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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 5:35 
Das Bild zu der Passage in der Geschichte ist dies:

Bild

schaut nicht gerade wie ein Dampfer aus ... aber da in der Mitte da ist sowas wie ein Kamin mit schwarzem Rauch ... eine Barke koennte May's Vorbild gewesen sein fuer die Masten/Takelage - und da waren auch ein Haufen 'Uebergangs' typen - halb segel halb dampf - wie hier:

http://www.fineartemporium.com/gallery-4-0.htm

... ich mag halt nunmal 'Tall Ships' und versuche den typ der 'Sealskin' zu identifizieren - nur die 'querbalken' an den Masten sind zuviele fuer ein 'Uebergangs' typ - was ich so fand. Vielleicht finde ich ein online Maritime Museum.

... Mittelmeer Matrosen nannten ihr Schiff 'sie' (weiblich) und das hat sich auf die Englischen 'Seafarer' uebertragen (hier sagt jeder 'she' zu einem Schiff - ausser Landratten und davon gibts in meiner Umgebung hier nicht viele - jede(r) den ich kenne hat ein boot) ... und in 'Romance' Sprache - und in der Sprache der Matrosen - sind Schiffe 'sie' (fuer die Matrosen das naechsbeste zur Mutter - wie es erklaert wird). Offensichtlich war das 'damals' bei der Seehundgeschichte nicht so.


Zuletzt geändert von marlies am 2.11.2007, 5:52, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 8:18 
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Zitat:
sind Schiffe 'sie'


Bei uns auch. Aber Du weißt ja:

Ausnahmen bestätigen [nämlich durch die Tatsache daß sie eben Ausnahmen sind] die Regel.


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 10:19 
na also ... Ausnahme von May ... nun fragt sich: war es weil er bewusst eine Ausnahme machte, oder weil er's wirklich nicht wusste - dass naemlich 'echte' 'Schiffsjungens' ihren 'tub' immer 'sie' nennen. Die Geschichte wird ja von einem 'Jungen auf der Sealskin' erzaehlt ... es scheint als ob May von Schiffen, Booten, und dergleichen gleichviel wusste wie von Pferden :wink: das zeigte sich auch in der Geschichte auf Ceylon wo er (oder besser der Walpole) mit der 'schnellen Yacht' 'nord an nord' drehte ... das gibts nicht (es ist nur 'nord' ... und da hab ich jemand ders wissen muss gefragt - ein Captain mit seinem eigenen Hochsee Fishingboat [vielleicht gibts es auf der Nordsee?]) - PS - bei der Geschichte auf Ceylon war es EINE Yacht, da war das 'sie' natuerlich und Dingwort bedingt (Yacht ist weiblich). Ueber L'Horrible und die anderen Schiffsabenteuer hab ich noch nicht gelesen, aber ich vermute dass es gleich sein wird, er hat den Artikel (der, die, das) Dingwort-bestimmt gebraucht und nicht 'Matrosen-traditionell' ein Schiff mit 'sie' bezeichnet.
:wink:


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 10:40 
hier noch die 'Great Western' ein 'steam/sail' Schiff,

http://www.vauxhallsociety.org.uk/Greatwestern.html

aber die 'Sealskin' hat keine Seitenraeder in der Zeichnung obwohl May (oder besser, der Junge onboard) schreibt: 'die Räder arbeiteten mit Macht' ... und wenn's kein aussen Rad ist, kann es nur das 'flugrad [flywheel]' der 'Maschine sein, und das scheint nicht gerade etwas das ein 'Junge auf dem Deck' als 'Raeder arbeiten mit Macht' beschreiben wuerde.
Square rigged und barque stimmen auf die Zeichnung ueberein und nach alldem muesste es ein folgender Schiffstyp sein:

Dreimasten Bark mit Rahen getakelt mit dampfrad Antrieb - aber versteckten Raedern ... :wink:


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 10:53 
Zusatzfrage: wer machte eigentlich all die Zeichnungen zu May's Geschichten wie dieser?

Noch n Zusatz ... good old Wiki:

http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index. ... ehundsjagd

(Der Meister will es gar nicht glauben, man kann auch mit dem Hammer schrauben --- mit anderen Worten, man kann auch eine Geschichte um Bilder herum schreiben, anstatt umgekehrt :wink: )


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 15:27 
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Zitat:
weil er bewusst eine Ausnahme machte, oder weil er's wirklich nicht wusste


Mal trift das eine, mal das andere zu bei so Leuten wie May … ist für Dritte dann manchmal ganz schwierig zu erkennen, was ist nun Nachlässigkeit, Schlamperei, Unwissen, was alles auch durchaus vorkommen kann, und was ist bewusste Absicht …

Auch in dem Fall, um den es gerade konkret geht, halte ich beides für möglich, also sowohl Nichtwissen als auch bewusste Ausnahme.

