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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 21.12.2010, 11:52 
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rodger hat geschrieben:
Sag bloß ...

:mrgreen:

Häzze jetz mal gesacht "Ach was...", wären wir jetzt von Hüsch bei Loriot gelandet, aber du spiels ja nich mit... :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 21.12.2010, 11:56 
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Der ist auch nicht schlecht (dann ist aber gut hier):

http://www.youtube.com/watch?v=lUOztIroAUI&feature=related

:lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 21.12.2010, 11:57 
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@vorletzter Beitrag

Ach was ...

Übrigens mit dem vom Hölzken aufs Stöcksken das ist ja in der Schöpfung auch so, und wenn ein Joyce (o.ä.) das macht, ist es 'Kunst' ...

(fällt mir wieder ein Hüsch-Zitat zu ein (das falsche Deutsch war Absicht, liebe Germanistinnen und Germanisten (mein falsches Deutsch mein' ich natürlich, nicht das von Hüsch, ist doch klar, muß man Ihnen denn alles erklären, da ändere ich schon "ist" auf "war", und dann verstehen Sie's immer noch nicht ... :mrgreen: )), 'seh'n se mal Dürenmatt und Frisch die kenn' Sie ja ... [...] die dürfen datt ja auch, aber wir noch lang' nich', neenee ...')


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 21.12.2010, 21:15 
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rodger hat geschrieben:
Krähenfeld ist überall ...

Du meinst Krefel=Krähenfeld=Krähwinkel ;)

markus hat geschrieben:
Übrigens, eben im TV noch ein starken Spruch gehört, der hier natürlich nicht hingehört (aber ist ja mein Thread :P :D ): Das Leben ist wie eine Ketchupflasche. Erst kommt lange nix, dann alles auf einmal.

Da krieg ich noch ganz andere Assoziationen... :lol:

Zum Gerstärker - Genau den schickte meine Mutter heute tatsächlich per Post säuberlich aus der Prisma ausgeschnitten zu - und ich überlege ernsthaft, ob ich mir die beiden erwähnten Biographien nicht mal zu Gemüte führen sollte... Was das Abschreiben angeht: Gottseidank sind für mich die Nachweise sehr erfolgreich, inwiefern er sein eigenes Leben in die Werke einfließen ließ - ansonsten: Würde ich ihn immer noch so gerne lesen, wenn man irgendwann raushätte, dass er alles irgendwo abgeschrieben hat?

_________________
"So scheint mein Rohr besser zu sein als das Eurige, obgleich es viel kleiner ist."
[Der Schatz im Silbersee, 217.]

"Der Deutsche pflegt zwar albern, aber auch ehrlich zu sein."
[Der Sohn des Bärenjägers, 508.]


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 1:53 
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tragophil hat geschrieben:
rodger hat geschrieben:
Krähenfeld ist überall ...

Du meinst Krefel=Krähenfeld=Krähwinkel ;)

Krawehl, Krawehl (so landen wir doch noch bei Loriot. und auch zu Karl May findet sich immer ein Weg, wenn man nur will.)

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 1:55 
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tragophil hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Übrigens, eben im TV noch ein starken Spruch gehört, der hier natürlich nicht hingehört (aber ist ja mein Thread :P :D ): Das Leben ist wie eine Ketchupflasche. Erst kommt lange nix, dann alles auf einmal.

Da krieg ich noch ganz andere Assoziationen... :lol:

Dann bist du ja nicht besser als der Rüdiger. Vielleicht bist du ja der Rüdiger.

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 2:07 
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markus hat geschrieben:
tragophil hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Übrigens, eben im TV noch ein starken Spruch gehört, der hier natürlich nicht hingehört (aber ist ja mein Thread :P :D ): Das Leben ist wie eine Ketchupflasche. Erst kommt lange nix, dann alles auf einmal.

Da krieg ich noch ganz andere Assoziationen... :lol:

Dann bist du ja nicht besser als der Rüdiger. Vielleicht bist du ja der Rüdiger.

:mrgreen:

Ähmmm.. Du verwechselst da was: Der May hatte die gespaltenen Persönlichkeiten... :D

Zudem -von wegen Assoziationen: Je öfter ich den Threadtitel lese um so mehr klingt er für mich nach Holocaustleugner in Amerika =)

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 2:27 
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tragophil hat geschrieben:
Würde ich ihn immer noch so gerne lesen, wenn man irgendwann raushätte, dass er alles irgendwo abgeschrieben hat?

