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 Betreff des Beitrags: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 26.1.2014, 13:18 
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Karl May nannte seine "Geografische Predigten"
Zitat:
die ganze, vollständig festgestellte Disposition aller seiner folgenden Werke

(Der dankbare Leser, Reprint der Ausgabe 1902, KMG-Presse Ulbstadt, 1992, Seite 13


Ich möchte einfach mal die These aufstellen, dass das genauso gilt für "Das Buch der Liebe".
Sowohl was die weltanschauliche Seite betrifft als auch bzgl. konkreter inhaltlicher Dinge.
Manches von dem, was er im BdL schreibt, findet man damit übereinstimmend in späteren Werken wieder.

Warum er das dann nicht auch 1902 und später sagte, dürfte klar sein.
Wegen seiner gerichtlichen Auseinandersetzungen mit seinen Gegnern.
Da durfte es "Das Buch der Liebe" nicht geben, abgesehen von der vollkommenen Distanzierung davon bzw. vom "Venustempel" Münchmeyers.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 26.1.2014, 18:30 
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So ist es. Die 'Geographischen Predigten' und die von May verfassten Teile des 'Buches der Liebe' weisen genau dieselbe weltanschauliche Tendenz auf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 29.1.2014, 0:25 
Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
So ist es. Die 'Geographischen Predigten' und die von May verfassten Teile des 'Buches der Liebe' weisen genau dieselbe weltanschauliche Tendenz auf.


Karl May dürfte das Exemplar gar nicht mehr besessen haben und dürfte sich auch nicht daran erinnert haben was er vor über 20 Jahren in dem Werk verfasst hatte.

Seine Ängste verboten es ihm nach dem Werk zu suchen und so verleugnete er aus Angst um seine bürgerliche Stellung das Werk und vieles andere mehr.

Anstatt sich ruhig hinzusetzen, und sich zu einigen beschloss er wie Old Shatterhand in den Kampf zu ziehen, mit dem Unterschied das dieser Kampf von vornherein aussichtslos war. Und anstatt gute Bücher zu veröffentlichen schrieb er nach 1900 - wenn wir hier Peter Terrid folgen - eine Rechtfertigungsschrift nach der anderen. Alles keine besonders gelungenen Werke.

Diese hätten auch von Adenauer und Lennon stammen können, allerdings hätten diese gewusst wann die Schraube drohte zu überdrehen und hätten wohl eine kluge Lösung gefunden.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 29.1.2014, 19:53 
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Werner Fleischer hat geschrieben:
Hermann Wohlgschaft hat geschrieben:
So ist es. Die 'Geographischen Predigten' und die von May verfassten Teile des 'Buches der Liebe' weisen genau dieselbe weltanschauliche Tendenz auf.


Karl May dürfte das Exemplar gar nicht mehr besessen haben und dürfte sich auch nicht daran erinnert haben was er vor über 20 Jahren in dem Werk verfasst hatte.

Seine Ängste verboten es ihm nach dem Werk zu suchen und so verleugnete er aus Angst um seine bürgerliche Stellung das Werk und vieles andere mehr.

Anstatt sich ruhig hinzusetzen, und sich zu einigen beschloss er wie Old Shatterhand in den Kampf zu ziehen, mit dem Unterschied das dieser Kampf von vornherein aussichtslos war. Und anstatt gute Bücher zu veröffentlichen schrieb er nach 1900 - wenn wir hier Peter Terrid folgen - eine Rechtfertigungsschrift nach der anderen. Alles keine besonders gelungenen Werke.

Diese hätten auch von Adenauer und Lennon stammen können, allerdings hätten diese gewusst wann die Schraube drohte zu überdrehen und hätten wohl eine kluge Lösung gefunden.


Es ist nicht leicht diesen Gedankengängen zu folgen ... :D

Einer schreibt zwei Texte wiesen die gleiche weltanschauliche Tendenz auf und der andere antwortet daß über zwanzig Jahre später der Autor "das Exemplar" (von welchem Buch ?) nicht mehr besessen haben dürfte und sich auch nicht daran erinnert haben, jenun, das mag sein, indes, was hat das eine mit dem anderen zu tun ? (Solche Art der Kommunikation kenne ich bisher insbesondere von einem bestimmten weiblichen Wesen :mrgreen: sowie trefflich dargestellt seitens des Kabarettisten Beckers, mit s am Ende, wohlgemerkt, der andere ohne s ist fad. :D )

Die Rechtfertigungsschriften in GW Band 85 sind in der Tat oft kläglich, es ist aber zu befürchten daß diese gar nicht gemeint waren, sondern der "Silberlöwe" u.a. ...

