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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:36 
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markus hat geschrieben:
Es gibt aber auch integre, ehrliche Menschen die gleichzeitig auch Wert auf ihr äußeres legen und Halunken die aussehen wie ein Penner.

Das ist natürlich richtig. Aber es fällt schon auf, daß bei May oft Leute, deren Äußeres ganz und gar nichts hermacht (das kann der Körper sein oder die Kleidung oder beides), die 'Besten' sind.

Markus hat geschrieben:
Die Welt ist kunterbunt, an nichts kann man sich halten.

Ja, da muß man dann wohl Richtlinien in sich selber finden ... hat ein spezieller Freund immer auf Lateinisch zitiert, man möge den Mut haben, sich des eigenen Verstandes, (ich würde ja eher sagen, des eigenen Gefühles,) zu bedienen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:38 
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markus hat geschrieben:
(das vermutlich nicht glücklich ausgewählte Beispiel...)

Deine Mutter, Dein Lehrer und ich :lol: sind uns einig: diesmal war es durchaus überzeugend. Wie meistens. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:43 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Es gibt aber auch integre, ehrliche Menschen die gleichzeitig auch Wert auf ihr äußeres legen und Halunken die aussehen wie ein Penner.

Das ist natürlich richtig. Aber es fällt schon auf, daß bei May oft Leute, deren Äußeres ganz und gar nichts hermacht (das kann der Körper sein oder die Kleidung oder beides), die 'Besten' sind.

Ich meinte es allgemein. Bei May ist es natürlich meist so wie du schreibst. Aber nicht weil er schwarz/weiß denkt, sondern um den Leser damit etwas zu veranschaulichen (und ihm zum nachdenken anzuregen, wenn er sich denn dazu anregen läßt).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:43 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
(das vermutlich nicht glücklich ausgewählte Beispiel...)

Deine Mutter, Dein Lehrer und ich :lol: sind uns einig: diesmal war es durchaus überzeugend. Wie meistens. :wink:

Auch ein blinder Hund findet mal nen Knochen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:50 
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Übrigens, für alle die es wissen wollen (und das sind die wenigsten), ich fange grad mal wieder an zum zweiten mal (so nach vier Jahren) den Orientzyklus (für den Helmut: das sind die ersten 6 Bände der gesammelten Reiseerzählungen :mrgreen: ) zu lesen, daher das Zitat eben (und daher auch der Knochen, ansonsten wärs wohl Müll aus der Mülltonne für den Kläffer gewesen, so wie gestern :wink: :P ).


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:53 
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markus hat geschrieben:
Aber nicht weil er schwarz/weiß denkt, sondern um den Leser damit etwas zu veranschaulichen

Ganz genau. Das ist ein wesentlicher Punkt, den viele nicht verstehen ... insbesondere gern auch aus der akademischen Fraktion. Das ist kein Vorurteil, das ist so. 8) (Es läßt mir ja keine Ruhe, da schreibt z.B. einer über die Jahre unermüdlich gefühlte dreihundertfünfzig Aufsätze darüber, daß May mit seinen Quellen so umgegangen ist, wie es sich sozusagen gehört, nämlich kreativ & spielerisch, hält das aber tatsächlich für einen Mangel, wähnt sich allen Ernstes hochrossig überlegen und meint, es diesem ungebildeten Tropf jetzt aber mal wieder ordentlich gegeben zu haben ... Adrenalin laß nach.) (Christus über den Dächern von Damaskus ist eines der schönsten Bilder bei Karl May. Schön daß es so oft vorkommt. Mit den Quellen möge sich dieser oder jener ins Knie schießen. Howgh.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 4.1.2011, 23:57 
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"wie das Reitkleid einer Dame" (aus dem Halef-Zitat) ist übrigens auch gestrichen im grünen Band. Sowas weiß ich nach Jahren ohne nachzugucken, wenn es mir einmal aufgefallen ist. Dafür weiß ich meistens nicht wo mein Auto steht oder was ich gestern gegessen habe oder ob ich mir schon die Zähne geputzt habe oder aber nicht ...

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 0:07 
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Was die so alles streichen...die sind ja echt plem-plem.

