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 Betreff des Beitrags: Neues Buch
BeitragVerfasst: 27.12.2010, 11:45 
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Im März 2011 wird im Echter-Verlag Würzburg mein neues Buch »Erfülltes Leben. Was aber bleibt nach dem Tod?« erscheinen (ca. 180 Seiten, 14.80 Euro). Interessenten können das Buch schon jetzt bei amazon (dort findet sich auch eine nähere Beschreibung mit Inhaltsangabe) vorbestellen. Es würde mich natürlich freuen, wenn der/die eine oder andere Forumsteilnehmer/in an dem Buch Interesse hätte und womöglich sogar eine amazon-Rezension (natürlich erst nach dem Erscheinen des Buches) verfassen würde - zumal das Buch ja auch May-Bezüge enthält.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 28.12.2010, 10:23 
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Das ist fein, und der Text auch angenehm kurz. -- Ich lese jetzt einen umfaenglichen Waelzer von Oscar Meding=Gregor Samarow. Derselbe, und auch Gutzkow und Retcliffe haben sich mit der katholischen Kirche und ihrer Politik sehr
auseinandergesetzt. May ja weniger, oder ist mir da etwas entgangen? Ich erinnere mich nur, dasz Wurzelsepp ueber das Unfehlbarkeitsdogma, das damals
aktuell war, ganz erbos't war.

Viele Kaeuferinnen wuensche ich!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 28.12.2010, 12:02 
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Helmut Prodinger hat geschrieben:
Ich erinnere mich nur, dasz Wurzelsepp ueber das Unfehlbarkeitsdogma, das damals aktuell war, ganz erbos't war.

Ich habe in die Suchfunktion der Werke-CD jetzt nacheinander 'unfehlbar', 'Unfehlbarkeit', 'Dogma', 'Unfehlbarkeitsdogma', 'Papst' und 'Rom' eingegeben, und die Stelle doch nicht finden können ...

:roll:

Über sowas ist der Herr Brendel, unser Wurzelsepp, auch nicht wirklich "erbost", denke ich ... er denkt dann relativ entspannt eher sowas wie "narrisch sans halt" ...

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 28.12.2010, 14:42 
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Das tut mir freilich leid; wahrscheinlich habe ich das bei Ganghofer gelesen, der auch fuer seine bayrischen Romane zu Recht bekannt geworden ist.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 28.12.2010, 14:58 
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Ob May oder Ganghofer, das bleibt sich - in diesem Falle - ganz gleich. Denn in meinem Buch gehts um Leben und Tod, nicht um Papst und Unfehlbarkeit. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 29.12.2010, 20:10 
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Na ja, sagen wir mal um das Leben mit bzw. nach dem Tod... *schmunzel*

Wer mehr wissen möchte, guckt hier :wink:

_________________
People may hate you for being different and not living by society’s standards, but deep down they wish they had the courage to do the same. (Kevin Hart)


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 29.12.2010, 21:10 
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[quote]Wer mehr wissen möchte, guckt hier [/quote]

Ich empfahl gerade dem Braeutigam der Dr. theol. Livia N., dieses Werk fuer sie zu erwerben!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 22.2.2011, 18:26 
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Eine Kurzrezension:

