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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 0:33 
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Thomas Math hat geschrieben:
Ich bin fast sicher das der gute Markus weder Latein noch Altgriechisch spricht.

Yeah, wie Sie darauf kommen... :mrgreen:

Aber wenn doch, dann wäre ich bei Ihnen und Ihren Beiträgen baldigst mit meinem Latein (wahlweise auch Altgriechisch) am Ende, was wohl auf Gegenseitigkeit beruht.

:lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 0:38 
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Helmut Prodinger hat geschrieben:
Meine Nichte ist Aerztin, und wirft gerne mit lateinischen Brocken um sich.
Auch muessen in manchen Laendern angehende Aerzte, falls sie es nicht in der Schule lernten, ein "Latinum" nachbringen. Dasz das nun nothwendig waere, moechte ich nicht behaupten, aber es ist nunmal so.


Ich oute mich mal,ich habe auch ein Grosses Latinum und fuer das spaetere Studium hat mir das ueberhaupt nichts gebracht.Haette ich doch Spanisch oder Italienisch gelernt.
Im uebrigen Aerzte die mit Fachausdruecken nur so um sich werfen haben oft die geringste Ahnung.

Wenn ich um zwei Uhr nachts einen Patienten auf der Intensivstation untersuche,der keine Versicherung hat,dann sehe ich schon einen Heiligenschein wenn auch nur einen ganz kleinen.Im uebrigen habe ich kaum einen Beruf erlebt wo es soviele inkompetente Vertreter gibt wie bei den Aerzten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 0:40 
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markus hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Ich bin fast sicher das der gute Markus weder Latein noch Altgriechisch spricht.

Yeah, wie Sie darauf kommen... :mrgreen: :

Einfach,Du behauptest immer wieder Dinge von denen Du nicht die geringste Ahnung hast.

Pattern recognition


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 0:49 
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Wohnort: Krähennest
Thomas Math hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Ich bin fast sicher das der gute Markus weder Latein noch Altgriechisch spricht.

Yeah, wie Sie darauf kommen... :mrgreen: :

Einfach,Du behauptest immer wieder Dinge von denen Du nicht die geringste Ahnung hast.

Pattern recognition

Hohoho, ähm, jetzt möcht ich doch schon gerne mal wissen wann ich behauptet habe lateinisch oder altgriechisch zu können. Und das behaupte ich immer wieder... :lol: :lol: :lol:

Und selbst wenn es wahr wäre, daß ich hier immer wieder Dinge behaupte von denen ich nicht die geringste Ahnung habe, kann ich nur sagen, gegen Sie bin ich doch der reinste Waisenknabe. Sie hätten Märchenerzähler werden sollen. Oder Politiker... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Aber doch, hier...
Zitat:
Im uebrigen Aerzte die mit Fachausdruecken nur so um sich werfen haben oft die geringste Ahnung.

...bin ich mit Ihnen einer Meinung. Das geht auch. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 1:26 
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Zitat:
Und selbst wenn es wahr wäre, daß ich ich nicht die geringste Ahnung habe, kann ich nur sagen, gegen Sie bin ich doch der reinste Waisenknabe. Sie hätten Märchenerzähler werden sollen. Oder Politiker... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:


Das ist jetzt aber Unsinn,denn wo habe ich etwas behauptet das ein Maerchen ist oder das dem Wahrheitsgehalt eines durchschnittlichen Politikers entspricht ?
Im uebrigen fand ich in Dir einen eifrigen Verteidiger der Antiken Sprachen(siehe weiter oben) ich habe nicht gesagt,Du haettest behauptet Du koenntest sie auch sprechen oder zumindest lesen.
Ich wundere mich nur wieso Du etwas verteidigst,dass Du nicht kennst oder verstehst.
Ich meinte mit "abschaffen" auch keinesfalls,das es eine Instanz gaebe,die entscheidet,dass man keine Antiken Sprachen mehr unterrichtet.Ich meinte man sollte keine Steuergelder mehr dafuer aufwenden und sich stattdessen auf lebendige Sprachen konzentrieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 2:12 
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[quote]Im uebrigen Aerzte die mit Fachausdruecken nur so um sich werfen haben oft die geringste Ahnung.[/quote]


Jaja, sicher. Ich habe auch nicht behauptet, dasz meine Nichte eine gute
Aerztin waere. Sie war sonderbarerweise beim Medizinstudium viel tuechtiger als im Gymnasium. Man musz sich von der Anschauung der
"Goetter in Weisz" loesen; ich kannte mal nen Arzt, der die Matura (=Abitur) nicht bestand, dann irgendwie die Maturaschule absolvierte und dann als Mittdreisziger Arzt wurde. Mayleserinnen denken sicher gleich an
den blaurothen Methusalem. Von dem sollte man nicht viel mehr erwarten als ein unterschriebenes Rezept oder eine Krankschreibung. Es gibt halt das ganze Spektrum. Aber im Volke dominiert ein Aerztebild, das aus Heft-Romanen und Schwarzwaldklinik gebildet ist, vielleicht noch verbraemt mit US-TV-Serien, die ich (zum Gluecke) gar nicht kenne.

