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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 29.8.2010, 23:55 
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Und dicke Marathonläufer hab ich noch nie gesehen, dafür aber unterernährte, schwindsüchtige Typen, die vielleicht nicht an Herzinfarkt sterben, aber womöglich mal an Kreislaufkolaps.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 29.8.2010, 23:57 
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Thomas Math hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Massvolles Essen, aber dann bitte mit Genuß (ansonsten würde ich für Weltraumnahrung oder Infusionen tendieren wenns auf den Genuß nicht mehr ankommt (wir können uns aber auch gleich erschießen wenn wir den Weg zuende denken)).

Wer sagt denn,dass massvolles Essen nicht genussvoll sein soll ?

Es wird den Menschen so suggeriert.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 29.8.2010, 23:59 
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markus hat geschrieben:
Und dicke Marathonläufer hab ich noch nie gesehen

Da gab's mal einen gewissen Josef Fischer ... (den gibt's noch, aber ob er noch Marathon läuft weiß ich nicht)

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:02 
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markus hat geschrieben:
Biochemie hin, Biochemie her, es funktioniert halt nicht bei jeden. Der eine wird dick wenn er nur ein Stück Sahnetorte ansieht, der andere kann schlemmen soviel er will und nimmt kaum zu. Sowas nennt man Veranlagung. Schon mal was von guten und schlechten Essensverwertern gehört? Und Sie wollen Arzt sein? Einer dieser Sorte wo ich mich ganz sicher nicht wohl fühlen würde.

Im Krieg oder bei Hungersnöten überleben die guten Essensverwerter (also die schnell dick werden) eher, als die schlechten Essensverwerter. Das ist Überlebensstrategie der Natur, das hat sie so eingerichtet. Nicht zum abnehmen sind wir da, sondern zum überleben, das müssen wir uns endlich mal vor Augen halten. Das ist auch der Grund für den berühmten Jojo-Effekt. Erst nimmt man bei einer Diät unwahrscheinlich ab, um anschließend wieder umso mehr zuzunehmen. Das ist eine Überlebensstrategie unseres Körpers, der es natürlich nicht weiß daß wir heutzutage im Überfluß leben und es geht ihm im Grunde auch am A... vorbei. Für ihn herrscht immer Notzeit und akute Hungersnot, also muß er in guten Zeiten vorsorgen. Also werden die meisten von uns dick und nicht weil wir zuviel essen.

Also so einfach wie's Du Dir grad' bastelst ist es nun auch wieder nicht ...

:roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:10 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Biochemie hin, Biochemie her, es funktioniert halt nicht bei jeden. Der eine wird dick wenn er nur ein Stück Sahnetorte ansieht, der andere kann schlemmen soviel er will und nimmt kaum zu. Sowas nennt man Veranlagung. Schon mal was von guten und schlechten Essensverwertern gehört? Und Sie wollen Arzt sein? Einer dieser Sorte wo ich mich ganz sicher nicht wohl fühlen würde.

Im Krieg oder bei Hungersnöten überleben die guten Essensverwerter (also die schnell dick werden) eher, als die schlechten Essensverwerter. Das ist Überlebensstrategie der Natur, das hat sie so eingerichtet. Nicht zum abnehmen sind wir da, sondern zum überleben, das müssen wir uns endlich mal vor Augen halten. Das ist auch der Grund für den berühmten Jojo-Effekt. Erst nimmt man bei einer Diät unwahrscheinlich ab, um anschließend wieder umso mehr zuzunehmen. Das ist eine Überlebensstrategie unseres Körpers, der es natürlich nicht weiß daß wir heutzutage im Überfluß leben und es geht ihm im Grunde auch am A... vorbei. Für ihn herrscht immer Notzeit und akute Hungersnot, also muß er in guten Zeiten vorsorgen. Also werden die meisten von uns dick und nicht weil wir zuviel essen.

Also so einfach wie's Du Dir grad' bastelst ist es nun auch wieder nicht ...

