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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 23:41 
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markus hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Im uebrigen fand ich in Dir einen eifrigen Verteidiger der Antiken Sprachen(siehe weiter oben)...

Falsch, ich habe geschrieben, daß mir die deutschen Sprachen und deren Dialekte am Herzen liegen. Was die antiken Sprachen angeht (Sie meinen sicher lateinisch und altgriechisch.), so bin ich weder deren Verteidiger, noch deren Bekämpfer. Und ob für deren Erhalt Steuergelder ausgegeben werden, ist mir recht gleichgültig, denn wenn ich mich für alles aufrege, wofür meine Steuern verschwendet werden, könnte ich mit dem Aufregen gar nicht mehr aufhören.

Zitat:
Ich wundere mich nur wieso Du etwas verteidigst,dass Du nicht kennst oder verstehst.

s.o.

8)

Verskoon my


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 23:44 
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Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
Wer immer nur fragt »was nützt mir das?«, führt ein erbärmliches Leben. Aus meiner Sicht ist es das Wichtigste, zu lieben und geliebt zu werden. Die Liebe aber fragt nicht nach der Nützlichkeit.


Mein Gott jetzt kommen mir gleich die Traenen,Die Liebe ach die Liebe.Oxytocinrausch..Ich frage natuerlich,was nuetzt es meiner Familie meinen Freunden, den voellig selbstlosen Menschen der ihnen vorschwebt gibt es nicht zumindest nicht in der realen Welt.Da ich auch keine himmlische Seelenwanderung erwarte genieße ich mein Leben auf Erden in vollen Zuegen von erbaermlich keine Rede.


Zuletzt geändert von Thomas Math am 16.5.2010, 5:54, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 3:27 
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Helmut Prodinger hat geschrieben:
Zitat:
Im uebrigen Aerzte die mit Fachausdruecken nur so um sich werfen haben oft die geringste Ahnung.



Jaja, sicher. Ich habe auch nicht behauptet, dasz meine Nichte eine gute
Aerztin waere. Sie war sonderbarerweise beim Medizinstudium viel tuechtiger als im Gymnasium. Man musz sich von der Anschauung der
"Goetter in Weisz" loesen; ich kannte mal nen Arzt, der die Matura (=Abitur) nicht bestand, dann irgendwie die Maturaschule absolvierte und dann als Mittdreisziger Arzt wurde. Mayleserinnen denken sicher gleich an
den blaurothen Methusalem. Von dem sollte man nicht viel mehr erwarten als ein unterschriebenes Rezept oder eine Krankschreibung. Es gibt halt das ganze Spektrum. Aber im Volke dominiert ein Aerztebild, das aus Heft-Romanen und Schwarzwaldklinik gebildet ist, vielleicht noch verbraemt mit US-TV-Serien, die ich (zum Gluecke) gar nicht kenne.

Damit es auch Literatur setzt: Eduard Stucken, Die weiszen Goetter!


Ich weiss ja nicht wie das in Oesterreich ist,hier ist die Konkurrenz fuer einen guten Medizinstudienplatz riesig.Daher ist es ziemlich schwer als Dummkopf Arzt zu werden, das mag in Europa ganz anders sein.
Ausserdem gibt es hier eine sehr strikte Qualitaetskontrolle und man weiss nicht nur wie ein Arzt das Studium abgeschlossen hat ,sondern auch wie sein Percentile bei den Facharztpruefungen die alle 10 Jahre wiederholt werden muessen und aeusserst rigoros sind usw.
Ich sitze u.a in einem Komitee das unerwartete Todesfaelle im Krankenhaus untersucht und die meisten Aerzte sind durchaus kompetent.Goetter gibt es auch hier nicht.
Apropos US-Studien zeigen,dass Intelligenz und akademische Leistungen am besten mit der spaeteren Qualitaet eine Arztes korrelieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 8:02 
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An eine »himmlische Seelenwanderung« (Th.M. im vorletzten Eintrag) glaube ich auch nicht. Aber ich glaube an ein endgültiges Heil, für das irdische Glücksmomente eine Art Vorspiel sein könnten.

