Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

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 Betreff des Beitrags: Re: HKA geht weiter
BeitragVerfasst: 13.4.2007, 0:30 
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Günther Wüste hat geschrieben:
Aber gut Ding will Weile haben.


unterdessen dauert die weile aber schon wieder ganz schön lange :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: HKA geht weiter
BeitragVerfasst: 13.4.2007, 0:44 
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karmaqueen hat geschrieben:
Günther Wüste hat geschrieben:
Aber gut Ding will Weile haben.


unterdessen dauert die weile aber schon wieder ganz schön lange :roll:

Nicht immer gehen die Dinge so, wie man sich das gedacht hat, das Leben hält da so manche und nicht immer erfreuliche Überraschung bereit.

Aber Helmut Schmiedt sagte auf der Mitarbeitertagung im März, er sei, was die Fortführung der HKA angehe, inzwischen "sehr optimistisch, fast schon ein bisschen euphorisch".

Man muss, wie so oft, auch hier: Geduld haben.


Zuletzt geändert von giesbert am 13.4.2007, 8:17, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 13.4.2007, 7:16 
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HKA, euphorisch, auch nicht schlecht ("überstürzt" habe ich auch mal gelesen).

Dazu muß ich noch mal den Spruch über den Sportreporter Fritz Klein ("7:1 - dennoch ein klares Ergebnis, würde ich sagen") loswerden, er habe, so war mal zu lesen, "das Temperament einer Wanderdüne".

:lol:


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BeitragVerfasst: 12.5.2007, 14:48 
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Ich bin neu hier. Vor fast 30 Jahren las ich die grünen Bände. Als „Textpurist“ und Greno- bzw. Haffmans-Fan beobachtete ich auch immer die Entwicklung der HKA und schätzte die Bände auch in den oft langen Karl-May-Abstinenzphasen. Vor wenigen Tagen bestellte ich mir Ardistan I in der neuen von Hans Wollschläger herausgegebenen Manuskript-Fassung und war bei Lieferung baß erstaunt, daß diese Ausgabe im Karl-May-Verlag erscheint. Die vielversprechenden Ausführungen in diesem Forum über die wirklich äußerst wünschenswerte Zusammenarbeit zwischen HKA und Karl-May-Verlag verstehe ich aber vor diesem Hintergrund nicht mehr ganz. Der Titel: „Karl May. Das Alterswerk.“ begleitet vom kleiner gedruckten Werktitel läßt eine eigene (zumindest Teil-) Ausgabe durch den ehemaligen HKA-Herausgeber beim KMV erwarten. Zeitgleich wird auch Ardistan bei der HKA angekündigt jedoch zumindest im Internet ohne Hinweis ob mit anderem oder gleichem Textstand wie im KMV. Nur eine etwas diffuse Editionsgestaltung bzw. Ankündigungspolitik? Kann dazu irgendjemand Klarheit ins Dickicht bringen? Es kann doch nicht Ziel der Karl-May-Philologie sein in plumpem Gegeneinander zu verharren. (Denkt man jedoch an die Streitereien z.B. zu den Hölderlin-, Kafka- oder Büchner- Editionen, verläßt einen die Hoffnung). Schön wäre eine HKA als Spitzenprodukt des KMV, am besten in 3 verschiedenen und davon einer limitierten Ausstattung. Nachdem bei großen Editionsprojekten ohnehin eher in Generationen gedacht wird, könnte doch die Ernte der letzten 20-HKA Jahre in einen Neubeginn eingebracht werden, oder?


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BeitragVerfasst: 12.5.2007, 15:07 
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Die Bände Ardistan und Dschinnistan I in der Bargfelder HKA-Fassung und der Bamberger "Alterswerk"-Fassung enthalten unterschiedlichen Text, da es sich bei letzterer um die Manuskriptfassung handelt. Diese unterscheidet sich teilweise einigermaßen beträchtlich von der zu Mays Lebzeiten erschienenen Buchausgabe. Einzelheiten dazu finden sie auch im Forum von karl-may-buecher.de in der Leserunde zu A & D.


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BeitragVerfasst: 12.5.2007, 15:38 
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Vielen Dank Rodger! Ist Ihnen schon bekannt was alles im Bamberger "Alterswerk" erscheinen wird? - Allerdings wäre eine stark abweichende Manuskriptfassung eigentlich als Teil einer HKA zu denken.


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BeitragVerfasst: 12.5.2007, 15:42 
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Zitat:
Ist Ihnen schon bekannt was alles im Bamberger "Alterswerk" erscheinen wird?


