht es uns doch nach dem Erwachen - wir wissen oftmals, dass wir geträumt haben, nur noch manchmal wissen wir, was wir geträumt haben und letztlich vergessen wir das auch relativ schnell.
Übrigens, ein guter Bekannter von mir, der Christ ist, und das auch aktiv, hat sich von mir vor einiger Zeit das Buch ausgeliehen. Ich hatte gestaunt, wie schnell ich es zurückbekam. Er sagte mir dann, dass er nur die Seiten von El Mizan, der Brücke des Todes nach langer Zeit wieder einmal lesen wollte. Das hat mich dann in meiner bisherigen Sicht auf diese Stelle irre gemacht. Ich hatte lange gemeint, dass sich May dort als eine Art Psychologe versucht, der die verschiedenen Arten des Menschen, charakterlich gesehen, darstellen will. Ich bin mir bis heute unsicher, ob ich damit teilweise oder komplett falsch lag oder nicht.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 0:07 
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Am Jenseits und Spiritismus passt doch irgendwie,oder.

@KA ich habe die KM Chronik als Quelle benutzt,was Mays Aufenthalt in MA und seine Teilnahme an spiritistischen Seancen angeht,falls dort falsche Informationen stehen,I'm sorry.

@HW Religion als solche ist fuer mich grotesk,da man kritische Intelligenz mit Glauben an Dinge ersetzt,die der modernen Naturwissenschaft entgegengesetzt sind.
So gesehen ist Aberglaube und Glaube meist dasselbe.

@R Hast recht, was den Charakter eines Menschen angeht ist eine Vorliebe fuer homoerotische Kunst genauso wichtig wie die Vorliebe fuer Brathuhn.

So jetzt haelt der groteske und grobschlaechtige Ami seinen Mund bevor ich in der Hoelle brate.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 0:16 
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Rene Grießbach hat geschrieben:
Ich hatte lange gemeint, dass sich May dort als eine Art Psychologe versucht, der die verschiedenen Arten des Menschen, charakterlich gesehen, darstellen will. Ich bin mir bis heute unsicher, ob ich damit teilweise oder komplett falsch lag oder nicht.


"Am Jenseits" ist ein hochinteressantes Buch, das man, wie eigentlich alle Bücher, aus ganz verschiedenen Blickwinkeln betrachten kann, und je nachdem, wie man das Prisma dreht, sieht man etwas anderes; Deutungsmöglichkeiten stehen nebeneinander und schließen sich nicht aus. "Komplett falsch" lagen Sie sicherlich nicht. Man kann die ganze Passage durchaus AUCH recht diesseitig deuten oder betrachten. Karl May war jemand, der zeitlebens Bewußtseinsarbeit betrieb, m.E. die lohnendste Beschäftigung überhaupt. Hingucken, wahrnehmen, sich auseinandersetzen, nichts beschönigen, so unangenehm das auch gelegentlich sein mag, für andere oder sich selber. Und diese ganze Passage, die Sie ansprechen, zeigt, daß er sehr viel durchschaut hat, man ihm schlecht etwas vormachen konnte. Er hat mit einem Thomas Mannschen Röntgenblick in die Dinge hineingesehen, wobei ein Unterschied zwischen Mann und ihm ist, daß ersterer von unangenehmer Eiseskälte war, letzterer mit einem großen Herzen versehen. Was nun nicht heißt, daß er nicht auch kalt, gleichgültig, selbstsüchtig usw. sein konnte. Hier folgen ja erfahrungsgemäß nur noch wenige, die Leute wollen halt immer schön Klarheit haben, Gut oder Böse oder Schwarz oder Weiß usw., doch die Verhältnisse, sie sind nun mal nicht so.

:wink:

Zu "Am Jenseits" gab es übrigens mal eine ausführliche Leserunde im Forum der Bücherdatenbank karl-may-buecher.de, auf die hiermit verwiesen sei.

Ich werde gleich noch eine Stelle zitieren, die mich seinerzeit sehr beeindruckt hat.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 0:33 
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Ich stelle gerade fest, die Stelle, die ich zitieren wollte, habe ich schon am 12.12.2005 um 22.18 h zitiert, im Thread "Endlich Wohlgschaft-Biografie erschienen" auf der ersten Seite. Hm. Da sieht man mal wieder, es ändert sich nichts ...

