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 Betreff des Beitrags: Der Boer van het Roer / Das Kafferngrab
BeitragVerfasst: 29.5.2004, 14:55 
Die 1879 im "Deutschen Hausschatz" veröffentlichte Erzählung "Der Boer van het Roer" - die in einer wesentlich kürzeren Fassung unter dem Titel "der Africander" bereits 1878 bei Bruno Radelli erschien - fand 1897 auch Eingang in dem Sammelband "Auf fremden Pfaden".

Daran hat sich auch bis heute nichts geändert. Allerdings trägt die Erzählung in der Bamberger Ausgabe nunmehr den Titel "Das Kafferngrab".

Meine Frage wäre nun, wie siehst es mit dem Text aus? Wird in der Bamberger Ausgabe der Text letzter Hand aus dem Jahre 1897 veröffentlicht oder wurde auch dieser stark bearbeitet?

Viele Grüße
Kurt

P.S. Ich möchte noch auf den lesenswerten Artikel von Ekkehard Koch "Auf dem Weg zum Kafferngrab" im "Jahrbuch der KMG 1981" verweisen. Nachzulesen u.a. bei www.karl-may-gesellschaft.de.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.6.2004, 12:26 
Hallo Kurt!

Da gibt es natürlich die übliche sprachliche Modernisierung, so z.B.: statt Boers -> Boeren, hier zu Lande -> hierzulande, keine gewöhnliche -> ungewöhnliche. Inhaltlich ist wohl nicht so viel geändert, außer ein paar Klenigkeiten, so etwa: "Ja, mein Mietje" -> "Ja, Mietje" [eine seltsame Steichung, gönnte der Bearbeiter dem Kees sein Mädel nicht?], "Ich bin auch Arzt (...)" -> "Ich bin auch so etwas wie ein Arzt (...)" [Ursprünglich hatte May seinem Ich-Erzähler ja durchaus auch als Arzt gesehen, insbesondere in 'Leilet'; In den nachfolgenden Erzählungen hat er sich dann jedoch eher als Hobbymediziner mit Laienkenntnissen geschildert, aber im 'Boer' ist ihm bei der Überarbeitung für 'Auf fremden Pfaden' der Arzt wohl durchgerutscht], war so direful und unhöflich -> war so unhöflich [obwohl direful durchaus ein real english word ist, kam es dem Bearbeiter wohl war zu schröcklich vor].

Die Beispiele sind allerdings nur Zufallstreffer beim Durchblättern des ersten Drittels. Ob es doch noch größere Abweichungen gibt, müßte man durch systematischen Vergleich herausfinden. Aber ich bin mir sicher, daß du selber die KMV-Fassung besitzt und vergleichen könntest, deine Frage somit auch ein klein wenig rhetorisch gemeint war.

Was mich hinsichtlich des Boer-Textes etwas verwundert, ist, warum Karl May diesen nicht als fünften Abschlußtext für das Buch 'Orangen und Datteln' verwendet hat. Die Einleitung von 'Die Gum' - Afrika! - Sei mir gegrüßt, du Land der Geheimnisse! (...) war doch eigentlich eine Steilvorlage dafür, einen lediglich nur auf Afrika beschränkten Sammelband zu konzepieren. Nach den ersten drei Nordafrika-Geschichten und der Ghasua-Erzählung vom Oberlauf des Nils , hätte May mit 'Der Boer van het Roer' mit der schon im Wortlaut Da donnerte die Büchse des Boeren; da erklangen die Speere der Hottentotten und Kaffern thematisierten Südafrika-Erzählung einen idealen Abschluß des Bandes erreichen können, stattdessen aber hängte er bekanntlich eine kaum zusammenhängende Kette von vier kleinen Marienkalender-Erzählungen an. Da hatte er wirklich eine Chance versäumt, zumal ein erstes Erscheinen Quimbos in Band 10 ganz sicher für seinen zweiten Auftritt in Band 11 (chrono)logischer erschienen wäre. Ich hege ja deshalb ein klein wenig den Verdacht, daß eine solche skizzierte Afrika-Konzeption sein ursprünglicher Plan für diese Buchausgabe gewesen sein könnte, daß er aber zu spät bemerkt hat, daß die ursprüngliche Hausschatzfassung des 'Boer' überarbeitet werden mußte und er diese Arbeit unter einen möglicherweise schon festgelegten Erscheinungszeitpunkt dann nicht mehr leisten konnte, sodaß die letztendlich gedruckte Fassung von 'Orangen und Datteln' eventuell eher ein Notbehelf war.

