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Forensterben
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Seite 1 von 1

Autor:  rodger [ 18.8.2017, 21:52 ]
Betreff des Beitrags:  Forensterben

Aus einem [Musik-] Internetforum:

Zitat:
Gegen Smalltalk habe ich gar nichts, es ist nur schade wenn es nur dabei bleibt. Es wird ja immer wieder gesagt, dass Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. den Internetforen generell den Rang ablaufen, für das "Forensterben" verantwortlich sind. Dort ist es ja üblich, dass man möglichst kurze Beiträge schreibt (Twitter bietet gar nur 140 Zeichen), längere Texte werden praktisch gar nicht gelesen.

(womit Gründe für das Sterben von Foren deutlich gemacht sind; es ist eben nicht das Tun und Treiben Einzelner [die in ihrer Eigenartigkeit (= ihrer, eigenen, Art) andere wohl gewissermaßen überfordern mögen ...], wie gehässige Stinkefinger diese gern mal glauben lassen möchten, sondern die Vorliebe der kompakten Majorität für Oberflächlichkeit und unverbindliches Blabla ...)

Der Schreiber führt dann noch aus

Zitat:
Und das finde ich halt schade, denn statt dem entgegenzuwirken, indem man sich drastisch von diesen Plattformen unterscheidet und eine bessere Alternative bietet, passt man sich irgendwie an, indem man ebenfalls recht kurze Statements schreibt. "Höre grade Aufnahme XY, toller Sound, gutes Dirigat, Tschüss!".


Und

Zitat:
Dabei ist das Thema klassische Musik [oder z.B. auch Karl May, Anm. Schreibers dieses] so extrem umfangreich und böte eine unendliche Themenvielfalt, die weit über Coverbilder oder die Frage, ob die Kostüme jetzt modern sind oder nicht, hinausgehen. Natürlich sind auch das interessante Themen, aber es gibt noch sehr viel mehr, die kaum oder gar nicht beachtet werden, und das finde ich bedauerlich.


Und

Zitat:
Eine große Erwartung, die ich habe, ist die, dass ich etwas dazu lernen will. "Es ist des Lernens kein Ende", wie Robert Schumann schon richtig schreibt.


(Aber wie schrieb schon unser Autor Karl May, "hättet Ihr gewußt, es gilt zu steigen, ich brächte euch aus Basra nicht heraus" ... :roll:)

Autor:  mugwort [ 19.8.2017, 23:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

rodger hat geschrieben:
Aus einem [Musik-] Internetforum:

Zitat:
Gegen Smalltalk habe ich gar nichts, es ist nur schade wenn es nur dabei bleibt. Es wird ja immer wieder gesagt, dass Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. den Internetforen generell den Rang ablaufen, für das "Forensterben" verantwortlich sind. Dort ist es ja üblich, dass man möglichst kurze Beiträge schreibt (Twitter bietet gar nur 140 Zeichen), längere Texte werden praktisch gar nicht gelesen.

(womit Gründe für das Sterben von Foren deutlich gemacht sind; es ist eben nicht das Tun und Treiben Einzelner [die in ihrer Eigenartigkeit (= ihrer, eigenen, Art) andere wohl gewissermaßen überfordern mögen ...], wie gehässige Stinkefinger diese gern mal glauben lassen möchten, sondern die Vorliebe der kompakten Majorität für Oberflächlichkeit und unverbindliches Blabla ...)

Der Schreiber führt dann noch aus

Zitat:
Und das finde ich halt schade, denn statt dem entgegenzuwirken, indem man sich drastisch von diesen Plattformen unterscheidet und eine bessere Alternative bietet, passt man sich irgendwie an, indem man ebenfalls recht kurze Statements schreibt. "Höre grade Aufnahme XY, toller Sound, gutes Dirigat, Tschüss!".


Und

Zitat:
Dabei ist das Thema klassische Musik [oder z.B. auch Karl May, Anm. Schreibers dieses] so extrem umfangreich und böte eine unendliche Themenvielfalt, die weit über Coverbilder oder die Frage, ob die Kostüme jetzt modern sind oder nicht, hinausgehen. Natürlich sind auch das interessante Themen, aber es gibt noch sehr viel mehr, die kaum oder gar nicht beachtet werden, und das finde ich bedauerlich.


