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 Betreff des Beitrags: Fort Niobrara und Colonel Merril
BeitragVerfasst: 4.8.2006, 2:41 
Ist Fort Niobrara und Colonel Merril eine Erfindung fuer Winnetou 2 post-1912? oder stammt dieses 'intermezzo' von einer Geschichte die ich nicht kenne?
Wenn ja zu 'Erfindung' ... wer hat diese passage fuer die 'Old Firehand' geschichte zu Winnetou 2 erfunden?
Wenn ja zu 'mir unbekannte Geschichte' ... in welcher original-Karl May Geschichte taucht sie auf? (Das 'intermezzo' welche die Umarbeitung des ersten Treffens von Old Shatterhand und Old Firehand darstellt in Winnetou 2, ist mir bekannt von meinen 'Kinder-lesestunden' - Karl May Romane in einem ganz-leinenen beigen Umschlag - offensichtlich bearbeitete Ausgaben).
***
Ich finde es uebrigens toll dass Karl May immer noch - nach bald hundert Jahren nach seinem Tod - soviel interesse erwegt. Die 'Encyclopaedia Britannica' schreibt von ihm dass er ja einer der erfolgreichsten Romanschriftstellers aller Zeiten ist ... da muss er mal was richtig gemacht haben.

Gruesse aus Australien von Marlies


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BeitragVerfasst: 4.8.2006, 6:30 
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In der Erzählung "Ein Blizzard" (in "Auf fremden Pfaden") halten sich Winnetou und Old Shatterhand in Fort Niobrara auf, von der Handlung her hat das aber mit Winnetou II nichts zu tun. Die Fort-Niobrara-Episode wurde für den Winnetou II-Band neu geschrieben, meines Wissens von Franz Kandolf. Der Grund war wohl, daß es im Original an dieser Stelle wieder einen Eisenbahnüberfall gab, von denen es in der Winnetou-Trilogie schon sozusagen ein Überangebot gibt. Auch kommt die erste Begegnung zwischen Old Shatterhand und Old Firehand im Original wesentlich unspektakulärer daher als in der Bearbeitung. Für den Zweikampf zwischen Shatterhand und Firehand in der Bearbeitung dürfte wohl ein Zweikampf zwischen Winnetou und Old Shatterhand bei Karl May Pate gestanden haben.

Diese Episode in Winnetou II ist einer der seltenen Fälle, in denen mir die Bearbeitung fast ein wenig besser gefällt als das Original.


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BeitragVerfasst: 4.8.2006, 18:56 
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Hallo Rüdiger,

finde ich ja erstaunlich, das dir ein bearbeiterter Text von Karl May ein wenig besser als das Original. Schon bei Kandolfs "Allah il Allah" hast Du dich vor geraumer Zeit ähnlich geäussert. Wie kommts?

Viele Grüße
Kurt


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BeitragVerfasst: 4.8.2006, 19:03 
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Hallo Kurt,

ich bin halt nicht parteiisch, sondern ehrlich, und versuche, unvoreingenommen zu sein. Eigentlich ganz einfach.

Beste Grüße

Rüdiger


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 Betreff des Beitrags: Niobrara // Merrill // Kandolf
BeitragVerfasst: 7.8.2006, 10:26 
Great stuff! Thanks rodger.

Ich kenne 'Blizzard' und auch 'das' Niobrara in 'Blizzard'. Ich habe den Namen Kandolf nun schon ein paarmal gelesen.

Wer ist dieser 'Kandolf' und wie kommt er dazu Handlungen zu erfinden und sie gedruckt und veroeffentlicht zu haben unter dem Namen Karl May? Denn da steht im Buch nicht dass einzelne Passagen NICHT von Karl May sind. Auf jeden Fall sind alle Karl May Buecher von mir gelesen worden in der Annahme das ALLES was zwischen den Umschlaegen steht, unter dem Namen Karl May, auch von Karl May ist.

