Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

Online-Treffpunkt des Magazins ›Der Beobachter an der Elbe‹
Aktuelle Zeit: 18.10.2017, 2:18

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 20 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Robert Louis Stevenson
BeitragVerfasst: 2.8.2006, 9:46 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 18:10
Beiträge: 6567
Wohnort: Mannheim
Robert Louis Stevenson, auch so einer mit dem Etikett „Abenteuerschriftsteller“ („Die Schatzinsel“ u.a.). Daß er auch die berühmte Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hyde geschrieben hat, wissen vielleicht eher weniger. Diese Geschichte ist kein „Thriller“ und auch nicht unbedingt, wie überall zu lesen steht, eine Geschichte über Persönlichkeitsspaltung, sondern, für mein Empfinden, eine über Gut & Böse in uns allen (anhand eines exemplarischen, krassen Beispiels). [Wobei jeder für sich selbst entscheiden mag, was von diesen Anteilen er „hinauskicken“ mag und was nicht, sofern überhaupt möglich.]

Bei Knaus (nicht Knaur) ist „Reisen im Licht der Sterne“ erschienen, eine „Vermutung über Robert L. Stevenson“ von Alex Capus, der die These vertritt, Stevenson habe die Schatzinsel tatsächlich gefunden und daher den Rest seines Lebens auf Samoa verbracht.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 2.8.2006, 19:58 
Offline

Registriert: 17.7.2006, 15:18
Beiträge: 560
Hallo Rüdiger,

die These von Alex Capus ist sehr interessant und würde erklären, wie Stevenson - der übrigens in seiner Kindheit einige Wochen in Bad Homburg v.d.Höhe verbrachte - seinen Aufenthalt auf Samoa finanzierte.

Wo vermutet Capus die "Schatzinsel"?

Viele Grüße
Kurt


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 2.8.2006, 20:56 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 18:10
Beiträge: 6567
Wohnort: Mannheim
Hallo Kurt,

mehr, als bei Amazon bei den Rezensionen steht, kann ich Dir auch [noch] nicht sagen, da ich meine Information von dort habe. Ich wurde heute morgen aufgrund einer Anzeige in "Literaturen" auf das Buch aufmerksam und dachte, das könnte auch andere hier interessieren. Gelesen aber habe ich es [noch] nicht.

Beste Grüße

Rüdiger


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.8.2006, 1:09 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.5.2004, 10:52
Beiträge: 596
Wohnort: München
Schatzinsel hin oder her -- von Stevenson sollte man unbedingt lesen: Die falsche Kiste. Hat er zusammen mit seinem Schwiegersohn Lloyd Osbourn geschrieben und gehört zum komischsten, was ich je gelesen habe.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.8.2006, 10:30 
Offline

Registriert: 13.5.2004, 10:54
Beiträge: 158
Oder:
Was auch ein ganz persönlicher Wunschtraum von mir ist, den ich mir eines Tages noch erfüllen möchte, "Reise mit dem Esel durch die Cevennen", eine reizende und ganz unspektakuläre Wanderungserzählung durch eine schöne, wenig besiedelte Landschaft.

Waukel


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.8.2006, 10:44 
Offline

Registriert: 17.7.2006, 15:18
Beiträge: 560
Ein Wunsch den Waukel sich leicht erfüllen kann, gibt es doch das Buch von Stevenson "Reise mit dem Esel durch die Cevennen" bei www.zvab.com bereits für 10,50 €.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.8.2006, 11:21 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 12.5.2004, 18:10
Beiträge: 6567
Wohnort: Mannheim
Ich will ja eigentlich weder dreinreden noch vorlaut sein, aber ich glaube, sie meint die Wanderung als solche mit dem Wunschtraum.

:wink:

Neapel sehen und sterben oder auch Hawaii sehen und leben, es ist immer noch ein Unterschied, ein Buch darüber zu lesen oder es selber zu erleben

:wink:


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 3.8.2006, 12:57 
Offline

Registriert: 15.5.2004, 11:58
Beiträge: 76
Wohnort: Cochem/Mosel
"Die Schatzinsel" habe ich auch in meinem Kinderbuchfundus, auch ziemlich dick. Hm, auch da würde ich mir gerne eine "gediegene" Ausgabe anschaffen.

Vorschläge, Empfehlungen dazu?

Möglicherweise sind das alles gar keine Kinderbuchausgaben.... *muss sich ihre Abenteuerliteraturausgaben genauer ansehen*

_________________
andrea


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Robert Louis Stevenson
BeitragVerfasst: 5.8.2006, 10:43 
Offline

Registriert: 12.5.2004, 23:06
Beiträge: 274
Hallo zusammen!

rodger hat geschrieben:
Bei Knaus (nicht Knaur) ist „Reisen im Licht der Sterne“ erschienen, eine „Vermutung über Robert L. Stevenson“ von Alex Capus, der die These vertritt, Stevenson habe die Schatzinsel tatsächlich gefunden und daher den Rest seines Lebens auf Samoa verbracht.

