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 Betreff des Beitrags: Newsletter vom 19. Dezember 2015
BeitragVerfasst: 19.12.2015, 11:30 
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KARL-MAY-NEWSLETTER vom 19. Dezember 2015


Unsere Themen:

- "Der Beobachter an der Elbe" Nr. 25

- Museumsbeirat

- Neue Sonderausstellung

- Die Taschenuhr-Affäre / Zweisprachiger Forschungstext

- Edition "Karl Mays Werke" (HKA)

- Vortragsveranstaltungen im Karl-May-Museum

- Zum Jahreswechsel



Liebe Karl-May-Freunde,

nunmehr liegt die 25. Ausgabe des "Beobachter an der Elbe" vor. Als unser Magazin auf der Jubiläumsfeier 75 Jahre Karl-May-Museum im Großen Saal der Landesbühnen Sachsen am 1. Dezember 2003 in Radebeul startete, hatten wir nicht damit gerechnet, dass es fünfundzwanzig und voraussichtlich mehr werden.

Die Themen der Nr. 25:

Wenige Jahre nach dem Entstehen der Kostümfotos, die ihn öffentlichkeitswirksam als Kara Ben Nemsi portraitierten, betrat der 57-jährige Karl May den realen Orient in Ägypten. Im verheißungsvollen Morgenland, das er bislang nur mit der Seele kannte, erwarb er diverse Gegenstände, die er meist seinen Sammlungen in der Villa "Shatterhand. " einverleibte. Die Herkunft und das Alter einiger markanter Stücke untersucht Dr. Gunnar Sperveslage in seinem Beitrag "Die ägyptischen Antiken im Karl-May-Museum".

Hans Grunert kommentiert zwei Briefe einer Verehrerin Mays, die der Schriftsteller im 33. Band des Magazins für die Literatur des Auslandes aufbewahrte. Bereits während der Korrekturarbeiten an diesem Heft konnte unser Mitarbeiter Sebastian Wenzel aus Chemnitz offene Fragen im Grunert-Beitrag beantworten. Im Allerlei sind seine Recherchen über eine Verehrerin nachzulesen.

Vor längerer Zeit, im Mai 2006, beschäftigte sich Harald Mischnick mit der Frage, ob Karl May in der Niedergasse zu Ernstthal in der 111 oder 122 geboren wurde, ob vor oder nach der Geburt die Umnummerierung des Geburtshauses stattfand. Dr. Hainer Plaul zeigt anhand einer eindeutigen Quelle "Über Karl Mays Geburtsadresse" mit gewohnter Akribie den genauen Sachverhalt auf und kann somit zweifelsfrei klären, ob Mischnicks damaliges Ergebnis korrekt ist.

Mit Karl Mays Rezeption des berühmten Preußenkönigs Friedrich der Große befasst sich Dr. Eckehard Koch, der den Spuren nachgeht, die May in seinem Werk hinterlassen hat. Koch würdigt vor allem auch die Haltung des 'Alten Fritz' gegenüber den zu seiner Zeit jüngst gegründeten Vereinigten Staaten, denen er als einer der ersten Staatsmänner in Europa positiv gegenübertrat und ihnen indirekte und direkte Unterstützung zuteilwerden ließ.

Im sechsten Teil seiner spannenden Serie über "Indianer als Freunde und Verbündete der Weißen" führt uns Dr. Eckehard Koch in einem weiteren Beitrag noch einmal in den Mittelwesten. Diese Folge ist vor allem Tecumseh gewidmet, der genialsten Persönlichkeit, die die Indianer hervorgebracht haben, wie auch seinem Umfeld mit weiteren bedeutenden Häuptlingen. Der Teil zeigt abermals, wie differenziert und kompliziert die indianische Geschichte und die der Beziehungen zwischen Weiß und Rot zu sehen sind. Am Schluss stellt Koch den Irokesenhäuptling Sa-go-ye-wat-ha (Red Jacket) vor, an dessen Standbild sich Karl May 1908 hat fotografieren lassen und der das späte Winnetou-Bild Mays stark beeinflusste.