Und

Zitat:
Eine große Erwartung, die ich habe, ist die, dass ich etwas dazu lernen will. "Es ist des Lernens kein Ende", wie Robert Schumann schon richtig schreibt.


(Aber wie schrieb schon unser Autor Karl May, "hättet Ihr gewußt, es gilt zu steigen, ich brächte euch aus Basra nicht heraus" ... :roll:)


Wirf ein interessantes und kontroverses Thema in die Runde und ich bin sofort dabei.

Vermisse die Debatten hier im Forum, habe aber aktuell gerade kein passendes Thema parat: War das letzte halbe Jahr schwerpunktmäßig mit den "Mythos-Winnetou-Filmen" (über die haben wir wohl ausreichend debattiert) und deren Folgeerscheinungen befasst. Letztere führten und führen mich (in Gedanken) auf wahrlich fremde Pfade: In das Land der Skipetaren und deren Filmwelt sowieso, aber auch nach Bosnien, zu einer fast surreal anmutenden, symbolisch-traumhaften Adaption der biblischen Josephsgeschichte, in die Türkei, nach Edinburgh (das sogar ganz real) und dabei zugleich durchs wilde Kurdistan und zuletzt in die Endzeit des Reiches der Rum-Seldschuken. Und immer wieder in die (Un)tiefen der sogenannten "Sozialen Netzwerke". Aber dies alles gehört nun wahrlich nicht in ein Karl-May-Forum...

Viele Grüße
Irmgard

P.S.: Facebook ist - zumindest in (geschlossenen) Gruppen nicht immer so oberflächlich wie man gemeinhin annimmt. Gestern hatten wir sogar Sascha Schneider als Thema...

Autor:  markus [ 20.8.2017, 20:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Es ist doch alles schon geschrieben worden, nur noch nicht von jedem...;-)

Autor:  mugwort [ 21.8.2017, 9:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

markus hat geschrieben:
Es ist doch alles schon geschrieben worden, nur noch nicht von jedem...;-)


Dann müssen wir halt so langsam ans Wiederholen gehen. Das bleibt doch bei einem Forum, das ab und zu neue Mitglieder hat, gar nicht aus :-)

Autor:  markus [ 21.8.2017, 10:03 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Ich hasse Wiederholungen nicht nur im tv ;-)

Autor:  markus [ 21.8.2017, 10:28 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Na wenns überwiegend um Karl May geht und nicht um Hesse und andere, bin ich wieder dabei.:)

Autor:  rodger [ 21.8.2017, 19:18 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Wenn's nur um Karl May geht und nicht auch um Hesse und andere, ist's fad ... Es hängt ja auch alles mit allem zusammen ... und mit der Gedankenfabrik ist's wie mit einem Weber-Meisterstück, die Fäden herüber hinüberschießen, ein Schritt tausend Verbindungen schlägt, wie noch wieder ein anderer Autor hübsch formuliert hat ..

:D

Autor:  rodger [ 21.8.2017, 19:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

(schlampig zitiert. Na gut.)

Autor:  mugwort [ 21.8.2017, 21:26 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

rodger hat geschrieben:
Wenn's nur um Karl May geht und nicht auch um Hesse und andere, ist's fad ... Es hängt ja auch alles mit allem zusammen ... und mit der Gedankenfabrik ist's wie mit einem Weber-Meisterstück, die Fäden herüber hinüberschießen, ein Schritt tausend Verbindungen schlägt, wie noch wieder ein anderer Autor hübsch formuliert hat ..

:D



Bei zu intensiven Ausflügen in die Hochkultur machst Du dann aber geduldig (!) den Lehrmeister. Soll Menschen mit Bildungslücken geben, auch hier im Forum...

:-D

Autor:  rodger [ 21.8.2017, 22:05 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

mugwort hat geschrieben:
Soll Menschen mit Bildungslücken geben, auch hier im Forum...

Ich kenn' einen der kapiert mehr als mancher andere. Nur in Sachen Hesse hat er offenbar Berührungsängste und gibt sich entsprechend stur ..

:D

Autor:  markus [ 21.8.2017, 22:20 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Weder Berührungsängste, noch stur...einfach kein Bock :D

Autor:  markus [ 21.8.2017, 22:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Sonst werden die Hesse-Foren noch stillgelegt;-)

Autor:  rodger [ 21.8.2017, 22:25 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Schon geschehen ...

Autor:  markus [ 21.8.2017, 23:22 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Forensterben

Ach was... :o

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