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 Betreff des Beitrags: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 27.6.2010, 20:09 
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Weiss man eigentlich warum May,der ja sehr kinderfreundlich gewesen sein soll,keine Kinder hatte ?
Ich dachte immer,dass Emma unfruchtbar wegen einer Vernarbung der Eileiter moeglicherweise als Folge einer fruheren Chlamydieninfektion war.
Aber da gab es ja auch noch Klara und andere Frauen in seinem Leben,obwohl Klara hatte ja auch keine Kinder mit ihrem ersten Mann.


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 27.6.2010, 23:23 
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Wer halt nachts nichts besseres zu tun hat, als nur zu schreiben...

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 7:58 
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markus hat geschrieben:
Wer halt nachts nichts besseres zu tun hat, als nur zu schreiben...

:mrgreen:


Gnihihi... "Iss Fisch, Junge, das gibt Tinte innen Füller..." sagte meine Großelterngeneration... Das könnte er dann mißverstanden haben... :lol:

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"So scheint mein Rohr besser zu sein als das Eurige, obgleich es viel kleiner ist."
[Der Schatz im Silbersee, 217.]

"Der Deutsche pflegt zwar albern, aber auch ehrlich zu sein."
[Der Sohn des Bärenjägers, 508.]


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 9:49 
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Für einige ist May ja auch weder Fisch noch Fleisch. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 10:24 
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http://de.wikipedia.org/wiki/Fischeln

Karl May soll aber z.B. auch gern Brathuhn gegessen haben ...

:lol:

("Was bin ich wieder Alberich"; Heinz Erhardt)

http://de.answers.yahoo.com/question/in ... 952AAA56St

*

Aber um auf die eingangs gestellte Frage [ernsthaft] zurückzukommen, es war wohl im "Buch des Lebens" für ihn nicht vorgesehen ...


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 10:48 
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rodger hat geschrieben:
("Was bin ich wieder Alberich"; Heinz Erhardt)

Der Deutsche pflegt zwar albern, aber auch ehrlich zu sein.
(Karl Mays Werke: Der Sohn des Bärenjägers. Erzählungen. KMW-III.1-191:32, S. 508)

:)

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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 11:37 
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Halten wir fest: Karl May war nie in Fischeln, aber gut zu Vögeln.

:P :lol:

Karl May war nicht trotz daß er keine Kinder hatte kinderfreundlich, sondern ich vermute mal deswegen (aber der Rüdiger ist das beste Beispiel, daß auch das Gegenteil der Fall sein kann... :P :mrgreen: ).


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 11:56 
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Es kommt ganz auf die Kinder an, mein lieber Freund [und Kupferstecher], im Einzelfall kann mir das Herz sowas von aufgehen, da biste platt ... Aber ich gucke halt genau hin und sehe was ich sehe ... ("ich sehe was was du nicht siehst ...")

Im übrigen seit ich erkannt habe daß auch sie Spiegel sind geht's ...

8)

(Die Dinge sind halt wie sie sind ... so bist Du, so sind sie, so bin ich ...) ("Wer will da Rechtsprechen" ...)

Kommen wir zu Karl May zurück. Dem haben sie ja vermutlich sein Kindsein mit Brachialgewalt ausgetrieben (guter Hinweis von tragophil neulich), interessant und sympathisch ist, daß er sich sein Herz für Kinder unüberlesbar erhalten hat. Entsprechende Szenen kommen sehr menschlich, sehr warmherzig, sehr sympathisch herüber. Da fällt mir wieder der Satz vom Fehsenfeld ein, wer so schreibt, kann kein schlechter Mensch sein ...


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 12:43 
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Mich würde ja mal interessieren, wie genau damals Verhütung funktionierte. Also auch, wie zuverlässig sie war. Indianer zumindest nutzten ja angeblich Fischdarm... Aber kann man in dieser Zeit bei Kinderlosigkeit eher davon ausgehen, dass es nicht ging oder dass es nicht gewollt war?

