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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 19:53 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
Jetzt erntet man halt die Früchte die man selbst verursacht hat.

Diesen Aspekt scheint übrigens Herr Math regelmäßig zu übersehen bei seinen Betrachtungen. Sie haben es mit diesem Hinweis gut auf den Punkt gebracht.


das problematische ist halt das die Vernichtung unabwendbar war, also was hätte die USA besser machen können? Darauf hab ich halt keine Antwort.

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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:00 
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Abu Seif hat geschrieben:
Ich wollte ja nur beruhigend wirken :D

Ich weiß nicht ob andere beunruhigt oder aufgeregt waren, ich war es nicht ... In angemessen scharfer Form sich zu äußern kann durchaus auch sozusagen in aller Ruhe geschehen ...

Zitat:
Nun ja wir wollen der Revolutionsarmee Bonapartes doch nicht ihre erkämpften Werte absprechen. Freiheit, Gleichheit , Brüderlichkeit. Wirtschaftliche Interessen spielten gerade in der Anfangszeit keine Rolle.

Glauben Sie was Sie wollen ... Ich erlaube mir beträchtlich skeptisch zu bleiben.

Zitat:
Das gleiche gilt meiner Meinung nach für den Amerik. Bürgerkrieg, der Süden war einfach nicht bereit sein Überkommenes Wirtschaftssystem abzuschaffen und provozierte damit den Krieg.

Man könnte sicher auch für die Gegenseite eine entsprechend hübsch elegante Formulierung finden, aber den Ehrgeiz habe ich im Moment gerade nicht ...

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:02 
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Abu Seif hat geschrieben:
das problematische ist halt das die Vernichtung unabwendbar war, also was hätte die USA besser machen können?

Nun wird es aber sehr philosophisch ... Auch das muß heute abend nicht mehr sein.


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:28 
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Abu Seif hat geschrieben:
Das gleiche gilt meiner Meinung nach für den Amerik. Bürgerkrieg, der Süden war einfach nicht bereit sein Überkommenes Wirtschaftssystem abzuschaffen und provozierte damit den Krieg.

Ich hab zwar eigentlich keinen Bock mehr, aber ab und zu muß ich auch mal was sagen.

Das Wirtschaftssystem des Südens waren Sklaven. Dieses abzuschaffen traf ihren Stolz (und ihren Geldbeutel, somit also Macht, Kohle). Der Norden war auch nicht viel besser, hatte er zwar freie Arbeiter, behandelte sie aber fast noch schlimmer als der Süden seine Sklaven (und was ist ein freier Arbeiter schon, wenn ein leerer Magen ihn bei seinem Arbeitgeber hält).


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:30 
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Zu Abu Seif: Wieso war »die Vernichtung« der Indianer »unabwendbar«? Oder hab ich da was missverstanden?


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:36 
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sagen wir mal in dieser Phase unabwendbar.

Hätte die USA die Sioux in Ruhe gelassen, wären diese zwangsläufig erstarkt und ihrerseits in die Offensive gegangen. Die Prärie Indianer waren halt keine Ökopazifisten (was für ein schöner Begriff).

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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 20:41 
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Im Konjunktiv kann man alles begründen.


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 22:36 
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Die napoleonischen Kriege ware genauso imperialistische Kriege wie alle im 19. und fruehen 20.Jh dass es Napoleon um menschliche Werte ging halte ich fuer einen Witz.Genauso koennte man dann argumentieren Hitler wollte ja nur das beste fuer sein Volk schliesslich brauchte es Lebensraum.
Im Buergerkrieg in den USA ging es schlicht um die zukuenftige Machtverteilung und vor allem General Sherman war im Grunde ein Kriegsverbrecher (aber solche gibt es ja immer nur bei den Verlierern),dass natuerlich die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme,hier billige Einwanderer als industrielle Arbeitskraefte und Protektionismus dort Freihandel und Sklaven als landwirtschaftliche Arbeitskraefte die wesentliche Rolle spielten ist klar.
Um Schwarze ging es nur am Rande und auch erst spaeter als man dachte man koennte einen militaerischen Vorteil erzielen.