Zitat:
- dass naemlich 'echte' 'Schiffsjungens' ihren 'tub' immer 'sie' nennen


Weder Karl May noch sein Ich-Erzähler sind „echte Schiffsjungen“, die (die Schiffsjungen) hätten auch Besseres zu tun als sich einen Kopp machen und ihre Reflektionen aufzuschreiben um dann auch noch entweder nicht wahrgenommen (wer kennt „Eine Seehundsjagd“ ?) oder gepflegt missverstanden zu werden …

Zitat:
es scheint als ob May von Schiffen, Booten, und dergleichen gleichviel wusste wie von Pferden


Ja, das wird wohl so sein. Dafür verstand er mehr von der Seele der Dinge (auch der Schiffe); der Schachmeister Nimzowitsch ging in seinem Buch („Mein System“) allen Ernstes so weit, zu sagen er sei überzeugt dass Schachfiguren eine Seele haben … (wobei man nun wieder einmal sehr genau sein muß: er wird nicht die Holzfiguren gemeint haben, die eine Weile auf dem Brett erscheinen und dann wieder in die Kiste gelegt werden, sondern eher die Ideen, die sich, im Rahmen einer Schachpartie, durch sie vermitteln bzw. in ihnen Gestalt annehmen … die Holzfiguren und ihre Züge auf dem Brett sind ja nur das Abbild dieser Ideen; viele Meister spielen blind, ohne Figuren und Brett, letztere Hilfsmittel dienen eigentlich nur der Erleichterung bzw. Anschaulichkeit …)

Zitat:
aber ich vermute dass es gleich sein wird, er hat den Artikel (der, die, das) Dingwort-bestimmt gebraucht


Wie ich ihn kenne hat er das eher Lust&Laune-bestimmt gebraucht statt Dingwort-bestimmt, nach Gefühl, bzw., wonach ihm gerade war. Die Hindenburg, die Bismarck, aber der Max, z.B. Ohne feste, klar definierbare Regel und ganz nach Gefühl. Stell’ Dir z.B. vor Du hast ein Boot und das heißt Karle, dann würdest Du ja z.B. am Ende Deiner Memoiren schreiben „Der Karle zog mit mir aufs offene Meer hinaus, dem fernen Horizont entgegen“, Du kannst natürlich auch den Deutschlehrern zuliebe Die Karle und Karle mit Anführungszeichen schreiben, aber dann ist er gleich im Eimer, der schöne Satz.

Normalerweise schreibt man z.B. „Ich kaufte Äpfel und Birnen“. Will ich aber mit den Birnen vielleicht irgendetwas ausdrücken, oder, da es mit ihnen irgendeine Bewandtnis hat, dezidiert auf sie hinweisen, dann würde ich auch „Ich kaufte Äpfel, und Birnen“ schreiben, also mit „falschem" Komma, es kommt immer auf den Zusammenhang an (vgl. etwa die deutlich komponierte Zäsur zwischen Männern und Frauen an der Stelle „Mich zog es zu Männern und Frauen“, Siegmund, Walküre I. Akt).

(Das ist übrigens auch gleich wieder so ein Beispiel. Die Männer und Frauen gehören eigentlich auch in der ersten Satzhälfte in Anführungszeichen, dort gar jedes für sich, aber das ist halt sozusagen künstlerische Freiheit, ein bisschen aufgesetzt-gagig darf es schon sein …)

Oder guck’ Dir z.B. Gedichte von Erich Fried (u.v.a.) an, da stehen die Kommas wie sie sozusagen lustig sind, mal steht da eins das da eigentlich nicht hingehört und dafür fehlt dann wieder eins, und das ist auch gut so. Er wird sich schon jeweils etwas dabei gedacht haben, glaubensemir, Dames en Heren Lehrer …

(Für Literaten wäre das alles übrigens mehr oder weniger selbstverständlich, nur in Karl-May-Foren predigt man mit solchen Sachen eher tauben Ohren und wird vermutlich für etwas verrückt gehalten. Und die Literaten machen gleich dicht, sobald sie nur „Karl May“ hören. Tja, mancher bleibt halt heimatlos …)

Jetzt hat immer noch keiner das mit den Schiffen erklärt, fachmännisch. Hier in meiner Stadt wohnt glaube ich einer der sich offenbar mit sowas auskennt, ich erinnere mich dunkel, Karl-May-Welten II. Aber mit dem habe ich auch keinen Kontakt, und ob er hier mitliest, weiß ich auch nicht.