Capus verbrät zur Zeit das Thema auch im Rahmen eines "Sommer-Special" beim Schweizer Fernsehen SF 1. Als DVD erhältlich ab September 2006 - siehe hier. Man muss allerdings des Alemannischen kundig sein 8)

Grüsse

Sandhofer


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Vorschläge?
BeitragVerfasst: 5.8.2006, 10:45 
Offline

Registriert: 12.5.2004, 23:06
Beiträge: 274
Hi!

andrea hat geschrieben:
Hm, auch da würde ich mir gerne eine "gediegene" Ausgabe anschaffen.

Vorschläge, Empfehlungen dazu?

Deutsch oder Englisch?

Grüsse

Sandhofer


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6.8.2006, 11:43 
Offline

Registriert: 15.5.2004, 11:58
Beiträge: 76
Wohnort: Cochem/Mosel
Oh, ich traue mir durchaus zu, eine englische Ausgabe zu lesen - nur dauert es mir dann einfach zu lange. Ich müsste dann doch hin und wieder einen Oxford Advance Learner´s Dictionary of Current English zu Rate ziehen... 8)
Also doch schon lieber eine deutsche Übersetzung.

Btw, ich habe ein Buch über "Geronimo, by Angie Debo. The finest.... the only definitive book on this notable indian (Journal of Arizona history)."
- I get this book from my dear uncle, who lives for some years in Oklahoma, Fort Sill. - Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich es bis heute nicht geschafft habe, dies Buch komplett zu lesen. Geschweige denn, bei meinem Onkel in Oklahoma Urlaub zu machen. Und nächstes Jahr returned er nach good old germany.

Schönen Sonntag noch.

_________________
andrea


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6.8.2006, 13:17 
Offline

Registriert: 17.7.2006, 15:18
Beiträge: 560
"...und nächstes Jahr returned er nach good old Germany", schreibt eine Forenteilnehmerin. Dies ist eine Verballhornung der deutschung Sprache, die Karl May sehr verwundert hätte.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6.8.2006, 15:34 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: 13.5.2004, 10:52
Beiträge: 596
Wohnort: München
andrea hat geschrieben:
Also doch schon lieber eine deutsche Übersetzung.

Friedhelm Rathjens Übersetzung ist wohl sehr gut. Gab's mal bei Haffmans, dann bei 2001. Ob die zur Zeit lieferbar ist, weiß ich jetzt nicht.
Zitat:
Die Übersetzung ist vollständig und möglist wortgetreu; auch die Eigeheiten der Interpunktion wurden gewahrt. Der Übersetzer hat sich bemüht, insbesondere das Zeitkolorit des Originals durchscheinen zu lassen: Die 'Schatzinsel' wurde zwar zu Ende des 19. Jahrhunderts geschrieben, spielt aber im 18. Jahrhundert. Schon daraus ergeben sich gewisse sprachliche Anachronismen - auch des Originals -, die zum Reiz des Textes durchaus beitragen können und keineswegs weggebügelt werden sollten; die achäologisch hieb- und stichfeste Restaurierung einer vergangenen Sprachstufe war weder Stevensons Ziel noch des Übersetzers: Ein Museum ist 'Die Schatzinsel' am allerwenigsten.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 6.8.2006, 16:37 
Offline

Registriert: 4.7.2006, 18:23
Beiträge: 1620
Wohnort: Minnesota USA
Was die "Schatzinsel" angeht empfehle ich entweder eine deutsche Uebersetzung oder eine Ausgabe in neuerem Englisch.
Der Original text ist sehr schwer zu lesen,da er ein 18.Jahrhundert Seemannsenglisch benutzt,was der Geschichte Authenzitaet geben soll ,aber sehr schwer zu verstehen ist.Ausserdem gibt es mir zu viele schottische Ausdruecke.Na mag vielleicht mein Problem sein,da ich mit amerikanischem Englisch aufgewachsen bin.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 7.8.2006, 11:55 
Offline

Registriert: 15.5.2004, 11:58
Beiträge: 76
Wohnort: Cochem/Mosel
Vielen Dank für die Tipps.

_________________
andrea


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 20 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Sie dürfen keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Sie dürfen Ihre Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Sie dürfen keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron

Café el Kahira

Redaktion: Der Beobachter an der Elbe, Moderation: Dr. Giesbert Damaschke
Powered by phpBB © 2000, 2002, 2005, 2007 phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Thème 3myl_sable réalisé par SGo