Auf jeden Fall uebersetze ich nur was auch vom 'richtigen' Karl May stammt.

... was ueberhaupt nicht heisst dass das, was Kandolf geschrieben hat, nicht fuer gutes Lesen macht ... aber wenn's um 'intellectual property' geht sollte man doch auch ehrlich sein und nicht vorschieben dass man Karl May heisst ... oder? Ich habe auch lieber die echten, wertvollen, Diamanten anstatt bunte, aber wertlose, Glassimitationen ...


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BeitragVerfasst: 7.8.2006, 19:54 
Ich glaube das dies eine Frage des Geschmackes ist. Uebersetzen Sie doch was sie wollen, irgendjemand wird bestimmt auch die andere, die lektorierte Fassung uebersetzen. Und dann lassen Sie doch den Markt entscheiden welche Fassung erfolgreicher ist.

Die Aussage das ihnen Kandolf voellig unbekannt ist verwundert mich jedoch sehr. Das waere ja so als ob ich ueber die Beatles ein Buch schreibe und auf Seite 698 faellt mir ploetzlich auf das es da noch einen Pete Best gibt, den ich aber nicht einzuordnen vermag.

Den richtigen oder den falschen Karl May, den traegt jeder Leser sowieso in seinem Herzen und sollte dort auch verbleiben


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BeitragVerfasst: 7.8.2006, 21:32 
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Nun ja, ein wissenschaftlich orientierter Übersetzer dürfte schon Wert auf den Originaltext legen, und das mit Recht. Und für einen solchen ist das Argument mit dem Markt auch bedeutungslos.

Gesetzt den Fall, in fünfzig oder hundert Jahren sind die Bearbeitungen vom Markt verschwunden, denkbar ist ja einiges. Dann wird man den Namen Kandolf gar nicht mehr kennen, oder sich daran allenfalls nur noch als eine Art Kuriosum am Rande erinnern.


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BeitragVerfasst: 7.8.2006, 21:40 
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Es sei hier einmal an Arno Schmidt (1914-1979) erinnert, der J.F. Cooper sehr frei aber genial übersetzte.


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 2:58 
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rodger hat geschrieben:
Gesetzt den Fall, in fünfzig oder hundert Jahren sind die Bearbeitungen vom Markt verschwunden, denkbar ist ja einiges. Dann wird man den Namen Kandolf gar nicht mehr kennen, oder sich daran allenfalls nur noch als eine Art Kuriosum am Rande erinnern.


gesetzt den fall, dass dann jemand überhaupt noch etwas mit dem mayster anfangen kann. denn wie es derzeit aussieht, werden auch die "originale" in 50 jahren vom markt verschwunden sein :cry:


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 6:07 
interessantes thema ... ich bin NUR am 'echten' Karl May interessiert fuer meine Forschungsarbeit die im spirituellen Gebiet liegt, und vielleicht sogar gedruckt wird ... die 'echten' Karl May Schriften sind ja von der KM Gesellschaft erhaeltlich, mit Ausnahmen deren die der KM Verlag 'nachdruckt' und noch copyright drauf hat. Das interesse an Karl May scheint im Ausland groesser zu sein als in seinem Heimatland. Es wird wohl nicht umsonst sein dass er als einer der erfolgreichsten Roman Schriftsteller aller Zeiten gilt. Und fuer's Uebersetzen von Karl May - auch da sollen die 'echten' Schriften zur Unterlage gelten - sonst ist es eben NICHT Karl May. Ich habe auch poster die gemalt worden sind 'im stil' von Rembrandt ... sind halt eben NICHT Rembrandt - und nix wert. Um den 'wahren' Karl May zu finden musste ich schon mal alles Ueberfluessige wegschaelen bis 'runter zum 1870-75 oder frueher, um zu verstehen (soweit man kann) woher seine Gedanken eigentlich stammten. Das Oberflaechliche wird sicher weggespuehlt mit der Zeit, aber die Dinger die der Karl May selber schrieb, die bleiben Bestehen als der echte Text - dafuer hat jetzt die digitale Technologie und das Interesse ausserhalb seiner Heimat, die er so vergoetterte, gesorgt.
****
In eigener Sache:------ .... Ich habe auch einen Aufruf in der anderen Rubrik (Erzaehlungen fuer die Jugend) gemacht in Beziehung zum 'Mischlings Vorurteil' im 'Der Schwarze Mustang'. Es ist bisher ein Raetsel, und ich habe auch nirgendwo etwas auftreiben koennen - dieses Buch - mit dem 'Mischlings Vorurteil' als (beinahe) das Haupt thema - neben dem Hobble Frank natuerlich) - steht alleine da - soviel ich weiss. Ich schaetze die Teilnehmer in diesen Foren als Karl May Kenner und hoffe dass jemand es mit mir diskutieren koennte (immer vorausgesetzt dass mein holperiges Deutsch nicht stoert - ich habe seit fast 30 Jahren nur noch English gesprochen).
Vielen Dank fuer die Aufklaerung ueber Kandolf/Merrill/Niobrara.