:wink:

(eigentlich wollte ich nach den meisten Absätzen einen Smiley setzen, aber das hätte auch wieder blöd ausgesehen …)


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 16:31 
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Hallo Marlies,

zu der Frage nach den Zeichnungen/Bildern:

"Auf der Seehundsjagd" gehört zu den Kurztexten Mays, die er auf der Bitten der "Kamerad"-Redaktion zu Bildern geschrieben hat, die die Redaktion sich irgendwo (häufig auch in amerikanischen Zeitschriften) besorgt hatte.

Helmut


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BeitragVerfasst: 8.10.2007, 17:58 
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Ich habe falsch zitiert, drängt’ heißt es, nicht zog, es mag vielleicht am Alter oder am Herbst liegen, drängt’ ist etwas energischer …

:lol:

(oder das hat mal einer falsch gesungen … und schon zitiert man falsch … man muß so aufpassen heutzutage …)

:wink:


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 3:15 
Hallo Helmut
Yes! Bis gestern Abend habe ich mir nie ueber irgendwelche illustrationen zu May's Texten Gedanken gemacht. Nur weil ich die illustrationen zu szenen in texten kreiere heisst das noch lange nicht dass alle illustratoren es so machen ... nur nahm ich 'automatisch' an (weil May ja im Text speziell auf die Zeichnungen hinwies) dass die Zeichnungen nach seiner Geschichte gemacht wurden ... bis ich beim Wiki (Gruss ans Wiki :-) ) nachschaute.
Wenn man das bild des Schiffes nicht anschaut dann hat May ganz schoen ein 'transition' dampfer/segelschiff beschrieben - nur hatten die selten so hohe Masten und waren meist nicht voll Rah getakelt. Was da auf dem Bild ist, ist eine Dreimastige Bark (?) mit Rah Takelung, und der illustrator der es gezeichnet hatte, hatte (vielleicht als Nachgedanke) ein Kamin mit Rauch aufgezeichnet, ohne die paddelraeder aussen anzubringen. Das kann nur der fall sein wenn eine interne 'schraube' der Antrieb ist - und fuer das spielt die Geschichte zu frueh (wurde sie zu frueh geschrieben).

Und als ich Robben und Robbenschlag naeher recherchierte fiel mir auch auf dass, obwohl die Robbengattungen richtig sind, der eigentliche Vorgang beim 'abschlachten' nicht so ganz stimmt.

Wahrscheinlich um 'opponents' und 'proponents' zu kriegen hat May die 'guten' Robbenschlaeger, und die 'boesen' Robbenschlaeger geschaffen. Die 'guten' sind die welche die jungen Robben am leben lassen und nur die Muetter zu tode schlagen, die 'boesen' Robbenschlaeger sind die welche zuerst die jungen Robben abschlachten, auf die Muetter warten und dann die Muetter abschlachten, haut und speck nehmen, die toten jungen aber auf dem Eis verrotten lassen ohne haut oder speck zu nehmen.

Auch schreibt der 'junge Leser des Guten Kameraden', dass ein Schlag auf die Nase genuegt um die Robben zu toeten.

Beides stimmt nicht ganz. Erstens erschlagen Robbenschlaeger auch die jungen speziell wegen dem kuscheligen Fell, und zweitens toetet ein Schlag auf die Nase nicht 'outright' sondern die Tiere ersaufen in ihrem eigenen Blut so nach und nach.

May hat die Robben nur 'generell' identifiziert als die 'Opfer' - wobei heute (?) wahrscheinlich (?) vielleicht auch damals bei May (?) diese gemeint sind ... http://de.wikipedia.org/wiki/Sattelrobbe ...
also die ohne aeusseren Ohren (Hundsrobben) --Phocidae--welche auch die Hinterbeine nicht unter den Bauch kriegen zum laufen (anders wie Seeloewen oder andere Fellrobben zum Beispiel, die zu den Robben MIT aeusseren Ohren gehoeren und ihre Hinterbeine unter den Bauch kriegen zum 'laufen' --Otariidae--) - er hat in der Geschichte am Ende auch ein paar Fellrobben Haeute dazugetan. Die Hundsrobben koennen nur das tun was man 'galumphing' nennt, auf dem Bauch 'hoppeln' und sind also auf dem Land nicht schnell genug um auch nur eine chance zum wegrennen zu haben. Die Ohrenrobben waeren etwas schneller aber anscheinend auch nicht schnell genug ... http://de.wikipedia.org/wiki/Robben (scroll down zu 'Robbenjagd').

