Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 15:03 
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Heinz Rühmann … Why not … der ist mir zwar nicht sympathisch, aber ein großer Schauspieler (diese „Fußmatten-Arie“ im „Hauptmann von Köpenick“, na …). Und Karl May ist mir auch keineswegs immer sympathisch … mit der Stimme hätte ich allerdings so meine Schwierigkeiten gehabt … Quengel-Karle …

:wink:

Zitat:
ihn im täglichen Leben zeigend und dann wieder als schriftstellernden Schriftsteller, wie er sich in seine Geschichten reinkniet. Und dann spielt der Film plötzlich in der Geschichte weiter. Mit den Helden..
Bis Emma reinkommt..


Da dürfte Cornelia Panzacchi einigermaßen richtig sein für Dich … Kennste die ? Den ersten Band habe ich doppelt, den kannste haben.


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 15:11 
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Zum Reinschnuppeln? Bring' ihn mit zum nächsten Innerer-Karl-May-Kreis-Treffen. :lol:


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 15:13 
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Im Altenheim ... da lese ich dann allen vor ... Alterskarriere, weißt Du ...


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 15:56 
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rodger hat geschrieben:
Heinz Rühmann … Why not … der ist mir zwar nicht sympathisch, aber ein großer Schauspieler (diese „Fußmatten-Arie“ im „Hauptmann von Köpenick“, na …). Und Karl May ist mir auch keineswegs immer sympathisch … mit der Stimme hätte ich allerdings so meine Schwierigkeiten gehabt … Quengel-Karle …


Da geht es mir ebenso wie Rüdiger. Die Stimme, das Rühmannsche "Och nööööö"...? Grauenhaft. Ich kann den Kerl irgendwie nicht ab, auch wenn er mich in diversen Rollen überzeugt. Käutner gefällt mir eigentlich sehr gut als May. Irgendwo habe ich mal gelesen, daß er ihn nicht ausstehen konnte, aber das macht nichts. Im Gegenteil, denke ich. Wäre ich Schauspieler, ich würde liebend gerne Personen darstellen, die ich nicht ausstehen kann. Nazis, Spießbürger à la Ekel Alfred, Roland Koch... Nee, das wäre zu heftig.


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 15:58 
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marlies hat geschrieben:
den sausenden Luftdruck eines geschwungenen Baseball bats :lol:

Einerseits:

Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um. (Jesus Sirach)

Andererseits:

Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch. (Hölderlin)

Du darfst wählen ... :D :D :D


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 16:00 
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....übrigens wird der Film "Karl May" von Syberberg ab 19. Oktober 2007 bei Amazon erhältlich sein:

http://www.amazon.de/Karl-May-Kristina- ... 5759/ref=s


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 16:24 
>>>Du darfst wählen ...<<<

Kommt auf meine Laune an :P - aber schoen dass ich eine Wahl habe - und solangs nur der sausende Luftdruck ist ... (und nicht zuviel 'hot air') ... ist ja alles wieder gut ... :lol:

*****

Hier ist was fuer purists:

Heinz Ruehmann ... ein Vorgaenger von Monty Python ? ... Always look on the bright side of life ... :P

Goodnight


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 17:03 
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marlies hat geschrieben:

Hier ist was fuer purists:

Heinz Ruehmann ... ein Vorgaenger von Monty Python ? ... Always look on the bright side of life ... :P


Mit Sicherheit nur im übertragen Sinne. Die Ironie, der Sarkasmus, die absolute Respektlosigkeit der Monthy-Python-Truppe, sowas fehlte Rühmann nun wirklich. Uns Deutschen sowieso.


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 17:15 
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Auf jeden Fall. :lol: :lol:


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 18:36 
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marlies hat geschrieben:
Heinz Ruehmann ... ein Vorgaenger von Monty Python ? ... Always look on the bright side of life ... :P

Rühmann? Nein. Eher Valentin Ludwig Fey - aka Karl Valentin.

„Optimist: ein Mensch, der die Dinge nicht so tragisch nimmt, wie sie sind.“


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 19:18 
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Hier werden vergleiche gezogen zwischen Schauspieler(n) die Karl May gespielt haben und solchen, die ihn nicht gespielt haben.
Sollten nicht vielmehr Vergleiche gezogen werden zwischen Schauspielern, die Karl May gespielt haben, nämlich Helmut Käutner und z.B. Henry Hübchen?
Ich kann dazu allerdings derzeit nichts beitragen, denn den Syberberg-Film kenne ich noch nicht.


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BeitragVerfasst: 2.10.2007, 19:44 
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Friedrich G. Beckhaus verkörperte - mit meinen Augen gesehen - den besten Karl May in dem TV-Film "Freispruch für Old Shatterhand" (D 1964).

Beckhaus spielte in diesem Film - von Ex-DEFA-Regisseur Hans Heinrich inszeniert - den jungen Karl May im Jahren 1869/70 und den alten May 1910. Letzteren sehr überzeugend und tief bewegend.