Aber zu den Experten die Aufsätze über Karl May schreiben. Ich bin ja wahrlich kein Experte was die Literatur angeht. Aber ich möchte mal wissen ob so manch einer dieser sogenannten Experten weiß um was es sich bei Literatur handelt, oder im speziellen Fall um die belletristische Literatur (denn Sachbücher gehören ja auch zur Literatur). Daß doch im Grunde genommen ein Schriftsteller wenn er denn einen Roman schreibt, die Freiheit besitzt alles zu schreiben was ihn in den Sinn kommt und keine Rücksicht zu nehmen braucht, ob es auf wahre Tatsachen beruht oder nicht. Er ist ja kein Zeitungsredakteur (und May war ja beides). Er kann also wenn er möchte auf historische Daten und Fakten pfeiffen. Und davon machte May auch Gott sei Dank gehörigen Gebrauch (und manchmal eben auch nicht, wenn ihm danach war) von.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 0:18 
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Feuchtwanger hat sich in seinem Text über Sinn und Unsinn des historischen Romans ja sehr gut dazu geäußert. Und wenn z.B. Goya bei ihm halt nicht nur Goya ist sondern gleichzeitig auch jede Menge Feuchtwanger, dann muß das "historisch korrekte" Bild halt ab und zu mal ein wengerl beigebogen werden ... Koeppen schrieb, ein Roman habe seine eigene poetische Wahrheit ... und dann ist eine Figur bei ihm halt teilweise Adenauer und eine andere Schumacher und machmal eben auch nicht, je nachdem wie's paßt ... ist ja eigentlich ganz einfach und ganz klar und in der Literatur absolut üblich. Müßte man eigentlich gar nicht erklären ... aber das gab's alles vor hundert Jahren auch schon ... Marie Silling soll über "Und Friede auf Erden" schreiben und hält sich an der Position des Lesseps-Denkmals auf und an grammatischen englischen Sprachformen ... das ist ja gerade so als ob sie schriebe Halef könne als Moslem doch nicht Schweinefleisch essen ... (Ha ! Nach Jahren ! Ha ! :lol: Diesen Gruß ... :mrgreen: ) (kleine Insider-Einlage, sozusagen, am Schluß. Muß fast keiner verstehen. :wink: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 0:49 
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rodger hat geschrieben:
Feuchtwanger hat sich in seinem Text über Sinn und Unsinn des historischen Romans ja sehr gut dazu geäußert.

Ich meine diesen Text auch mal vor Jahren gelesen zu haben und fand ihn auch sehr gut.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 1:01 
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markus hat geschrieben:
Ich meine diesen Text auch mal vor Jahren gelesen zu haben

Ja, auf meiner Internetseite, ich erinnere mich ...

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 1:42 
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markus hat geschrieben:
Dieser Aspekt kommt freilich noch hinzu.

Das ist ein bißchen wie wenn Du sagst "Ich habe keinen Hunger", ich sage "Du hast doch seit gestern abend nichts mehr gegessen" und Du wieder sagst "Das kommt noch erschwerend hinzu". Es ist zwar eine gewohnte Pointe, verdeckt aber zugleich, dass es keinen eigentlichen Kausalzusammenhang gibt, auch wennes natürlich implizite Zusammenhänge gibt.

Will sagen: Schön und gut, dass man das mit den Farben so lesen kann - die einfachere Lesart, die ich naturgemäß dann auch dem Autor zuschreiben mag, ist doch die, dass er durch die alte und verdreckte Kleidung gerade den Kontrast zum natürlichen und ehrlichen Naturburschen besonders hervorkehren will. (Entwicklungsrichtung: Ehemals gute Kleidung wird schlecht. Ein Abstieg auf optischer Ebene, bei gleichbleibend-gutem Charakter.)

Deine Lesart ist: Gerade die farbige Kleidung symbolisiert den Wandel vom Gefängnisinsassen zum abenuterlich-bunten "neuen" May. (Entwicklunsrichtung: Schwarze Kleidung wird bunt. Ein Aufstieg auf optischer Ebene. Keine Aussage über die Charakteränderung?)

Mein Problem dabei ist nur: Wenn May im Text "farbig" schreibt, so meint er da wohl kaum, dass die Hosen plötzlich in den Farben des Regenbogens schimmern - er meint, dass sie dreckig sind. Er meint mit Farben diverse Matschtöne. (Wie gesagt: Außer sein Held ist Maler.) Aus diese Bedeutungszusammenhang nun ausgerechnet auf Wortebene das Wörtchen "farbig" auszuschneiden und vom inhaltlichen Kontext gelöst zu einer Optimierung gegenüber eine schwarzen tristen Eintönigkeit umzudeuten - das halte ich für fragwürdig. Ein bunter Zylinder ist nicht besser als ein schwarzer. (Außer vielleicht hier in Köln).