Viele Grüße,
Thomas


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.6.2004, 14:33 
Hallo Thomas,

nun, so rein rhetorische habe ich die Frage nicht gestellt, um ein Mißverständnis zu vermeiden.

Band 23 "Auf fremden Pfaden" führte bei mir stets ein Schattendasein und ich besitze ihn auch nicht, was sich aber ändern soll. Da ich nur an der Südafrika-Erzählung interessiert bin, stellte ich daher diese Frage in das Forum um zu erfahren, ob die Bamberger Ausgabe ausreicht oder sich die teurere Reprint-Ausgabe empfiehlt.

Aber ich sehe schon, ich werde mir den Reprint-Band zulegen, zumal sich die Frakturschrift auch besser liest.

Viele Grüße
Kurt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4.6.2004, 12:29 
Hallo Kurt,

Ich hatte doch tatsächlich geglaubt, daß du als bekennender KMV-Fan auch alle 'Gesammelten' besitzt. Ich habe dieselben - genauer die 73 Bände, die es damals vor der erfreulichen Weiterführung der Reihe mit dem 'Verlorenen Sohn' gab - ja allesamt gelesen, bevor ich je ein Buch Mays im Originaltext kennengelernt habe. Das begründet vielleicht auch eine andere Perspektive. Man ist halt nicht mehr neugierig auf die Bearbeitung, sondern auf den ursprünglichen Text.

Ich kann ja nochmal den Rest vom 'Boer' querlesen und dir sagen, ob es dort vielleicht zu groben Veränderungen gekommen ist. Da die Geschichte jedoch nicht nur bei dir ein Schattendasein geführt hat, dürften sich die Bearbeitungen aber wohl in den Grenzen halten, die ich schon aufgezeigt habe.

Viele Grüße
Thomas


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BeitragVerfasst: 4.6.2004, 21:34 
Hallo Thomas,

ein bekennender KMV-Fan bin ich ganz sicher nicht, dazu habe ich doch eine zu kritische Haltung zu so mancher Bearbeitung des KMV. Ich stehe halt dem KMV durchaus positiv gegenüber, für dogmatische Textpuristen schon eine Todsünde. :D

In der Tat besaß ich früher alle damals erhältlichen 73 Bände des KMV. Aber in meiner Karl-May-losen Zeit verkaufte ich diese - sie waren vegilbt, abgenutzt, die Goldfarbe verblasst - für 1,-- DM das Stück. Nun habe ich mir nur die grünen Bände wieder beschafft, denen mein besonderes Interesse gilt und natürlich die meisten Reprint-Ausgaben des KMV, da dies schöne Ausgaben sind und ich Frakturschrift besonders gerne lese. Sehr angenehm für die Augen.

Und eben die Bände 10, 11 und 23 fehlen noch. Das gilt es nun nachzuholen.

Viele Grüße
Kurt


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 5.6.2004, 12:23 
Hallo Kurt!

Meine Karl-May-lose Zeit haben die 73 Bände überstanden, auch wenn das eine oder andere Ueberreuther-Taschenbuch natürlich keinen Schönheitspreis gewinnen würde, oder die Tosa-Ausgaben mit handgeschriebenen Inhaltsverzeichnis garniert sind (seltsamerweise fehlen diese dort). Übrigens finde ich persönlich die Sammelbände 10, 11 und 23 mit die reizvollsten May-Bände. Doch zurück zum 'Kafferngrab':

Wie schon von mir vermutet, wirkliche inhaltliche Veränderungen finden sich dort nicht. Aber es gibt natürlich den üblichen Austausch von welcher, welche, welches gegen der, die, das und von derselbe gegen dieser und ähnliche Spielereien.