Lediglich dass er einem damaligen Karl-May-Fan - diese Spezies gab es schon damals - eine Jubiläumsgabe von 1964 signierte fand ich etwas störend aber sonst hat mich gerade dieser Film sehr überzeugt.


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BeitragVerfasst: 3.10.2007, 5:57 
Auch mochte ich den Schauspieler der Karl May in der MDR produktion 'Phantast von Sachsen' spielte ... (Tobias Schulze?)

Ich habe alle drei 'Freispruch...', Syberbergs Film, 'Phantast...' - und habe in allen drei 'Interpretationen' Elemente von 'meinem*' Karl May gefunden (*wie ich ihn sehe) obwohl die drei nicht 'alle' sind ... siehe unten.

@ Rene - der Syberberg film ist es wert ...

Ich wundere mich - wo kann ich herausfinden ob er mit Englishen Untertiteln existiert? Anscheinend war er in USA, aber wo beginne ich zu suchen?

Henry Huebchen
http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index. ... C3%BCbchen

Bis Rene's Erwaehnung mir unbekannt. Eine TV serie - wie kam die an beim Publikum? Ist die Serie auf DVD?

Letzte Frage: gibts noch mehr 'moderne' film interpretationen / lebensverfilmungen ueber Karl May?


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BeitragVerfasst: 3.10.2007, 10:47 
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Vielleicht noch mal was allgemeines:
es wird hier m.M. über (mind.) 3 verschiedene Arten von Verfilmungen Mays Lebens geschrieben:

- der Film von Syberberg
- Freispruch für Old Shatterhand
- "Karl May" vom ZDF, "Der Phantast aus Sachsen" vom MDR

Bei den letzten ist es wohl am einfachsten. Das sind beides (meiner Meinung nach) ziemlich gut gelungene Dokumentationen über Mays Leben. Beide sind für das Fernsehen produziert und unterscheiden sich u.a. durch die Ausführlichkeit und dadurch Länge, die ZDF-Dokumentation (mit Henry Hübchen als Karl May) besteht aus 6 Teilen von jeweils 3/4 Std., die vom MDR hat eine Länge von einer Std. Die ZDF-Serie stammt aus den Neunzigern, die vom MDR aus den letzten Jahren.

"Freispruch für Old Shatterhand" war ein (meiner Meinung nach weniger gelungener) Versuch mitten im Boom der May-Filme im Kino eine Dokumentation über Mays Leben für das Fernsehen aufzubereiten. (Semi-Dokumentation nennt sich der Film selbst, Pseudo-Dokumentation würde ich ihn nennen.) Und um mit den Kino-Filmen "mitzuhalten" wurden u.a. die alten (aber trotzdem falschen) "Räubergeschichten" über Mays Leben als wahr wiedergegeben. Das dabei trotzdem die eine oder andere gelungene Szene mit rausgekommen ist, wundert mich eher. (Aber dies gibt natürlich nur meine Meinung wieder.)

Der Film von Syberberg ist ein (und nur ein Teil) einer Trilogie über Deutsche im 19. Jahrhundert. Die anderen Teile waren über Ludwig II und über Richard Wagner. Syberbergs Intention war (wieder meiner Meinung nach) war u.a. auch, das Aufkommen des deutschen Faschismus durch die 3 Beispiele zu erklären (daher auch die Szene mit Adolf Hitler am Ende des Films). Diese Intention ist meiner Meinung nach mindestens diskussionswürdig (siehe z.B. auch den Beitrag von J. Wehnert in Karl-May-Welten I).
Bereits der erste Film (über Ludwig II) widersprach dermaßen dem damaligen Empfinden der (deutschen) Zuschauer, dass für die anderen beiden keinerlei Publikumsinteresse mehr bestand. (Für den Film über "Karl May" hat sich damals - meiner Erinnerung nach - außer der Filmkritik überhaupt niemand mehr interessiert.) Das war auch der Grund dafür, dass die Trilogie eine solche blieb, denn ursprünglich sollte noch ein Film über Hitler selbst folgen. Der kam dann mangels Geld nicht mehr zustande.

Ich hoffe, dass ich damit nicht noch mehr Verwirrung geschaffen habe.

Helmut


Zuletzt geändert von Helmut am 3.10.2007, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 3.10.2007, 11:04 
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Zitat:
ursprünglich sollte noch ein Film über Hitler selbst folgen. Der kam dann mangels Geld nicht mehr zustande.


:?:

Also, ich habe acht Casetten vom Syberberg, und da sind vier Hitler-Film-Casetten darunter ...

Der Wagner-Film ist eher ein Parsifal-Film (allerdings mit viel, wie soll ich sagen, "zusätzlichem" Wagner-Bezug, z.B. dessen Totenmaske als Bühnenbild).

Die Filme entstanden in der Reihenfolge Ludwig II - May - Hitler - Parsifal.


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