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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 16:39 
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Die Zitate stammen aber von "Ich" aus dem Jahr 1976.
(aus dem originalen L&S ist übrigens nur aus dem "Märchen von Sitara" zitiert.)
Aber bevor es jetzt zu sehr ins Detail geht, ich schicke Dir das Bändchen bei Gelegenheit. Nur noch nicht gleich, denn es war ein Geburtstagsgeschenk (u.a. neben dem "Hohenthal"), deshalb muss/sollte es noch ein paar Tage rumstehen/liegen.
NB.: Meine Schwägerin, die es bei einem Buchladen bestellt hatte, erzählte, dass sie über eine Woche darauf warten musste.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 16:53 
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Was bestellt sie auch nicht bei Amazon ...

:D

Das mach' ich jetzt, mal gucken ob es da auch eine Woche dauert ... (also laß es stehen auf dem Präsentiertisch oder wo auch immer solange Du sozusagen lustig bist :D )

Ich guck' heute abend mal in meine drei Ausgaben von GW 34, ob mir da was auffällt in Sachen Text ...

(Aber "Sand des Verderbens" als Quelle anzugeben beim May zitieren wollen ist in der Tat schon ein wenig tollkühn ...)

(es hat aber auch schon mal jemand Glocken "zitiert" die Winnetou hört (im Film ...) ... Bei May nicht ...)


Zuletzt geändert von rodger am 2.5.2012, 17:14, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 17:11 
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Da Amazon unüblicherweise diesmal 3 € Versandkosten haben will, habe ich direkt beim Verlag bestellt, der will nur 1,60 ...

Dafür muß man sich dort registrieren, ellenlange Geschäftsbedingungen über sich ergehen lassen, eine Telefonnummer angeben (!) und unter "Land" lange suchen, bis man merkt, daß es als "Germany" angegeben ist ...

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 18:42 
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übrigens, fand ich persönlich dieses Buch

http://www.karl-may.de/modules/produkt.php?nummer=B-60115

besser und interessanter, obwohl der Autor manchmal etwas zu sehr an der Oberfläche hängen bleibt.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:00 
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Zitat:
Dabei legt er besonderen Wert auf den tiefen Glauben Karl Mays, der sein Werk maßgeblich geprägt hat und in vielen seiner Geschichten eine wichtige Rolle spielt. Wer weiß schon, dass Winnetou sich in seinem Abschiedsbrief als Christ bekennt?

Ich weiß es auch nicht ...

Beim Sterben sagt er den berühmten oder auch fatalen Satz "Winnetou ist ein Christ", m.E. eher eine Konzession an den "Hausschatz" ... In einem "Abschiedsbrief" steht davon nichts, wenn ich mich jetzt nicht [mal wieder] irre ...

Die Bemerkung in Sachen "Hausschatz" soll keineswegs heißen, ich wolle den Glauben Mays in Abrede stellen oder diskreditieren, nur gäbe es m.E. bessere Belege als just diese Stelle ...

Steht auch dieses Buch unter den Schauobjekten, oder magst Du es mir statt des anderen ausleihen ?

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:06 
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Das hatte ich mir für den Gottesdienst angeschafft; d.h. das kann ich Dir jetzt mal ausleihen.

Zum Autor :

http://marbacher-literatur-manufaktur.de.to/


Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:13 
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Zitat:
Freilich stümpert May fröhlich drauflos und sortiert seine Figuren weitgehend nach gut und böse, während Dostojewski ein Meister darin ist, die Gespaltenheit des Menschen aufzuzeigen.

(von der Internetseite Herrn Bucks)

Hm ... Also im "Idiot" braucht Dostojewski 2 Personen für triebgesteuerten 'bösen Buben' einerseits und "heilige Einfalt" andererseits, May braucht im "Weg zum Glück" dafür mit dem Krickelanton nur eine ...

:D

("Sie werden lachen ich mein' es ernst"; Werner Finck)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:19 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
Dabei legt er besonderen Wert auf den tiefen Glauben Karl Mays, der sein Werk maßgeblich geprägt hat und in vielen seiner Geschichten eine wichtige Rolle spielt. Wer weiß schon, dass Winnetou sich in seinem Abschiedsbrief als Christ bekennt?

Ich weiß es auch nicht ...