"Ein Indianer in sächsischer Erde", darüber berichtet Hartmut Rietschel anlässlich des 100. Todestags von Edward Two-Two vom Stamm der Lakota-Sioux, der vor einem Jahr bei einem Gedenkgottesdienst in Dresden geehrt wurde.

http://www.beobachter-an-der-elbe.de

http://www.tradingpost.de

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Für das Radebeuler Karl-May-Museum wurde zum 1. September 2015 ein wissenschaftlicher Museumsbeirat gegründet, der ehrenamtlich die Aufgabe hat, die Museumsleitung und den Stiftungsvorstand bei der Verfolgung ihrer Ziele zu fördern und in allen wesentlichen, die Institutionen betreffenden Fragen kenntnisreich zu beraten. Die formelle Ausrichtung unseres Beirats entspricht den Regeln, die von ' ICOM Deutschland - Deutsches Nationalkomitee des Internationalen Museumsrats' und der 'sächsischen Landesstelle für Museumswesen' für die wissenschaftliche und fachliche Arbeit und Weiterentwicklung eines Museums empfohlen werden.

Folgende Mitglieder sind vom Vorstand der Karl-May-Stiftung für eine Amtszeit von 3 Jahren in den wissenschaftlichen Museumsbeirat berufen worden:

Manfred Biedermann
Restaurator, Verband der Restauratoren Dresden

Dr. Peter Bolz (stellvertretender Vorsitzende)
Kurator i. R. der Nordamerika-Sammlungen des Ethnologischen Museums der Staatlichen Museen zu Berlin

Prof. Dr. Thomas Bürger
Generaldirektor Sächsische Landesbibliothek - Staats- und Universitätsbibliothek Dresden

Prof. Dr. Holger Kuße (Vorsitzender)
Professur für Slavische Sprachwissenschaft und Sprachgeschichte am Institut für Slavistik der Technischen Universität Dresden

Dr. Hagen Schäfer
Promotion im Fachbereich Germanistik an der Philosophischen Fakultät der Technischen Universität Chemnitz

Prof. Dr. Dr. Markus Walz
Professur Theoretische und Historische Museologie an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig
Neben dem Museumsbeirat ist die 'Arbeits- und Forschungsgemeinschaft Karl May in Sachsen - die Karl-May-Vereinigung' als weiteres ehrenamtliches Gremium der Karl-May-Stiftung mit anderen ergänzenden Aufgaben für uns tätig.

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Das Karl-May-Museum bewahrt neben seiner umfangreichen Nordamerika-Sammlung und den wertvollen Privatgütern des Schriftstellers Karl May noch viele weitere - bisher unbekannte - Schätze aus nahezu allen Teilen der Erde.

Unsere neue Sonderausstellung VERBORGENE SCHÄTZE - AUS DEM DEPOT DES KARL-MAY-MUSEUMS, die zum 87. Geburtstag des Karl-May-Museums am 1. Dezember 2015 gestartet ist, präsentiert Ihnen erstmals eine Auswahl dieser besonderen und zum Teil noch nie gezeigten Kunst- und Kulturgüter.

Folgen Sie den Spuren der verborgenen Schätze des Karl-May-Museums und erfahren Sie Wissenswertes über die Geschichte dieser Gegenstände und ihren Weg in die Sammlung des Museums.