:roll:

Was heißt hier bastelst? Das ist alles nachzulesen, wissenschaftlich fundiert, so wie es der Herr aus Minnesota immer so gerne haben will. Und wer sagt daß es einfach ist? Nur, so einfach "Viel Essen, wenig Bewegung=Fett" gehts auch nicht. Das ist mir zu billig formuliert. Und das von einem Studierten. Da lachen ja die Hühner...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:14 
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Ich bitt' Euch, Freund, es ist tief in der Nacht. Wir müssen's diesmal unterbrechen.

Johann Rüdiger van Monnem, Gast-Goethe


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:20 
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Ich bitte um Verzeihung, ich bin noch nicht müd, denn ich hatte bis Freitag morgen Nachtschicht. Aber so schlafet wohl. Gute Nacht allerseits...

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:22 
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markus hat geschrieben:
rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Biochemie hin, Biochemie her, es funktioniert halt nicht bei jeden. Der eine wird dick wenn er nur ein Stück Sahnetorte ansieht, der andere kann schlemmen soviel er will und nimmt kaum zu. Sowas nennt man Veranlagung. Schon mal was von guten und schlechten Essensverwertern gehört? Und Sie wollen Arzt sein? Einer dieser Sorte wo ich mich ganz sicher nicht wohl fühlen würde.

Im Krieg oder bei Hungersnöten überleben die guten Essensverwerter (also die schnell dick werden) eher, als die schlechten Essensverwerter. Das ist Überlebensstrategie der Natur, das hat sie so eingerichtet. Nicht zum abnehmen sind wir da, sondern zum überleben, das müssen wir uns endlich mal vor Augen halten. Das ist auch der Grund für den berühmten Jojo-Effekt. Erst nimmt man bei einer Diät unwahrscheinlich ab, um anschließend wieder umso mehr zuzunehmen. Das ist eine Überlebensstrategie unseres Körpers, der es natürlich nicht weiß daß wir heutzutage im Überfluß leben und es geht ihm im Grunde auch am A... vorbei. Für ihn herrscht immer Notzeit und akute Hungersnot, also muß er in guten Zeiten vorsorgen. Also werden die meisten von uns dick und nicht weil wir zuviel essen.

Also so einfach wie's Du Dir grad' bastelst ist es nun auch wieder nicht ...

:roll:

Was heißt hier bastelst? Das ist alles nachzulesen, wissenschaftlich fundiert, so wie es der Herr aus Minnesota immer so gerne haben will. Und wer sagt daß es einfach ist? Nur, so einfach "Viel Essen, wenig Bewegung=Fett" gehts auch nicht. Das ist mir zu billig formuliert. Und das von einem Studierten. Da lachen ja die Hühner...

Ach Markus die Maer von schlechten oder gutem Essensverwerter wird nicht dadurch wahr,das man sie immer wieder tradiert.
Fett ist wer entweder zuviel isst oder sich zuwenig bewegt.
Mit positiver Energiebilanz nimmt man zu mit negativer ab.Und was den Koerper angeht der unbedingt mehr Futter will, vergess das Gehirn nicht,dass auch nein sagen kann.


Gewisse Ausnahmen zum Beispiel Steroideinnahme oder extrem seltene Stoffwechselstoerungen durch Mutation von Enzymen hast Du sicher nicht gemeint.Und selbst da gilt die Energieregel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:26 
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Somit ist mein Vater also ein wissenschaftliches Phänomen.

(manchmal frage ich mich, USA, ok, aber welcher Planet...?)

Jetzt aber raus hier... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 0:59 
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markus hat geschrieben:
Somit ist mein Vater also ein wissenschaftliches Phänomen.

:

Inwiefern ?
Er isst nichts und ist doch fettleibig ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 4:13 
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rodger hat geschrieben:

Es gibt auch Lachsöl, Artischocke u.a.

Ich habe nichts gegen solche Mittel wenn sie denn wirken,das Lachsoel oder besser die darin enthaltenen Fettsaeuren senken tatsaechlich den Cholesterollevel aber nur sehr gering waehrend Beta-HMGsReductase inhibitors das sehr viel besser koennen,was dan leider auch mehr unerwuenschte Wirkungen verursacht.
Im Grunde gilt je wirksamer ein Medikament ist ,um so groesser sind meist seine unerwuenschter Wirkungen.Das gilt auch fuer "natuerliche" Medikamente.
Eine sogenannte sanfte Medizin gibt es nicht.
Was Dich angeht,wenn Dein Cholesterol level nur so geringfuegig erhoeht ist,dass Omega-Fettsauren ausreichen, bleib bei den Fischoelen.

