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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 11.4.2010, 18:27 
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Doro hat geschrieben:
Rodger hat geschrieben:
Wer so schreibt, kann kein schlechter Mensch sein, hat Fehsenfeld geschrieben. So ist es.

Kommt auf die Definition von schlecht an... *überleg*

Schlecht ist das was schlecht ist. So einfach ist das.

Wer hat das Fahrrad in die Wohnung gelassen?

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 11.4.2010, 18:36 
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Tja wenn man jetzt nur noch wuesste was denn schlecht ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 11.4.2010, 18:54 
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Thomas Math hat geschrieben:
Tja wenn man jetzt nur noch wuesste was denn schlecht ist.

Da kann ich nun auch nicht weiter helfen. Das muß jeder für sich selber rausfinden.

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 15:03 
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Der hier erwähnte Artikel "Karl Mays frühkindliche Augenerkrankung" ist sehr dürftig, bringt keine neuen Erkenntnisse. In diversen Veröffentlichungen dreht es sich immerzu um eine Operation. Thema verfehlt! Mays schrieb über sich, dass er "behandelt" worden sei. Damit scheidet eine Operation aus. Es kommt lediglich eine funktionelle Blindheit in Betracht. Auf dieses Thema geht der Autor allerdings nicht ein. Ich verweise deshalb erneut auf Professor Eversbusch. - RH


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 16:07 
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Der Beitrag in den M-KMG war nur eine kurze Zusammenfassung der Datenlage und die ist, wie auch Hr.Harder weiss, duerftig mit dem einzigen Zeugen May ,dessen Glaubwuerdigkeit mehr als fraglich ist und diese sog.funktionelle Blindheit ist mehr oder weniger eine Hilfskonstruktion um nicht zugeben zu muessen,das May entweder gewaltig uebertreiben oder schlicht gelogen hat.
Schade Rodger hatte doch recht wenn jemand glaubt das der Himmel rot ist,kann man tausendmal sagen aber schau doch selbst er ist blau.
Ich fuerchte funktionelle Blindheit ist contagious.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 16:19 
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In Wirklichkeit ist er vermutlich grüngelb gestreift oder lila mit schwarzen Punkten, der Himmel. Oder sonstnochwas. Aber die mit den blauen Brillen meinen halt genauso sie sind im Recht wie die mit den roten. Und das ist ja wiederum durchaus nachvollziehbar ...

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 16:44 
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Thomas Math hat geschrieben:
und diese sog.funktionelle Blindheit ist mehr oder weniger eine Hilfskonstruktion um nicht zugeben zu muessen,das May entweder gewaltig uebertreiben oder schlicht gelogen hat.


Lassen Sie doch ganz einfach Ihre unseriösen Unterstellungen.

Der Brockhaus von 1882 nennt verschiedene Formen von Blindheit. Unter anderem:
"Angeborener oder erworbener Verschluß der Augenlider, ..."

Das ist funktionelle Blindheit.

Mehr dazu in meinem Beitrag "Das Kurländer Palais. Schicksalsstätte für Karl May", in "Der Beobachter an der Elbe", Nr. 12 u. 13.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 16:54 
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Herr Harder ich unterstelle Ihnen doch nichts,im Gegenteil.
Aber das May oft gelogen hat, ist doch keine Unterstellung sondern belegt.
Warum muss man gegen alle Widersprueche zu belegen versuchen,dass May doch recht hatte,erinnert mich wirklich an die Fruehreisen Diskussion.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 17:01 
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Die Frühreisenlegende entstand nach Mays Tod.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 17:07 
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Die Debatte um blind oder nicht blind auch ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 20:33 
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Und beide gruenden sich auf Mays Behauptungen statt auf Fakten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 12.4.2010, 23:03 
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Ähem, manchmal ist der Himmel aber auch rot, meist abends und vor allem in der Vorweihnachtszeit. Da hat der Hüsch immer treffend gesagt: "Dann tut dat Christkind Plätzken backen."

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 13.4.2010, 13:00 
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Nach der Osterwoche hatte ich mir ein paar Urlaubstage gegönnt. »Soeben von einer längeren Reise zurückgekehrt« (um mit dem Mayster zu reden), schaue ich ins Forum, in den vorliegenden Thread. Und was muss ich im Eröffnungsbeitrag von Herrn Math lesen?! - :

Die Kontroverse um Mays (angebliche oder wirkliche) frühkindliche Blindheit und seine (angebliche oder wirkliche) Neigung zum Spiritismus ist nun beendet! Denn zwei hervorragende Aufsätze von zwei ultimativen Autoritäten haben jetzt alles entschieden, definitiv, ein für allemal!

In Wirklichkeit bringt Heinrich Witschels Beitrag in den M-KMG 163 (März 2010) keinerlei neue Gesichtspunkte. Es wird lediglich der bisherige Diskussionsstand zusammengefasst – und zwar in tendenziöser Weise. Tendenziös zumindest insofern als auf die Sachargumente Ralf Harders überhaupt nicht eingegangen wird!

