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 Betreff des Beitrags: Eine Handvoll Notizen zu MKMG 167
BeitragVerfasst: 8.3.2011, 13:42 
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„Wie hätte er wohl reagiert, wenn man beispielsweise sein Spanisch (siehe oben) belächelt hätte?“ fragt Gerd Frank auf S. 15. Er hätte mitgelächelt, er wußte ja, daß er es nicht konnte. Bzw., da er das wußte, daß er nichts wußte, und das auf fein-dezente Art unentwegt hat durchblicken lassen in seinen Werken, hätte er vielleicht nicht gelächelt, sondern, bei sich, gedacht „Was kommen mir diese Holzköpfe mit solch unwesentlichem Quark ... als ob es darum ginge ob ich Spanisch kann oder nicht ...“

*

Rudi Schweikert scheint seine Aufgabe verstärkt (vgl. u.a. Sonderheft Nr. 140 und JBKMG 2010) darin zu sehen, Karl May herunterzumachen ... (wenn er ihn nicht gerade benutzen kann, um – mit einer m.E. nicht wirklich spektakulären Angelegenheit, einer von mehreren möglichen Deutungen des Namens ‚Winnetou’ - medienwirksam von sich reden zu machen). Der ironisch gemeinte bzw. unterlegte „ästhetische Rang“ einer „Verteidigungsschrift eines alten Mannes voller Hybris und Selbstmitleid“ (in Sachen „Mein Leben und Streben“) am Ende seiner Ausführungen ist wieder entsprechend deutlich. Wenn er ihn so verachtet, soll er sich doch nicht so viel mit ihm beschäftigen, dann ist Ruh’ ...

(Wenn er [in Sachen Sonderheft / Jahrbuch] z.B. schriebe, May ist freilich großartig, aber in Sachen Quellen hat er halt abgekupfert, g’schlampert und bunt gemischt, dann wäre das ja noch in Ordnung. Statt dessen geht er her, mißt May an irgendwelchen irrelevanten Schulmeister-Kriterien und meint allen Ernstes, ihm einen Strick daraus drehen zu können ...)

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Erwin Müllers Erwähnung der Kampusch-Mitteilung ist einer der seltenen Fälle, in denen ich im Laufe vieler Jahre einen Artikel dieser Publikation mal richtig interessant fand. (Inwieweit das alles nun [durchgängig] „echt“ sein mag, was die Frau Kampusch erzählt, das bleibt sich gleich ... ([nur] um denkbaren Skeptikern gleich den entsprechenden Wind aus ihren Segeln zu nehmen ...) gut ausgesucht wäre die Stelle [aus Winnetou III] allemal ...)

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Der ‚Simplicissimus’-Zeichner sollte heute leben ... man sieht so oft Fotos von allen möglichen und unmöglichen Veranstaltungen ... („da sieht man kein Auge tränenleer“ ...) die hätte ich gerne einmal in dieser Weise gezeichnet gesehen ...

:wink:


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