In Sachen Adenauer können wir nur erahnen bis vermuten, daß vielleicht [auch wenn ein direkter Bezug nicht wirklich ersichtlich ist] so etwas wie dessen Aussage "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern" (1) gemeint war, die indes eher von, sagen wir, höherer Weisheit :D zeugt als etwa von Unglaubwürdigkeit o.ä. In Sachen John Lennon sieht man mich eher ratlos. Mit dem Mann kenne ich mich weniger aus. (Er hat mal längere Zeit im Schaufenster gelegen, auch damit könnte man May vergleichen bzw. in Zusammenhang bringen, aber das wird es nicht gewesen sein. :D )

(1) "Der Spruch “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?” wird dem Bundeskanzler Konrad Adenauer zugeschrieben. Tatsächlich handelt es sich bei dem Zitat um einen alte Kölner Redensart, die beschreiben soll das das in der Vergangenheit Gesagte längst überholt ist: “Wat kümmert mich ming Jeschwätz von jestern?”. Adenauer zitierte zudem nur einen Teil des Spruchs. In seiner vollen Länge wirkt er weniger harsch: “Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?. Sie werden mich nicht daran hindern, schlauer zu werden.”"(aus dem Internet)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 11:45 
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rodger hat geschrieben:

Es ist nicht leicht diesen Gedankengängen zu folgen ... :D

Einer schreibt zwei Texte wiesen die gleiche weltanschauliche Tendenz auf und der andere antwortet daß über zwanzig Jahre später der Autor "das Exemplar" (von welchem Buch ?) nicht mehr besessen haben dürfte und sich auch nicht daran erinnert haben, jenun, das mag sein, indes, was hat das eine mit dem anderen zu tun ?


Nun, ich denke, das hat diesen Zusammenhang:

Ich schrieb oben:
Zitat:
Sowohl was die weltanschauliche Seite betrifft als auch bzgl. konkreter inhaltlicher Dinge.
Manches von dem, was er im BdL schreibt, findet man damit übereinstimmend in späteren Werken wieder.


Beim Lesen des BdL (Abkürzung für "Buch der Liebe") brachte Karl May wie gesagt seine weltanschauliche Sichtweise auf diverse Fragen und Probleme (nicht nur) seiner Zeit zum Ausdruck. Diese wiederum ließ er dann in seinen späteren Werken einfließen in die Gestaltung von Personen und/oder Handlungsaufbau.
Ich meine damit nicht, dass "über zwanzig Jahre später der Autor "das Exemplar"" neu hervorholte um sich Ideen für eine neue Geschichte rauszusuchen. Vielmehr zeigt das in meinen Augen, dass jene Aussagen im BdL so sehr seiner inneren Überzeugung entsprachen, er sie so verinnerlichte, dass sie sowohl in diesem frühen Werk als auch in vielen späteren Werken übereinstimmend auftauchen.

Ich möchte das an ein paar wenigen Textpassagen aus dem BdL aufzeigen. Zitieren tu ich dafür aus dem Band 87 der Gesammelten Werke des KMV.

Da lesen wir auf Seite 70
Zitat:
Der Prediger, welcher von der Kanzel herab soeben das Hohe Lied der Liebe verkündete, eifert im nächsten Augenblicke gegen die Bekenner anderer Religionsformen ...

Finden wir hier nicht die wesentlichen Charakterzüge des Missionars Waller in "Und Friede auf Erden!" wieder?

Seite 70:
Zitat:
... der Geizige verlässt das Gotteshaus, um beim ersten Schritte in seine Wohnung den Armen von sich zu weisen ...

Die literarisch ausgestaltete Variante dieses Teilsatzes liegt uns im Verlornen Sohn, speziell in der Abteilung 2, "Sklaven der Arbeit", vor.

Seite 72:
Zitat:
Unter dem Deckmantel der Religion verbargen sich alle möglichen Gelüste ...

