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 Betreff des Beitrags: Hauff = Hakawati ???
BeitragVerfasst: 31.7.2007, 21:55 
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Hier erstmal ein Zitat zum "Hakawati"-Band, damit alle wissen, worum es geht:

Zitat:
Der Hakawati
d.i.


der Märchenerzähler in Asia, Africa, Turkia, Arabia, Persia und India sampt eyn Anhang mit Deytung, explanatio und interpretatio auch viele Vergleychung und Figürlich seyn

von
Christianus Kretzschmann
der aus Germania war.
Gedruckt von Wilhelmus Candidus
A. D.: M. D. C. V.

Dieses Buch enthielt eine Menge bedeutungsvoller orientalischer Märchen, die sich bisher in keiner andern Märchensammlung befanden. Großmutter kannte diese Märchen alle. Sie erzählte sie gewöhnlich wörtlich gleichlautend; aber in gewissen Fällen, in denen sie es für nötig hielt, gab sie Aenderungen und Anwendungen, aus denen zu ersehen war, daß sie den Geist dessen, was sie erzählte, sehr wohl kannte und ihn genau wirken ließ.
von: http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... kptl_2.htm (ich besitze leider keine gedruckte Originalversion)


Mir kommt dieser Gedanke (Hakawati=Hauff) ziemlich schnell, wenn ich mir verschiedene Vergleiche zwischen May und Hauff ansehe, z.B. ein Beitrag in den M-KMG 151, in dem Halef mit dem kleinen Muck verglichen wurde. (Genau weis ich die Nummer nicht mehr, nachschauen, kann ich auch nicht, weil zu weit entfernt...)

Woher sich der Buchtitel ableitet, weis ja auch so ziemlich jeder, nicht? Also dazu keine Erläuterungen. Was ich aber bringen will, ist ein kleiner Grund, warum Hauff als der Hakawati verschwiegen worden sein (Vorsicht Konjunktiv) könnte: Wäre ich May im gehobeneren Alter gewesen, so wäre es mir bei so vielen Presseangriffen und Prozessen äußerst schwer gefallen zuzugeben, dass es jemanden gibt, von dem ich "abgekupfert" habe. Der mir sozusagen alle Ideen "gegeben" hat und der sich nicht mehr wehren konnte. Das hätte dann wieder eine Presse- und Gerichtskampagne hervorgerufen, der er ich mich möglicherweise nicht aussetzen wollte, weil ich mich ihr nicht gewappnet fühlte. Ich, als einst populärer Autor, stehe plötzlich vor den Trümmern meiner literarischen "Schlunzerei" bei Hauff und mein Ansehen ist dahin. Und das nach all den Jahren Anerkennung, die ich mir schon (mühseligerweise) in meiner Autobiographie als Kind zugesprechen musste (=> a), um diese schreckliche Zeit (Kindheits-Probleme des Vaters werden auf mich abgewälzt und ich muss großartig werden, damit die Familie wenigsten jemanden ordentliches hervorbringt, ...) einfach nur zu verdrängen.

Das May, um seinen Gedanken der Menschheitsseele zu unterstützen, das Märchen von Sitara mit einband (=> b), erscheint mir verständlich. Damit wäre dann ja schon gesagt, dass er von Anfang an seine Bücher nur zu dem Zwecke schrieb, nur die Leser das nie verstanden hatten. Damit stellt er sich - in meinen Augen - über sie und steht wieder als Lehrer der Menschenda, also als einer, zu dem aufgesehen werden kann und vor dem man Achtung haben sollte. Möglicherweise wieder ein Punkt, um die Kindheit besser überwinden zu können.