Ich wundere mich nicht warum May dies anonym geschrieben hat.


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 13:37 
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Zitat:
Wahrscheinlich um 'opponents' und 'proponents' zu kriegen hat May die 'guten' Robbenschlaeger, und die 'boesen' Robbenschlaeger geschaffen.


Das habe ich beim Lesen der Geschichte nicht wahrgenommen.

Ich denke eher, unter anderem ist eben gerade das der „Witz“ bei der Geschichte, dass sich hier „Gut“ und „Böse“ eben nicht so freilichtbühnen- & familientauglich auseinanderdividieren lässt …

Die Jungs, die das kleine Vieh da am Ende hätscheln und tätscheln („Oje Oje wie rührt mich dies“) und mit nach Hause nehmen (ob es ihm dort gefällt ? Oder wird es auf die Dauer ebenso schlicht und ergreifend wie erwartungsgemäß eingehen ?) sind die gleichen, die sich vorher ganz anderen Regungen aus der Tiefe des inneren Raumes hingegeben haben, und sitzen alle im selben Boot …


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 14:23 
... was krabbelt dir nu schon wieder ueber die Leber? ... ich sehe auch nix 'gutes' an einem Robbenschlaeger, und die attribute 'gut' und 'boese' sind in single quotation marks. Ein Element von proponent/opponent braucht doch auch die kuerzeste Story ... to paraphrase: auch Robbenschlaeger koennten u.U. gutmuetige Familienvaeter sein ... :wink:

Ob's in der Geschichte wirklich 'so tief' geht bezweifle ich ... sondern eher um das Gefuehl von 'Anstand gegenueber' Tieren, oder der Natur per se zu wecken - mit grafischen 'Bildern'. Die Geschichte wurde im stil von einem 'jungen' Augenzeugen, als 'letter to the editor' fuer 'junge' Leser geschrieben, nicht fuer Diplompsychologen. :lol:


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 14:37 
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Mir krabbelt nichts über die Leber (bzw.: erst jetzt); man kann es mit Wahrnehmungen, wo es nichts wahrzunehmen gibt, auch übertreiben. Du hörst (liest) Untertöne heraus, die nicht da sind. Ich habe sachlich und in aller Ruhe Stellung genommen.

Zitat:
Ein Element von proponent/opponent braucht doch auch die kuerzeste Story


Nein. Bei Kafka z.B. wirst Du das manchmal auch vergeblich suchen ...

Zitat:
... to paraphrase: auch Robbenschlaeger koennten u.U. gutmuetige Familienvaeter sein ...


Ja, eben.

Zitat:
Die Geschichte wurde im stil von einem 'jungen' Augenzeugen, als 'letter to the editor' fuer 'junge' Leser geschrieben


Die Klassiker haben ihre Werke nicht geschrieben, um den Betrieb des Augsburger Stadttheaters zu gewährleisten, schrieb Brecht ...

Statt Diplompsychologen hättest Du z.B. Genau-Hingucker schreiben können (will sagen: was habe ich mit Diplompsychologen zu tun; die Aussage Deines Satzes wäre aber auch mit einem passenderen Wort immer noch sehr zweifelhaft gewesen ...) Daß es alle immer so genau gar nicht wissen wollen, ist mir hinlänglich bekannt, ich gucke aber trotzdem weiter genau hin ("Ich sehe was was du nicht siehst", das ist ein Kinderspiel ...) und teile das Ergebnis der Betrachtungen auch gelegentlich mit; wer durch welche Brille guckt (die meisten immer weiter ungerührt durch die gewohnte, keine Frage), das können sie alle halten wie sie lustig sind.


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 14:47 
snip>>>„Oje Oje wie rührt mich dies“<<<snap ... toente nach 'krabbeln' ...

:lol: - sorry :lol:

aber eben ... es kommt immer auf die Brille an durch welche man guckt.

:wink:


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 14:51 
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Zitat:
snip>>>„Oje Oje wie rührt mich dies“<<<snap ... toente nach 'krabbeln'


OK, da haste Recht.

Es krabbelte aber nicht wegen Dir sondern wegen all dieser Gemütsmenschen ...

:wink:


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BeitragVerfasst: 9.10.2007, 14:54 
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(ist übrigens ein Zitat aus einer Operette. An der Stelle merken vermutlich schätzungsweise 90 bis x Prozent des Publikums die Bodenlosigkeit gar nicht und nehmen es für bare Münze, sind vielleicht selber auch ganz gerührt ...)

:wink:


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