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 Betreff des Beitrags: Wiedenroth-Info
BeitragVerfasst: 5.11.2005, 13:50 
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Letzte Woche bekam ich einen Brief vom Bücherhaus, in dem die Auslieferung der Wohlgschaft-Biographie für den 15. November angekündigt wird. Im nächsten Jahr sollen dann Band II von "Ardistan" und die Zweitauflage von "Quitzows" folgen.


Zuletzt geändert von Klaus Berning am 30.3.2008, 0:28, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 5.11.2005, 14:11 
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... und ein lustiger Bestell-Zettel lag auch dabei, auf dem alle seit Jahrzehnten nicht erschienenen Bände weiterhin aufgeführt sind. Aus dem ging bei näherem Hinsehen dann auch hervor, daß auch zukünftig nicht mit deren Erscheinen zu rechnen ist. Mit „Neuauflage geplant“ sind Bände gekennzeichnet, die es schon einmal gab, ansonsten ist nichts (außer den im vorigen Beitrag genannten) in Vorbereitung. Also weiterhin z.B. kein Schut, kein Winnetou III; Besitzer der ersten Bände bleiben auf ihren unvollständigen Ausgaben sozusagen sitzen.

... Erwähnten wir hier schon, daß es bei WELTBILD alle Reise- und Jugenderzählungen sowie das Spätwerk in gebundenen Ausgaben im Originaltext gibt ?

;)


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 5:38 
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rodger hat geschrieben:
... Erwähnten wir hier schon, daß es bei WELTBILD alle Reise- und Jugenderzählungen sowie das Spätwerk in gebundenen Ausgaben im Originaltext gibt ?


die billigausstattung der weltbild-ausgabe ist m.e. indiskutabel, darüberhinaus geht es nicht nur um den originaltext, denn der liegt seit 1982/83 in form von wunderschönen reprints des KMV vor.

aber dass zumindest 2 bände für 2006 angekündigt sind könnte einen doch fast hoffnungsvoll stimmen :roll:


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 11:30 
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Ich besitze alle diese „wunderschönen“ Reprints und freue mich auch, daß es sie gibt. Aber Frakturschrift zu lesen ist nun mal deutlich unkomfortabler als (ich mag das unpassende Fachwort Antiqua nicht) normale Schrift, es sei denn Sie sind vielleicht über 80, dann sind Sie es noch von früher gewohnt. Und daher bestelle ich mir die meisten Bände auch in der Weltbild-Ausgabe, an der, abgesehen von der etwas überdimensionierten Größe und den buntscheckigen Deckelbildern, nichts auszusetzen ist. Bei den Reise- und Jugenderzählungen ist das Schriftbild aufgrund höherer Seitenzahl (im Gegensatz zu den Münchmeyer-Bänden) außerordentlich angenehm, und es ist (auch im Gegensatz z.B. zu Haffmans-Taschenbüchern) eine Wohltat, diese Bände zu lesen.

Jedem mag es um etwas anderes gehen. Mir geht es primär um den Originaltext, und den kriegen Sie - in zeitgenössischer Schrift - derzeit nur bei Weltbild. Und daß dort, wenn dann auch noch die Münchmeyer-Romane in verbesserter Form herausgegeben werden sollen, nahezu eine komplette gebundene Werkausgabe im Original vorliegt, zu sehr günstigem Preis, ist gar nicht genug zu loben, und das werde ich auch weiterhin nicht müde werden zu tun.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 12:40 
Kleine Proteste mögen erlaubt sein:

rodger hat geschrieben:
Aber Frakturschrift zu lesen ist nun mal deutlich unkomfortabler als (ich mag das unpassende Fachwort Antiqua nicht) normale Schrift, es sei denn Sie sind vielleicht über 80, dann sind Sie es noch von früher gewohnt.

Ich bin nicht 80, schon gar nicht drüber, und ich kann Ihnen beim besten Willen nicht zustimmen.

Zitat:
Mir geht es primär um den Originaltext, und den kriegen Sie - in zeitgenössischer Schrift - derzeit nur bei Weltbild.

Gibt es die Taschenbücher von Omnibus nicht mehr? -- Nachdrucke der blauen Stuttgarter Reihe?

