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HKA erscheint künftig im Karl-May-Verlag
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Autor:  Günther Wüste [ 8.6.2007, 16:46 ]
Betreff des Beitrags:  Stiftung

Hallo Herr Scheuch

Warum nicht bei der Stiftung Museum bestellen. Besser bleibt das Geld den Karl May nahen Verlage als im Rachen der Händler. Sind da nur noch die Versandkosten dann eben dazu ein Beobachter an der Elbe. Ich meine sowieso das drei Bände zuwenig sind sechs sollten es schon sein. Die Abonnenten nehmen sicher mehr Bände wenn es machbar ist sie zu produzieren. Die Ausgabe muss beschleunigt werden sonst geht sie unter.

Gruss Günther Wüste

Autor:  karmaqueen [ 9.6.2007, 0:08 ]
Betreff des Beitrags: 

3 bände pro jahr sind schon sehr ambitioniert. alles andere wäre völlig illusorisch.

Autor:  Sandhofer [ 9.6.2007, 10:34 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stiftung

Günther Wüste hat geschrieben:
Die Ausgabe muss beschleunigt werden sonst geht sie unter.


Eine historisch-kritische Ausgabe, die ihren Namen wert sein soll, lässt sich nicht so aus dem Ärmel schütteln. In Anbetracht der Tatsache, dass bei allen wichtigen Zyklen in der bisherigen HKA noch immer genau der Band fehlt, der aus einer Werkausgabe ein historisch-kritische Ausgabe macht, halte ich bereits 2 Bände pro Jahr für illusorisch. Auch beim Karl-May-Verlag ist der zweite Band von "Ardistan und Dschinnistan" immer noch nicht erschienen; und ich glaube nicht, dass daran nur Wollschlägers Krankheit schuld war. So was dauert und kann eigentlich nur von einem professionellen Team Germanisten ausgeführt werden.

Autor:  Thomas Math [ 9.6.2007, 23:50 ]
Betreff des Beitrags: 

"einem professionellen Team Germanisten"
Und die brauchen immer besonders lange.

Autor:  Scheuch [ 12.6.2007, 18:16 ]
Betreff des Beitrags: 

@ Herr Wüste: Leider hat sich die Stiftung bei meiner Vorbestellung der HKA-Biographie nicht gerade mit Ruhm bekleckert, da bin ich vom Bücherhaus und seinem Service geradezu verwöhnt. - Wenn das die einzige Möglichkeit ist, habe ich kaum eine Wahl, wenn ich die Bände wirklich haben will, aber gerne bestelle ich da nicht und auf Abo schon gar nicht.

Ist aber nur meine persönliche Meinung und sollte nicht verallgemeinert werden.

-SCHEUCH-

Autor:  Günther Wüste [ 12.6.2007, 20:12 ]
Betreff des Beitrags:  Bestellung Stiftung

Hallo Herr Scheuch
Warten wir es mal ab. Rufen sie mich doch unter 0211-1584197 mal an würde gerne näheres erfahren.

Gruss Günther Wüste

Autor:  Scheuch [ 13.6.2007, 16:04 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stiftung

Sandhofer hat geschrieben:
Günther Wüste hat geschrieben:
Die Ausgabe muss beschleunigt werden sonst geht sie unter.


Eine historisch-kritische Ausgabe, die ihren Namen wert sein soll, lässt sich nicht so aus dem Ärmel schütteln. In Anbetracht der Tatsache, dass bei allen wichtigen Zyklen in der bisherigen HKA noch immer genau der Band fehlt, der aus einer Werkausgabe ein historisch-kritische Ausgabe macht, halte ich bereits 2 Bände pro Jahr für illusorisch. ... So was dauert und kann eigentlich nur von einem professionellen Team Germanisten ausgeführt werden.


Da es aber bereits vor Jahresfrist hieß, dass weitere Bearbeiter bereitstünden, das Projekt zu unterstützen, hoffe ich mal, dass diese die letzten Monate nicht nur abgewartet haben.

-SCHEUCH-

Autor:  rodger [ 13.6.2007, 16:07 ]
Betreff des Beitrags: 

Zitat:
Bearbeiter

Machen Sie keine Sachen ...

:wink:

Autor:  Sandhofer [ 13.6.2007, 18:32 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stiftung

Scheuch hat geschrieben:
Da es aber bereits vor Jahresfrist hieß, dass weitere Bearbeiter bereitstünden, das Projekt zu unterstützen, hoffe ich mal, dass diese die letzten Monate nicht nur abgewartet haben.


