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 Betreff des Beitrags: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 21.8.2012, 10:36 
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Ich habe jetzt letzthin mal wieder die "Lederstrumpfgeschichten" von J.F. Cooper gelesen, und zwar in der (mehr oder weniger) vollständigen Version, die in den 70'ern als Fischer-TB's erschienen sind.
Großartig ist insbesondere - wie ich finde - die Trilogie "The Last of the Mohicans" - "The Pioneers" - "The Prairie", während die anderen beiden "The Deerslayer" und "The Pathfinder" doch mehr oder weniger deutlich später hinzugefügt wurden.
Mich würde interessieren, ob auch in den USA nur die sehr stark "eingedampfte" Version als Jugend-/Abenteuer-Romane allgemein bekannt ist, oder ob dort die ungekürzten, vollständigen Versionen der Bände verkauft/gelesen werden. Cooper ist ja wohl doch auch so etwas wie ein Chronist der amerikanischen Geschichte, daher könnte ich mir vorstellen, dass diese zurechtgestutzten Versionen nur auf dem deutschen Büchermarkt existieren.

Weiß da jemand genaueres darüber?

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 21.8.2012, 13:32 
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"Americans usually watch TV"

(Englischlehrerin [zu Oldenburg], deren Namen mir [aufgrund dessen was sie von dieser beeindruckenden Bemerkung abgesehen sonst noch so getrieben hat bzw. wie sie es betrieben hat] bemerkenswerter Weise entfallen ist, vor ca. 40 Jahren. In Zusammenhang übrigens mit einer Kurzgeschichte von Hemingway, in der ein lesender Mann vorkommt.)

:wink:

Edit.: Ich sehe gerade, das habe ich in den vergangenen Jahren bereits zwei x vorgetragen, das von der Englischlehrerin. Das ist wohl das Alter, man erzählt immer wieder die gleichen Geschichten und keiner will sie hören ...

:mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 21.8.2012, 18:17 
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rodger hat geschrieben:
Edit.: Ich sehe gerade, das habe ich in den vergangenen Jahren bereits zwei x vorgetragen, das von der Englischlehrerin. Das ist wohl das Alter, man erzählt immer wieder die gleichen Geschichten und keiner will sie hören ...

:mrgreen:

.... im Gegensatz zu manch anderen älteren Herrschaften siehst Du es ja wenigstens ein....

:wink:

"Selbstironie ist die Kunst, sich so durch den Kakao zu ziehen, dass er noch schmeckt"

(Joachim Teege oder Ursula Herking??)


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 Betreff des Beitrags: Re: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 22.8.2012, 9:54 
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Wobei die Aussage jener Lehrerin so (natürlich) nicht stimmt. Ich habe bei meinen (wenigen und relativ kurzen) Aufenthalten in den USA die Erfahrung gemacht, dass die Leute dort (die sicherlich kein Querschnitt der US-Bevölkerung waren) in amerikanischer Literatur wesentlich besser bewandert waren als Leute hier in Deutschland in der deutschen. So ist z.B. das Zitieren aus Büchern dort (in den USA) wesentlich mehr verbreitet als in Deutschland.
Also auch hier gilt wieder "Differenzieren".

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 22.8.2012, 15:25 
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Richtig, sehr richtig.

Rüdi van ein Sicht, Gast-Selim

:wink:

Wir erwarten nun Herrn Dr. Maths, des sozusagen klassischen Amerikaners :D , Stellungnahme in Sachen Amerikaner, Lesen, Lederstrumpf und überhaupt.

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Cooper : "Lederstrumpfgeschichten"
BeitragVerfasst: 24.8.2012, 0:24 
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Ich las gerade den "Spion" in der schlechten Uebersetzung von 1841. Die duerfte vollstaendig sein, wie ich anhand einiger Vergleichungen mit englischem Text, den ich im Internetz fand, feststellte. Ob amerikanische Menschen solche altmodischen Texte lesen? Hm. Es werden schon einige sein, da es 300 Millionen Candidaten dafuer gibt. An Jugendversionen glaube ich weniger, eher an Modernisierungen. Wir muessen auf genauere Auskuenfte von Spezialisten warten.

Es musz aber fuer moderne Amerikaner bezaubernd sein, sich Neu-York als kleine Gemeinde vorzustellen, in der Farmer leben.

In einem Brockhaus von 1900 oder so hat Los Angeles ja 8000 Einwohner. Einiges hat sich veraendert.


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