Natürlich würdest du das, warum auch nicht. Wenn die Urheber mit ihren Werken nichts anzufangen wußten, Karl May aber schon, so sind die anderen doch selber schuld. Im übrigen ist das ganze mehr als spekulativ, ansonsten hätte sich May im Alter zu den Prozessen die er schon am Hals hatte zusätzlich noch wegen des Plagiats zu verantworten (Das hätten "die" rausbekommen, aber sie fanden nichts. Ich bin sicher auch da wurde rumgewühlt.).
Nein, er hat schon abgeschrieben, ganze Passagen, oft sogar Wort für Wort, das glaube ich gerne (einige werden jetzt staunen daß ich sowas schreibe :mrgreen: ). Aber das brauchte er zumeist für den äußeren Rahmen in das er seine eigene Lebenserfahrung, Geschehnisse vor seiner Haustüre, einbettete. Die er natürlich mit eigenen Worten beschrieb. Auch die seitenweise monologen Aufsätze sind alles Karl May. Lediglich halt die Landschaftsbeschreibungen, Beschreibungen der Völker etc., dafür schrieb er zumeist irgendwo ab. Einfach verständlicherweise weil er die Gegenden und die Völker persönlich nicht kannte. Und was bot sich dafür wohl besser an, Sachbücher oder doch besser Romane von Schriftstellern die das alles wirklich und mit eigenen Augen erlebt haben? Zweifellos für May letzteres. So wollte er auch wirken, als jemand der das alles auch selber erlebt hat. Und da er die Hochstapelei im Blute hatte wie kaum ein zweiter, war es für ihn auch kein Problem ein äußerst standfestes "Wolkenkuckucksheim" zu bauen, das erst im Alter ins wanken geriet. Was wäre ein May ohne seine bemerkenswerte Fantasie gewesen? Wir hätten wohl alle andere Autoren (ich wahrscheinlich nicht :mrgreen: ) gelesen, trockenere, fadere, schwerere Kost.

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 2:39 
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tragophil hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Dann bist du ja nicht besser als der Rüdiger. Vielleicht bist du ja der Rüdiger.

:mrgreen:

Ähmmm.. Du verwechselst da was: Der May hatte die gespaltenen Persönlichkeiten... :D

Laut neuster Erkenntnis war May keine gespaltene Persönlichkeit, er hielt sich lediglich dafür (siehe http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/startseite#/beitrag/video/1103048/Karl-May---Das-letzte-R%C3%A4tsel )

Zitat:
Zudem -von wegen Assoziationen: Je öfter ich den Threadtitel lese um so mehr klingt er für mich nach Holocaustleugner in Amerika =)


Merkwürdige Fantasie Herr Arrno "tragophil" Schmittt.

:P


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 9:31 
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markus hat geschrieben:
Krawehl, Krawehl (so landen wir doch noch bei Loriot. und auch zu Karl May findet sich immer ein Weg, wenn man nur will.)

Wir sind bereits da; Krawehl - Schmidt - May. :wink: (obwohl, um präzise zu bleiben, ich immer noch nicht behaupte, daß Loriot bei Krawehl an Schmidts gleichnamigen Lektor dachte, aber das eben durchaus für möglich halte.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 9:37 
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markus hat geschrieben:
ansonsten hätte sich May im Alter zu den Prozessen die er schon am Hals hatte zusätzlich noch wegen des Plagiats zu verantworten

Hatte er.

markus hat geschrieben:
Das hätten "die" rausbekommen, aber sie fanden nichts.

Doch, fanden sie.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 11:12 
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markus hat geschrieben:
Laut neuster Erkenntnis war May keine gespaltene Persönlichkeit, er hielt sich lediglich dafür

Ich weiß ... darum sagte ih ja nicht "er war" ich sagte nur, "er war der mit..." :p

Zitat:
Merkwürdige Fantasie Herr Arrno "tragophil" Schmittt.

:P

Iiiih, der hätte bei dem Titel noch ganz andere Assoziationen gehabt...

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 13:24 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
ansonsten hätte sich May im Alter zu den Prozessen die er schon am Hals hatte zusätzlich noch wegen des Plagiats zu verantworten

Hatte er.

markus hat geschrieben:
Das hätten "die" rausbekommen, aber sie fanden nichts.

Doch, fanden sie.

Ach was. Ich dachte immer nur wegen der Hetzkampagnen, seine Hochstapeleien, wegen "geborener Verbrecher" und der unsittlichen Stellen in seinem Werk usw. Für welche Erzählung/en wurde ihm denn Plagiat vorgeworfen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 13:26 
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tragophil hat geschrieben:
Zitat:
Merkwürdige Fantasie Herr Arrno "tragophil" Schmittt.

:P

Iiiih, der hätte bei dem Titel noch ganz andere Assoziationen gehabt...

Ich weiß, unanständige... :P


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 Betreff des Beitrags: Re: Ein Braunschweiger im Wilden Westen
BeitragVerfasst: 22.12.2010, 13:58 
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markus hat geschrieben:
Für welche Erzählung/en wurde ihm denn Plagiat vorgeworfen?

Hab' ich im einzelnen jetzt nicht so im Kopf. Gib mal auf den Seiten der KMG "Plagiator" ein bei der Suchfunktion, dann erhältst Du umfassende Informationen.


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