Dieses Buch von Herrn Dr. Hermann Wohlgschaft möchte ich grundsätzlich jedem empfehlen. Wer in seinem Familien- oder Freundeskreis mit dem Tod konfrontiert wurde, wird es mit großem Gewinn lesen. Aber auch jeder, der sich „nur“ für das Thema interessiert, das uns immerhin alle angeht, wird anregende Denkanstöße finden. Der Autor weiß, worüber er schreibt, denn er betreut seit vielen Jahren Sterbende und deren Angehörige in seiner Tätigkeit als Seelsorger. Das Besondere und Bereichernde an diesem Buch ist, dass es eine Fülle von Beispielen aus der Literatur bringt, Zitate, Gedichte und Musiktexte bekannter und weniger bekannter Theologen, Philosophen und Schriftsteller – darunter erfreulicherweise auch Karl May (gerade von ihm hätte ich mir allerdings etwas mehr gewünscht). Doch der Autor lässt den Leser durchaus auch Einblicke nehmen in seine eigene Gedankenwelt. Zwar bewegt er sich als katholischer Theologe innerhalb der christlichen Lehre, allerdings überwindet er mutig immer wieder allzu enge geistige Grenzen, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich war beim Lesen gelegentlich anderer Meinung als Herr Wohlgschaft bzw. wünschte ich mir eine intensivere Auseinandersetzung mit bestimmten Gedankengängen. Möglicherweise hätte das aber auch den Rahmen des Buches gesprengt. Da jedoch ein weiterer Band geplant ist, hoffe ich, dass der Autor beabsichtigt, darin ausführlicher auf diese Gedanken einzugehen. Vielleicht enthält der zweite Band dann sogar noch ein bisschen mehr aus dem Werk Karl Mays. Insgesamt ist „Erfüllung im Leben. Was aber bleibt nach dem Tod?“ ein sehr empfehlenswertes Buch!


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 14:09 
@ Jutta Laroche

Ihre Renzension macht ja wirklich sehr neugierig auf das Buch von Herrn Wohlgschaft.

Gestatten Sie mir in diesem Zusammenhang eine persönliche Frage, Frau Laroche? Sind Sie identisch mit der Autorin des mich persönlich sehr beeindruckenden Romans "Arminus"? Ich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen. Für mich ist Arminus und die Schlacht im Teutoburger Wald Beginn deutscher Geschichtsschreibung. Für mich beginnt die deutsche Geschichte keineswegs erst mit Karl den Großen.

Ganz am Rande. Die erste Kreuzerkorvette der königlich-preußischen Marine trug nicht ohne Grund den Namen "Arminius".


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 16:54 
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@Zwockel

Ja, danke, ich bin die Autorin, und ja, was die deutsche Geschichte angeht (nicht die Geschichte Deutschlands), sehe ich das genauso.

Aber lassen Sie uns bitte beim Thema bleiben. Es geht hier um Dr. Wohlgschafts Buch.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 17:02 
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Ebenfalls mit dem Thema Tod beschäftigt sich dieses Buch

http://www.amazon.de/Von-gro%C3%9Fen-Ve ... 72&sr=8-12

Beide Bücher habe ich noch nicht gelesen, werde das aber vermutlich in beiden Fällen noch tun. Und was mich ebenfalls interessieren würde: wie würden sich die beiden Autoren gegenseitig über ihre Bücher äußern ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 22:24 
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Ich muss zugeben: Von Ruediger Dahlke habe ich zwar schon viel gehört, doch gelesen habe ich von ihm noch nichts. In seinem Buch ›Von der großen Verwandlung‹ vertritt Dahlke – nach der Inhaltsangabe in Amazon – die feste Überzeugung: »Jeder Einzelne wird als Individuum nach dem Ablegen seiner Körperhülle weiterleben.«

Demgegenüber äußerte kürzlich der 90-jährige Schweizer Dichterpfarrer Kurt Marti sinngemäß: »Ich kann nicht so recht glauben, dass ich als individuelle Person den Tod überleben werde. Gott weiß, was aus mir werden wird. Ich aber weiß es nicht.«

Ich kann - cum grano salis, also mit leichten Einschränkungen - sowohl Ruediger Dahlke als auch Kurt Marti zustimmen. Mit Dahlke HOFFE ich zutiefst, dass es ein individuelles Fortleben nach dem Tode (im Sinne einer letzten ERFÜLLUNG des irdischen Daseins) geben wird. Mit Kurt Marti aber muss ich eingestehen: WISSEN kann ich das nicht, ich kann es, wie gesagt, nur HOFFEN.

Diese Hoffnung ist das zentrale Thema in meinem neuen Buch »Erfülltes Leben. Was aber bleibt nach dem Tod?« Es geht mir freilich nicht nur um MEIN Überleben, es geht mir noch viel mehr um das Überleben der Menschen, die ich besonders liebe. Anders gesagt: Es geht mir um das Überleben von personalen LIEBESBEZIEHUNGEN.