Karl May prangert mehrfach jene Leute an, die für ihn in etwa "Christen nur dem Namen nach" sind.

Seite 72:
Über die "Indianerrasse" schreibt May
Zitat:
Von Millionen sind nur noch wenige Tausende übrig, welche unrettbar der Bestimmung des Aussterbens verfallen sind.

Hier weise ich einfach nur auf die mehr als ähnlichen Aussagen in der Erzählung "Ein Ölbrand" und das Vorwort von "Winnetou I" hin.

Seite 84:
Zitat:
Unzählig sind die Vergleiche, welche zwischen der Rose und dem Liebchen gezogen werden ...

Die Rose als Sinnbild für liebenswerte Frauen findet man öfter bei May, manchmal schon in Titeln: "Die Rose von Ernstthal", "Die Rose von Kairwan", "Die Rose von Sokna", "Waldröschen". Ribanna wird genannt die "Rose von Quicort". Und in satirischer Überzeichnung haben wir zudem die "Rose von Kbilli" in "Durch Wüste und Harem".

Seite 146:
Zitat:
Um die Größe und Aufopferungsfähigkeit der Mutterliebe zu schildern, hat man von Schlangenbissen erzählt, deren Gift die Mutter ausgesaugt hat.

Hier finden wir beinah schon das Kernthema der Erzählung "Mutterliebe" angekündigt, in der die Mutter nicht nur Gift aussaugt, sondern Schlangen mit eigner Hand erwürgt und Schlangenbisse erleidet, was sie dem Tode nahebringt.


Bei den Beispielen soll es erst mal genug sein.
Aber sie zeigen m.E. doch schon, dass Mays Worte von der vollständigen Disposition seiner Werke auch auf das BdL angewendet werden können.
In meinen Augen sogar fast noch mehr als auf die "Geografischen Predigten" (GP), was das konkrete betrifft.
Allgemein weltanschaulich trifft es wie gesagt und wie von Hermann Wohlgschaft bestätigt auf beide Schriften zu, dass sie dieselbe weltanschauliche Tendenz aufweisen.

Eine Bemerkung zu BdL und GP:
Für mich persönlich ist das BdL um einiges besser lesbar als die GP, aber das ist natürlich Geschmackssache. Auch ist für mich das mit der Disposition beim BdL mehr nachvollziehbar als bei den GP. Das wiederum kann möglicherweise damit zusammenhängen, ob die GP von einem mit den Lehren des Christentums vertrauten Menschen gelesen werden oder von einem "Ungläubigen".

Insgesamt fordert das BdL aber auch regelrecht heraus zu teils kritischer Beschäftigung mit Betrachtungen, die May da einfließen lässt, die sowohl seine eigenen Anschauungen als auch Anschauungen seiner Zeit sein dürften. Z.B. wenn wir lesen
Zitat:
Die Schwangerschaft ist kein normaler (...) Zustand ... (S.150)
(ja was denn dann?)
Aber diese kritischen Betrachtungen können hier im Forum nicht erschöpfend getroffen werden.
Für mich sind das Anregungen, mich mit den verschiedenen Fragen, die das BdL aufwirft, anderweitig noch intensiver zu befassen.


Noch ein Wort zu der Frage, ob May das BdL nun "zwanzig Jahre später" noch besaß oder nicht.
Ganz klar: die Frage können wir nicht beantworten.
Warum sich May nach 1900 von dem Buch distanzierte, wurde im ersten Beitrag angedeutet. Ob er das Buch vor 1900 hatte oder nicht oder ob Klara May nach Karls Tod u.a. auch sein Exemplar des BdL aus seiner Bibliothek entfernen zu müssen glaubte, wissen wir nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 13:49 
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Interessante Ausführungen.

Die Stelle

Zitat:
Die Schwangerschaft ist kein normaler (...) Zustand ... (S.150)

lautet im Kontext, wenn ich denn das richtige herausgegoogelt habe,

Zitat:
Die Schwangerschaft ist kein normaler, ist ein leidender Zustand, welcher so oft zur Schonung und Nachsicht auffordert

Das dürfte ja den Betroffenen zumindest teilweise gefallen. Das was kurz darauf da steht vermutlich nicht ...

Zitat:
wer würde wohl die angespannten Muskeln, die aufgeschwellten Formen und die erregte Nervösität einer Frau bewundern, welche sich offenbar in einem innormalen, wenn auch nothwendigen, Zustande befindet!

