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 Betreff des Beitrags: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 1.6.2010, 21:50 
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Beiträge: 248
Das gab's doch im TV?! Leider versaeumt.

So einen hungarischen Grafen, der entkommen kann, hat auch Retcliffe. Der hiesz
doch Stephan, und seine Verlobte erkaufte seinen Flucht damit, den tatarischen
Fuersten zu heirathen. Sie liesz sich aber vom slovakischen Kesselflicker Mathias schwaengern, der ein ehemaliger Medizinstudent war. Der Junge wurde dann entfuehrt und von schurkischen Katholiken aufgezogen. All das giebt es in
Villafranca!

Istrien! Da fuhren die deutschen Touristen auch gerne hin. Triest! Da war ich 2001,
und es hat sich seit der Monarchie kaum veraendert.

Also borgte Verne von Retcliffe, oder -- eher -- beide von Alex Dumas pere?!
Dieser war ein Viertelneger, wie man seinerzeit gesagt haette, und hatte eine
Industrie von Romanschreiberlingen. Karl May schrieb immer selber; der haette
seinen Ausstosz durch Lohnschreiber noch gewaltig steigern koennen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 2.6.2010, 8:19 
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Registriert: 14.5.2004, 18:13
Beiträge: 248
Graf Sandorf ist ein Adeliger im besten Sinne: ein Mitglied einer Elite.

Er ist Arzt und Chemiker, nur so nebenbei, mit besten Resultaten. Koerperlich
voll auf der Hoehe, fast wie OS, und dazu ein gluehender Patriot.

Das Konzept des Judenthums "keine Vermischung!" war auch dem Adel gemein,
und es funktionierte ganz gut. Natuerlich gibt es ein paar degenerierte Schmarotzer, aber das Prinzip der Elitenbildung war nicht so schlecht. Adelige
Deutsche aus dem Osten, die ihren Grundbesitz verloren hatten, faszten dank ihrer Tuechtigkeit in der BRD schnell Fusz.

In den USA bildet sich auch eine Art Adel heraus: reiche Familien, die vieles kontrollieren, und nur untereinander heiraten. Wurde mir gesagt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 2.6.2010, 19:44 
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Registriert: 4.7.2006, 17:23
Beiträge: 1620
Wohnort: Minnesota USA
Interessante Theorie,wobei ich mehr ein Vertreter einer intellektuellen Elite bin.
Wobei Reichtum sicher auch oft Leistungs und Durchsetzungsfaehigkeit bedeuten mag.
Was das Heiraten untereinander betrifft so muss man allerdings aufpassen,dass der gen pool nicht immer kleiner wird und damit eher nachteilige Eigenschaften vererbt werden,die durch die US-Medien geisternde Hilton Familie ist so ein Beispiel.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 3.6.2010, 21:04 
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Registriert: 14.5.2004, 18:13
Beiträge: 248
Das Buch erschien 1885, also gleichzeitig mit dem Verlornen Sohn. Alle sind sie
dem Grafen von Monte Christo verpflichtet.

Oskar Steinbach (DHDH) koennte ein biszchen dem MS nachempfunden sein.
Schweinereich, und stets mit der letzten Technologie ausgeruestet. Der Schurke
Sarcany ist wohl dem Florin/Derwisch/... sehr aehnlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 4.6.2010, 22:35 
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Registriert: 14.5.2004, 18:13
Beiträge: 248
Verne hat 2 Typen wie Asterix und Obelix in dem Roman. Er fuehrt das Personal sehr behutsam ein, nur wenige auf einmal, sodasz man sich an sie gewoehnen kann. Nicht wie in russischen Romanen, wo es Unmengen von Typen gibt, die alle mit kuriosen Namen ausgestattet sind.


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 Betreff des Beitrags: Re: Verne: Mathias Sandorf
BeitragVerfasst: 4.6.2010, 23:55 
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Registriert: 14.5.2004, 18:13
Beiträge: 248
So, die Verbrechen sind nun geraecht, die Schurken haben sich versehentlich
mit "panclastit" in die Luft gesprengt und konnten deshalb nicht fuesiliert werden.

Tolles Buch!


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