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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 15.1.2011, 23:28 
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rodger hat geschrieben:
Wir hatten mal einen lockerflockigen Herrn Gabbert, vor knapp vierzig Jahren. Der hat uns u.a. erzählt, der zweite Weltkrieg sei eigentlich eine Marktbereinigungsmaßnahme größeren Ausmaßes gewesen ... den haben sie dann nach Brake versetzt...

Zu Recht!


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 21:46 
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Die zukünftigen Schwiegerväter in den Humoresken deuten meiner Meinung nach auf seinen Vater hin, die dann nachher (anders als in der Realität) sich milde stimmen lassen. Oder haben sie was mit seinem wahren Schwiegervater zu tun? Ich glaube die Familie von Emma war wohlhabender als die von May, in den Humoresken ist es so und der arme Held kommt nur an seine Angebetete durch eine Mitgift die er meist zufällig im Hause der Schwiegereltern in spe findet.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 21:56 
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Siehe Thread "Am Rio ..." :D Dort geht es dann nach einem Abstecher über Humoresken, Erzgebirgische Dorfgeschichten und Seehundsjagd g'schwind zurück nach Südamerika ... Hängt halt alles zusammen. Daß nicht Gold & Geld alleinige Basis sein kann für "richtiges Leben" (im Falschen ...), steht übrigens sehr deutlich am Ende von "Das Vermächtnis des Inka". Wie es im "Sendador" ist habe ich im Moment nicht im Kopf, vermutlich ähnlich.

Die Welt ist teilweise schon ziemlich "heillos" in den Humoresken ... Batzendorf ... Wie schrieb Thomas Mann, was er sah war dies, Komik und Elend ... könnte ein Motto der "Humoresken" sein ...

May hat durchschaut daß die Welt seiner Humoresken wie seiner Heimat (der Erfahrungswelt des dörflichen Lebens, in der er aufwuchs) verdorben und verlogen ist ... und da soll nun Geld helfen ... wie soll das gehen ... diese "Happy Ends" sind aufgesetzt, da werden Konflikte zugekleistert statt aufgearbeitet ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 21:57 
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rodger hat geschrieben:
Was ist denn das für eine Basis, wenn eine Verbindung nur zustande kommen kann, wenn Geld da ist ... erbärmlich ... das kann er doch nicht wirklich so gemeint haben, daß dann sozusagen alles gut und schön sei ...

Das habe ich mich auch gefragt und war einigermaßen irritiert. Aber ich denke er hat damit die Zeit und deren Verhältnisse schildern wollen in der er lebte (aber es hat sich kaum etwas geändert, vieles ist nur auf Lug, Trug, Selbstbetrug aufgebaut). Ein bischen klingen die Humoresken auch nach Karikatur.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 21:58 
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Es ist durchaus auch Menschlichkeit dabei, Humor, Lebensfreude ... eine bunte Mischung. Wie im Leben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:08 
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Zum Aufarbeiten von Konflikten waren die Humoresken anscheinend nicht da. Übrigens, wer erwartet daß man sich bei den Humoresken vor lachen in die Hose macht, den muß man enttäuschen. Es gab nur ganz wenige Stellen die mir mehr als ein äußerliches Lächeln abgerungen haben. Meist war es ein stilles, innerliches lachen. Es sind keine plumpen, schenkelklopfenden Pointen die dort vorkommen und das braucht es auch nicht.

Es ist wie bei Loriot. Von ihm gibt es kaum Sketche bei denen ich mich vor lachen krum biege. Es ist der feine Humor und der ist mir tausendmal lieber als der Brachialhumor eines Mario Barth oder Atze Schröder. Obwohl es doch den ein oder anderen derben Witz gibt über den ich so richtig herzhaft lachen kann. Aber alles zu seiner Zeit.

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:29 
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markus hat geschrieben:
Zum Aufarbeiten von Konflikten waren die Humoresken anscheinend nicht da.

Jenun ... das ginge natürlich auch ... so etwas kann ja durchaus spielerisch, mit Leichtigkeit und Witz, daherkommen ...

Zitat:
Übrigens, wer erwartet daß man sich bei den Humoresken vor lachen in die Hose macht, den muß man enttäuschen. Es gab nur ganz wenige Stellen die mir mehr als ein äußerliches Lächeln abgerungen haben. Meist war es ein stilles, innerliches lachen. Es sind keine plumpen, schenkelklopfenden Pointen die dort vorkommen und das braucht es auch nicht.

