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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 17:41 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
Aber du kannst es doch bei einer Buchhandlung bestellen und dann beim nächsten Besuch abholen.


Dagegen spricht zweierlei:

- Meine in der Regel übliche und durchaus in Richtung mentale Abseitigkeit gehende Kontaktscheu in der Öffentlichkeit (ich liebe Automaten …)

- die dämlichen Blicke, mit denen man meistens bedacht wird, wenn man in Buchhandlungen die Stirn besitzt, nach Karl May zu fragen

;)

[quote]

Gerade Letzteres reizt mich mittlerweiler sehr. Die hochgezogenen Augenbrauen meiner lieben (ehemaligen - Buch- bzw. Verlagsbuchhandel war mein erstes Betätigungsfeld) Kolleginnen und Kollegen, die Arroganz der Halbgebildeten, der selbsternannten Kulturhüter, für die Karl May der letzte Dreck ist und die einen Kunden, der ernsthaft danach fragt, für einen zurückgebliebenen Kretin halten. Herrlich! Ich liebe das.


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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 17:48 
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Zitat:
Gerade Letzteres reizt mich mittlerweiler sehr. [...] Herrlich! Ich liebe das.


Und was machst Du dann mit denen ? Den Kinski ?

;)

(Bei dem Interview, auf das andernorts hingewiesen wurde, hat mich kaum etwas gestört. Ok, er hatte wohl einen ganz schlechten Tag und wirkte durchaus ein wenig beängstigend, aber inhaltlich, habe ich gedacht, hat der Mann doch voll Recht …)


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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 18:56 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
Gerade Letzteres reizt mich mittlerweiler sehr. [...] Herrlich! Ich liebe das.


Und was machst Du dann mit denen ? Den Kinski ?

;)



Eine Mischung aus diesem und Arno Schmidt.

Aber bitteschön, das wird hier doch zu sehr off-topic. Man möchte doch nicht mental abseitig erscheinen.


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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 20:51 
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Also Euch zweien koennte man stundenlang zuhoeren (oder sollte man besser sagen lesen ?).
Wenn man wieder einen komplizierten Fall gesehen hat,gibt's nichts entspannenderes als einen post von rodger (ernst gemeint).
Aber mal was anderes,gab es nicht einen KMG Reprint vom Buch der Liebe?Ich erinnere mich dunkel,sowas mal gelesen zu haben.Hat denn die KMV Ausgabe irgendwelche Vorteile ,so dass man sie auch erstehen muesste.
Da ich einem Volk entstamme ,dass nun wirklich nicht fuer seine kulturelle Bildung bekannt ist, faellt es mir im uebrigen nie schwer,wenn ich in D bin in eine Buchhandlung zu gehen und mir alles zeigen zu lassen,was sie von May da haben.Oft recht wenig,da muss man rodger recht geben.


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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 21:06 
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Es gibt einen zweibändigen KMV-Reprint vom "Buch der Liebe", der, wie ich glaube, noch lieferbar ist. Müßte um die 50 Euro kosten. Der Vorteil der KMV-Ausgabe liegt einmal in ihrem Preis, zum anderen ist sie - zum großen Teil - in Neusatz. Ich sage das ganz unironisch, denn es ist nicht jedermann gegeben, sich mit der Frakturschrift anzufreunden.


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BeitragVerfasst: 20.9.2006, 21:15 
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Und schwuppdiwupp der Link zum Eintrag in der Bücherdatenbank:
http://141.30.89.80/~thomas/maybuecher/ ... hp?_id=322

ta

PS: Der fehlende zweite Band der von Rolf Dernen erwähnten Ausgabe, taucht da nicht auf, weil das ein Kommentarband ist und den eigentlichen Text nicht enthält.

_________________
Täglich neues zu entdecken bei www.karl-may-buecher.de


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BeitragVerfasst: 21.9.2006, 10:22 
Der herausgeber geht im Buch der Liebe in seinem Vorwort ausführlich auf den KMG-Reprint ein. Wenn ich es richtig verstanden habe ist die Ausgabe des KMV wesentlich kompletter und ausführlicher kommentiert wie der KMG-Reprint, dessen zweiter Band zum größten Teil aus Anlagen besteht die mit dem Buch der Liebe verbunden sind. ich empfehle das Buch der Liebe vom KMV und den Kommentarband der KMG zu kaufen.


