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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:04 
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rodger hat geschrieben:
Nein, geh mir los mit Deinen 68ern ...

Aber das Pendel beginnt ja nun allmählich in Gegenrichtung zurückzuschwingen. Zeit wird's.


Ich kann mich nicht erinnern, auch nur mit einem Wort die 68er angesprochen zu haben!
Also hebe dir doch deine unnötigen Repliken auf Passenderes auf.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:06 
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Zitat:
die vollkommen verkrusteten Gesllschaftstrukturen aufgebrochen, und auch von dieser Seite kam Karl May wieder in den Literaturbetrieb (und deshalb wohl auch Wollschlägers Aufsatz in die konkret) ...
Und die konkret war damals eine der Standardzeitschriften des "progressiven" Teils der deutschen Bevölkerung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:09 
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Das mit dem "progressiven Teil" erinnert übrigens ein wenig an den Blödsinn vom "Dunkeldeutschland" vom Obergauckler ...

*

Was'n los hier heut' ... Der Wollschläger scheint doch irgendwie eine gewisse Sprengkraft zu haben ...

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:12 
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rodger hat geschrieben:
Zitat:
die vollkommen verkrusteten Gesllschaftstrukturen aufgebrochen, und auch von dieser Seite kam Karl May wieder in den Literaturbetrieb (und deshalb wohl auch Wollschlägers Aufsatz in die konkret) ...
Und die konkret war damals eine der Standardzeitschriften des "progressiven" Teils der deutschen Bevölkerung.


Aufgrund dieser Voraussetzungen hat es dann später so etwas wie die 68er gegeben, wo ich mich, was ich gerne zugebe, ein wenig zugehörig fühlte und noch fühle. Und darauf bin ich auch noch stolz!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:13 
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Helmut hat geschrieben:
Und darauf bin ich auch noch stolz!

Immerhin ist die Formulierung so gewählt, daß Selbstkritik mitschwingt ...

:mrgreen:

(Freud ...) :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:20 
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Zu 68ern undsoweiter fällt mir übrigens die "Chinesische Legende" von Hermann Hesse wieder ein ... kann man hier im Forum nachlesen. Suchfunktion bemühen. (hatte auch mal eher linke Phasen ... hat sich gegeben ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 18:41 
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rodger hat geschrieben:
Helmut hat geschrieben:
Und darauf bin ich auch noch stolz!

Immerhin ist die Formulierung so gewählt, daß Selbstkritik mitschwingt ...

:mrgreen:

(Freud ...) :wink:


Ich habe seinerzeit nichts getan, was ich bereue.
Zu meiner Einstellung hat übrigens die 18 monatige Bundeswehrzeit direkt vorher beigetragen. Da habe ich nämlich sinnlose (und nicht hinterfragbare) Disziplin erlitten und hassen gelernt.
Aber von mir asu jetzt genug abgeschweift.

Helmut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 19:10 
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In Sachen Disziplin tauschten wir uns hier schon im Februar 2011 aus, die Zweierreihen vorm Hallenbad fielen mir dazu gerad' wieder ein [und ließen sich suchen und finden], seinerzeit schrieb ich, das sei vielleicht ein bißchen übertrieben gewesen, das mit den Zweierreihen, aber wenn ich die Herrschaften Kinder heute so erlebe, würde ich doch die Zweierreihen entschieden vorziehen ...

Oder Dinge wie illegale Autorennen in der Stadt ... das wäre seinerzeit nicht möglich gewesen, die Leut' hätt' man gleich aus dem Verkehr gezogen ... oder hier am Bahnhof, da hängen alle paar Meter Schilder daß es verboten ist Fahrräder anzuschließen, indes sind hunderte Räder dort angekettet ... da wünsch' ich mir immer wenn ich das seh' eine Hundertschaft mit Schneidbrennern ... (allein schon aus Prinzip, wenn es verboten ist ist es verboten, fertig ...) (edit.: oder sie sollen die Schilder abmachen ... ok ... aber Schilder & Fahrräder geht gar nicht ... :D )


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 19:25 
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rodger hat geschrieben:
Aber zurück zu Wollschläger. Die Beantwortung der Frage steht noch aus, remember, "Woher weiß man / weißt Du das, daß es in diesen Klammern, wenn Großbuchstaben erscheinen, um Manuskripte geht ... Oder ist das so Usus ... Aber es stehen ja auch ganz andere Sachen in diesen Klammern, "Band 49" z.B. ..."


das mit den Manuskripten weiß ich, weil Wollschläger es hinschreibt, dass es so ist 8-). Und die anderen Sachen in Klammern: die muss man sich halt zusammenreimen, der Text erschien exakt so in der Konkret. Da dachte HW wohl, das sei selbsterklärend. - Arno Schmidt hat den Beitrag übrigens sehr gelobt und auch gleich in "Sitara" darauf verwiesen:

Zitat:
Die ganz große, und MAY’s 1., literarisch wirklich ernstzunehmende Leistung, sind die in jenen Jahren entstandenen 2 letzten Bände des SILBERLÖWEN, deren zeitliche Entstehung man nun endlich, seit WOLLSCHLÄGER’s Aufsatz in ‹konkret› vom Sept. 1962, gesichert verfolgen kann.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 19:33 
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giesbert hat geschrieben:
das mit den Manuskripten weiß ich, weil Wollschläger es hinschreibt, dass es so ist

Jenun ... werd' ich heute abend noch mal prüfen.

Da steht halt was von A und B und C und D, dann auch mal was von Band 23 und Band 49, wobei man beim 23er wie gesagt zunächst nicht auf die Idee kommt, daß auch hier offenbar der GW-Band gemeint ist ... an einen klaren Hinweis auf für Manuskripte stehende Buchstaben kann ich mich nicht erinnern. Aber vermutlich kann man es irgendwie herausdeuten ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 19:39 
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rodger hat geschrieben:
an einen klaren Hinweis auf für Manuskripte stehende Buchstaben kann ich mich nicht erinnern. Aber vermutlich kann man es irgendwie herausdeuten ...


Da steht das, was ich zitiert habe: "In Klammern werden die Manuskripte mit Majuskeln bezeichnet; die parallelen Seitenzahlen beziehen sich auf die 4-bändige Editio princeps, Freiburg 1898–1903"

Das ist doch deutlich genug?

Was die Verweise auf die GW angeht: Das scheint seinerzeit üblich gewesen zu sein, so verweist Wollschläger in den Briefen an Arno Schmidt immer, in seiner Bibliografie (Manuskript, nicht gedruckt) macht er das auch so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 19:41 
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Oh ... ich habe es heute vormittag (edit.: Nachmittag war's ...) zugegebenermaßen nicht als Zitat erkannt ... (hab' gedacht was schreibt der Damaschke so akademisch ... :mrgreen: ) offenbar flüchtig gelesen ...

:oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 20:19 
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giesbert hat geschrieben:
in seiner Bibliografie (Manuskript, nicht gedruckt) macht er das auch so.

ach, natürlich ist die (teilweise?) gedruckt: Als Anhang zu seiner May-Monographie. Da steht dann auch zB "Das Dukatennest … (47,13)" etc.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wollschläger, Annäherung
BeitragVerfasst: 30.11.2016, 23:17 
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Ich bin ja wirklich ein Blödmann ... Hätte ich die Seite 12 aufmerksamer gelesen (soeben nachgeholt ...), hätte ich mir die ganze Fragerei sparen können ...

:oops:


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