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 11:27 
Lieber Rogder,

Buecher leben davon das sie verkauft werden. Ueberlege dir doch bitte einmal wie oft Karl May in einer unlektorierten (Original) und einer lektorierten (bearbeiteten) Fasssung verkauft wurde. Ich bin sehr spektisch ob sich Karl May ueber die Jahre gehalten haette, wenn die breite Leserschaft ihn nur im Orignial haette geniessen duerfen/muessen.

Jeder darf sich heute Karl May so kaufen wie er das moechte - im Original und in einer Bearbeitung - und das ist auch gut so. Und Marlies die das hohe Lied der Originale singt darf uebersetzen was sie will oder ihr ggf. ein Verleger vorschreibt. Vielleicht interessiert es den Verleger auch gar nicht.

Viel Glueck Marlies


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 11:59 
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Lieber Herr Fleischer,

das sind doch immer wieder die gleichen abgedroschenen Argumente, um nicht zu sagen Klamotten, um die es doch gar nicht geht. Natürlich verkaufen sich die bearbeiteten Fassungen offenbar besser, das wissen wir doch mittlerweile alle. Aber jemand, der wissenschaftlich daran geht und Originaltext übersetzen will, können Sie doch mit so etwas nicht kommen.

Darüberhinaus sollten Sie realisieren, daß es auch unter Nicht-Wissenschaftlern Leute gibt, denen die "breite Leserschaft" letzten Endes sozusagen piepschnurzegal ist und denen es um die Sache, nicht um deren Popularisierung geht.

Dieter Bohlen verkauft sich auch besser als Thomas Mann, ob er aber der lesenswertere ist, darüber dürfen die Meinungen weiterhin auseinandergehen. Wenn wir soweit sind, daß z.B. die Musik von Beethoven nur noch in Form der Richard Claydermanschen Popularisierungen erhältlich sein oder zunehmend damit verwechselt werden wird, dann stehen wir nicht mehr, wie heute, am Abgrund, sondern sind dann durchaus einen Schritt weiter.

:wink:

Es geht mir gar nicht darum, die Bearbeitungen mies zu machen. Ich habe sie fast alle im Regal stehen, erfreue mich an den hübsch anzusehenden Büchern, beschäftige mich immer wieder mal damit und lasse auch in dieser Hinsicht mittlerweile, sozusagen, den lieben Gott einen guten Mann sein. Aber diese Verwischerei und In-einen-Topf-Werferei, das nervt einfach, um es ebenso salopp wie passend auszudrücken.

