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Weberschicksale
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Autor:  Helmut Prodinger [ 4.11.2011, 8:37 ]
Betreff des Beitrags:  Weberschicksale

Im Verlornen Sohn wird auf die Rolle der ausgebeuteten erzgebirgischen Weber hingewiesen.

Wir finden das auch in Robert Prutz' Engelchen, E A Willkomm's Weisze Sklaven (auch in Familie Ammer), Louise ... Schlosz und Fabrik, und vielleicht auch noch sonstwo. In Emil Ertl's Tetralogie finden wir viel darueber, allerdings vom oestreichischen Standpunkte aus.

Aber: immer wird dargethan, wie die Einfuehrung von mechanischen Webstuehlen die altmodischen Weber zurueckdraengt.

Nicht so bei May, wenn ich mich recht erinnere. Seine Weber sind Hausweber, die Garne und Muster beim (boesen) Unternehmer beziehen, und dann ausgebeutet werden. Fabriken hat er nicht.

Wie war es wirklich im Erzgebirge um 1870? Arbeiteten dort die Weber wirklich noch auf Handwebstuehlen, obwohl schon viel frueher Maschinen ihren Siegeslauf antraten? Da gab es doch den Jacquard-Webstuhl ...


Herzlichen Dank fuer Ihre Aufklaerung!

Autor:  rodger [ 4.11.2011, 8:53 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Weberschicksale

Helmut Prodinger hat geschrieben:
und vielleicht auch noch sonstwo.


Z.B. hier

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Weber

:D

(auch wenn's hier keine erzgebirgischen sind)

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