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 6:22 
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Ich habe mal in bischen im KMG Reprint der "Liebe" geblaettert,das liest sich mehr oder weniger wie ein Aufklaerungsbuch fuer Grundschueler. (war May nicht sowas wie ein Grundschullehrer,passt ja).Da ich mich allerdings ein wenig fuer die Geschichte der Medizin interessiere habe ich zumindest die damaligen Ansichten ueber die Syphilis mit ein wenig Vergnuegen gelesen.
Alles in allem ist das nur ein Buch fuer hardcore fans.


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 10:40 
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Ganz richtig schreibt Sudhoff im Vorwort zu Band 87 des Karl-May-Verlags: Im ›Buch der Liebe‹ habe May »nicht nur auf über 35 Seiten das für die zweite Abteilung verwendete Werk über die ›Geschlechtskrankheiten des Menschen‹ von vermeintlich anstößigen Stellen gesäubert, er hat vor allem zwei ganz anders geartete, die Liebe im menschheitlichen Sinn transzendierende Abteilungen hinzugefügt, die das Phänomen in seiner ganzen kulturgeschichtlichen, philosophischen und religiösen Vielfalt behandeln. Darüber hinaus ging er in ihnen mit einer wissenschaftlichen Ernsthaftigkeit den großen Fragen nach dem Ursprung, der Natur und dem Sinn der Schöpfung nach, wie man sie von einem erst beginnenden, im Wesentlichen autodidaktisch gebildeten Schriftsteller aus dem Proletariermilieu eigentlich nicht erwarten konnte. Notwendig hierfür waren umfangreiche, auch Grenzbereiche der Wissenschaft berührende Studien …« (S. 26) Sehr zu Recht auch bescheinigt Sudhoff dem jungen May »eine erstaunlich kritische und selbstständige, durch die Gedanken der Aufklärung beeinflusste Haltung« (S. 27).

Angesichts dieser ja außerordentlich positiven Einschätzung der von May verfassten Texte des ›Buches der Liebe‹ wirken die Attacken, die Sudhoff im weiteren gegen Karl May richtet, um so befremdlicher.

So heißt es auf S. 36: May war »kühn genug, sich ganz direkt das geistige Eigentum des seinerzeit bedeutendsten und umstrittensten deutschen Naturforschers und Evolutionstheoretikers, nämlich des Zoologen Ernst Haeckel …, anzueignen … Die dahinter stehende Chuzpe des gescheiterten Lehramtskandidaten, entlassenen Zuchthäuslers und jetzigen Kolportageredakteurs hätte nicht größer sein können, wenn er es gewagt hätte, Gedichte Goethes oder Schillers als seine eigenen auszugeben …«

Dieser ehrenrührige (oder witzig sein wollende?) Plagiats-Vorwurf an die Adresse Mays ist in doppelter Hinsicht als unsinnig oder stark übertrieben zu bezeichnen:

Erstens: ›Das Buch der Liebe‹ ist ANONYM erschienen. May konnte aus dieser Publikation keinen ideellen Vorteil – etwa die Hebung seines Ansehens durch geistigen Diebstahl an Spiller oder Haeckel – ziehen. In den 1870er Jahren (oder später) konnte ja niemand auf den Gedanken kommen, dass der Schriftsteller Karl May dieselbe wissenschaftliche Kompetenz besessen hätte wie Spiller oder Haeckel.

Zweitens: Der Münchmeyer-Redakteur Karl May hatte aus den Schriften Spillers und Haeckels (vielleicht auch noch anderer, bisher nicht entdeckter, ›Autoritäten‹) zwar manche Partien abgeschrieben; er hat sich dann aber in sehr eigenständiger Weise mit dem Gedankengut Spillers und Haeckels auseinandergesetzt und sich von diesen Autoren deutlichst distanziert: in den Textpassagen, die zweifelsfrei von May selbst verfasst wurden. (Gleichwohl, darin hat Sudhoff natürlich Recht, wäre es besser gewesen, wenn der Redakteur May die Spiller- und Haeckel-Partien konsequent in » « gesetzt hätte.)

