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Zwei Funde im 'Spiegel'
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Autor:  rodger [ 3.12.2010, 19:30 ]
Betreff des Beitrags:  Zwei Funde im 'Spiegel'

"Franz Josef Wagner wollte Schriftsteller werden. Viele wollten Schriftsteller werden, doch Wagner wollte es wirklich. Als Kind hat er Karl May umgeschrieben, er riss die Seiten heraus, auf denen Winnetous Schwester Nscho-tschi stirbt, schrieb die Seiten neu und klebte sie 'mit Mehlpappe' in das Buch ein. In Wagners Version überlebt Winnetous Schwester und heiratet Old Shatterhand."

(im aktuellen Heft in einem Bericht über den 'BILD'-Kolumnisten Franz Josef Wagner, S. 170)

Auf der Suche danach nebenbei ergoogelt:

"Und Karl May, sonst spezialisiert auf die Jagdgründe Winnetous und Old Shatterhands, widmete dem Wittelsbacher unter dem Titel 'Der Weg zum Glück' sogar eine sechsbändige Alpensaga.

Mit ungelenken bayrischen Dialekteinsprengseln ( "Was? Himmelsakra!") schildert der sächsische Geschichtenerzähler die Heldentaten eines königlichen Rübezahls, der in den bayrischen Bergen mit dem Knüppel in der Hand für Ordnung sorgt und die "Muren-Leni" auf der Alm gegen wilde Bären verteidigt."

(aus einem früheren Bericht über Ludwig II.)

Ich habe den Roman kürzlich wieder gelesen, an einen Knüppel in der Hand Ludwigs erinnere ich mich nicht ... aber ich kann mich täuschen ... außerdem ist der Plural bei den Bären als rein rhetorisch anzusehen. 1 Bär kommt vor. Und der Anton ist's, der hilft.

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