Das werden einige anders sehen und die Wasserfaß- / Gipsfaß- / Mehlfaß- und was dergleichen Scherereien mehr sind wer weiß wie lustig finden ... Ich kann da auch überhaupt nicht drüber lachen, nicht einmal müde lächeln ...

Zitat:
Es ist der feine Humor
Z.B. bei der Lesung ... Stichwort Krawehl ... das ist schon sehr komisch, genau so sehen sie aus, so ticken, denken, sprechen, gucken sie ... auch die Damen Lesungsveranstalterinnen und die Herrschaften im Publikum ... aber laut lachen ist da auch nicht bei mir. Mehr innerlich still freuen ...

Zitat:
und der ist mir tausendmal lieber als der Brachialhumor eines Mario Barth oder Atze Schröder.

die langweilen mich sozusagen zu Tode bzw. (Barth) lösen heftige innere Abwehrmechanismen aus ... das ist sozusagen eine Beleidigung des Menschengeschlechtes, was der Kerl treibt ... und wenn er dreimal recht hat, so überdeutlich will ich es gar nicht vor Augen kriegen, es reicht mir was ich so schon jeden Tag wahrnehmen muß, ohne sein, sagen wir höflich, Antlitz ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:38 
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Aber einige werden jetzt dagegen halten: "Aber der kriegt doch 70000 in ein Stadion (der Barth), der muß doch gut sein." Meinetwegen.

Vor kurzem habe ich ihn mal auf CD gehört. Da grölte er nicht so rum wie auf der Bühne, da sprach er leise und ruhig, da gefiel er mir etwas besser (aber reichen tut das nicht).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:52 
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Ich weiß ja daß ein Misthaufen stinkt (nicht Herr Barth ist gemeint sondern das was er karikiert), ich muß nicht noch mit der Nase hineingestoßen werden ... aber die Leut' riechen das halt gern und finden es lustig und freuen sich darüber ... ich gebe zu eine mir selber nicht ganz klare persönliche Animosität spielt auch eine Rolle, ich kann den Kerl wirklich nicht vertragen, wenn er seine Augen verdreht und die Kamera voll drauf ist ... ich find's widerwärtig, sorry ... vielleicht ist er ja eigentlich ganz nett, mag sein ... der Hallervorden z.B. ist privat auch ganz anders als auf dem Bildschirm ... (aber den kann ich auch auf dem Bildschirm ertragen, den anderen nicht ... :D )

Kommen wir wieder zu May und Humoresken, und nehmen den Misthaufen gleich mit: der ist halt unterschiedlich darstellbar, wenn Thomas Mann das macht, spürt man Eiseskälte, daß es einen frieren kann, wenn aber Karl May das macht, spürt man Menschlichkeit, Warmherzigkeit, trotz alledem ... so etwas ähnliches wie etwa "ihr seid zwar alle erbärmliche, kleine Hallunken, ich auch, und es ist schon alles irgendwie ziemlich besch....., aber irgendwie mag ich euch & es trotzdem einigermaßen" ...

8)


Zuletzt geändert von rodger am 26.1.2011, 22:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:53 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
Es ist der feine Humor
Z.B. bei der Lesung ... Stichwort Krawehl ... das ist schon sehr komisch, genau so sehen sie aus, so ticken, denken, sprechen, gucken sie ... auch die Damen Lesungsveranstalterinnen und die Herrschaften im Publikum ... aber laut lachen ist da auch nicht bei mir. Mehr innerlich still freuen ...

Es ist halt wie gesagt ein feiner, stiller, fast hätte ich gesagt seriöser Humor (es ist eine Art deutscher Humor (neben dem derben) mit aller Spießigkeit und was da sonst noch dazu gehört), der es auch gar nicht verdient daß man lauthals drüber lacht. Loriot sagte einmal, der Humor kommt aus dem Ernst heraus, dann wirkt er am besten (wie bei 'Krawehl' oder dem Jodeldiplom (einer der wenigen Sketche wo es mich doch leicht kitzelt laut los zu lachen, weil er mit einer solchen Ernsthaftigkeit gemacht ist)). Ich erinnere mich nur an einen Sketch von Loriot der von der plumperen, derberen Art war und zwar der mit der Torte im Gesicht (ein alter Hut aus der Stummfilmzeit, wirkt aber immer noch). Aber selbst dieser ist doch eher als eine Art Karikatur auf ähnliche Sketche zu sehen, was auch das plumpe nicht sehr professionell gemachte Lachen (anscheinend bewußt so gemacht) vom Band beweist, was Loriot sonst eigentlich nie nötig hatte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 22:59 
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Der Hallervorden war ja einer der ersten des sogenannten Brachialhumors, aber damals scheint es wohl noch mit einem gewissen Tiefgang verbunden gewesen sein ("Flasche Pommes" :mrgreen: ), heute ist es meist nur noch oberflächlicher Humor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 23:08 
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rodger hat geschrieben:
Kommen wir wieder zu May und Humoresken, und nehmen den Misthaufen gleich mit: der ist halt unterschiedlich darstellbar, wenn Thomas Mann das macht, spürt man Eiseskälte, daß es einen frieren kann, wenn aber Karl May das macht, spürt man Menschlichkeit, Warmherzigkeit, trotz alledem ... so etwas ähnliches wie etwa "ihr seid zwar alle erbärmliche, kleine Hallunken, ich auch, und es ist schon alles irgendwie ziemlich besch....., aber irgendwie mag ich euch & es trotzdem einigermaßen" ...