In Übereinstimmung mit der biblischen Botschaft wünsche ich mir, dass die einmalige, unverwechselbare, niemals austauschbare Existenz der individuellen Person – mit ihrem gesamten Beziehungsgeflecht – im Tode nicht endgültig zerstört, sondern gerettet und vollendet wird. Ich vertraue darauf: Die Liebe, die ich gegeben habe und die mir geschenkt wurde, wird über den Tod hinaus bleiben. Dies ist – in kritischer Auseinandersetzung mit anderen Autoren – die Kernaussage meines 184 Seiten umfassenden Buches.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 23:06 
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Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:

die einmalige, unverwechselbare, niemals austauschbare Existenz der individuellen Person


Hm ...

Karl May hat geschrieben:
Ring dich nieder; ring dich nieder!
Welch ein Wort und wie so wahr.
Sag dir´s täglich, stündlich wieder;
werde dir darüber klar!

Ring dich nieder, um zu zeigen,
daß du deine Psyche kennst.
Du kannst dich nur dann erreichen,
wenn du von dir selbst dich trennst.

Ring dich nieder, bis zerronnen
ist dein ganzes, ganzes Ich;
dann hast Alles du gewonnen,
was verloren ist für dich.

Ring dich nieder; gehe unter,
bis du gänzlich dir entschwebst;
dann geschieht das große Wunder,
daß du tausendfältig lebst.

Ring dich nieder; ring dich nieder;
lös dich auf, und gehe ein;
sterbend auferstehst du wieder
und wirst ein Verklärter sein!


http://www.amazon.de/Ohne-mich-Leben-ga ... 236&sr=8-3


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 23.2.2011, 23:39 
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Hm ... Diesen May-Text kann man unterschiedlich interpretieren. Ich neige zu folgender Deutung: Das Ego (der selbstsüchtige Mensch, der sich selbst im Wege steht) muss gewissermaßen ›untergehen‹; das Ego muss ›zu Grunde gehen‹, um auf dem ›Grund‹, in der ›Tiefe‹ seines Daseins sein wahres Selbst, seine ›Eigentlichkeit‹ zu finden: d. h. das ursprüngliche Bild, das der Schöpfer in die individuelle Persönlichkeit hineingelegt hat. So etwa im Sinne des Angelus-Silesius-Wortes: »Ein jeder trägt ein Bild in sich/des, was er werden soll;/solang er das nicht ist,/ist nicht sein Friede voll.« (Frei aus dem Gedächtnis zitiert, der genaue Wortlaut könnte etwas anders sein.)

Diese Auslegung würde nicht im Widerspruch stehen zu meiner persönlichen, im Buch ›Erfülltes Leben. Was aber bleibt nach dem Tod?‹ erläuterten Hoffnung: DIESER einmalige, unverwechselbare, nicht austauschbare konkrete Mensch soll durch den Tod hindurch zu neuem, unvergänglichen und vollkommenen Leben ›auferstehen‹. Ich gehe nämlich davon aus: Zwischen dem gestorbenen und dem auferweckten Subjekt wird es sowohl eine Kontinuität als auch eine Diskontinuität geben. Eine Kontinuität, sofern DIESER ganz bestimmte Mensch mit seiner konkreten Lebensgeschichte in das unvergängliche Leben eingehen wird. Eine Diskontinuität, sofern es eine ›Verwandlung‹ geben wird, die alles Unvollkommene, Bruchstückhafte zur Ganzheit führt.

Ich weiß, das sind unzureichende Worte. Wer sich intensiver mit diesen Dingen befassen möchte, mag mein Buch lesen - oder/und das Buch von Ruediger Dahlke.


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Buch
BeitragVerfasst: 24.2.2011, 0:07 
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Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
Das Ego (der selbstsüchtige Mensch, der sich selbst im Wege steht) muss gewissermaßen ›untergehen‹; das Ego muss ›zu Grunde gehen‹, um auf dem ›Grund‹, in der ›Tiefe‹ seines Daseins sein wahres Selbst, seine ›Eigentlichkeit‹ zu finden

Einverstanden.

Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
Ich weiß, das sind unzureichende Worte.

Eigentlich nicht ...


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