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 Betreff des Beitrags: Re: "Unsterbliche Paare" von Hermann Wohlgschaft
BeitragVerfasst: 7.12.2016, 23:42 
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In den aktuellen KMG-Nachrichten findet sich auf S. 26-28 eine ausführliche Besprechung des 3. Bandes meiner "Unsterblichen Paare". Die von Christoph F. Lorenz verfasste Rezension ist insgesamt ja sehr positiv und für mich natürlich erfreulich. In einem Punkt aber muss ich dem Rezensenten widersprechen. Was Lorenz zu meiner Interpretation des May-Gedichts für Klara (Bd. 3, S. 91f.) bemerkt, verstehe ich nicht. Dass May das Gedicht wohl auch im Blick auf den bevorstehenden Jahreswechsel 1902/03 schrieb, ist doch völlig nebensächlich, hat mit der Intention meiner Ausführungen überhaupt nichts zu tun und entkräftet meine Gedichtinterpretation m.E. in keiner Weise.


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 Betreff des Beitrags: Re: "Unsterbliche Paare" von Hermann Wohlgschaft
BeitragVerfasst: 8.12.2016, 2:38 
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Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
In den aktuellen KMG-Nachrichten findet sich auf S. 26-28 eine ausführliche Besprechung des 3. Bandes meiner "Unsterblichen Paare". Die von Christoph F. Lorenz verfasste Rezension ist insgesamt ja sehr positiv und für mich natürlich erfreulich. In einem Punkt aber muss ich dem Rezensenten widersprechen. Was Lorenz zu meiner Interpretation des May-Gedichts für Klara (Bd. 3, S. 91f.) bemerkt, verstehe ich nicht. Dass May das Gedicht wohl auch im Blick auf den bevorstehenden Jahreswechsel 1902/03 schrieb, ist doch völlig nebensächlich, hat mit der Intention meiner Ausführungen überhaupt nichts zu tun und entkräftet meine Gedichtinterpretation m.E. in keiner Weise.



... was mich daran erinnert, dass ich - eigentlich - unbedingt noch einmal über einige Aspekte der "Theologischen Nachbemerkung" (S. 369 ff) diskutieren wollte, insbesondere den Punkt zur Ewigkeitsrelevanz der Geschlechterdifferenz. Komme nur seit Wochen nicht dazu, diesbezüglich meine Gedanken zu sortieren (und "unsortiert blamieren" möchte ich mich hier dann doch nicht ;-))

Viele Grüße
Irmgard


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 Betreff des Beitrags: Re: "Unsterbliche Paare" von Hermann Wohlgschaft
BeitragVerfasst: 8.12.2016, 15:11 
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Ob sortiert oder unsortiert, das bleibt sich gleich. :wink: In jedem Fall, Irmgard, interessieren mich Deine Gedanken, Deine Meinung sehr. Ich bin gespannt auf Deine Ansichten, speziell zu meiner "theologischen Schlussbemerkung" zu Bd. 3 und ganz speziell zur Geschlechterdifferenz - im Himmel wie auf Erden. :wink:

Viele Grüße
Hermann


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 Betreff des Beitrags: Re: "Unsterbliche Paare" von Hermann Wohlgschaft
BeitragVerfasst: 5.3.2017, 22:30 
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Inzwischen gibt es (die Amazon-Rezensionen und die Beiträge hier im Forum gar nicht mitgerechnet) ein gutes Dutzend Besprechungen meiner "Unsterblichen Paare", darunter in WELT-Online, in der Zeitschrift "Christ in der Gegenwart" und im Kulturmagazin "Scienzz". Die bisher ausführlichste Rezension findet sich in der literaturwissenschaftlichen Fachzeitschrift "Wirkendes Wort" (Dezember 2016). Verfasser ist Helmut Schmiedt.

Auf sechs engzeiligen DIN-A-4 Seiten geht Schmiedt auf zahlreiche Details aller 3 Bände sehr genau ein - aus der Sicht des Literaturwissenschaftlers natürlich. Schmiedt hat aus dieser Perspektive viel Kritisches anzumerken, gleichwohl ist seine Rezension m.E. sehr hilfreich, in jedem Fall sachlich und ausgewogen, in vielen Punkten auch zustimmend. Mit manchen kritischen Ausführungen Schmiedts bin ich durchaus einverstanden, im Falle einer Zweitauflage würde ich sie gerne berücksichtigen. EINEN Kritikpunkt Schmiedts kann ich freilich kaum nachvollziehen: Dass es über meine Interpretationsansätze hinaus (z.B. zu Goethes "Leiden des jungen Werthers") auch noch weitere sehr interessante Deutungsmöglichkeiten gibt, ist ja selbstverständlich. Wollte ich ALLE möglichen Aspekte sämtlicher von mir besprochenen Kunstwerke auch nur annähernd erschöpfend behandeln, müssten es statt 3 mindestens 30 Bände werden (jeder mit ca. 800 Seiten). Nein, ich bin kein Germanist, kein Literaturwissenschaftler und kein Kulturhistoriker, ich bin nur Seelsorger und Prediger. Folglich geht es mir primär (was auch Schmiedt deutlich benennt) um EINEN Aspekt: die mögliche "Ewigkeitstiefe" der zwischenmenschlichen Liebe einschließlich der Liebe von Mann und Frau.


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