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 Betreff des Beitrags: Felix Lichnowski
BeitragVerfasst: 4.6.2006, 19:18 
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Beiträge: 248
Dieser Aristokrat spielt in Sir John Retcliffe's VILLAFRANCA eine
gewisse Rolle. Er ist historisch. Im folgenden einige Belege,
die dem Internetz entnommen sind.

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Georg Ludwig Weerth (* 17. Februar 1822 in Detmold, † 31. Juli 1856 in Havanna, Kuba) war ein deutscher Kaufmann und Schriftsteller.

In dieser Zeit publiziert er auch seine Satire auf den Adel Leben und Taten des berühmten Ritters Schnapphanski; als Vorlage diente Weert der Fürst Felix Lichnowski.

Sein Bild ist hier:
http://www.dhm.de/datenbank/index.html? ... 04249.html


All of this finds its way into Heine's saga, along with Prince Felix Lichnowski, a German aristocrat who made common cause with Carlos, and for his trouble was immortalized by Heine as "Schnapphahnski" ("Atta Troll" was published in 1847, one year before Lichnowski died at the hands of German peasants during the uprisings of 1848.)

Gutzkow (Berlin, Panorama einer Weltstadt)
Aber ich wünschte doch, Felix Lichnowski lebte noch und bestätigte mir's, daß er mich aufforderte: »Freund, Sie müssen reden! Sie müssen! Ich lasse Sie nicht!«


Wolny, Reinhold
Fürst Felix Lichnowski (1814-1848).
Ein früh vollendetes Ritterleben.
Die einzige authentische Biographie des bekannten Fürsten Lichnowsky, der in der Schmähschrift "Leben und Thaten des berühmten Ritters Schnapphahnski" (1849) von Georg Weerth verunglimpft wurde. Dieses Buch erlebte in der ehemaligen DDR fünf Auflagen.
Im Gegensatz dazu wird in vorliegender quellenkritischer Biographie das wahre Bild des Fürsten gezeichnet, der als Brigadegeneral im Carlistenkrieg, durch seine legendäre Freundschaft mit Franz Liszt, als Anwalt der schlesischen Weber, hervorragender Redner der Paulskirchenversammlung und Opfer der Frankfurter Revolte 1848 europäische Bedeutung erlangte.



Die Aufzeichnungen des Malte Laurids Brigge

(Rilke)
Es wurde erzählt, daß sie als ganz junges Mädchen dem schönen Felix Lichnowski verlobt gewesen sei, der dann in Frankfurt so grausam ums Leben kam.

Meyer - Lexicon

2) Felix Maria Vinzenz Andreas, Fürst, geb. 5. April 1814, ältester Sohn des vorigen, trat 1834 in die preußische Armee, nahm aber 1838 seine Entlassung und ging in die Dienste des spanischen Prätendenten Don Karlos, welcher ihn zum Brigadegeneral und zu seinem Generaladjutanten ernannte. Seine Erlebnisse in Spanien, von wo er 1840 zurückkehrte, schildern seine "Erinnerungen aus den Jahren 1837-39" (Frankf. 1841-42, 2 Bde.). In Brüssel und Paris, wo er 1840 verweilte, schrieb er seine "Erinnerungen" und verwickelte sich dadurch in einen Streit mit dem General Montenegro, der zu einem Duell führte, in dem L. schwer verwundet wurde. Nach seiner Genesung machte er eine Reise nach Lissabon, über die er in "Portugal, Erinnerungen aus dem Jahr 1842" (Mainz 1843) berichtete. An dem ersten preußischen Vereinigten Landtag 1847 nahm er als Mitglied der Herrenkurie teil. Beim Ausbruch der Märzrevolution 1848 von Ratibor in die Nationalversammlung gewählt, nahm er in der Paulskirche seinen Sitz auf der Rechten, zu deren bedeutendsten Rednern er gehörte. Ein eifriger Verfechter der Legitimität und fast fanatischer Katholik, forderte er durch kühne Angriffe den Zorn der Radikalen heraus. Er fiel als ein Opfer des Frankfurter Aufstandes 18. Sept. 1848 auf der Bornheimer Chaussee nebst dem General v. Auerswald unter den barbarischen Mißhandlungen eines Pöbelhaufens und starb 19. Sept. Als Chef des Hauses folgte ihm sein jüngerer Bruder, Fürst Karl L., geb. 19. Dez. 1819; er ist Mitglied des preußischen Herrenhauses und des deutschen Reichstags und gehört zur deutschen Reichspartei.


Sagan, Dorothea, Herzogin von S., Prinzessin von Kurland und Semgallen, geb. 21. Aug. 1793, Tochter des Herzogs Peter von Kurland und Sagan und der Herzogin Dorothea, geborner Reichsgräfin von Medem (gest. 20. Aug. 1821), Nichte der bekannten Elise von der Recke, hatte früh die bedeutendsten Männer ihrer Zeit zu Verehrern und ward in das Getriebe der europäischen Diplomatie eingeweiht. Durch ihre Vermählung mit Edmund Talleyrand von Perigord, Herzog von Talleyrand und von Dino (22. April 1809), ward sie die Nichte des berühmten Talleyrand und dessen Liebling und spielte infolgedessen zur Zeit Napoleons I. und der Restauration eine sehr einflußreiche Rolle am französischen Hof. Die Ehe war aber unglücklich, und nach dem Tode Talleyrands (1838) verließ sie Paris und begab sich nach dem Herzogtum S., welches sie von ihren Schwestern geerbt hatte. Hier trat sie in ein romantisches Verhältnis zu dem jungen Fürsten Felix von Lichnowski. Friedrich Wilhelm IV., der sie hoch schätzte, verlieh ihr 1845 den Titel einer Herzogin von S. Sie starb 19. Sept. 1862.


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