Beim Sterben sagt er den berühmten oder auch fatalen Satz "Winnetou ist ein Christ", m.E. eher eine Konzession an den "Hausschatz" ... In einem "Abschiedsbrief" steht davon nichts, wenn ich mich jetzt nicht [mal wieder] irre ...

Die Bemerkung in Sachen "Hausschatz" soll keineswegs heißen, ich wolle den Glauben Mays in Abrede stellen oder diskreditieren, nur gäbe es m.E. bessere Belege als just diese Stelle ...

Steht auch dieses Buch unter den Schauobjekten, oder magst Du es mir statt des anderen ausleihen ?

:D


Der Satz stand in "Im wilden Westen Nordamerikas" aus "Feierstunden im häuslichen Kreis" und dann in "Ave Maria" in der "Fuldaer Zeitung" und dann im Fehsenfelder Winnetou III, aber nie im "Hausschatz".
Von einem Abschiedsbrief steht übrigens auch in dem Buch von Buck nichts, ich habe das bisher nur bei der Beschreibung durch den KMV gelesen, und die müssten's eigentlich auch besser wissen.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:23 
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Helmut hat geschrieben:
Der Satz stand in "Im wilden Westen Nordamerikas" aus "Feierstunden im häuslichen Kreis" und dann in "Ave Maria" in der "Fuldaer Zeitung" und dann im Fehsenfelder Winnetou III, aber nie im "Hausschatz".

Uff uff ...

:shock:

(Jetzt wo Du's sagst oder auch schreibst ...)

Wie soll ich das nun verkraften ... neulich die Sache mit den Kiowas und jetzt dies ...

Ich habe halt keine Ahnung ...

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:26 
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In Sachen Dostojewski noch die seinerzeit geschriebene etwas ausführlichere Variante,

In Dostojewskis „Der Idiot“ gibt es die Figur des Fürst Myschkin und die des Kaufmanns Rogoschin, scheinbar zwei Menschen, die man gegensätzlicher sich nicht vorstellen kann. Unschuld, eine gewisse Naivität, „reines Herz“, Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit hier, schamfreie Sinnlichkeit, „Verderbtheit“, moralische Maßlosigkeit dort.

Nun kann man als aufgeschlossen geneigter Leser indes sich die beiden Herren als eine Figur vorstellen, in zwei Anteils-Einheiten aufgespalten, ähnlich wie bei Faust und Mephisto, Jack Londons Larsen und van Weyden oder Stevensons Jekyll und Hyde, wobei es im letzteren Fall ja auch ganz tatsächlich nur einer ist.

Karl May bringt gelegentlich unterschiedliche Welten gleich in einer Figur unter, die er sich wandeln lässt, denken wir an Abu Kital. Und „so einer“ ist eben auch der Anton Warschauer alias Krikelanton. Der ist, obwohl Wilderer, von rührend unschuldigem Gemüt und von „reinem Herzen“; später sehen wir ihn als versoffenen Lüstling, dem Ruhm und Geld zu Kopf gestiegen sind und der auch mal bereit ist, Gewalt anzuwenden, um sich eine Frau gefügig zu machen. Am Ende des mehrbändigen Romans kommt er dann auf vielleicht etwas eigenartig anmutende Art und Weise (Wiederbegegnung mit seinen vernachlässigten Eltern) zur schmerzlichen Einsicht, dass er mit alledem sich selbst vielleicht am meisten geschadet hat (Moralisch sei, wenn man sich hinterher gut fühle, unmoralisch, wenn man sich hinterher schlecht fühle, äußerte Hemingway; denn wahrlich, sie haben schon ihren Lohn steht noch wieder woanders).

Unschuld, Reinheit und moralischer Abgrund, „Gut“ und „Böse“ in einer Person, durchaus und eindeutig vorhanden in einem belächelten, nahezu unbekannten Kolportageroman Karl Mays, selbst von May-Kennern so offenbar kaum wahrgenommen, die sehen oft durch eine Art Schleier von Nebensächlichkeiten wie unbestreitbarem Kitsch, unkorrektem, komisch wirkenden Dialekt und anderen formalen Schwächen vielleicht nicht richtig hindurch und bleiben bei derlei Vordergründigkeiten sozusagen hängen. Oder aber sie beschäftigen sich mit Jahreszahlen, geschichtlichem Kontext oder sonst noch etwas, was ja durchaus auch interessant sein mag, aber für sich alleine ein bisschen wenig ist. Karl May ist durchaus mehr als Kitsch, literarisches Unvermögen und zweifelhafte Folklore (das alles ist er zwar auch, aber damit hat es sich eben nicht) und die Beschäftigung mit ihm kann vom Anspruch her über allerhand Erbsenzählereien und fragwürdige gefällige Popularisiererei durchaus hinausgehen, man muß nur richtig lesen. Zwar ist May kein Dostojewski und facettenreiche psychologische Feinzeichnung ist nun so unbedingt seine Sache nicht, aber inhaltlich gibt es gelegentlich schon mal Parallelen, und Figuren ähneln einander in gemeinsamen Grundtendenzen, wenn auch vielleicht auf einer anderen Ebene (natürlich hat der Krikelanton z.B. nicht die unbestechliche Intelligenz Myschkins).