Entdecken Sie eine neue, unbekannte Facette des Karl-May-Museums!

http://www.karl-may-museum.de/

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Für Karl May endete das Jahr 1861 mit der "Weihnacht des Gefangenen". Die Rekonstruktion jener Ereignisse wurde in der Nr. 17 des "Beobachter an der Elbe“ im Dezember 2011 veröffentlicht. Jetzt kann man den Forschungstext "Die Taschenuhr-Affäre - Diebstahl oder Intrige?" auch online lesen:
http://www.karl-may-stiftung.de/taschenuhr1861.html

Peter Baanstra, Mitglied unserer "Arbeits- und Forschungsgemeinschaft KARL MAY in Sachsen", hat die für May traurige Christbescherung ins Niederländische übersetzt:
http://www.karl-may-stiftung.de/nl/horl ... e1861.html

Wir danken Peter Baanstra herzlich für sein Engagement!

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Mit dem Band "Geographische Predigten" (KMW I.1, herausgegeben von Joachim Biermann und Frank Werder) liegt jetzt der in der Zählung erste Band der "Historisch-kritischen Ausgabe" (HKA) vor. Er enthält im Wesentlichen die Arbeiten, die Karl May als Redakteur verschiedener Zeitschriften anfertigte, bevor er endgültig zum freien Schriftsteller wurde. Im Zentrum stehen diverse Aufsätze populärwissenschaftlicher Natur, allen voran die "Geographischen Predigten" selbst, die May zeitlebens als Basis seines schriftstellerischen Schaffens betrachtete. Hinzu kommen vielfältige Texte zur seinerzeit aktuellen Entwicklung in der Bergbau- und Maschinenindustrie, die May für die Zeitschrift "Schacht und Hütte" zusammenstellte sowie redaktionelle Texte, darunter Mays sämtliche Leserbriefantworten. Schließlich enthält der Band auch die seinerzeit von May veröffentlichten frühen Gedichte, die Einblick in eine ganz andere Facette seines Schaffens geben.

Allgemeines zur HKA: Die Karl-May-Gesellschaft erstellt die Texte. Der Karl-May-Verlag lässt die Bände drucken, die vom Karl-May-Museum für die Karl-May-Stiftung vollständig finanziert und verkauft werden.

http://www.karl-mays-werke.de
http://www.tradingpost.de

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Auch für das Jahr 2016 hat der "Förderverein Karl-May-Museum Radebeul e. V. " ein interessantes Vortragsprogramm vorbereitet:
http://www.karl-may-stiftung.de/foerder ... ungen.html

Weitere Informationen über Veranstaltungen in Mays sächsischer Heimat finden Sie unter:
http://www.karl-may-stiftung.de/treffen.html

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Pfarrer Willi Stroband stimmt uns zur Weihnachtszeit in bewährter Weise wieder auf den Jahreswechsel ein, der hoffentlich friedlich sein wird. Derzeit befinden sich viele kriegsbedrohte Menschen auf der Flucht, die Druckwelle der Gewalt hat buchstäblich das westliche Europa, unsere Heimat, erreicht. Unerwartet werden wir mit großen Problemen konfrontiert, die uns wohl noch längere Zeit beschäftigen werden, hierbei tritt erneut zutage, wie brandaktuell Karl May nach wie vor ist: "Das Morgenland hat dem Abendlande geistig so viel, so viel geliehen, was dieses ihm mit Zinsen zurückzuerstatten hat. Wir werden noch lange, lange seine Schuldner sein. " - "Vor allen Dingen bin ich Mensch, und wenn ein andrer Mensch sich in Not befindet und ich ihm helfen kann, so frage ich nicht, ob seine Haut eine grüne oder blaue Farbe hat".

http://www.karl-may-stiftung.de/weihnacht2015.html

Im Namen der Karl-May-Stiftung und des Karl-May-Museums wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2016!

Ihr
Ralf Harder

- - -

Karl-May-Stiftung / Karl-May-Museum
Karl-May-Straße 5
01445 Radebeul

Phone: +49 351 8373010 / Fax: +49 351 8373055

http://www.karl-may-stiftung.de
https://www.facebook.com/KarlMayStiftung
http://www.karl-may-museum.de
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http://www.beobachter-an-der-elbe.de
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