Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

Online-Treffpunkt des Magazins ›Der Beobachter an der Elbe‹
Aktuelle Zeit: 12.12.2017, 13:25

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Wolfenbüttel 2011
BeitragVerfasst: 11.9.2010, 13:56 
Offline

Registriert: 28.1.2006, 17:40
Beiträge: 17
Wohnort: Wolfenbüttel
Liebe Freunde Karl May's,

unter http://wf-guide.de/index.php/Karl_May entsteht vor Ihren Augen das Gerüst für eine Art KMG-Campus. Nehmen Sie Einfluss!

Mit freundlichen Grüßen
Frank Preller, WF

...Und die Planung des KMG-Kongresses is mehrschtendeels schon fertig, wenigstens im Koppe. Das werden komposante Tage am schönen Schtrand der Oker, und der Name, den ich ihm gebe, wird noch viel komposanter werden. Ich habe geschprochen. Howgh!

_________________
Frank Preller
(Nicht präsent im Kürschner: Deutscher Literatur-Kalender)


Zuletzt geändert von blechmops am 11.9.2010, 14:00, insgesamt 2-mal geändert.

Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Karl May und die Musik
BeitragVerfasst: 11.9.2010, 13:58 
Offline

Registriert: 28.1.2006, 17:40
Beiträge: 17
Wohnort: Wolfenbüttel
Liebe Freunde Karl May's,

vor einigen Monaten versprach ich Herrn Grunert, mich in die Vortragsplanung für den Kongress nicht hineinzudrängen.
Doch genau wie mein erklärter Lieblingsautor tendiere auch ich im Alter zur einen oder anderen kleinen Dehnung früherer Aussagen...

Seitens der Akademie wäre man froh, wenn "Karl May und die Musik" in oder am Rande eines Beitrages thematisiert werden könnte - Das hilft dort auch für die interne Diskussion.

Sollte es also neues zum Thema geben, wäre ich ihnen für eine Information incl. Kontakt sehr dankbar.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.

_________________
Frank Preller
(Nicht präsent im Kürschner: Deutscher Literatur-Kalender)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Karl May und die Musik
BeitragVerfasst: 16.9.2010, 20:43 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 17:10
Beiträge: 6575
Wohnort: Mannheim
blechmops hat geschrieben:
Liebe Freunde Karl May's,


Als ich heute auf einer Internetseite Folgendes las

Zitat:
Was soll eigentlich der ’ bei „o‘zapft“? Welcher Buchstabe soll denn da fehlen? Ozapft is!


fiel mir dieser Beitrag wieder ein ... In Erinnerung geblieben war mir das völlig deplatzierte Apostroph. Bei o'zapft hat es hingegen seine Berechtigung. o'zapft = a'zapft = angezapft. Aber Karl Mays = Karl Mays. Ohne Apostroph für das Weglassen eines oder mehrerer Zeichen.

:D

(Edit.: Eigentlich müßte es bei der gewählten Formulierung "Zeichen(s)" heißen. Eigentlich. Aber es sieht (sähe) blöd aus.)

:D


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Wolfenbüttel 2011
BeitragVerfasst: 16.9.2010, 21:05 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 17:10
Beiträge: 6575
Wohnort: Mannheim
http://deppenapostroph.de/

:D

(Verzeihung)

(Und übrigens, Nein, es heißt - eigentlich - nicht "Karl May's Gesammelte Werke" ...)

Und noch einmal zu ozapft, zum einen klingt das unpassenderweise assoziativ nach Orangensaft, und zum anderen fragt selbst Google bei dessen Eingabe: "Meinten Sie o'zapft?" Google weiß Bescheid und liefert auch entsprechend nur Ergebnisse mit ' ...

:D

Wenn ein Autor freilich ozapft ohne Apostroph schreibt weil ihm halt danach ist, weil er es ganz bewußt so und nicht anders schreiben will, ist es etwas anderes ... dann hat das respektiert zu werden ... nur die Einforderung der Schreibweise ohne Apostroph als vermeintlich einzig korrekte wäre falsch, darum ging's.

:D

Aber ich bin vom Thema abgekommen. Entschuldigung.

(Noch ein Letztes, weil wir gerade so schön bei der Zeichensetzung sind: "Der Doppelpunkt ist zugleich trennend und betonend" (aus 'Wikipedia'). Eben. Deshalb paßt er manchmal auch überhaupt nicht.)

:mrgreen:


Karl May und die Musik. Ich empfehle den gleichnamigen Sonderband.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Wolfenbüttel 2011
BeitragVerfasst: 16.9.2010, 21:42 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 17:10
Beiträge: 6575
Wohnort: Mannheim
@Karl May und die Musik

M.E. sehr komisch ist übrigens ein Dialog im "Weg zum Glück" über Wagners 'Rheingold'