Ferner gibt es auch einige wenige Überarbeitungen des Satzbaus, dazu mal ein exemplarisches Beispiele: von welcher die Groote-Kloof noch heute das Kafferngrab genannt wird -> und noch heute wird die Groote-Kloof danach das Kafferngrab genannt wird

Die auffälligste Bearbeitung ist vielleicht, daß der Sam-Hawkens-Standart-Spruch Wenn ich mich nicht irre nur an einer von zwei Stellen beibehalten wurde, bei der zweiten wurde die Redensart dann durch wie ihr ganz richtig bemerkt habt! ersetzt.

Ferner sind einige weitere englische Ausdrücke wie 'Stand off!', 'Fudge', 'Impossible' oder 'Good God', sowie auch einfranzösischs 'Ordre' ersatzlos gestrichen worden. Auch das 'rekognoszieren' ist wie gewöhnlich ersetzt worden, stattdessen geht unser Mann beim KMV 'auf Kundschaft'.

Dann fehlen in meiner Ueberreuther-Taschenbuchausgabe seltsamerweise ein paar Sätze, so der Dialog: 'Und braucht ihr lange Zeit um es zu werden.' - 'Nein' sowie die Antwort: Und dennoch bin ich zu einer Konzession für Mynheer van Helmers bereit. Im Falle die beiden Feinde sich umgehen, müßten wir den Gegner wieder hier aufsuchen, wozu wir Zeit gebrauchen würden. und die Textpassage: Aber Sikukuni befand sich bei ihnen; genug, um wenigstens ihren Regimentern das Ansdehen von disziplinierten Körpern zu erhalten.

Es wäre freilich möglich, daß diese Ausfälle nur im Ueberreuthertext zu finden sind, da man dort auch eine auffällige defekte Stelle findet, die es vielleicht nicht in dem grünen GW-Band geben könnte (überhaupt könnte man die Frage stellen, ob Ueberreuther- und Tosa-Ausgaben nicht vielleicht nochmals lektoriert worden sind). Dabei ist ein Zwiegespräch gänzlich fehlerhaft abgedruckt. Liest man im Original: (...) in Schreck und Erstaunen!« / »Durch Sikukuni.« / »Nicht möglich!« / »Sondern wirklich!« / »Sikukuni ist doch bei den Zulus jenseits der Berge!« / »Er war hier, und diese Spur vor uns ist die seine. (...), so ist bei Überreuther doch einiges durcheinander geraten folgendermaßen: (...) in Schreck und Erstaunen!« / »Nicht möglich! Sikukuni ist doch bei den Zulus jenseits der Berge!« / »Durch Sikukuni.« / »Er war hier, und diese (...)

Falls du, Kurt, auf die Genauigkeit solcher Details nicht allzuviel Wert legst, dann wird dir die 'Grüne'-Ausgabe reichen (im übrigen ist der Sammelband nicht nur wegen der Südafrika-Erzählung, sondern auch wegen der lappländischen Kurzgeschichte 'Saiwa Tjalem/Der Talisman' unbedingt lesenswert).

Eine kleines Rätsel wirft allerdings auch noch die originale Fehsenfeld-Ausgabe auf: Da heißt der Engländer
Grey in einer Auflage Gilbert (mindestens noch 1901, ein Exemplar dieses Jahrganges diente als Vorlage für die
Stuttgarter Ausgabe) und in der anderen Hilbert (vgl. Werke-CD, Vorlage hier ist die illustrierte Ausgabe von 1910). Eine doch eher seltsame Modifikation durch May.

Viele Grüße,
Thomas


Zuletzt geändert von Thomas Schwettmann am 7.6.2004, 12:28, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: G und H
BeitragVerfasst: 5.6.2004, 16:15 
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Hallo zusammen!

Thomas Schwettmann hat geschrieben:
Eine kleines Rätsel wirft allerdings auch noch die originale Fehsenfeld-Ausgabe auf: Da heißt der Engländer Grey in einer Auflage Gilbert (mindestens noch 1901, ein Exemplar dieses Jahrganges diente als Vorlage für die Stuttgarter Ausgabe) und in der anderen Hilbert (vgl. Werke-CD, Vorlage hier ist die illustrierte Ausgabe von 1910). Eine doch eher seltsame Mofifikation durch May.