Fortsetzung folgt


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 16:35 
Hallo Herr Wohlgschaft,

welche Absichten der gute Karl May mit seinem "Buch der Liebe" beabsichtigte oder sich versprach kann heute nur noch der liebe Gott wissen. Insofern halte ich Herrn Sudhoffs Hypothesen für genauso wahrscheinlich wie Ihre.


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 20:10 
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Mays Absicht dürfte in erster Linie darin gelegen haben, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Du liebe Güte, ich habe, als ich selbst als Redakteur anfing, über Solarien, Klebstoff, Schokolade, Erdnüsse oder Kronenkorken geschrieben. Was halt alles so verlangt wurde. Es war ein Job. Und für May war es auch ein Job.


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 21:06 
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Was Rolf Dernen schreibt, ist natürlich richtig. Aber es ist nicht die GANZE Wahrheit. Karl May hatte - in diesem Punkt bin ich mit Herrn Sudhoff ja durchaus einig - ein großes Sendungsbewußtsein. Dem Münchmeyer-Redakteur Karl May ging es wirklich um die Liebe, in all ihren Dimensionen.


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BeitragVerfasst: 22.9.2006, 23:13 
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Dernen hat geschrieben:
Mays Absicht dürfte in erster Linie darin gelegen haben, seinen Lebensunterhalt zu verdienen.


Genau so ist es. "Das Buch der Liebe" war eine reine Auftragsarbeit für seinen Verleger Münchmeyer. Zitat aus dem "Verlornen Sohn":

"Ich habe nämlich von meinem Verlagsbuchhändler den Auftrag erhalten, ein Buch über das Thema zu schreiben: Die Liebe in ihren socialen Beziehungen - " [Der verlorne Sohn, Dresden 1884-86, Lfg. 45, S. 1068.]

Münchmeyer war Verlagsbuchhändler. Mays Anspielung ist mehr als deutlich ...


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BeitragVerfasst: 23.9.2006, 8:17 
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Hier die Fortsetzung meines Eintrags vom 22.9.06, 11.40 Uhr

Sudhoff hebt mit Recht hervor, dass May in »allen Fällen … die Fremdtexte selber ausgewählt und an den ihm geeignet scheinenden Stellen eingefügt« (S. 40) habe. Was Sudhoff – aus welchen Gründen auch immer – freilich nicht gelten lassen will: Die eigenständige, ja fast beispiellose Leistung Karl Mays bestand gerade darin, dass er die von Darwin, Haeckel, Spiller u. v. a. vertretene biologische Evolutionstheorie zwar grundsätzlich akzeptiert und begeistert gefeiert hat, gleichzeitig aber die atheistischen Prämissen dieser Wissenschaftler auf intelligente Weise zurückwies. In dieser Hinsicht war Karl May seiner Zeit weit voraus. Denn im 19. Jahrhundert war man (von wenigen Ausnahmen abgesehen) ENTWEDER naturwissenschaftlich gebildeter Atheist ODER bibelgläubiger und aufklärungsfeindlicher Christ. Diese falsche Alternative hat May schon 1875/76 durchschaut und im ›Buch der Liebe‹ korrigiert.

In zwei umfangreichen Studien – abgedruckt im Jahrbuch der KMG 2003 (S. 141-243) – habe ich diese These materialreich begründet. Doch Sudhoff bemerkt dazu nur dies: »Es hat in der neueren Karl-May-Forschung Versuche gegeben, speziell das geistige Eintreten des Schriftstellers für die materialistischen Entwicklungstheorien Charles Darwins bzw. seines deutschen Vertreters Ernst Haeckel (die May angeblich nur durch Familienblätter wie die ›Gartenlaube‹ gekannt habe) und sein Festhalten am teleologischen Weltbild der Bibel positiv zu werten als die originelle Denkleistung eines zutiefst gäubigen, zugleich aber undogmatischen und vor allem eigenständigen Geistes. In diesem Zusammenhang hieß es auch, May habe sich für das ›Buch der Liebe‹ zwar von literarischen Quellen anregen lassen, aber keinesfalls abgeschrieben. Das Gegenteil ist richtig.« (S. 33)

Ohne mich namentlich zu nennen, spielt Sudhoff auf die besagten Aufsätze im Jb-KMG 2003 und auf die entsprechenden Passagen meiner May-Biographie (Band I, S. 381-405) an.