a)
Zitat:
Nachdem wir zu Miete gezogen waren, wohnten wir am Marktplatze, auf dessen Mitte die Kirche stand. Dieser Platz war der Lieblingsspielplatz der Kinder. Gegen Abend versammelten sich die älteren Schulknaben unter dem Kirchentore zum Geschichtenerzählen. Das war eine höchst exklusive Gesellschaft. Es durfte nicht jeder hin. Kam Einer, den man nicht wollte, so machte man keinen "Summs"; der wurde fortgeprügelt und kehrte gewiß nicht wieder. Ich aber kam nicht, und ich bat auch nicht, sondern ich wurde geholt, obgleich ich erst fünf Jahre alt war, die Andern aber dreizehn und vierzehn Jahre. Welch eine Ehre! So etwas war noch niemals dagewesen! Das hatte ich der Großmutter und ihren Erzählungen zu verdanken! Zunächst verhielt ich mich still und machte den Zuhörer, bis ich alle Erzählungen kannte, die hier im Schwange waren. Man nahm mir das nicht übel, denn ich hatte erst vor Kurzem sehen gelernt, hielt die Augen noch halb verbunden und wurde von Allen geschont. Dann aber, als das vorüber war, wurde ich herangezogen. Alle Tage ein anderes Märchen, eine andere Geschichte, eine andere Erzählung. Das war viel, sehr viel verlangt; aber ich leistete es, und zwar mit Vergnügen. Großmutter arbeitete mit. Was ich in der Dämmerstunde zu erzählen hatte, das arbeiteten wir am frühen Morgen, noch ehe wir unsere Morgensuppe aßen, durch. Dann war ich, wenn ich an das Kirchtor kam, wohlvorbereitet. Unser schönes Buch "Der Hakawati" gab Stoff für lange Zeit. Hierzu kam, daß dieser Stoff sich mit der Zeit ganz außerordentlich vermehrte, doch freilich nicht im Buche, sondern in mir. Das war die sehr einfache und sehr natürliche Folge davon, daß ich nach meinem Sehendwerden die seelische Welt, die durch den Hakawati in mir entstanden war, nun in die sichtbare Welt der Farben, Formen, Körper und Flächen zu übersetzen hatte. Dadurch entstanden unzählige Variationen und Vervielfältigungen, die ich nur dadurch, daß ich sie erzählte, in feste Gestalt und Form zu bringen vermochte.
von: http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... kptl_2.htm


b)
Zitat:
Ihr Lieblingsmärchen war das Märchen von Sitara; es wurde später auch das meinige, weil es die Geographie und Ethnologie unserer Erde und ihrer Bewohner rein ethisch behandelt. Doch dies hier nur, um anzudeuten.
von: http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... kptl_2.htm



Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Um "Fragen, Kritiken und Anregungen" wird dringend gebeten.


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BeitragVerfasst: 31.7.2007, 22:25 
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Sehr interessant und auch [vorerst] schlüssig. Verdient, in größerem Stil ausgebaut zu werden. Da findet sich sicher noch eine ganze Menge.

Zitat:
Woher sich der Buchtitel ableitet, weis ja auch so ziemlich jeder, nicht?


Nein.


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 6:19 
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Mit dem "Titel" meinte ich den kompletten riesigen Brocken (nicht "Der Hakawati"). Dazu das:
Zitat:
Dieses Märchenbuch ist also nach Mays Angaben verfasst von Christianus Kretzschmann und gedruckt von Wilhelmus Candidus. Karl Mays Großmutter hieß Johanne Christiane, geborene Kretzschmar, und Mays Mutter Christiane Wilhelmine war eine geborene Weise. May kannte offenbar die Bedeutung von "Kretzschmar" nicht (polnisch/tschechisch: ›Kneipenwirt, Schenkwirt‹), deshalb wurde aus Kretzschmar ein Kretzschmann - kaum verschleiert. Den Nachnamen Weise aber übersetzte May ins Lateinische, und als Sachse fasste er den Namen nicht als sapiens ›weise‹, sondern als candidus ›weiß, glänzend‹; für ihn war ›weise‹ und ›weiße‹ eben klanggleich
von: http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index. ... ti#_note-0 (steht - glaube ich - auch in "Winnetous Blutsbruder" (KMV))


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 9:59 
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Die Gleichsetzung Weise = Candidus ist nicht falsch, denn ursprünglich hieß Karl Mays mütterlicher Ahnenstamm lange Zeit Weiß. Schreibweisen waren noch vor 125 Jahren noch nicht so streng festgelegt wie heute, und erst recht nicht um 1842. Kretschmann ist eine korrekte Nebenform von Kretschmar.

Also hat das nichts mit sächsischer Herkunft oder Nichtwissen zu tun, sondern mit anderen oder gar nicht vorhandenen Regeln.

Solche Latinisierungen wie Weiß zu Candidus sind übrigens von Gelehrten des 16. bis 18. Jahrhunderts sehr gerne vorgenommen worden. Pfarrer Pistorius hört sich ja auch viel gelehrter an als die Wahrheit: Pfarrer Becker.


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 12:35 
Befor ich mich hier einmische (was ja eigentlich damit schon passiert ist - sorry) nur um ganz sicher zu gehen, so dass wir alle vom gleichen reden - wir alle wissen was ein Hakawati ist, was die Menschen die Hakawati sind tun, und wo die leben und ihrer Berufung nachgehen - yes?