Oder einfach ein schludernder Setzer / Korrektor, der in der Frakturschrift G und H velwechserte?

Grüsse

Sandhofer


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 Betreff des Beitrags: Re: G und H
BeitragVerfasst: 7.6.2004, 12:24 
Hallo Sandhofer!

Zitat:
Oder einfach ein schludernder Setzer / Korrektor, der in der Frakturschrift G und H velwechserte?


Warum sollte der Mensch H und G bei nur diesem einzigen Wort verwechseln, welches zudem mehrmals in der Erzählung benutzt wird?

Außerdem gehören die Figurennamen Hilbers/Hilbert/Hilberts ja durchaus zu den Standartnamen, welche May - wie etwa auch Bulter oder Korn***/Korners/Kroners immer wieder benutzt hat. Da ist schon eher Gilbert, obwohl für einen Engländer durchaus angmessender als Hilbert, weniger maytypisch zu nennen.

Hrüsse
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: G und H
BeitragVerfasst: 7.6.2004, 13:19 
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Registriert: 12.5.2004, 22:06
Beiträge: 274
Hallo zusammen!

Thomas Schwettmann hat geschrieben:
Warum sollte der Mensch H und G bei nur diesem einzigen Wort verwechseln, welches zudem mehrmals in der Erzählung benutzt wird?

Eben deshalb: Ob 'Haus' oder 'Gaus' dasteht, fällt relativ rasch auf, ob 'Hilbert' oder 'Gilbert' - da müsste man direkt denken und nachschlagen ...

Grüsse

Sandhofer


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 8.6.2004, 12:16 
Hallo Sandhofer!

Nur das wir uns nicht falsch verstehen: der 'Hilbert' taucht nicht erst auf der CD oder der Parkland-HKA-Nebenausgabe von 'Auf fremden Pfaden' auf, dieser Name ist unabhängig davon auch im Figurenlexikon dokumentiert. Demnach sollte die Umwandlung schon zu Mays Zeiten, spätestens bei der Übernahme in die blauen 'Illustrierten' erfolgt sein, und damals wurden Mays Texte nur in Fraktur gedruckt. Es geht also nicht darum, daß ein im Lesen von Fraktur Ungeübter zwei Großbuchstaben verwechselt.

Viele Grüße
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Fraktur
BeitragVerfasst: 9.6.2004, 16:41 
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Beiträge: 274
Hallo Thomas!

Ich sprach von schludernden Setzern / Lektoren, nicht von in Fraktur-Lesen ungeübten. G und H sind in gewissen Frakturtypen ähnlich genug, dass ein unsorgfältiger Setzer z.B. bei Neusatz von einer 'alten' Vorlage sich irren kann, insbesondere, da sowohl Hilbert und Gilbert dem durchschnittlichen deutschen Setzer / Lektor der Zeit wohl unbekannte Begriffe waren. Ob überhaupt ein Neusatz stattgefunden hat, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis.

Grüsse

Sandhofer

Bild
als Beispiel: Zierschrift der Wieynck-Fraktur


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.9.2004, 14:58 
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Beiträge: 92
Wohnort: Ein kleiner Ort im Hunsrück...
Hier stimme ich Sandhofer unbedingt zu!

Ich halte mich dank eines noch in Fraktur gedruckten "Mahdi" (mit dem ich mich als 15jähriger in Fraktur einlas) und der Fehsenfeld-Reprints für einigermaßen geübt, Fraktur zu lesen. Und dennoch kann es vorkommen, daß man - vor allem, wenn man wie ich auch mal abends auf dem Kopfkissen schmökert - das eine oder andere Wort noch einmal lesen muß, vor allem, wenn der Druck nicht der deutlichste ist. :?

Auf der anderen Seite führt das m.E. dazu, daß der interessierte Leser mit mehr Aufmerksamkeit liest, der nur berufsmässig und vielleicht unter Zeitdruck stehende Lektor/Setzer jedoch in der Eile tatsächlich einmal die Buchstaben vertauschen mag.

_________________
Mit freundlichen Grüßen,

Ralf Grosskurth


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