8)

Oder: "Hört auf andere ändern zu wollen, ihr tut es auch nicht an euch selber, ich tue es weder an euch, noch an mir, lassen wir uns wenigstens in Ruhe, wenn wir den anderen schon nicht mögen und akzeptieren wie er ist und alles ist gut. Denn wir alle teilen uns nunmal diese blaue Kugel..."


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 23:09 
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@Humor / Loriot

Sehr hübsch ist es, wenn etwas todernst vorgetragen wird und der Betreffende selber sich der Doppelbödigkeit des mit dem Brustton ernsthafter Überzeugung vorgetragenen gar nicht bewußt ist ... (Herr Nichols oder wie er heißt in Bamberg 2003 auf die Frage nach Fitness im Alter, "Nicht rauchen, nicht trinken - (Zäsur, und dann der Baß noch eine Idee tiefer) und viiieeel Bewegung" ... da flossen Tränen ... :mrgreen: )

Der Loriot ist so gut weil er die Dinge halt exakt genau so wiedergibt wie sie in der Realität vorkommen ... nur halt mit noch abstruseren Texten als in der Wirklichkeit ... das ist übrigens ein ganz präziser Arbeiter, der die Leut' sozusagen bekloppt macht mit seiner Pingeligkeit, habe ich mir sagen lassen, das ist alles mit großem Zeitaufwand und größter Präzision perfekt einstudiert ... Übrigens auch menschenverachtend, sein Humor, finde ich. Bei May nicht. Oder: ja, aber ... Siehe oben ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 23:14 
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markus hat geschrieben:
"Hört auf andere ändern zu wollen, ihr tut es auch nicht an euch selber, ich tue es weder an euch, noch an mir, lassen wir uns wenigstens in Ruhe, wenn wir den anderen schon nicht mögen und akzeptieren wie er ist und alles ist gut. Denn wir alle teilen uns nunmal diese blaue Kugel..."

Klingt gut, funktioniert aber nicht ... :D Warte nur, balde ... werden sie sich auch in Europa wieder gegenseitig totschlagen ... Friede auf Erden ? Niemals ... Das wußte auch May ... (siehe Schluß von F 30 (und Schneider-Bild zu Band 8 ))

(Edit., damit's nicht mißverstanden wird:)

:(


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 26.1.2011, 23:28 
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@Loriot

Ich weiß nicht ob sein Humor menschenverachtend ist. Er hält in jedem Fall den Deutschen den Spiegel vor und man erkennt sich wieder (meine Eltern erkenne ich auf jeden Fall wieder, wenn ich da an das Weihnachtsfest bei den Hoppenstedts denke (auch bei Ekel Alfred erkenne ich sie (leicht) wieder)).

Daß er ein präziser Arbeiter war kann ich mir vorstellen. Man glaubt ja auch nicht was für ein großer Aufwand es ist diese Sketche zu machen, wo es doch "bloß" ums lachen geht. Aber nichts ist so schwer wie die Leute zum lachen zu bringen.

Zitat:
Der Loriot ist so gut weil er die Dinge halt exakt genau so wiedergibt wie sie in der Realität vorkommen ...

Stimmt. Die Dinge werden in seiner Welt nur für ein weniges entrückt und schon ist der Humor da. Um zu demonstrieren was er damit meint, gibt es diesen Sketch mit dem schiefen Bild, in der es sehr symbolich (bildlich!) darstellt wird. Eine heile spießige Welt, aber ein schiefes Bild, was im Grunde nicht weiter stört, stürzt diese heile Welt in ein totales Chaos.


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