Zitat:
Und daß dort, wenn dann auch noch die Münchmeyer-Romane in verbesserter Form herausgegeben werden sollen, nahezu eine komplette gebundene Werkausgabe im Original vorliegt, zu sehr günstigem Preis, ist gar nicht genug zu loben, und das werde ich auch weiterhin nicht müde werden zu tun.

Man könnte an dieser Stelle auch anmerken, dass der Verlag hier doch eine ziemliche Verlade betreibt, indem er erst die von Karl May gehassten Fischer-Texte ediert (auch noch Deppen findet, die das zu loben wissen), um Jahre später den gewonnenen Kunden (resp. mit Sammler-Gen belasteten harmlosen Kranken) genau diese Romane noch einmal zu verkaufen. Oder wurde etwa von mir unbemerkt eine Rückrufaktion angekündigt (tausche alt gegen neu)? Es lebe das Geschäft!


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 13:27 
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Hallo Herr Hermesmeier !

Hermesmeier hat geschrieben:
1.) Gibt es die Taschenbücher von Omnibus nicht mehr?

2.) genau diese Romane noch einmal zu verkaufen. Oder wurde etwa von mir unbemerkt eine Rückrufaktion angekündigt (tausche alt gegen neu)? Es lebe das Geschäft!


1.) Meines Wissens nur antiquarisch, und so viele sind es auch nicht.

2.) Macht der KMV das nicht auch, mit seinen Rückbearbeitungen, Neuausgaben, veränderten Deckelbildern, Umstrukturierungen etc. ? Ich hab’ ja gar nichts dagegen, finde das teilweise interessant und lobenswert, aber man sollte [vor lauter Fraktions- oder Lagerdenken ?] dann doch dem Konkurrenz-Verlag nicht verübeln, einen Schönheitsfehler wieder auszubügeln (Ersetzen der Fischer-Fassungen durch die ursprünglichen). Weltbild reagiert und handelt wenigstens, während wir z.B. im Bamberger „Professor Vitzliputzli“ (Erzählung „Die Kriegskasse“) noch nach Jahrzehnten eingearbeitete lange Passagen von verblüffendstem teutschen Nationalismus lesen können.

Mit besten Grüßen

RW


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 13:54 
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rodger hat geschrieben:
Aber Frakturschrift zu lesen ist nun mal deutlich unkomfortabler als (ich mag das unpassende Fachwort Antiqua nicht) normale Schrift, es sei denn Sie sind vielleicht über 80,
Ich bin 44 und habe keine Probleme mit Fraktur (und hatte auch nie welche). Alles eine Übungssache. Die ersten paar Seiten sind vielleicht ungewohnt, aber das gibt sich sehr schnell.

Es wäre wirklich schade, wenn die in der Tat wunderschönen Reprints nur um des Haben-Müssens angeschafft wurden und nun im Schrank verstauben statt gelesen zu werden.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 14:33 
rodger hat geschrieben:
1.) Meines Wissens nur antiquarisch, und so viele sind es auch nicht.
Ich bilde mir ein, sie gestern noch in einer Buchhandlung gesehen zu haben.

rodger hat geschrieben:
2.) Macht der KMV das nicht auch, mit seinen Rückbearbeitungen, Neuausgaben, veränderten Deckelbildern, Umstrukturierungen etc. ? Ich hab’ ja gar nichts dagegen, finde das teilweise interessant und lobenswert, aber man sollte [vor lauter Fraktions- oder Lagerdenken ?] dann doch dem Konkurrenz-Verlag nicht verübeln, einen Schönheitsfehler wieder auszubügeln (Ersetzen der Fischer-Fassungen durch die ursprünglichen). Weltbild reagiert und handelt wenigstens, während wir z.B. im Bamberger „Professor Vitzliputzli“ (Erzählung „Die Kriegskasse“) noch nach Jahrzehnten eingearbeitete lange Passagen von verblüffendstem teutschen Nationalismus lesen können.
Es mag ja sein, dass ich in dieser Hinsicht nicht objektiv bin, aber
- Der KMV verkauft keine Abos und verpflichtet nicht zur Komplett-Abnahme.
- Der KMV gibt nur spärliche Informationen auf Text- oder Bildrevisionen und dieses auch nur auf verstärkte Nachfrage durch die Leserschaft. Schon hier können Sie erkennen, dass die Veränderungen nicht deshalb gemacht werden, um denselben Kunden die Bücher noch einmal zu verkaufen. Dass hier gezielt Sammler als Zielgruppe für Veränderungen in der Werbung angesprochen werden, kann ich einfach nicht erkennen. Ganz abgesehen davon könnte der KMV, der ja nur von Karl May lebt, durch die kleine Zahl an Sammlern gar nicht seine Existenz bestreiten.
- Und dass der KMV nicht so handelt wie Weltbild, haben Sie selbst beantwortet, als sie auf Professor Vitzliputzli und anderes hinwiesen.