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 14:12 
@ Dhomasch ... ist das der Hauff den du ansprichst:
(vom Wiki - woher sonst? :wink: )

>>Die Märchendichtung Hauffs beruht auf der Verknüpfung von orientalischen und europäischen Märchenmotiven. Die frühen Märchen Hauffs spielen ausschließlich im orientalischen Kulturkreis, während er sich später fast nur noch Europa als Handlungsort zuwendet. Gelegentlich erzählte er Geschichten anderer Autoren nach, im zweiten Almanach hat er sie teilweise sogar wortwörtlich übernommen. Alle drei Almanache haben eine Rahmenhandlung, in der sich Menschen unter ungewöhnlichen Bedingungen begegnen und sich Geschichten erzählen. Zunächst bestand dabei noch oft eine Verbindung zwischen Geschichten und Rahmenhandlung, die dann mehr und mehr zurückging und im dritten Almanach gar nicht mehr auftritt.<<

Ich schaute mal nach ... der hat all das in 2 oder 3 Jahren geschrieben - befor er mit 25 verstarb? - verstehe ich das richtig? ... und der May soll ein Vielschreiber gewesen sein? Was war der Hauff denn? Alle Achtung! Wenn der so lange wie May gelebt haette dann haette er zweimal soviel wie May schreiben koennen. (Das ist nur eine einfache Observation meinerseits und kein 'snide remark'.)

Hakawati sind MaerchenERZAEHLER - nicht unbedingt die Autoren der Maerchen die sie erzaehlen. May sagt uns das - ist ja klar - mit dem Buch, und seiner Grossmutter. Und wenn der Hauff so geschaetzt war dann ist es ja nur natuerlich dass ein solcher 'Kuenstler' einen anderen inspiriert - jede Generation 'feeds' von der vorhergehenden.

Kann schon sein dass das Hauff'sche Maerchenbuch dem Karle die idee mit dem 'Hakawati'-Buch gab. Warum auch nicht? So oberflaechlich gesehen ist es eine logische Schlussfolgerung.

Der May war viel zu komplex fuer ein glattgeschnittenes 'Abschauen' - hie und da, und leicht erkennbar stellenweise, aber "uebernahme von anderen" ist nicht der Hauptkomponent seines Lebenswerkes, die Winnetou Figur hat schon gar keine 'Maerchen' Qualitaeten, sondern kommt von einer ganz anderen Richtung (obwohl einige requisiten und merkmale auch auf andere vor-Winnetou und nicht-May charakteren stimmen [z.B. Waldlaeufer] - was auch eher zum 'Hintergrund' gehoert, dem Buehnenbild, und auch keine Hauptkomponenten sind).


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 15:47 
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Ja das habe ich wohl vergessen (nicht jeder steckt in meinem Kopf) zu erwähnen: Wilhelm Hauff im zarten Alter von knapp 25 Jahren verstorben. Den meine ich und keinen anderen.

"Der May war viel zu komplex fuer ein glattgeschnittenes 'Abschauen' ... "
Entschuldigung. Mein Fehler. So meinte ich es auch nicht. Ich wollte nicht behaupten, dass May nur "abgeschrieben" hat. Ich meinte auch nur stellenweise.

"Die Gleichsetzung Weise = Candidus ist nicht falsch... "
Ich habe die nicht gemacht (nur damit es nicht zu Missverständnissen kommt). Gefällt mir aber. Deswegen habe ich sie mit reingenommen. Bitte beachten: Alles was ich in diesem Thread mit der quote-Funktion mache, ist irgendwoher zitiert. Die Vergleiche, die ich gelesen habe, bezogen sich immer auf das naheliegendste (die Orientromane). Das hätte ich vielleicht auch noch erwähnen sollen. Dass es bei den Amerika-Bänden nicht so ist, ist (zumindest) mir durchaus klar. Da hatte May andere Quellen, die schon nachgewiesen worden sind (?).


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 17:02 
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Yes, Sir, ich weiß, daß das ein Zitat ist. Aber da mußte trotzdem was klargestellt werden, wenn hier etwas in den Raum geworfen wird.

Die Frage, die sich stellt, lautet eben einfach: Woher hatte May den Begriff Hakawati und wann begegnete er ihm erstmalig? Je früher, desto interessanter.

Eben gefunden bei Google Books:
Jerusalem und das heilige Land: Pilgerbuch nach Palästina, Syrien und Aegypten, von Johann Nepomuk Sepp, gedruckt 1863 in der Schweiz, Seite 17: "Hakawati heisst der abendliche Erzähler in der Kaffeschenke, der Mährchen aus 1001 Nacht zum Hackbrete vortägt, ..."

Ob May dieses Buch kannte, ist fraglich, wichtig hingegen, daß dieses Wort spätestens 1863 in den deutschen Sprachraum gelangt war.