May jedenfalls nahm wohl in den neunzigern Jahren des vorletzten Jahrhunderts seine neunjährige Nichte Clara Selbmann bei sich auf. Zumindest wenn man geneigt ist Herrn Maschke zumindest auf Faktenbasis zu glauben ;)

Ich blogte übrigens einmal darüber, weil mich der Briefstil von Frau Pollmer so amüsierte... ;)

Und spontan fallen mir ausser den Vorzeigejugendlichen der Jugenderzählungen (die scheinbar als Identifikationsfiguren gedacht waren) fallen mir im Mayschen Werk keine wirklichen Kinder auf, die eine Rolle spielen würden. Im ersten Mahdiband rettet er noch zwei Sklavenkinder. Aber sonst?

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Zuletzt geändert von tragophil am 28.6.2010, 12:54, insgesamt 3-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 12:50 
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Vielleicht hält er's mit Jesu Worten: Wer nicht wird wie die Kinder, der kommt nicht in meines Vaters Reich... oder so ähnlich. Hermann weiß das sicher besser ;-)

Ich denke, er sieht sich selbst in Ihnen, wie er ja auch bei Schefaka andeutet. Außerdem teilt er vielleicht Rüdigers Wahrnehmung mit der Spiegelung.

Na ja, da waren schon immer mal einige Kinder dabei, wie bei 'Durch das Land der Skipetaren' beim 'Handauflegen' etc... fällt mir so ein. Auch in den erzgebirgischen Geschichten spielen immer wieder mal Kinder mit.

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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 13:08 
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tragophil hat geschrieben:
im Mayschen Werk keine wirklichen Kinder auf, die eine Rolle spielen würden. Im ersten Mahdiband rettet er noch zwei Sklavenkinder. Aber sonst?


Ich empfehle dringend :D

„Des Kindes Ruf“ und „Sonnenscheinchen“,

außerdem (aus dem Gedächtnis & sicher unvollständig) die putzige Begegnung mit einem kleinen Menschen irgendwo im „Sendador“, das kleine Mädchen im ersten Kapitel von Winnetou I, den „allerliebsten Knaben“ in „Christus oder Muhammed“, Omar und das Kind in „Blutrache“ (beides in ‚Orangen und Datteln’), im übrigen geht es im Lande des Mahdi in dieser Hinsicht nicht primär darum daß er Sklavenkinder rettet sondern wie er sie beschreibt, auch das kann man sich gern nochmal angucken. Auch im „Waldröschen“ und „Verlornen Sohn“ (Stichwort: Mitgefühl ...) merkt man gelegentlich das große kinderliebe Herz unseres Autors.


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 13:12 
tragophil hat geschrieben:
Mich würde ja mal interessieren, wie genau damals Verhütung funktionierte. Also auch, wie zuverlässig sie war. Indianer zumindest nutzten ja angeblich Fischdarm... Aber kann man in dieser Zeit bei Kinderlosigkeit eher davon ausgehen, dass es nicht ging oder dass es nicht gewollt war?



Wie hat man damals verhütet? Überhaupt nicht. Bestenfalls hat Mann ihn vorher rausgezogen bevor es kommt.


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 13:16 
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Doro hat geschrieben:
Wahrnehmung mit der Spiegelung.

Bevor's hier zu gemütlich wird: Spiegel sollen gelegentlich schon gleichsam vom Eingeschlagenwerden bedroht gewesen sein ... in kafkaesker Bearbeitung von "Ich weiß zwar nicht wer du bist aber ich rasier' dich trotzdem": "Du bist zwar ich aber die Anteile die du mir da gerade so deutlich zeigst gefallen mir trotzdem nicht ..."

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 16:33 
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Ich erinnere mich wage, dass gerade DU die beiden Wölfe füttern wolltest :wink: 8) :wink:

Außerdem, wenn's hier schon ausnahmsweise mal gemütlich wird, dann wirst Du gleich wieder ungemütlich, tztztztz! :mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: KM und Kinder
BeitragVerfasst: 28.6.2010, 16:41 
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Den Fischdarm halte ich fuer ein Geruecht.


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