Also nochmals: In den beiden letzten Heften des ›Beobachters an der Elbe‹ liefert Ralf Harder einen m. E. überzeugenden, in jedem Fall ernst zu nehmenden Indizienbeweis für die Plausibilität, für die Stimmigkeit der May’schen Darstellung (in Sachen frühkindliche Erblindung) in der Selbstbiographie ›Mein Leben und Streben‹.

Wer eine andere Auffassung vertritt, muss, wenn die Debatte seriös bleiben soll, auf Harders Argumente eingehen. Er darf sie nicht einfach ignorieren – zugunsten der Auffassung Johannes Zeilingers.

Zum Thema ›Karl May und der Spiritismus‹ wollte ich hier im Forum nichts mehr schreiben. Jetzt aber fing Thomas Math wieder damit an. Deshalb möchte ich mich nochmals äußern, evtl. in einem eigenen Thread. Ich will mir das noch überlegen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 13.4.2010, 15:54 
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Witschel fasst tatsaechlich nur die vorliegenden und nicht existenten Fakten zusammen und er tut dies auch noch sehr ausgewogen und fast meines Erachtens nach zu diplomatisch.
Er hat jedoch einen grossen Vorzug er ist emeritierter Professor der Ophtalmologie ,weiss also im Gegensatz zu dem meisten die sich mit diesem Thema beschaeftigt haben, wovon er spricht.
Ich habe gehofft sein Beitrag wuerde einen Schlusspunkt unter diese Diskussion setzen,wie damals auch die Fruehreisen als weitgehenst erfunden entlart wurden.
Was ich nicht bedachte ist,das es mittlerweile regelrechte Fans der historischen Person May gibt,die erst mal glauben was er sagte,obwohl er waehrend seines Lebens die wahnwitzigsten Dinge behauptete und spaeter immer nur soviel zugab und revidierte wie er musste.
Ich dachte im Deutschen gaebe es den Spruch, wer einmal luegt,dem glaubt man nicht ...
Wobei die von May angefuehrte fruehkindlichen Blindheit dabei bleibe ich vor allem was die von ihm angefuehrte Dauer betrifft, entweder bewusst oder unbewusst eine Luege war.
Kann May als Kind eine Augenentzuendung gehabt haben,natuerlich, war er jemals auf laengere Zeit blind.Nein.

Der Spritismus ist ja nun wirklich sehr ausfuehrlich im letzten Jahrbuch analysiert worden und ich nehme an weil er sich der Kontroverse bewusst war, spart sich der Autor eine letztendliche Aussage.
Trotzdem wenn man die ausgebreiteten Fakten liesst,bleibt wohl sehr wenig Raum fuer Zweifel,May war ein Spritist aber hat sich wohl weil es gesellschaftlich nicht opportun war, nicht oeffentlich dazu bekannt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ende der Kontroverse
BeitragVerfasst: 13.4.2010, 17:07 
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Der umfangreiche Aufsatz von H.-D. Steinmetz im Jb-KMG 2009 (dem ein früherer Aufsatz in den Karl-May-Haus-Informationen zugrunde liegt) beweist lediglich, dass sich Karl May für den Spiritismus – wie auch sonst für vieles andere – INTERESSIERT hat. Ob May, zeitweilig, selbst ein überzeugter Spiritist war, ist eine ganz andere Frage, die Steinmetz keineswegs beantworten kann.

In der May-Forschung völlig unstrittig ist die Tatsache, dass Karl May in seinen letzten Lebensjahren den Spiritismus (im Unterschied zum Spiritualismus!) strikt abgelehnt hat. Umstritten ist nur die – relativ unwichtige – Frage, ob May (im Gegensatz zu seinen späteren Beteuerungen) in den 1880/90er Jahren ein ›gläubiger‹ ›Geisterseher‹ war. Ich glaube das nicht. Und für meine diesbezügliche Skepsis habe ich (in der May-Biographie von 2005) gute Gründe benannt, die durch den jüngsten Steinmetz-Aufsatz keineswegs widerlegt werden.

Aus meiner Sicht weitaus gewichtiger als das periphere Reizthema ›Karl May und der Spiritismus‹ ist Mays »Lebens- und Sterbensphilosophie« (so heißt es in ›Old Surehand III‹) insgesamt. Seit längerer Zeit beschäftige ich mich mit der Frage: Wie ist Mays Lebens- und Sterbensphilosophie inhaltlich zu beschreiben? Und wie ist sie geistes- und kulturgeschichtlich einzuordnen? Im Vergleich etwa zu antiken und mittelalterlichen Vorstellungen, im Vergleich zur Lehre von den ›Letzten Dingen‹ in der Rennaissance, im Barock, in der Aufklärung, im 19. Jahrhundert, in der Gegenwart?

Einige Ergebnisse meiner, noch nicht abgeschlossenen, Untersuchung werde ich im nächsten Heft des ›Beobachters an der Elbe‹ vorstellen.


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