Mir nicht. Aber vielleicht kann uns Herr Schmid oder Herr Haug aufklären. Der KMV ist ja hier als Mitglied im Forum registriert.


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BeitragVerfasst: 19.5.2007, 0:14 
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Soeben habe ich Ardistan I in der wirklich schönen Manuskript-Ausgabe des KMV fertig gelesen. Nur eines ist daran kaum zu glauben: Daß die Freunde und insbesondere Herausgeber eines solch herrlichen Autors eine sachlich und engagiert gemeinte Frage zur künftigen Erscheinungsweise im einschlägigen Forum so völlig ignorieren. Werden hier etwa noch Fallen im Grenzbereich zwischen den Editionen gestellt? Hoffentlich gibt es danach noch genügend Dschunubis, die die Wildnis in fruchtbares Land verwandeln können. Allen Ernstes: ich bitte den KMV die Dschemma zu beschleunigen um bald zu wissen in welche Richtungen man seine Subskriptionslüste am aussichtsreichsten lenken soll.


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BeitragVerfasst: 20.5.2007, 12:30 
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Ein Gedenken an Hans Wollschläger, den großen Autor und Herausgeber, der gestern verstorben ist! ... Auf wieviel von ihm haben wir noch gewartet, von den Herzgewächsen über Karl May bis zu Friedrich Rückert! Wie ich in der Arno Schmidt Mailingliste lesen konnte, war bis zuletzt seine Herzensangelegenheit die Fortführung der HKA im KMV. Ich hoffe und wünsche herzlich, daß eine adäquate Lösung in seinem Geiste zustande kommt. Und wünsche mir, daß sein Werk, über seine Ulysses-Übersetzung hinaus, noch vielen Menschen bedeutende Einblicke in die Literatur und deren Bedeutung für das Leben verschaffen kann.


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BeitragVerfasst: 29.5.2007, 20:06 
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Heute ist der HKA-Vertrag von der Karl-May-Gesellschaft (Prof. Dr. Helmut Schmiedt und Hans Grunert), der Karl-May-Stiftung (René Wagner) und dem Karl-May-Verlag (Bernhard Schmid) in Bamberg unterzeichnet worden. Damit wurden endgültig die Weichen für eine fruchtbare Zusammenarbeit gestellt. Freuen wir uns über die künftigen Neuerscheinungen der Edition "Karl Mays Werke"!

Ralf Harder, Redaktion der Karl-May-Stiftung Radebeul


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BeitragVerfasst: 30.5.2007, 8:20 
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Unter www.karl-may-bilder.de, wo ich es (thematisch) nicht unbedingt vermutet hätte, fand ich heute morgen schon Presseartikel:

Historisch-kritische Karl-May-Ausgabe beschlossen

Bamberg (ddp-bay). Die historisch-kritische Ausgabe der Werke Karl Mays wird ab sofort in den Bamberger Karl-May-Verlag übernommen. Einen entsprechenden Beschluss unterzeichneten am Dienstag die Vertreter von Karl-May-Gesellschaft,
Karl-May-Stiftung und des Karl-May-Verlags in Bamberg. Karl-May-Verleger Bernhard Schmid bezeichnete die zukünftige Zusammenarbeit als «bahnbrechend». Initiator des neuen Projekts war der am 19. Mai verstorbene Schriftsteller Hans Wollschläger gewesen. Ab diesem Jahr sollen insgesamt 99 Bände in der historisch-kritischen Ausgabe erscheinen. Bereits 1987 war eine historisch-kritische Ausgabe gestartet worden, von der rund 50 Bände in unterschiedlichen Verlagen erschienen waren. Die neue historisch-kritische Ausgabe soll dagegen noch umfangreicher und inhaltlich detaillierter sein, so der stellvertretende Vorsitzende der Karl-May-Gesellschaft, Helmut Schmiedt. So ist es geplant jährlich zwei bis drei Bände zu veröffentlichen. Pro Band sollen 1000 Exemplare gedruckt werden, die überwiegend an Abonnenten gehen sollen. Aber auch im freien Verkauf wird die historisch-kritische Ausgabe für 39,90 Euro je Band erhältlich sein. Der Verkaufserlös geht dabei an die gemeinnützige Karl-May-Stiftung, die das Erbe des Autors pflegt und Stipendien vergibt. «Hier wird posthum der letzte Wunsch des Schriftstellers Karl May erfüllt», sagte der Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung René Wagner über das Projekt, bei dem die Karl-May-Gesellschaft die Texte, beispielsweise originale Manuskripte, zur Verfügung stellt und sich um die literarische Arbeit kümmert. «Wir sind sehr optimistisch», sagte Bernhard Schmid zum Erfolg des Projekts. Im Vergleich zu den populären, grünen Bänden richtet sich die historisch-kritische Ausgabe eher an eingefleischte Karl-May-Fans und Experten. Der erste Band wird jetzt die posthum erscheinende, von Wollschläger zusammengestellte Ausgabe «Ardistan und Dschinnistan» sein. ddp/fgu/