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 19:52 
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Rainer Buck hat sich übrigens via facebook bei mir gemeldet, als er von dem Karl-May-Gottesdienst las und hat mir (mindestens) "moralische Unterstützung gewährt" (im Gegensatz zu manch anderem). Das macht mich (verständlicherweise) etwas voreingenommen.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 2.5.2012, 23:05 
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Solche Dinge sollte man trennen ..

:D

(Und mit dem Einfordern von diesem und jenem, gar nachträglich, ist es so eine Sache ... Vielleicht realisiert eine überraschte Mitwelt so erst zur Unzeit, daß das (dieses und jenes) erwünscht gewesen wäre ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 3.5.2012, 18:00 
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Und deshalb auch gleich die nächste Kritik:
die Kolportageromane Mays spielen so gut wie überhaupt keine Rolle in dem Buch.
(Dabei hätte ich allein mit Zitaten aus dem "verlornen Sohn" Stoff für ca. 3 Gottesdienste gehabt :)
:wink: )

(Man kann fast den Eindruck haben, er (R. Buck) hat die bestenfalls überflogen.)
Allerdings kann man vielleicht auch aus den Kolportageromanen nicht allzu viele wirklich fundierten Argumente ableiten.


Helmut
(der "verlorne" ist übrigens kein Schreibfehler, sondern eine "Reminiszenz" an die "Erstausgabe", aber das weiß ja sicher jeder)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 3.5.2012, 18:10 
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Ja, man findet halt ggf. dort, wo man es eher weniger erwartet ... Beim Nachsinnen in Sachen Kolportageromane & Religiosität fiel mir spontan ein daß es einmal irgendwo im "Verlornen Sohn" urplötzlich und unerwartet "Gott ist die Liebe" heißt, was auf mich durchaus überzeugender wirkt als wenn ein sterbender Indianerhäuptling sich überraschenderweise zu einer Konfession bekennt ... (Wenn er vom großen Manitou o.ä. gesprochen hätte wäre es durchaus sozusagen voll hinreichend gewesen, es bleibt sich gleich ("ist schnurz", wie ich eigentlich schreiben wollte, wirkt im Kontext denn vielleicht doch zu hemdsärmelig ...) wie man es nennt ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das klingt interessant
BeitragVerfasst: 5.5.2012, 15:41 
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Ich habe das Buch von Fuchs heute geliefert bekommen. ["Germany" steht übrigens auch in der Adresse ... (naja in fünfzig Jahren steht da dann vielleicht ein türkischer oder arabischer Ausdruck ...)]

Unüblich ist, daß man sich verlagsintern über den Buchtitel nicht so recht einig oder im Klaren ist, vorne drauf steht

Zitat:
Karl May
Doppelsinniger Orient

und innen drin dann

Zitat:
Karl Mays doppelsinniger 'Orient'

was wahrlich ein Unterschied ist ...

Mit den ersten Seiten kann ich noch nicht allzuviel anfangen, zum Weiteren ggf. später.

Schauen wir uns die Zitate von oder nach May nach und nach an,

Zitat:
Was mich betrifft, so glaube ich keine Sünde zu tun, wenn ich vom toten Freund Abschied nahm in der Sprache, die er im Leben gesprochen.


lautet im Original

Zitat:
Was mich betrifft, so glaubte ich, keine Sünde zu tun, wenn ich von dem toten Freunde Abschied nahm in der Sprache, die er im Leben gesprochen hatte.


Kurioserweise schreibt Fuchs kurz darauf "So läß May aus Sure 75 die Verse 42 f weg", nur finden sich solche (42 f) weder in meiner Ausgabe von Diederichs noch im Internet unter koransuren.de.


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