("Das Karussell geht immer immer rundherum ...")


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 9:21 
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Wie Rene Griesbach richtig vermerkt, geht die Spiritismusdebatte am Thema des ›Jenseits‹-Buches völlig vorbei.

Die von rodger (im anderen Thread) zitierte Romanstelle ist m. E. ein besonders eindrucksvoller Beleg für die komplizierte Vielschichtigkeit des Pänomens Karl May. Um so mehr aber stört mich die unsachlich tendenziöse Art, in der Herr Math, in manchen seiner Beiträge, die zwiespältige Person Karl Mays nur simpel schlecht redet. Das geht, für meinen Geschmack, schon in Richtung Diffamierung und Ehrabschneiderei. Ich sage es einmal ganz dezent: Herr Math scheint eine Vorliebe für allergröbste Vereinfachungen zu haben – nicht nur, was Karl May betrifft.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 10:40 
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Die Passage um die "Brücke des Todes" ist wirklich, auf ihre ganz eigene Art, herzerfrischend (diese Wortwahl ist bewußt ein wenig tollkühn, und die entsprechende Empfindung wird auch individuell durchaus unterschiedlich ausfallen ...)

Man lese (z.B. auf den Seiten der KMG) im dritten Kapitel "El Mizan" etwa ab

"Ich stehe auf einem hohen, breiten Steine" (Fehsenfeld-Reprint S. 313),

da kriegen sie alle ihr Fett weg ...

Schon klasse, der May. Was an seinen charakterlichen Fragwürdigkeiten, auf die Tom Math und andere erfreulicherweise immer wieder mal mit Recht hinweisen (damit es nicht gar zu feierlich wird), nichts ändert.

:wink:


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 11:45 
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Die von rodger angeführte Passage gehört, das sehe ich auch so, zu den stärksten Partien in ›Am Jenseits‹.

Zu Rene Griesbachs Eintrag vom 3.1.08, 22.51 Uhr: Nein, mit Seelenwanderung sind die Nahtoderfahrungen m. E. nicht zu erklären. Auch nicht als Traumgeschehen. Zwar gibt es gewisse Ähnlichkeiten zwischen NE und Traumbildern, die Unterschiede sind aber wesentlich größer als die Gemeinsamkeiten. Zum Beispiel die – für NE typische und millionenfach nachgewiesene – Lebensrückschau bei klarstem Bewusstsein und in detailgenauer Erinnerung kommt im Traumgeschehen, m. W., SO nicht vor.

Damit ist freilich nicht bestritten, dass die inneren Erlebnisse von (für den Außenbetrachter ›bewusstlosen‹) Koma-Patienten TEILWEISE auch traumähnliche Elemente aufweisen. Vielleicht könnten manche Träume als schemenhafte Vorwegnahme von NE gedeutet werden. Es gibt auf diesem Gebiet zahlreiche und wissenschaftlich seriöse Untersuchungen.

Wohl im Unterschied zu Khutab Agha, in Mays ›Jenseits‹-Roman, können sich die meisten Personen mit NE an diese Erlebnisse auch in späterer Zeit (mehr oder weniger genau) erinnern.

Mit herzlichem Gruß an alle, nicht zuletzt auch an Herrn Math
HW


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 19:21 
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Mal eine Frage:
(ich muss vorwegschicken, dass ich es bisher nicht geschafft habe, "Am Jenseits" zu Ende zu lesen, es handelt sich nicht um eine Lektüre, die man sich feierabendlich schnell mal reinziehen kann, die langen Dialoge und die vor-dem-Tod und nach-dem-Tod-Thematik, das Tiefgründige, all das bedarf auch einer gewissen Aufnahmebereitschaft und Beschäftigung).
Aber ich höre und lese über dieses Werk, wieviel Erkenntnissuche und theologische Botschaften, Erlösungssuche und Lebensgrenzenüberlegungen, und was weiß ich noch alles in diesem "Am Jenseits" steckt.
Nun hat May den Handlungsboden dafür ja wiederum in den Orient verlegt.
Gibt es hier nur christliche Überlegungen, oder ist das alles auch verwoben oder vielleicht sogar gegenübergestellt mit dem Islamismus. Sucht May Allgemeingültiges, setzt er sich auseinander mit z.B. Halefs, des Münedschis oder des Persers Anschauung oder köchelt er nur in seiner eigenen Kultur herum? Oder ist das alles gar nicht relevant?