Dass soll jetzt nicht heißen, dass Kritik am KMV nicht erlaubt oder nicht möglich wäre. Aber das wäre ein Vergleich von Äpfeln und Birnen und ich wollte hier bei den Äpfeln bleiben.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 14:48 
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giesbert hat geschrieben:
Ich bin 44 und habe keine Probleme mit Fraktur (und hatte auch nie welche). Alles eine Übungssache. Die ersten paar Seiten sind vielleicht ungewohnt, aber das gibt sich sehr schnell.

Es wäre wirklich schade, wenn die in der Tat wunderschönen Reprints nur um des Haben-Müssens angeschafft wurden und nun im Schrank verstauben statt gelesen zu werden.


Ich bin gar 49 (noch drei Wochen), habe einige Bände der Reprints ganz gelesen, werde aber den Teufel tun, das nochmal zu tun, wenn ich die Alternative in gängigem Schriftbild zur Hand habe.

Der Hauptgrund, warum ich mir die 33 Reprints seinerzeit angeschafft habe (privat und zum halben Preis), sind tatsächlich und allen Ernstes die Anhänge (insgesamt über 600 Seiten). Wenn die nicht wären, hätte ich das Geld nicht ausgegeben. Jeder Jeck ist anders.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 16:47 
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Den folgenden Beitag von rodger, der sich der Fischer-Ausgabe widmet, habe ich mal in das passende Forum verschoben. Nicht, dass Sandhofer wieder nörgelt ;-)

Giesbert Damaschke


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 16:58 
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... wobei ich keinen neuen Thread anlegen wollte, sondern auf die Argumentation Herrn Hermesmeiers eingehen, der davon sprach, Karl May habe die Fischer-Ausgabe gehasst.

Diese Beitrags-Herumschieberei hat Vor- und Nachteile. Mich erinnert das immer ein bißchen an Schublade, Schule, Oberlehrer und Philister.

;)

Aber andererseits ist es schon richtig, mit der HKA hatte der Beitrag nicht mehr viel zu tun.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 17:01 
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rodger hat geschrieben:
Mich erinnert das immer ein bißchen an Schublade, Schule, Oberlehrer und Philister.
Keine Sorge, dazu bin ich viel zu schlampig und viel zu faul :roll:


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 17:17 
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Ich dachte auch eher, mit einem gewisses partielles Wohlwollen einfließen lassenden Augenzwinkern (doch, das ist korrektes Deutsch, es ist nur schwer zu lesen), an einen kürzlich von Ihnen genannten Anderen.

;)

Im übrigen finde ich es, bei allem Verständnis, wirklich nicht richtig, einfach einen neuen Thread mit einer einigermaßen passenden Überschrift anzulegen. Es handelte sich ja um eine Stellungnahme zu der Aussage eines anderen, und nicht um einen Aufsatz über die Fischer-Ausgabe. Habe das in dem "neuen Thread" auch entsprechend angemerkt.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 17:38 
Durch das Zerreißen der Diskussion wird eine weitere Reaktion für mich uninteressant. Wenn das nicht beabsichtigt war, hat es trotzdem funktioniert.


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BeitragVerfasst: 6.11.2005, 18:56 
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Wo waren wir denn nun? Ach ja, zur Fraktur wollte ich was schreiben. Ich habe noch 27 Jahre Zeit, bis ich 80 bin, das voraus geschickt. Mir macht es eigentlich viel Spaß, May in Fraktur zu lesen, weil dann auch vom Schriftbild her dieses nett-Altertümliche betont wird. Die Fähigkeit, mit dieser Druckschrift genau so umzugehen wie mit der Antiqua hängt allerdings auch von früh-jugendlicher Lektüre ab, da bei meinen Großeltern allerlei in Fraktur Gedrucktes herumstand - u.a. auch ein Radebeuler "Ocean".


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