Meine Bemerkung, dass May nicht abschrieb (Biogr. I, S. 398), bezog sich – wie der Kontext erkennen lässt – auf diejenigen Partien des ›Buches der Liebe‹, in denen sich May, konträr zum Zeitgeist, als Vermittler zwischen biologischer Evolutionstheorie und biblischem Schöpfungsglauben verstand. Dass May seine naturwissenschaftlichen und religionsphilosophischen Kenntnisse irgendwelchen Quellen entnahm, ist ja – wie ich in den Jahrbuch-Aufsätzen und in der Biographie deutlich hervorhob – selbstverständlich. Ich habe auch keineswegs behauptet, dass May seine Weisheit nur aus der ›Gartenlaube‹ bezogen habe; vielmehr habe ich die Schriften Haeckels als mögliche Quellen für May ja ausdrücklich genannt (Jb-KMG 2003, S. 202f.), darunter auch das populäre Werk ›Natürliche Schöpfungsgeschichte‹ (1968), das May – wie wir jetzt wissen – tatsächlich benützt hat. Dennoch bedauert Sudhoff, »dass selbst jene May-Forschung, die sich dezidiert mit dem Verhältnis des Schriftstellers zum Darwinismus und zur Evolutionstheorie beschäftigt hat, dieser so nahe liegenden und für die einschlägige Wissenschaftsgeschichte so epochalen Quelle nicht auf die Spur gekommen ist. Die ›wissenschaftliche‹ Sorglosigkeit hier wie dort ist jedenfalls verblüffend …« (S. 36)

Nein, »verblüffend« ist die »›wissenschaftliche‹ Sorglosigkeit«, mit der Sudhoff ignoriert, dass ich im Jb-KMG 2003 (S. 147) wie in der May-Biographie (S. 393) eine auf Haeckel zurückgehende Partie des ›Buches der Liebe‹ zwar für May-Text hielt, dabei aber doch auf das ›Biogenetische Grundgesetz‹ Haeckels als wahrscheinliche Inspirationsquelle Mays verwies. Sicher, ich war der Meinung, dass May seine Kenntnisse wohl eher aus diversen Zeitschriften entnommen habe; dass ihm Haeckels ›Natürliche Schöpfungsgeschichte‹ bekannt war, dies hielt ich für weniger wahrscheinlich. Nun sind wir zwar – dank Sudhoff – eines besseren belehrt; das ändert aber nichts daran, dass schon der frühe May der 1870er Jahre ein origineller Denker war. Denn die materialistische Weltanschauung Haeckels u. v. a. hat er nicht übernommen, sondern in ihrer Haltlosigkeit durchschaut.

Dass May sein naturwissenschaftliches bzw. anthropologisches Wissen unmittelbar einem Haeckel-Werk (und einer wenig bekannten Schrift von Spiller) ›entlehnt‹ hatte und nicht – wie ich als wahrscheinlicher annahm – den Aufsätzen anderer Darwinisten (Louis Büchner, Carl Vogt u. a.), ist doch gar nicht so wichtig. Sehr viel wichtiger ist, dass May sich zum Darwinismus differenziert geäußert hat und zu einer eigenen – durchaus vernünftigen, originellen, wesentliche Thesen des Mystikers und Paläontologen Teilhard de Chardin (1881-1955) vorwegnehmenden – Sichtweise gekommen ist.

Fortsetzung folgt


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BeitragVerfasst: 23.9.2006, 15:20 
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Da muß ich schnell mal etwas dazwischenfragen, Herr Wohlgschaft: Würde man May dann heute als Kreationist bezeichnen? Soweit ich weiß (und ich gestehe, ich weiß da nicht sehr viel drüber) ist das jemand, der zwar die Evolutionstheorie bejaht, aber hinter dieser einen göttlichen Plan bzw. Willen annimmt. Oder bin ich auf dem völlig falschen Dampfer?


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