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 Betreff des Beitrags: Wo Barthel den Most holt ...
BeitragVerfasst: 13.2.2011, 21:44 
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... ist meine Quelle nicht ...

Fritz Barthel, Letzte Abenteuer um Karl May. Buch von 1955, wurde mir dieser Tage privat empfohlen. Ich habe es daraufhin noch einmal aus dem Regal geholt ... wohin ich es seinerzeit nach flüchtigem Blättern und stichprobenartigen Lesen einiger Stellen recht schnell gestellt und seitdem nicht mehr vorgeholt hatte. Eindruck damals: ein (wenn dies auch vorgeben wollend) nicht wirklich feinfühliger, eitel ichbezogener, trotz aller Blumigkeit forsch zackzackiger, Karl May nicht wirklich gerecht werdender Text eines "alten Pressemanns", wie es auf der Buchrückseite zum Eindruck durchaus nicht unpassend heißt.

Heute fiel mir bei der unfrohen Lektüre der letzten zwanzig, dreißig Seiten (ich habe das Buch wahllos irgendwo im hinteren Bereich aufgeschlagen und ab da gelesen) ein Satz ein, den mal vor sehr vielen Jahren ein anderer in Bezug auf ein anderes, ihm meinerseits empfohlenes Buch gesagt hat: "Ich habe versucht in dem Buch zu lesen" ...

Nein, das ist nicht mein Ding. Das ist (m.E.) nicht "warmherzig" (Zitat aus der Empfehlung), sondern das ist schwülstiges, aufgeblasenes Geschwätz. Und wird Karl May nicht gerecht.

Das Buch wandert nun in eine der zahlreichen mit Büchern sozusagen der II. Wahl gefüllten Schubladen. In den Regalen ist nicht unbegrenzt Platz ...

Das May-Handbuch weist übrigens zu Recht darauf hin, daß das Barthel-Buch "biographisch bedeutungslos" ist und eine "verfehlte Darstellung" der Wiener Rede enthält. (Die entsprechende Passage habe ich mir darauf hin einmal angeguckt. Noch'n Zitat: 's ist in der Tat, Herr Richter, nicht zu dulden ...

8)

(Sorry, C. :) )


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo Barthel den Most holt ...
BeitragVerfasst: 13.2.2011, 22:01 
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Ralf Schönbachs Ausführungen zu dem Buch sind unter

http://www.karl-may-gesellschaft.de/kmg ... 178/81.htm (Abschnitt III)

nachzulesen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wo Barthel den Most holt ...
BeitragVerfasst: 13.2.2011, 22:17 
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Passt vielleicht nicht 100%-ig zum Thema, aber mir sagte einmal jemand wie man herausfünde ob einem ein Buch gefällt oder nicht. Man lese sich die ersten drei Seiten durch und wenn man es nicht mehr aus den Händen legen will ist es gut, klappt man es schon vorher zu, ist es Mist.

:wink:


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