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Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft
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Autor:  Ulrike Müller-Haarmann [ 11.10.2008, 8:11 ]
Betreff des Beitrags:  Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Soeben ist erschienen:

Karl May. Imaginäre Reisen.
Die Ausstellung des Deutschen Historischen Museums im Spiegel der Presse.
Hrsg. von Johannes Zeilinger.
Sonderheft der Karl-May-Gesellschaft 138/2008
86 Seiten, 4,- EUR (zzgl. Versandkosten; innerhalb D -,90 EUR)

Bestellungen (auch für Nichtmitglieder) über die zentrale Bestelladresse der KMG.

Autor:  Helmut [ 13.10.2008, 17:30 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Dieses Sonderheft gibt u.a. auch Auskunft über den Zustand des Journalismus.
Offensichtlich ist fast keiner der hier abgedruckten Journalisten in der Lage, fähig oder willens vollständig korrekt über die ausgestellten "Tatsachen" zu berichten.
Wenn es nicht in das sorgsam gepflegte Weltbild passt, muss es eben zurecht gerückt werden.

Helmut

Autor:  Faterson [ 13.10.2008, 17:33 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Helmut hat geschrieben:
Offensichtlich ist fast keiner der hier abgedruckten Journalisten in der Lage, fähig oder willens vollständig korrekt über die ausgestellten "Tatsachen" zu berichten.

Worum geht es denn? :shock:

Autor:  Helmut [ 13.10.2008, 17:37 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

In den Presseberichten über die May-Ausstellung im DHM stehen teilweise eben immer noch die alten Vorurteile, obwohl diese ja eigentlich gerade auch durch die Ausstellung widerlegt wurden.

Helmut

Autor:  Dernen [ 13.10.2008, 19:10 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Mir liegt das Heft noch nicht vor, daher kann ich bezüglich der Pressestimmen nur mutmaßen. Wahrscheinlich gibt es da einige, die von Leuten geschrieben wurden, welche die Ausstellung nicht gesehen haben. Kenne ich von angeblichen Konzertkritiken in meiner Lokalpresse: Die angeblichen Rezensenten waren nicht vor Ort, schreiben aber munter über angeblich anwesende Musiker, die schon längst nicht mehr zur jeweiligen Formation gehören, über Songs, die gar nicht gespielt wurden und haben - im schlimmsten Falle - musikalische Entwicklungen überhaupt nicht mitbekommen. Ungefähr so, als würde jemand, der gerade mal "Winnetou I" irgendwann gelesen hab, über "Winnetou IV" schreiben: "Und wieder geht es in den wilden Westen. Die Blutsbrüder reiten über die Prärie und erleben heiße Abenteuer. Ein echter Karl May!"

Autor:  rodger [ 14.10.2008, 7:38 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Zitat:
In den Presseberichten über die May-Ausstellung im DHM stehen teilweise eben immer noch die alten Vorurteile, obwohl diese ja eigentlich gerade auch durch die Ausstellung widerlegt wurden.

Wahrscheinlich gibt es da einige, die von Leuten geschrieben wurden, welche die Ausstellung nicht gesehen haben.


Was gab es denn dort, was vorhandene vorurteilsbehaftete May-Bilder hätte revidieren helfen können ? Über (dort freundlich unter den Tisch fallen gelassene) Editionsgeschichte z.B. meines Wissens nichts.

Und vielleicht hat der eine oder andere Journalist anschließend vor Ort im Museumsshop, um seinen persönlichen Eindruck vom Autor noch einmal aufzufrischen, z.B. ‚Professor Vitzliputzli’, ‚Der Fremde aus Indien’ oder ‚Der Habicht’ gekauft und dann für sich festgestellt, daß es doch wohl kein Schriftsteller ist, mit dem näher zu beschäftigen sich lohnt …

Vielleicht könnte man ja in Sachen Öffentlichkeitsarbeit zusätzlich auch noch mal über das Wie und Wofür derselben nachdenken …

Autor:  Helmut [ 14.10.2008, 10:21 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Sonderheft 138 der Karl-May-Gesellschaft

Das mit der "fehlenden Editionsgeschichte" stand tatsächlich in einem Zeitungsbericht, den ich von meiner Kritik ausdrücklich ausnehme.
Ansonsten würde ich Dir, lieber Rüdiger, empfehlen, einfach mal den Katalog der Ausstellung zu lesen, damit Deine Kritik nicht nur aufs Hörensagen angewiesen ist. :lol:
Diesen Katalog hätten ja wenigstens auch all die Journalisten lesen können, bevor sie ihre Artikel schrieben.

Helmut

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