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BeitragVerfasst: 1.8.2007, 18:26 
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"Yes, Sir, ich weiß, daß das ein Zitat ist. Aber da mußte trotzdem was klargestellt werden, wenn hier etwas in den Raum geworfen wird."
Ja, jetzt habe ich es endlich (verstanden)! Es kommt spät an, aber es kommt an. (Der Durchschnittsmensch sagt: "Heute ist nicht mein Tag." Ich sage: "Heute ist nicht mehr mein Tag".) Sir, verzeihen, bitte verzeihen. Ich bringe später etwas mehr (bin noch auf der Suche nach einem digitalen Bibliotheksverzeichnis Mays).


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 7:58 
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Karl May ist aus dem Geschlecht von Wilhelm Hauff; nur mit mehr Handlung, er schreibt keine blumigen Träume, sondern Wildträume, gleichsam reißende Märchen

(Ernst Bloch)

Dies, und viele andere schöne Äußerungen zu Karl May, findet man übrigens unter

http://www.karl-may.de/geschichte/stimmen_kmv.html

(gerade erst entdeckt)


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 15:24 
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Zitat:
Die Handlung selbst basiert auf Motiven des Märchens »Fatmes Errettung« von Wilhelm Hauff und der Episode »Eine Rose des Morgenlandes« von Alfred Brehm (aus der Zeitschrift "Die Gartenlaube", 1858).
von: http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index.php/Leilet

Das habe ich noch zum Thema "May liest Hauff" gefunden (ist nur als Ergänzung gedacht).


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 15:52 
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Man las ja schon von Old Surehand II / Wirtshaus im Spessart, Halef / Muck, (u.a. ?) und mir ist heute aufgefallen daß mich "Das kalte Herz" stellenweise an Dorfgeschichten erinnert und der Mensch, der da an einer Stelle lakonisch "Man wird begraben" (das habe ich aus dem Film in beeindruckter Erinnerung) sagt, an den Silberbauern.


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 15:58 
@Dhomasch
schnip>>>Sir, verzeihen, bitte verzeihen.<<<schnap

so schlimm sind wir jetzt aber auch nicht, oder? :wink:

@Harald
Yes, schnip>>>Woher hatte May den Begriff Hakawati und wann begegnete er ihm erstmalig? Je früher, desto interessanter.<<<schnap
exactly my question. :!: obwohl sie unausgesprochen blieb meinerseits.

Es taucht auf zum ersten mal hier:
Band I, Im Reiche des Silbernen Loewen, 5 Kapitel, In Bagdad (1989)
""Von all diesen Erzählungen sind nur noch die Erinnerungen übrig, welche im Munde des Hakawati119(Fussnote: Oeffentlicher Erzaehler) leben.
[Karl Mays Werke: Im Reiche des silbernen Löwen I. Karl Mays Werke, S. 58719
(vgl. KMW-IV.22, S. 493)
http://www.digitale-bibliothek.de/band77.htm ] ""

Er ging in den Orient in 1899, also musste er es 'daheim' von irgendwo wissen.

Uebrigens denke ich dass dieser thread nun zweiteilig wird ... erstens ueber die Hauff/May Verbindung, zweitens ueber die Herkunft des Hakawati Ausdruckes in May's Werk.


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 16:05 
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Zitat:
Yes, schnip>>>Woher hatte May den Begriff Hakawati und wann begegnete er ihm erstmalig? Je früher, desto interessanter.<<<schnap
exactly my question. obwohl sie unausgesprochen blieb meinerseits.

Deshalb wüsste ich gerne, welche Bücher in Mays Bibliothek standen, und ob da eins dabei war, in welchem der Begriff/Name "Hakawati" steht. Dann dürften sich relativ leicht Aussagen darüber treffen lassen, wann May erstmals auf den Begriff gestoßen ist.
Ich kenne mich nicht so genau mit Hauff aus, aber vielleicht stand auch in seinem Büchern einmal "Hakawati"?


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BeitragVerfasst: 2.8.2007, 16:30 
schnip>>>Deshalb wüsste ich gerne, welche Bücher in Mays Bibliothek standen,<<<schnap
You and me both, und viele andere! :lol:
Die Frage sollte sein: "Deshalb wuesste ich gerne welche Buecher von May's Bibliothek noch vorhanden sind."
Zeit und Klara May haben da wohl energisch mitgeholfen den Bestand zu minimalisieren (das hab ich mir sagen lassen wann ich die Frage auch so wie Du formulierte).
Das mit Hauff's Buechern muesste wohl nachgelesen werden ...

und nun ists 'Gute Nacht' from me :lol:


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