Die Behauptung ihre Ururgrossvaeter waeren schlecht behandelt worden, deshalb solle man der heutigen Generation von Prairieindianer ihr Versagen und parasitaeres Verhalten nachsehen ist unsinnig.

Fast alle Einwanderer haben sich in den USA erfolgreich angepasst und sind spaetestens in der 2.Generation echte Amerikaner.
Als Beispiel seien mal die osteuropaeischen Juden angefuehrt,die in ihrer Heimat schrecklichen Progromen unterlagen und in den USA zu den erfolgreichsten Bevoelkerungsgruppen gehoeren,oder die Vietnamesen und Koreaner die hier innerhalb weniger Jahre von erbaermlicher Armut zu bescheidenem Wohlstand kommen und deren Kinder mittlerweile zu den akademisch Erfolgreichsten gehoeren.
Oder nehmen wir Deutschland,haben nicht viele Deutschen ihre Heimat und ihr Vermoegen nach dem 2.WK verloren (und das ist nur halb so lange her wie die letzten Indianerkriege)und haben sich im Westen wieder eine Existenz aufgebaut ?

Daran sollen sich die ach so stolzen Indianer mal ein Beispiel nehmen.
Vielleicht sollte man denen die Auswanderung nach Europa ermoeglichen,da koennen sie dann den Europaern zur Last fallen.


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 22:45 
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Thomas Math hat geschrieben:
aber solche gibt es ja immer nur bei den Verlierern

Das ist, Zitat V. von Bülow, fein beobachtet.


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 Betreff des Beitrags: Re: sehenswert - nachdenkenswert
BeitragVerfasst: 26.5.2011, 23:06 
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Thomas Math hat geschrieben:
Die napoleonischen Kriege ware genauso imperialistische Kriege wie alle im 19. und fruehen 20.Jh dass es Napoleon um menschliche Werte ging halte ich fuer einen Witz.Genauso koennte man dann argumentieren Hitler wollte ja nur das beste fuer sein Volk schliesslich brauchte es Lebensraum.
Im Buergerkrieg in den USA ging es schlicht um die zukuenftige Machtverteilung und vor allem General Sherman war im Grunde ein Kriegsverbrecher (aber solche gibt es ja immer nur bei den Verlierern),dass natuerlich die unterschiedlichen Wirtschaftssysteme,hier billige Einwanderer als industrielle Arbeitskraefte und Protektionismus dort Freihandel und Sklaven als landwirtschaftliche Arbeitskraefte die wesentliche Rolle spielten ist klar.
Um Schwarze ging es nur am Rande und auch erst spaeter als man dachte man koennte einen militaerischen Vorteil erzielen.

Die Behauptung ihre Ururgrossvaeter waeren schlecht behandelt worden, deshalb solle man der heutigen Generation von Prairieindianer ihr Versagen und parasitaeres Verhalten nachsehen ist unsinnig.

Fast alle Einwanderer haben sich in den USA erfolgreich angepasst und sind spaetestens in der 2.Generation echte Amerikaner.
Als Beispiel seien mal die osteuropaeischen Juden angefuehrt,die in ihrer Heimat schrecklichen Progromen unterlagen und in den USA zu den erfolgreichsten Bevoelkerungsgruppen gehoeren,oder die Vietnamesen und Koreaner die hier innerhalb weniger Jahre von erbaermlicher Armut zu bescheidenem Wohlstand kommen und deren Kinder mittlerweile zu den akademisch Erfolgreichsten gehoeren.
Oder nehmen wir Deutschland,haben nicht viele Deutschen ihre Heimat und ihr Vermoegen nach dem 2.WK verloren (und das ist nur halb so lange her wie die letzten Indianerkriege)und haben sich im Westen wieder eine Existenz aufgebaut ?

Daran sollen sich die ach so stolzen Indianer mal ein Beispiel nehmen.
Vielleicht sollte man denen die Auswanderung nach Europa ermoeglichen,da koennen sie dann den Europaern zur Last fallen.


ähm dazu sage ich nix mehr

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