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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 12:14 
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Nicht wirklich ... :roll:

Du kannst mir ja mal erklären, wie man eine Signatur anlegt, dann (danach ...) suche ich irgend einen besonders schönen "ächten Markus" der letzten Jahre heraus ... :mrgreen:

Aber zurück zum Waldröschen. Sonst schimpfen sie wieder in anderen Foren über uns und wollen dort, daß wir hier wegbleiben ... :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 12:16 
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Und außerdem darf ich an die Currywurst erinnern, das Zitat war vollkommen hohl gegen deins und beschwert hab ich mich nicht. Aber wenn du drauf bestehst, nehme ich es heraus.

:P :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 12:22 
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Das Currywurst-Zitat, das da lautete "Karl May schreibt wie Currywurst mit Pommes rot-weiß, aber vom feinsten mit besten Zutaten" ist gut ... (zumindest eindeutiger, unmißverständlicher als das von mir ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 13:44 
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rodger hat geschrieben:
Thomas Math hat geschrieben:
Rodger ignorantus magnus Glaube an den notorischen Scharlatan R.D. ist fast schon witzig wenn es nicht so traurig waere.

Ich nehme mal an daß Du mit R.D. nicht etwa z.B. Rolf Dernen meintest, sondern Rüdiger Dahlke, und möglicherweise meintest, die zitierten Zeilen seien von dem. Nein, sie sind von Karl May, aber er ist sich da mit Dahlke sozusagen einig ... (außerdem haben die beiden gemeinsam daß ich alle Bücher von ihnen habe)

:D

Thomas Math hat geschrieben:
Rodger ignorantus magnus

Das gefällt mir. Wenn man unter den Avatar auch noch eine Bezeichnung setzen könnte, würde ich die nehmen ...

:D

Natuerlich war Dahlke gemeint,mit dessen Scharlatanerien ich erst durch Dich bekannt wurde,das erwaehnte Zitat habe von May spielte keine Rolle.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 14:07 
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Thomas Math hat geschrieben:
Natuerlich

Naja ... da es völlig zusammenhanglos plötzlich so hereinpurzelte hat’s fast keiner gemerkt ...

Du hast immerhin noch das Glück daß wenigstens EIN Leser gemerkt hat was gemeint war, ich habe das nicht immer ...

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 14:12 
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Das war als Antwort auf dein vorausgehendes outing als Ignorant des 21.Jh. gemeint.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 21.9.2010, 14:21 
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Mittlerweile hatte ich auch den Zusammenhang verstanden ... :wink:

(Von wem hast Du das, so zu schreiben, daß Du manchmal sozusagen ohne Rücksicht auf Verluste voraussetzt, der Leser könne Deinen zwischenzeitlichen unausgesprochenen Gedankengängen folgen ... :wink: )


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 22.9.2010, 22:19 
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Gefangen im goldenen Käfig, oder frei wie ein Vogel...
Zitat:
»Verzeihen Sie mir, mein liebes Kind, daß ich nicht sogleich zur Entscheidung komme! Es handelt sich hier um einen so ungewöhnlichen, ja außerordentlichen Schritt, daß man dabei nicht stürmisch sein kann. Ich will Ihnen gestehen, daß ich meinem Gemahle nicht jene heiße, glühende Liebe entgegen gebracht habe, welche auch nach seinem Tode mein ganzes Herz mit Trauer um sein Andenken erfüllen müßte; ich will auch gestehen, daß ich Ihrem Vater nicht mehr zürne, daß ihr Anerbieten einer Anderen unwiderstehlich verlockend vorkommen würde, und daß ich um meines Sohnes, ja auch um Ihretwillen auf einen so ehrenvollen Vorschlag eingehen müßte; aber geben Sie mir Zeit, gewähren Sie mir Sammlung. Es ist eine glanzvolle Zukunft, welche mir entgegenwinkt, aber ich glaube nicht, daß sie mir den Frieden zu ersetzen vermag, den ich hier in der Stille und Einsamkeit gefunden habe und den ich um keinen noch so hohen Preis verlieren oder verkaufen möchte.«

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 22.9.2010, 23:24 
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Der Herzog von Olsunna finde ich ja einer der interessanteren Figuren, genau wie Old Wabble. Beide machen eine Art charackterliche Metamorphose durch, letzterer vielleicht etwas realistischer. Und in beiden steckt Karl May ganz stark drin, nicht in Old Shatterhand, nicht in Kara Ben Nemsi (auch wenn die beiden seine Sprachrohre sind und er durch sie zu uns spricht). Diese beiden sind Traumfiguren, Wunschdenken. Aber der Herzog und Wabble charaktisieren einen wichtigen Teil seines Lebens, den Teil als er auf die schiefe Bahn geriet, dafür büßte um es anschließend besser zu machen (und es auch zum größten Teil besser machte). Das besondere an beiden Figuren ist, daß sie nicht nur wie ein Old Death oder Klekih-Petra, die Leiden des Karl May darstellen, sondern auch das schlechte, Karl Mays Seite des "Bad Guy" (den er ohne jeden Zweifel hatte, der aber von einigen wenigen Zeitgenossen hier im Forum seit einiger Zeit als sein einzig wahrer Charackter gezählt wird).