Zitat:
»Weißt, es ist da ein Compernist, der heißt Wagner und Richard auch. Auf den hält der König sehr große Stucken. Er soll ein vielgescheidter Kerl sein und ein Musiken compernirn, wie noch niemals ein Anderer eine compernirt hat. Der verintressirt sich sehr für die Leni und kommt oft, um zu hören, was sie indeß wieder gelernt hat. Und am letzten Male war ich in der andern Stub und konnt durch die Glasthüren hineinblicken. Da mußt die Leni eine Saloppen umthun und dann band er sie mit dem Leib an den Thürknauf, daß sie nicht fallen konnt. Nachher mußt sie den Oberkörper weit vorwerfen und mit den Armen so hinausschlagen und battalgen, als ob sie schwimmen wollt.«
»Das ist doch verruckt!«
»Nein. Es giebt ein Theaterstucken, worinnen das vorkommt.«
»Wie heißt das?«
»Rheingold heißts. Und nachher, als sie so in der Stuben schwamm, aber freilich ohne Wasser, da setzt er sich ans Clavier und begann zu spielen. Nachher rief er laut: »Jetzunder, Woglinde, jetzt!« Und nun sang sie zum Schwimmen.«
»Leni hat er doch gesagt!«
»Nein. In diesem Stucken heißt sie alleweil Woglinde, und da hat sie gesungen:
»Weia! Waga!
Woge, du Welle,
Walle zur Wiege!
Wagalaweia!
Wallala weiala weia!«
»Himmelsakra! Das ist doch eine Dummheiten, wies gar keine zweite nimmer giebt.«
»Was?«
»Das kann doch nur ein ganz verruckter Kerl singen. Das sind doch gar keine richtigen Versen!«
»Na, behüt Dich Gott, Anton! Bist Du dumm! Wann Eine schwimmt, soll sie auch noch richtige Versen singen! Spring doch mal ins Wasser und sing ein Gestanzel mit einem Jodler, wann Dir dabei das Wasser ins Maul läuft und zur Nasen wieder heraus! Da verstehst Du halt gar nix von! Der Wagners Richard ist ganz toll gewesen vor Freuden, daß sies so schön gemacht hat. Er hat ihr auf die Wang klopft und dabei - -«
»Der Teuxel soll ihn holen!« rief Anton aus.
»So? Warum dann?«
»Was hat er ihr an die Wang zu klopfen!«
»Gehts Dich etwas an vielleicht?«
»Nein.«
»Und wann er sie auf den Buckel klopft oder noch tiefer drauf, so kanns Dir ganz egal sein! Verstehst mich! Und gelobt hat er sie. Und nachher mußt sie die Saloppen wieder anders umthun und ein Schnupftücherl in die Hand nehmen und damit wedeln und Etwas dazu singen. Das klang so mächtig und prächtig, daß die Fenstertafeln klirrt haben. Und als sie nachher fertig war, da hat er sie wieder auf die Wange klopft - - -«
»Donnerwetter!«
»Halts Maul! - - - und zu ihr sagt: das war richtig; das war gut; so ists recht! Das ist die richtige Isolden!«
»Isolden? Was ist das?«
»Isolde heißt Eine, die auch im Theater abgesungen wird. Ihr Liebster heißt entweder Tristan oder Christian; ich habs nicht ordentlich verstanden. Ja, dero Wagner ist ganz verschossen in die Leni, sag ich Dir und wann - -«
»Verschossen? Da soll doch gleich ein Donnerwetter dazwischen schlagen, daß Alles kracht!«
»Willst gleich ruhig sein, Einfaltspinsel! Was gehts Dich an! Uebrigens mußt mich richtig verstehen. Wann ein Compernist sich in eine Sängerin hinein verschießt, so ist das nicht etwan eine Liebelei, sondern es ist nur - nur - nur ein Kunstgenuß. Er ist nicht in das Maderl verliebt, sondern in die Noten, die sie trillert.«
»So mag er doch auf das Notenpapier klopfen und nicht auf ihre Wangen, der Haxerl, der!«
»Schweig Dich aus, sag ich Dir! Alles, was Du heut sprichst, das sind Dummheiten. Du thust ja grad ganz so, als ob Du der Leni ihr Schulmeister wärst und als ob sie Dir zu gehorchen hätt! Daraus wird nix! Wärst nicht so zuwider gewest, so wärt Ihr einig blieben und Du wärst nachher der Mann von der größten Sängerin worden; nix arbeiten, sondern die Händ in die Hosentaschen stecken und Caviar und Pumpernickel essen, das wär Deine Zukunft gewesen. Nun aber hasts nicht so haben wollen, bist fortgelaufen, und nun kannst Dir immer eine Andre suchen. Mit der gehst hausiren, und wann Ihr Hunger habt, so kocht Ihr Euch den Kragen von einem alten Reisepelzerl und trinkt ein gekochtes Gummiarabigummerl dazu. Das hält den Magen auch zusammen, daß er nimmer aus einander geht.«


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Kongress der Karl-May-Gesellschaft in Wolfenbüttel 2011
BeitragVerfasst: 14.1.2012, 21:45 
Offline

Registriert: 28.1.2006, 17:40
Beiträge: 17
Wohnort: Wolfenbüttel
Guten Tag aus der KMG-Kongressstadt Wolfenbüttel,

um die Mailingliste zu schonen, stelle ich Ihnen die vielfach gewünschten "Andenken" auf diese Weise zur Verfügung:

http://vh-414.de/karl/_kmg_2011_jgh__lesung_schmiedt__2x_schaufenster_.pdf

Herzliche Grüße
Frank P.

_________________
Frank Preller
(Nicht präsent im Kürschner: Deutscher Literatur-Kalender)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 6 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron

Café el Kahira

Redaktion: Der Beobachter an der Elbe, Moderation: Dr. Giesbert Damaschke
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Thème 3myl_sable réalisé par SGo