M.W. waren das Freizeit-Amateure, keine Profis ... Dass sich welche zur Verfügung stellten, finde ich zwar lieb und nett, aber ... ich meine: Die NASA wird mich auch nicht einstellen, um in meiner Freizeit den Schaumstoff an ihre Raumfähren zu kleben. (Obwohl man manchmal fast den Eindruck hat, hier wären auch Amateure an der Arbeit. Aber das ist ein anderes Thema ... )

Autor:  Thomas Math [ 13.6.2007, 19:04 ]
Betreff des Beitrags: 

Ach nee,ich glaube kaum das ein Herausgeber,der 20.Semester an ein Germanistik Studium verschwendet hat,mehr qualifiziert ist als ein May Kenner.

Autor:  giesbert [ 13.6.2007, 19:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Stiftung

Sandhofer hat geschrieben:
M.W. waren das Freizeit-Amateure, keine Profis ... Dass sich welche zur Verfügung stellten, finde ich zwar lieb und nett, aber ...

Die "professionellen Germanisten" braucht man bei der Festlegung der editorischen Grundsätze und bei editorischen Entscheidungen.

Man braucht sie ausdrücklich nicht für die Tätigkeit, die geschätzte 80% der Arbeit ausmacht: Die sorgfältigen Erfassung der unterschiedlichen Textzeugnisse. Dazu muss man nicht Germanist, sondern ein sorgfältiger, geduldiger und zuverlässiger Leser sein, der jede, aber wirklich jede Textvariante verzeichnet.

Wenn von einem Text sgenwirmal 3 Zeugnissen vorliegen - die Handschrift, ein Zeitschriftenabdruck und die Buchausgabe - dann müssen diese drei Textzeugnisse zuerst erfasst, also korrekt abgeschrieben werden. Anschließend werden sie sorgfältig verglichen und alle Varianten verzeichnet.

Das ist eine Arbeit, die auch an Unis von Hilfskräften und Sekretärinnen gemacht wird.

Erst wenn diese Kärnerarbeit gemacht wurde kommen die "professionellen Germanisten" ins Spiel.

Die zahlreichen freiwilligen Mitarbeiter der HKA mögen keine Germanisten sein - bei der Erfassung von May-Texten und im Entziffern von Handschriften des 19. Jhrds. sind sie Experten.

Und wer einmal erlebt hat, wie skrupulös, geduldig und problembewusst da gearbeitet wird, der hat großen Respekt vor den so gönnerhaft belächelten "Freizeit-Amateuren".

Autor:  WalterJoergLangbein [ 21.8.2007, 19:27 ]
Betreff des Beitrags:  Vor diesen "Amateuren" ziehe ich den Hut!

Vor diesen "Amateuren" ziehe ich respektvoll den Hut! Ich bin ihnen sehr, sehr dankbar dafür, dass die historisch-kritische Ausgabe forgesetzt und hoffentlich auch vollständig erscheinen wird. Die bisherigen Bände der historisch-kritischen Ausgabe habe ich im Abo bezogen... und hoffe sehr, dass ich eines nicht zu fernen Tages die komplette Ausgabe mein Eigen nennen darf. Sie wird ein gewaltiger Meilenstein der maysterlichen Publikationsgeschichte sein und für lange, lange Zeit Bestand haben. Vergleichbares wird es nicht mehr geben!

Walter

Autor:  Werner Fleischer [ 21.8.2007, 20:25 ]
Betreff des Beitrags: 

Wir wissen ja alle nicht was die Zukunft bringt. Editionen kommen und gehen - wollen wir einmal hoffen das die derzeitige historisch-kritische Ausgabe zu Lebzeiten der meisten Bezieher beendet sein wird.

Autor:  WalterJoergLangbein [ 21.8.2007, 20:34 ]
Betreff des Beitrags:  Das hoffe ich auch!

Kürzlich wurde ich 53 und hoffe, dass noch zu meinen Lebzeiten die HKA komplett vorliegen wird.... und das möglichst viele Jahre vor meinem Ableben. Ich möchte ja noch etwas von der HKA haben.

Niemand weiß, was die Zukunft bringt... aber ich halte es nicht für sehr wahrscheinlich, dass es in absehbarer Zeit eine weitere, andere Gesamtausgabe in vergleichbarer Qualität geben wird.

Walter

Autor:  Klaus Berning [ 2.9.2007, 12:32 ]
Betreff des Beitrags: 

Nachdem nun erfreulicherweise zwei neue Bände erschienen und die Voraussetzungen für ein weiteres Erscheinen der HKA geschaffen sind, würde ich gerne erfahren, mit welchen Titeln man als nächstes rechnen darf. Wird es Neuauflagen vergriffener Ausgaben geben oder sind bereits neue Bände in Angriff genommen worden?
Noch eine Bemerkung zur Internetpräsenz der HKA: findet sich denn wirklich niemand, der diese Seite auf den neuesten Stand bringt?

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