Diesen Herzog stellt May mal wieder typisch für die damalige Obrigkeitshörige Zeit dar, daß er, ein Schuft wie er in jungen Jahren war, oder wie wir im Rheinland sagen "Ne fiese Möp.", einfach so als ob nichts gewesen wäre, im Schloß Rheinswalden einmarschiert und Frau Sternau mal eben kurz und bündig (leidend und wirklich um Verzeihung bittend zwar) um Verzeihung bittet, während der Maler Otto von Rodenstein (locker zwei Kästen drunter), der ja nun wirklich rein gar nichts verbrochen hat (auf jeden Fall nicht nach heutigen Moral-Maßstäben), sich erst verstecken muß, bevor er sich seinen Vater zeigen darf. Erst die hohen Herrschaften, also die Obrigkeit vermag es, sich für ihn einzusetzen und seinen Vater milde zu stimmen (so als ob er es alleine nie fertig gebracht hätte).
Ein gutes Bild das sehr gut zur Gesellschaftsordnung des 19. Jahrhunderts passte. Karl May kann man da keinen so großen Vorwurf machen.

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 23.9.2010, 9:33 
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Es sind manchmal nur kleine Stellen, aber über die könnte ich mich kaputt lachen (andere schütteln jetzt sicher mit dem Kopf). Typisch May eben.
Zitat:
»Wie gefallen Dir unsere Gäste, Ludewig?«

»Zu Befehl, Herr Hauptmann, ganz ausgezeichnet dahier.«

»Der fremde Herr?«

»Ein Baron, ein feiner Kerl!«

»Baron? Pah, ein Herzog ist er!«

»Ein Herzog? Donnerwetter!« rief der brave Ludewig ganz erstaunt.

»Ja, ein Herzog. Er ist nur incognito gekommen, wie es bei solchen hohen Herrschaften die Mode ist.«

»Eine hübsche Mode, Herr Hauptmann! Unsereiner bringt kein Incognito fertig.«

»Ich wollte es mir auch sehr verbeten haben, daß Du einmal so incognito zu mir kämst!«

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 23.9.2010, 10:15 
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markus hat geschrieben:
Und in beiden steckt Karl May ganz stark drin, nicht in Old Shatterhand, nicht in Kara Ben Nemsi

Das sehe ich anders. Der große Schwerenöter á la Herzog von Olsunna wäre er vielleicht gern gewesen, aber ich glaube nicht daß er es war ... die eine oder andere verdruckste Affaire vielleicht, mag sein, aber der coole, raffinierte Eroberer mit großem Geschick war er sicherlich nicht.

("konnten sie grammatikalisch einander das nicht sagen, was sie sagen wollten; aber sie verstanden einander doch, wenn es auch hier und da ein Missverständnis gab, über welches man hätte aufschreien mögen." Mit diesen Worten beschreibt Karl May in "Satan und Ischariot" ein Gespräch Judith Silbersteins mit einem ihrer zahlreichen Verehrer, so stell' ich mir Karl May bei verkrampften Eroberungsversuchen vor ...)

Old Wabble ist er auch nicht. Er kann dessen Kälte und dessen Gedanken nachvollziehen, er hat sie auch in sich, aber das ist nur ein Anteil ...

(Der kleine grüne Drache ("Ich bin ein Drache ! Puh !") von Michael Ende wurde hier kürzlich schon in anderem Zusammenhang erwähnt ... der denkt auch er sei weißgott wie bös', aber für die anderen vermittelt sich das gar nicht ... d.h., für "die anderen" manchmal vielleicht schon, die sind meerschtenteels oberflächlich, kriegen solche Dinge nicht so mit, aber nicht für Lukas und Jim, die erkennen gleich woran sie sind ...)

Ich sehe Karl May mehr als Kara Ben Nemsi resp. Old Shatterhand: lieber Mensch mit Schatten ... (wie wir alle ... nur wird es halt unterschiedlich deutlich. Solche Wertungen ("lieb") sind eigentlich eh Quatsch. Jeder ist 'gut' & 'böse'.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 23.9.2010, 10:43 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Und in beiden steckt Karl May ganz stark drin, nicht in Old Shatterhand, nicht in Kara Ben Nemsi

Das sehe ich anders. Der große Schwerenöter á la Herzog von Olsunna wäre er vielleicht gern gewesen, aber ich glaube nicht daß er es war ... die eine oder andere verdruckste Affaire vielleicht, mag sein, aber der coole, raffinierte Eroberer mit großem Geschick war er sicherlich nicht.

Anteilig, alles nur anteilig. Übrigens ging es mir nicht darum was der Herzog getan hat und wie er war, sonden die Art wie sein Leben war, steht (wieder nur anteilig) symbolisch für einen Teil von Mays Leben (schwierig wenn die Leute alles wörtlich nehmen... :roll: ).

rodger hat geschrieben:
Old Wabble ist er auch nicht. Er kann dessen Kälte und dessen Gedanken nachvollziehen, er hat sie auch in sich, aber das ist nur ein Anteil ...

Dito (und siehe oben).

rodger hat geschrieben:
Ich sehe Karl May mehr als Kara Ben Nemsi resp. Old Shatterhand

Das ist mir wiederum zu einfach und zu wenig (aber jeder hat das Recht Dinge anders zu bewerten).

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 23.9.2010, 11:23 
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Markus hat geschrieben:
schwierig wenn die Leute alles wörtlich nehmen

Ich nehme sozusagen gar nichts wörtlich, aber ich empfinde den Herzog von Olsunna nicht als sonderlich May-ähnlich. Punkt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl-May-Weisheiten im "Waldröschen"
BeitragVerfasst: 23.9.2010, 11:25 
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markus hat geschrieben:
Das ist mir wiederum zu einfach und zu wenig

Tut mir leid wenn ich Deinen gehobenen Ansprüchen nicht gerecht zu werden vermag, damit werde ich leben müssen.

:D


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