Tatsächlich kann man das gerade an Halef ja wunderbar sehen. Der wird je wiederholt mit wechselnder äußerer Erscheinung beschrieben. (In dem Zusammenhang ist der Wechsel von Mays Ich-Erzähler sehr aufschlußreich, wenn er mal im vedreckten Jagdanzug, mal in feinen Klamotten auftritt und sofort von den jeweiligen Menschen unterschiedlich beurteilt wird, die sich damit selber dann wieder entweder als Westmänner beweisen, oder als Stadtbürger ohne weitere Kenntnisse entlarven.) Bei Halef geschieht das genaue Gegenteil von dem, was Du in Deinem Zitat beschriebst: Der ehemals weiße Burnus beginnt zu schimmern. Entscheidend ist nur der eine Satz:
Zitat:
Aber trotz dieser äußeren Unansehnlichkeit mußte man allen Respekt vor ihm haben.

Und der Satz ist eben zentral für die von mir beschriebene Technik der Figurenbeschreibung.

Will sagen: Man kann natürlich viel deuten. Aber in diesem speziellen Falle brauche ich mehr Gründe, bevor ich Deiner Lesart zustimme und halte bis dahein die meinige für plausibler, wenn auch weniger kunstvoll. Man könnte sonst auch versuchen mit der selben Logik seine Amerikareisen nach den Gefängnisaufenthalt und die Mahdi-Bände vor denselben zu datieren. =)

Und das alles natürlich geschrieben im Schatten der Friedenspfeife. Eine Diskussion ist schließlich kein Kriegspfad und ein Besuch im Bordell kein Linienverkehr. ;)

_________________
"So scheint mein Rohr besser zu sein als das Eurige, obgleich es viel kleiner ist."
[Der Schatz im Silbersee, 217.]

"Der Deutsche pflegt zwar albern, aber auch ehrlich zu sein."
[Der Sohn des Bärenjägers, 508.]


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 1:49 
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Nachtrag zur besonderen Bedeutung von Kleidung im Werk Mays:
Zitat:
Old Firehand hatte noch vor der Ankunft des Apachen von dem Ingenieur ein Stübchen angewiesen bekommen; dorthin begab er sich jetzt mit Winnetou, um den auffälligen Jagdanzug mit dem andern zu vertauschen, in welchem er von den Bahnarbeitern für einen neu angeworbenen Kameraden gehalten werden konnte; denn diese Leute durften heute noch nicht wissen, daß etwas so Ungewöhnliches im Anzuge sei.
[Karl May, Der Schatz im Silbersee, Zürich, S. 285)]

Und wer die Pointe überlesen hat: Genau aufpassen auf die zweimalige Verwendung des Wortes "Anzug". Das ist entweder ein großartiger Zufall oder aber genial gemacht. Vor allem eine zentrale Aussage über das gesamte Kleidungsverhalten Mayscher Helden. ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 9:15 
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tragophil hat geschrieben:
Das ist ein bißchen wie wenn Du sagst "Ich habe keinen Hunger", ich sage "Du hast doch seit gestern abend nichts mehr gegessen" und Du wieder sagst "Das kommt noch erschwerend hinzu".

"Das ist Niederrhein" (Hanns Dieter Hüsch), andererseits aber über eine gewisse Putzigkeit hinaus durchaus rationalisierbar, man beleuchtet eine Angelegenheit halt von verschiedenen Seiten, einmal mehr in diese, einmal mehr in jene Richtung gedanklich unterwegs ...

tragophil hat geschrieben:
Eine Diskussion ist schließlich kein Kriegspfad und ein Besuch im Bordell kein Linienverkehr. ;)

Das ist Bezahl-Ferngehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Die Fastnachtsnarren
BeitragVerfasst: 5.1.2011, 12:02 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Ich meine diesen Text auch mal vor Jahren gelesen zu haben

Ja, auf meiner Internetseite, ich erinnere mich ...

:D

Ja, vom 20.10.08, lange her.


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