Nur damit kein falscher Verdacht aufkommt,ich bin keineswegs ein Freund der Pharmaindustrie aus vielen Gruenden, nicht zuletzt weil hier meist der Profit Vorrang vor guter Wissenschaft geniesst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 6:58 
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Zu Thomas Math (0.07 Uhr):

Einen depressiven oder anderweitig emotional gestörten Menschen würde ich niemals als »geisteskrank« bezeichnen. Selbst bei Psychosen vermeide ich dieses Wort. Ich habe den, diskriminierenden, Begriff »geisteskrank« hier in der Günzburger Psychiatrie noch niemals aus dem Mund eines Arztes gehört. Man spricht allenfalls von Psychosen (z. B. aus dem schizophrenen Formenkreis), aber nicht von Geisteskrankheit. Der Wiener Psychiater Viktor Frankl lehnte den Begriff »Geisteskrankheit« kategorisch ab. Er vertrat die These: Der Geist des Menschen kann niemals erkranken.

Ich würde so formulieren: Ein psychiatrischer Patient »hat« evtl. eine Psychose, aber er »ist« nicht schizophren usw. Denn er muss und soll sich mit seiner Erkrankung nicht identifizieren, er kann sich - aufgrund seiner Geistigkeit - von ihr distanzieren. Dies ist überhaupt die Aufgabe des Therapeuten: Dem Patienten dabei helfen, sich von seiner Krankheit zu distanzieren und die gesunden Anteile seiner Persönlichkeit zu stärken.

Um nicht missverstanden zu werden: »sich distanzieren« ist etwas anderes als »nicht wahrhaben«. Natürlich ist es wichtig, dass ein Patient seine Erkrankung erkennt. Ohne vorausgehende Krankheitseinsicht ist Heilung nicht möglich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 7:38 
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Übrigens findet sich in Mays Selbstbiographie - mit Bezug auf seine psychische Verfassung während der Straftäterzeit - die interessante Unterscheidung: »Ich war seelenkrank, nicht geisteskrank.«


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 8:04 
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Karl May hat geschrieben:
Ich war seelenkrank, aber nicht geisteskrank. Ich besaß die Fähigkeit zu jedem logischen Schlusse, zur Lösung jeder mathematischen Aufgabe. Ich hatte den schärfsten Einblick in alles, was außer mir lag; aber sobald es sich mir näherte, um zu mir in Beziehung zu treten, hörte diese Einsicht auf. Ich war nicht imstande, mich selbst zu betrachten, mich selbst zu verstehen, mich selbst zu führen und zu lenken. Nur zuweilen kam ein Augenblick, der mir die Fähigkeit brachte, zu wissen, was ich wollte, und dann wurde dieses Wollen festgehalten bis zum nächsten Augenblicke. Es war ein Zustand, wie ich ihn noch bei keinem Menschen gesehen und in keinem Buche gelesen hatte. Und ich war mir dieses seelischen Zustandes geistig sehr wohl bewußt, besaß aber nicht die Macht, ihn zu ändern oder gar zu überwinden. Es bildete sich bei mir das Bewußtsein heraus, daß ich kein Ganzes mehr sei, sondern eine gespaltene Persönlichkeit, ganz dem neuen Lehrsatze entsprechend, nicht Einzelwesen, sondern Drama ist der Mensch. In diesem Drama gab es verschiedene, handelnde Persönlichkeiten, die sich bald gar nicht, bald aber auch sehr genau voneinander unterschieden.