Zu solchen Glückserfahrungen könnte auch das Studium alter, oder irgendwie ausgefallener, Sprachen gehören, z. B. das Studium von Indianerdialekten - wie das Beispiel des Linguisten in Mays ›In der Heimath‹ belegt. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 8:19 
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Da fällt mir der Ausspruch von Siegbert Tarrasch ein, daß das Schachspiel wie die Liebe und wie die Musik die Fähigkeit habe, den Menschen glücklich zu machen, das habe ich schon vor gut fünfunddreißig Jahren mit dem Herzton beeindruckter Überzeugung vorgetragen und damit seitens Schul-"Kameraden" schallendes Gelächter geerntet, heute lachen einige Leut' vermutlich auch wieder, laß sie lachen, wer zuletzt lacht, lacht am besten.

8) :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 11:54 
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Da Lachen gesund ist, ist das doch in Ordnung :lol:

Um's mal mit Saint Exupéry (aus Moskau) zu sagen:
Zitat:
Der Mensch wird nur der Welt gewahr, die er schon in sich trägt. Es braucht eine gewisse Spannweite, um dem Erhabenen die Stirn zu bieten und seine Botschaft zu empfangen.

Das dauert bisweilen halt einfach seine Zeit. Irgendwann lachen sie vielleicht mit Dir statt über deine Worte. 8)
:wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 12:04 
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Der Spruch ist gut ... (ich hab' erstmal googeln müssen, um dahinterzukommen, was es mit diesem ominösen "(aus Moskau)" auf sich hat ... (gibt's einen Russen gleichen Namens, habe ich erst gedacht ...) Bildungslücken ...

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 18:47 
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Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
An eine »himmlische Seelenwanderung« (Th.M. im vorletzten Eintrag) glaube ich auch nicht. Aber ich glaube an ein endgültiges Heil, für das irdische Glücksmomente eine Art Vorspiel sein könnten.

Zu solchen Glückserfahrungen könnte auch das Studium alter, oder irgendwie ausgefallener, Sprachen gehören, z. B. das Studium von Indianerdialekten - wie das Beispiel des Linguisten in Mays ›In der Heimath‹ belegt. :wink:


Natuerlich gibt es Gluecksmomente,Sex mit einer schoenen Frau,das erste Verliebtsein,das Loesen eines komplizierten Falles,das Bestehen einer schwierigen Pruefung,oder das erstemal das meine kleine Tochter Zoe afrikaansche Worte benutzt.
Wenn jemand Freude daran findet sich mit ausgestorbenen Sprachen zu beschaeftigen und dabei ein Gluecksgefuehl empfindet, toll.
Nur Steuern von Menschen,die damit nichts anfangen koennen, duerfen dafuer nicht verschwendet werden.Also keine Lehrstuehle und aehnliches.Es sei denn durch Spenden finanziert und das es sowas gibt zeigt das Beispiel USA wo man durchaus auch antike Sprachen studieren kann.
Was es nicht gibt ist diese imaginaere alles umfassende Liebe.
Seelenwanderung,endgueltiges Heil das sind doch verschiedene Worte der selben Illusion.


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 16.5.2010, 19:04 
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Es gibt Dinge, die sind so falsch, dass noch nicht mal da absolute Gegenteil richtig ist!
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Was soll mensch nur tun *ächz*

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 21.4.2011, 13:33 
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Das hab ich heute entdeckt und es bestätigt wieder einmal, unsere Welt wird ärmer in vielen Bereichen. :?
Es fängt mit kleinen ( von den unsichtbaren mal zu schweigen) Dingen an, z. B. Pflanzen, Tiere, Sprachen, Völker... :(

Das hat unser Mayster in diversen Anspielungen ja schon immer wieder mal angemerkt.

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