Karl May hat z.B. weder einen Roman namens "Winnetous Erben" geschrieben, noch "Das Buschgespenst" oder "Unter Geiern", und bei "Professor Vitzliputzli" hätte er einen auch sicher recht ungläubig angeguckt (die Beispiele ließen sich ebenso endlos wie ermüdend fortsetzen). Heutzutage nehmen es aber selbst Fachleute nicht mehr so genau, und werfen diese Dinge fahrlässig durcheinander, was ich sehr enttäuschend und wenig überzeugend finde.

Beste Grüße

RW


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 14:15 
thanx rodger - well explained.


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 18:54 
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Beiträge: 524
Werner Fleischer hat geschrieben:
Jeder darf sich heute Karl May so kaufen wie er das moechte - im Original und in einer Bearbeitung - und das ist auch gut so. Und Marlies die das hohe Lied der Originale singt darf uebersetzen was sie will oder ihr ggf. ein Verleger vorschreibt. Vielleicht interessiert es den Verleger auch gar nicht.


Hallo in die Runde!

Einen bestimmten Verleger interessiert es schon, welcher Text übersetzt wird. Wenn nämlich nachweislich die copyrightgeschützte Bearbeitung des KMV übersetzt und die Übersetzung kommerziell vertrieben wird, werden Lizenzgebühren fällig.

Grüße

Rolf


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BeitragVerfasst: 8.8.2006, 20:47 
Natuerlich haben die Freunde und Gegener der Bearbeitungen seit Jahren keine neuen Argumente zu liefern.

Marlies kann doch ruhig ihren geliebten Orignaltext uebersetzen. Ich spekuliere jedoch, das sie Karl May mit einem ueberarbeiteten Text einen groesseren Gefallen tun wuerde. So wie ich Marlies Projekt verstehe geht es doch um eine Uebersetzung fuer einen groesseren Kaeuferkreis. Da wird doch einmal die Frage erlaubt sein, welchen Bedarf an ein Produkt ein kritischer Leser stellt.

Karl May hat zeit seines Lebens ein guter Lektor gefehlt, der auf Widersprueche und Schwaechen seines Werkes eingegangen ist. Ich wage zu bezweifeln das Karl May im Literaturbetrieb der Bundesrepublik Deutschland damit durchkommen wuerde. Selbst Kleinverlage, von grossen einmal ganz abgesehen leisten sich ein aufwendiges Lekorat.

Darüberhinaus sollten Sie realisieren, daß es auch unter der breiten Leserschaft Leute gibt, denen die Wissenschaft letzten Endes sozusagen piepschnurzegal ist und denen es ums Lesevergnuegen und nicht um Hochschuldiskussionen geht.

Die Bundesrepublik Deutschland hat rund 80 Millionen Einwohner. In den ueberwiegenden Haushalten stehen Karl May Buecher aus unterschiedlichen Verlagen. Die Karl May Gesellschaft hat rund 1.800 Mitglieder, die KMG-Reprints werden in wenigen 100 Stueck fuer eine kleine Schar von Liebhabern und Wissenschaftlern produziert. Hier stellt sich natuerlich schon die Frage warum von diesen Texten nicht mehr gekauft werden.

Die genannten Titel "Winnetous Erben", "Das Buschgespenst" oder "Unter Geiern" werden dem Inhalt dieser Buecher in jeder Hinsicht gerecht und sind von Seiten des Verlages auch sinnvoller gewaehlt als "Winnetou IV", "Die Helden des Westens" oder der verlorene Sohn.

Buecher verkaufen sich leider oft ueber Titel, und Cover und weniger ueber den Inhalt. Diesen kann der Kauefer erst bei sich zu Hause geniessen und bewerten.

Was "Professor Vitzliputzli" anbelangt, glaube ich das Karl May leicht geschmunzelt haette und im stillen Kaemmerlein fleischig sein Honorar gezaehlt haette.

Die Zeiten aendern sich und ich wuensche mir das die Bearbeitungsdebatte - eine der heiligen Kuehe der Karl May Szene - wesentlich differenzierter betrachtet wuerde.


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