Wenn man sich das genau anschaut, stellt man fest, daß weder von Geistes-, noch von Seelenkrankheit die Rede sein kann, er beschreibt im Grunde ganz alltägliche Dinge, wie sie mehr oder weniger bei Jedermann zutreffen ... Daß man das, was man erkannt hat, nicht [immer] umsetzen kann, eine Diskrepanz besteht zwischen Erkennen und Sich danach richten, ist ja nun wahrlich nichts Ungewöhnliches ... und die Sache mit den verschiedenen Anteilen, die man so in sich hat, ebenfalls nicht ...

Karl May fährt fort:

Zitat:
Da war zunächst ich selbst, nämlich ich, der ich das Alles beobachtete. Aber wer dieses Ich eigentlich war und wo es steckte, das vermochte ich nicht zu sagen. Es besaß große Aehnlichkeit mit meinem Vater und hatte alle seine Fehler. Ein zweites Wesen in mir stand stets nur in der Ferne. Es glich einer Fee, einem Engel, einer jener reinen, beglückenden Gestalten aus Großmutters Märchenbuche. Es mahnte; es warnte. Es lächelte, wenn ich gehorchte, und es trauerte, wenn ich ungehorsam war. Die dritte Gestalt, natürlich nicht körperliche, sondern seelische Gestalt, war mir direkt widerlich. Fatal, häßlich, höhnisch, abstoßend, stets finster und drohend; anders habe ich sie nie gesehen, und anders habe ich sie nie gehört. Denn ich sah sie nicht nur, sondern ich hörte sie auch; sie sprach. Sie sprach oft ganze Tage und ganze Nächte lang in einem fort zu mir. Und sie wollte nie das Gute, sondern stets nur das, was bös und ungesetzlich war. Sie war mir neu; ich hatte sie nie gesehen, sondern erst jetzt, seitdem ich innerlich gespalten war. Aber wenn sie einmal still war und ich darum Zeit fand, sie unbemerkt und aufmerksam zu betrachten, dann kam sie mir so vertraut und so bekannt vor, als ob ich sie schon tausendmal gesehen hätte. Dann wechselte ihre Gestalt, und es wechselte auch ihr Gesicht. Bald stammte sie aus Batzendorf, aus dem Kegelschub oder aus der Lügenschmiede. Heut sah sie aus wie Rinaldo Rinaldini, morgen wie der Raubritter Kuno von der Eulenburg und übermorgen wie der fromme Seminardirektor, als er vor meinem Talgpapiere stand.

Wieder die Anteile ... und in großer Offenheit spricht er auch von den weniger "gefälligen" ... Hübsch das [halbe] Witzchen am Ende mit dem Seminardirektor, ganz ohne Witzchen kann oder mag er nicht ...

Und kurz darauf lesen wir

Zitat:
Was sich in jedem Menschen vollzieht, ohne daß er es bemerkt oder auch nur ahnt, das vollzog sich in mir, indem ich es sah und hörte.

Das heißt doch eigentlich nichts anderes als daß er sich Dingen bewußt war, derer andere sich halt nicht bewußt sind ... und dürfte zutreffen.

Zitat:
ich machte diese Beobachtungen mit einer Objektivität und Kaltblütigkeit, als ob es sich nicht um mich selbst, sondern um einen ganz anderen, mir vollständig fremden Menschen handle.

Sozusagen eine der leichtesten Übungen ... (finde ich ...)

Zitat:
Solche innere Kämpfe hat jeder denkende Mensch, der vorwärts strebt, durchzumachen.

Eben.

Zitat:
Bei ihm sind es Gedanken und Empfindungen, die gegeneinander streiten. Bei mir aber hatten diese Gedanken und Regungen sich zu sichtbaren und hörbaren Gestalten verdichtet.

Naja ... vielleicht übertreibt er mal wieder ein bißchen, veranschaulichenderweise. Gibt's natürlich, sowas, klar, aber ob es bei ihm wirklich so war, so weit ging ?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ilmers May-Buch
BeitragVerfasst: 30.8.2010, 8:30 
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Registriert: 18.10.2007, 23:48
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Wohnort: Krähennest
Thomas Math hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Somit ist mein Vater also ein wissenschaftliches Phänomen.

:

Inwiefern ?
Er isst nichts und ist doch fettleibig ?

Genau umgekehrt.


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