Damit es auch Literatur setzt: Eduard Stucken, Die weiszen Goetter!


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 16:03 
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Als ich einmal im US-Fernsehen einen "spelling bee" Wettbewerb (*) gesehen habe, habe ich bemerkt, dass so gut wie jedes lateinische oder altgriechische Wort auch Bestandteil des (unübertroffen großen) englischen Wortschatzes ist. Also braucht man, wenn man den englischen Wortschatz vollständig beherrscht (aber wer tut das schon) auch wirklich weder Latein noch Altgriechisch zu lernen (denn deren Wörter kennt man ja).

Helmut

(*) Dabei wurden Schülern (möglichst ausgefallene) Wörter der englischen Sprache genannt, und sie mussten die dann (möglichst korrekt) buchstabieren. Bei der Auflösung, bei der auch immer die Herkunft dieser Wörter dazu gesagt wurde, habe ich festgestellt, dass da mehr als die Hälfte lateinische oder altgriechische Wörter dabei waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 19:59 
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Thomas Math hat geschrieben:
Im uebrigen fand ich in Dir einen eifrigen Verteidiger der Antiken Sprachen(siehe weiter oben)...

Falsch, ich habe geschrieben, daß mir die deutschen Sprachen und deren Dialekte am Herzen liegen. Was die antiken Sprachen angeht (Sie meinen sicher lateinisch und altgriechisch.), so bin ich weder deren Verteidiger, noch deren Bekämpfer. Und ob für deren Erhalt Steuergelder ausgegeben werden, ist mir recht gleichgültig, denn wenn ich mich für alles aufrege, wofür meine Steuern verschwendet werden, könnte ich mit dem Aufregen gar nicht mehr aufhören.

Zitat:
Ich wundere mich nur wieso Du etwas verteidigst,dass Du nicht kennst oder verstehst.

s.o.

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 20:12 
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Vor Tagen wurde hier im Forum geklärt was denn nun 'Altfränkisch' ist. Aber was ist denn nun 'Altgriechisch'? Eine (für Herrn Math...) ausgestorbene Sprache? Weit gefehlt. 'Altgriechisch' war, als ein gewisser Herr Kostnix (seine Vorfahren waren Gallier) in Griechenland das sagen hatte. Mittlerweile herrscht dort 'Neugriechisch' und zwar durch einen gewissen Herrn Waskostas eingeführt.

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 20:53 
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*Prruuuusssttt!*
:lol: :lol: :lol:

Grüßlis
Ichsachnix
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 20:58 
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Thomas Math hat geschrieben:
Ich meinte mit "abschaffen" auch keinesfalls,das es eine Instanz gaebe,die entscheidet,dass man keine Antiken Sprachen mehr unterrichtet.Ich meinte man sollte keine Steuergelder mehr dafuer aufwenden und sich stattdessen auf lebendige Sprachen konzentrieren.

Sollte dies der Fall sein, würden diese Sprachen sicher sehr bald in Vergessenheit geraten. Es würde kaum jemand eine Sprache studieren oder lernen, wenn sie nicht nützte, bzw. sich in irgendeiner Form im Beruf als nützlich erwiese.
Was sicherlich schade wäre, da viele große antike Werke in Latein oder Altgriechisch verfaßt sind, die dann ziemlich rasch von kaum mehr jemandem (als einer kleinen Elite von Leuten) gelesen, verstanden, interpretiert werden könnten. Sehr schade wäre das!

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 21:11 
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Doro hat geschrieben:
Es würde kaum jemand eine Sprache studieren oder lernen, wenn sie nicht nützte, bzw. sich in irgendeiner Form im Beruf als nützlich erwiese.

Einspruch ... siehe z.B. Hesse, Das Glasperlenspiel ...

nützlich ... Fremdwort ... Die interessantesten Dinge sind doch letzten Endes völlig "nutzlos" ...

:roll: 8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 21:15 
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Wenn man sich anguckt wieviel nutzlose Dinge die Leute täglich tun (ich auch), mehr als vermeintlich nützliche...

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 21:55 
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rodger hat geschrieben:
nützlich ... Fremdwort ... Die interessantesten Dinge sind doch letzten Endes völlig "nutzlos" ...

:roll: 8)

Statt gegeben!

Wobei wir wieder (mal) bei der Wahrnehmung (subjektiver Art) wären.
Aber nu ja, lassen wir das...
8) :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Indigene Sprachforschung...
BeitragVerfasst: 15.5.2010, 22:07 
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Wer immer nur fragt »was nützt mir das?«, führt ein erbärmliches Leben. Aus meiner Sicht ist es das Wichtigste, zu lieben und geliebt zu werden. Die Liebe aber fragt nicht nach der Nützlichkeit.


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