*

Drei Karl-May-Institutionen vereinbaren Zusammenarbeit

Bamberg. SDA/DPA/baz. Die literarischen Werke von Karl May (1842- 1912) werden in Zukunft drei Institutionen gemeinsam erforschen.

Die nach dem Schriftsteller benannte Stiftung, der gleichnamige Verlag und die Karl-May-Gesellschaft haben am Dienstag eine Zusammenarbeit vereinbart.

In den kommenden Jahren sollen über 50 weitere Bände der historisch-kritischen Ausgabe über die Werke Karl Mays erscheinen, sagte der Geschäftsführer der Karl-May-Stiftung, René Wagner, in Bamberg.

Die Karl-May-Gesellschaft werde danach für die philologische Arbeit verantwortlich sein. Der Verlag werde sich um die Produktion und die Stiftung um den Vertrieb kümmern, sagte der stellvertretende Vorsitzende der Karl-May-Gesellschaft, Professor Helmut Schmiedt.

Die historisch-kritische Ausgabe sei weniger für die breite Öffentlichkeit, sondern mehr für die Wissenschaft gedacht. Pro Band werde eine Auflage von rund 1000 Exemplaren angestrebt.

Die Karl-May-Stiftung und der Karl-May-Verlag wurden bereits 1913 gegründet. 1969 wurde schliesslich die Karl-May-Gesellschaft ins Leben gerufen.

Der 1912 in Radebeul gestorbene Schriftsteller zählt nach Angaben der Experten zu den meist gelesenen Autoren weltweit. Rund 200 Millionen Bände wurden bislang verkauft. Seine Erzählungen und Romane wurden in 40 Sprachen übersetzt.

*

Wobei der Schluß des ersten Artikels einen kleinen sachlichen Fehler enthalten dürfte ...


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BeitragVerfasst: 30.5.2007, 20:44 
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Beiträge: 22
Eine sehr schöne Nachricht, wie ich finde. Hoffen wir, dass die Sache dann auch durchgezogen wird.

Ich wünsche den Beteiligten eine gute Zusammenarbeit.

Einziger Wermutstropfen ist jedoch der Preis. 40 Euro sind nicht ohne.


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BeitragVerfasst: 31.5.2007, 7:04 
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Hallo zusammen!

Heisst das nun, dass die ganze Geschichte wieder von vorne anfängt? :x

Schlimmstenfalls gar wieder: Eine Veröffentlichung der problemlosen Bände, während die schwierigen, aber interessanten mit dem kritischen Apparat Jahrzehnte auf sich warten lassen? Und dann offenbar doch nicht erscheinen?

Heisst das nun, dass die von Wollschläger begonnene Ausgabe von "Ardistan und Dschinnistan" sistiert wird?

Fragen über Fragen - und der allgemeinen Euphorie anschliessen kann ich mich allenfalls erst, wenn diese beantwortet wären. Nein, keine schönen Nachrichten, wie ich finde ...

Eraser hat geschrieben:
Einziger Wermutstropfen ist jedoch der Preis. 40 Euro sind nicht ohne.

Ein Band der kritischen Raabe-Ausgabe bei Vandenhoeck & Ruprecht kostet so seine 40 - 50 €; das ist also völllig im Rahmen ...


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BeitragVerfasst: 31.5.2007, 9:32 
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Sandhofer hat geschrieben:
Heisst das nun, dass die ganze Geschichte wieder von vorne anfängt?

Soweit ich das verstanden habe, heißt das, dass sie weiter geht.

_________________
Giesbert Damaschke, München
http://www.damaschke.de/
http://www.karl-may-gesellschaft.de/


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BeitragVerfasst: 2.6.2007, 0:27 
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es ist ja auch verwirrend mit ardistan & dschinnistan II, kein wunder, dass die presse da was durcheinandergebracht hat.

ende juni sollen doch schon die quitzows und ardistan II in der HKA erscheinen.

übrigens, auch die leistung von herrn wiedenroth sollte bei allem neuanfang nicht in vergessenheit geraten.


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