Sylvia


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 19:22 
Karl May wäre gut beraten gewesen wenn er nach seiner Rückkehr aus dem Orient 1900 die Fortsetzung von "Am Jenseits" geschrieben hätte und nicht seine treue Leser auf Wege geführt hätte, die diese gar nicht kennenlernen wollten.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 19:30 
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Waukel hat geschrieben:


Sucht May Allgemeingültiges,

Oder ist das alles gar nicht relevant?



Zweimal Ja.

Möglicherweise wird man mir hier gleich was anderes erzählen, und das wäre auch in Ordnung, es gibt immer verschiedene Betrachtungsweisen, aber meiner Meinung nach geht es May um Allgemeingültiges, und die anderen genannten Aspekte sind in der Tat nicht relevant bzw. zu vernachlässigen (wie gesagt, meine persönliche Meinung).

Das Buch könnte theoretisch ebensogut auch in der Prärie oder in der Uckermark spielen ... wobei die Wüste schon das richtige "Bild" ist.

Und geprägt, stark beeinflußt ist das Ganze (bzw.: das Element Münedschi - Ben Nur) m.E. (ich hoffe, Herr Wohlgschaft bleibt entspannt und es geht ihm gut; meines ausdrücklichen Wohlwollens sei er einmal mehr versichert) durch die konkrete Beschäftigung mit Spiritismus am heimischen Tisch in Sachsen.


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 19:43 
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Werner Fleischer hat geschrieben:
und nicht seine treue Leser auf Wege geführt hätte, die diese gar nicht kennenlernen wollten.


Das wusste der Riese wohl, daß die das nicht wollten,

im Gedicht "Zum Alabasterzelt" schrieb er

"und hättet ihr gewußt, es gilt zu steigen - ich brächte euch aus Basra nicht heraus."

(auf S. 416 in der ALTEN Ausgabe (mit blauem Deckelbild) von „Lichte Höhen“ abgedruckt).

*

Und im Vorwort zu den Erzgebirgischen Dorfgeschichten schrieb er 1903:

Komm, lieber Leser, komm! Ich führe dich hinauf in das Gebirge. Du kannst getrost im Geiste mit mir gehen. Der Weg ist mir seit langer Zeit bekannt.
Ich baute ihn nun vor fast dreißig Jahren, und viele, viele kamen, die meine Berge kennen lernen wollten, doch leider nur, um sich zu unterhalten! Daß es auch Höhen gibt, in denen man nach geist'gem Erze schürft, das sahen sie bei offnen Augen nicht, und darum ist es unentdeckt geblieben.
Ich führte sie dann einen andern Weg, der von der flachen Wüste aufwärts stieg, durch fremdes Land und fremde Völker führt und oben enden wird bei Marah Durimeh. Auf diesem Weg begann man, zu begreifen. Man sah nun endlich ein, was die Erzählung ist: nur das Gewand für geistig frohes Forschen. Man hat gelernt, zum Sinn hinabzusteigen, der uns des Erzes Adern, der Tiefe Reichtum zeigt. Wer das ihm Nahe nicht verstehen will, den muß man klüglich in die Ferne leiten, wenn auch auf die Gefahr, dabei verkannt zu werden!
Heut kehr ich nun ins Vaterland zurück, um jenen alten Weg aufs Neue zu betreten. Er ist nicht weit und auch nicht unbequem. Er führt nur auf ein kleines »Musterbergle«. Wir nehmen uns ein »Sonnenscheinchen« mit, soeinen Seelenstrahl, der uns zu leuchten hat, bis wir an unser kleine»Häusle« kommen. Im »Bergle« gibt es Silber, wohl auch ein wenig Gold. Das wird bewacht vom Geist des Neubertbauers. Wer diesen Geist, den doppelten, begreift, der darf den Schatz und dann sich selbst auch heben!


:!:


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BeitragVerfasst: 4.1.2008, 20:08 
Da war wohl der Wunsch Vater des Gedankens


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