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 14:06 
Nun da sehe ich keine Widersprüche zu meinen Ausführungen.

20 Jahre sind eine lange Zeit und für May dürfte das eher eine Auftragsarbeit wie ein mit Herzblut geschriebenes Buch gewesen sein. Zudem wurden seine Ansichten über Sexualität im Laufe der Zeit immer skuriller und konservativer. Gründe genug dieses Buch auszusortieren oder in Vergessenheit geraten zu lassen.

Im Grunde hätte May dringend eine Familientherapie, Sexualberatung etc benötigt. Leider hat er Zeit seines Lebens hierfür keine Hilfe gesucht sondern sah sich eher als Doktor Freud, bevor dieser tätig wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 14:34 
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Werner Fleischer hat geschrieben:
Nun da sehe ich keine Widersprüche zu meinen Ausführungen.

Naja die standen halt relativ bezugslos im Raum. Bzw. bezogen sich nicht auf das was zitiert wurde. Man schaut ja nicht grundsätzlich mehrere Beiträge zurück; wenn einer was zitiert geht man ja davon aus daß er sich auf das bezieht was er zitiert.

Zitat:
Zudem wurden seine Ansichten über Sexualität im Laufe der Zeit immer skuriller und konservativer.

So ? (Nicht alles glauben was er halt einen Herrn Larras glauben lassen wollte ...)

Zitat:
Im Grunde hätte May dringend eine Familientherapie, Sexualberatung etc benötigt.

Aha. Wäre was für einen Beitrag in Jahrbuch oder Mitteilungen der KMG. Glückauf.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 15:26 
Nun mit der Sexualität seiner ersten Frau konnte er wohl nicht viel anfangen, die dürfte er eher in den Wahnsinn getrieben haben mit seiner Enthaltsamkeit!


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 15:58 
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Das ist reine Spekulation, eine Behauptung, die stimmen kann oder (wahrscheinlicher) nicht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 16:56 
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Ich formuliere etwas weniger verbindlich: Unfug !


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 16:58 
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Aber so 'argumentiert' halt der gute Werner, wir kennen es schon vom Thema Bearbeitungen: abgedroschene Phrasen, nichts dahinter.

8)


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 30.1.2014, 18:48 
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Was übrigens den Larraß zugespielten Text betrifft gehe ich davon aus daß May in der Lage war, sich in seine Kommunikationspartner hineinzuversetzen und [ggf.] entsprechend mit ihnen zu spielen bzw. sie zu manipulieren. Und wenn er da gewisse Spielarten und Details schildert, sehe ich ihn geradezu spitzbübisch lächelnd oder auch grinsend vor mir … Er wird sich gedacht haben, entweder ist der Mann in der Hinsicht ein verklemmter Spießer und rechnet mir meine vermeintliche Empörung dementsprechend an, oder aber er ist durchaus offener und hält nun wiederum mich für einen verklemmten Spießer, was dann in seinen Augen bei diesem Thema etwas Rührendes an sich haben mag …So stelle ich mir das vor. Reine Spekulation, wird die rein wissenschaftlich orientierte Fraktion abwinken, und abwegig obendrein … Nun ich kann auch nichts dafür daß diese Fraktion oft sozusagen etwas schlicht zu gucken pflegt …

:D

Auf Wolke 66 sitzen übrigens Emma und Karl (& Klara …) und lachen über den Satz „Ich habe nie im Leben an so etwas scheußlich Unnatürliches gedacht und noch viel weniger es ausgeführt“, daß man es drei Wolken weit hört …


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 31.1.2014, 1:03 
rodger hat geschrieben:
Ich formuliere etwas weniger verbindlich: Unfug !


Nun vielleicht solltest du etwas sachlich bleiben. Mays Sexualleben war alles andere als ein geregeltes, sehe dir doch einmal die entsprechende Sekundärliteratur an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Das Buch der Liebe
BeitragVerfasst: 31.1.2014, 1:05 
rodger hat geschrieben:
Aber so 'argumentiert' halt der gute Werner, wir kennen es schon vom Thema Bearbeitungen: abgedroschene Phrasen, nichts dahinter.

8)


Nun was soll ein Leser bei einem so sachlichen Beitrag denken?


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