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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 12:05 
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Ohne 'In der Heimat' gelesen zu haben (oder das Werk wo es herausgeschnitten wurde) moechte ich wagen zu sagen (det reimt sich!) dass wenn Keiter die 400 Seiten gestrichen hatte, hatte er einen triftigen Grund dem May vielleicht insgeheim auch recht gab.


Nicht daß ich Dir noch den virtuellen Freundschaftsansatz aufkündige ...

Keiter war offenbar ein langweiliger Spießbürger und Nullachtfünfzehn-Biederkopf & Ignorant (und wenn sie nicht gestorben sind ...).

Das, was ich bislang in Zusammenhang mit Karl May von ihm gelesen habe, und das, was Karl May über ihn gesagt hat, reicht mir völlig. Ich werde den Teufel tun seinen Text zu lesen, dazu ist mir meine Zeit zu schade. - Und wenn Herr Fleischer meint, Richtlinien für Groschenhefte mit einer singulären Erscheinung wie Karl May zusammenbringen zu können, dann soll er das tun solange er sozusagen lustig ist, aber darauf ernsthaft einzugehen, ist mir auch zu blöd.

:wink:

(Ganz entspannt & friedlich, aber mit Schmackes)


Zuletzt geändert von rodger am 22.11.2007, 12:49, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 12:34 
Ich hab den Text nur ueberflogen, aber was ich so las entspricht modernen Verhaeltnissen, wer es auch immer schrieb - ich weiss ja nix ueber Keiter (und bis jetzt noch weniger ueber May/Keiter affair), ich machte nur einen Komment zum 'Stueck' und das ist so ziemlich wie die Autor / Publisher Verhaeltnisse auch heute noch sind, mit all den Richtlinien und Gesetzen (im Prinzip ... details haben sich der 'Moderne' angepasst). Die Einleitung als solche (wer nun was schreiben soll) ist vielleicht etwas spiessbuergerlich gefasst, aber ja ... stimmen tuts - dem Kriterium unterwerfe ich mich auch ... mit jeder Zeile ... die Frage: 'bin ich befugt das zu schreiben? ... begleitet so ziemlich alles (vielleicht hab ich zuwenig 'ego'?)
Mir ist's egal wer's geschrieben hat -- Elemente von dem Text nennt man heute 'manuscript guidelines' oder 'submission guidelines', und das kriegt man von einem Verleger wenn man ein manuskript einsenden will. Die passagen die Legalitaeten ueber 'copyright' 'plagiarism' etc enthalten sind jeweils im Vertrage detailliert.
Abgesehen von der 'Einleitung' welche heute als 'persoenliche Auffassung' gelten wuerde (denke ich), ist der Rest ein ziemlich detailliertes informations 'blatt' fuer autoren.
Nicht fuer nix ist die 'publishing industry' die 'most disorganised industry on the planet' :lol:

***

Was sind Schmackes? Hier hat ein Hundebisquit einen aehnlichen Namen ... :roll:

(Demnach hast mich jetzt enterbt ... :cry: )


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 12:44 
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Schmackes

(ähnlich: "Kawupp") Kraft; "mit Schmackes" - mit Wucht, heftig; "und jez nomma mit Schmackes" - Aufforderung, einen erneuten Versuch mit noch mehr Kraft und Anstrengung zu starten; "gib ihn Schmackes" - Aufforderung, sich gegen jemanden zu wehren, Widerstand zu leisten ("Nach den ganzen Schmu hab ich den voll ein mit Schmackes vor die Omme gewämst.")

:lol:

www.ruhrgebietssprache.de

:lol:


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 12:53 
knuckle-sandwich?


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 13:05 
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knuckle-sandwich


Watt is datt dann *

(klingt interessant)


* Das ist schon eher, in etwa, Ruhrgebietsslang mit niederrheinischem Einschlag, also etwas weiter westlich ...

(Eine Spur "Heimweh" hab', obwohl Mannheim die beste Stadt der Welt ist ...)

(Heimweh steht deshalb in Anführungszeichen, weil ich gar nicht dort geboren bin. Aber sehr beeindruckt und geprägt.)

:lol:


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 13:12 
ein Schmacko :wink:

knuckle = knoechel (einer geballten Faust die schnell auf jemandes Maul losgeht)

sandwich = is waste kriegst wenn die knoechel (der geballten Faust) Kontakt macht

Schmackes vor die Omme (bildlich)

Siehste ... verwandte linguistics

:lol:


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 13:16 
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Das ist wie mit den Religionen, die treffen sich dann auch alle immer irgendwann an einem Punkt. Womit wir wieder beim Thread-Thema wären: China. Jahrbuch der Karl-May-Gesellschaft 2007, Wohlgschaft. Dazu später bissel mehr.

:wink:


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:20 
Frick und Eschbach gaben Tips für angehende Jungautoren. Andreas Eschbach schrieb vor einigen Jahren den von der Kritik und den Lesern allgemein anerkannten Roman "Das Jesusvideo". Sicherlich kein Groschenroman.

Übrigens war nicht Karl May selber ein Groschenromanautor. Erschienen nicht seine Romane bei Münchmeyer und Fehsenfeld in Lieferungen. Gab es nicht in den 60iger Jahren bei Moewig und vor wenigen Monaten bei Kelter nicht Karl May als Groschenromane zu kaufen.

Die Verwandtschaft ist gar nicht sow weit weg auch wenn man es nicht glauben mag.


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:26 
Keiter war wie May ein Kind seiner Zeit. Beide lernten sich im wilhelminischen Kaiserreich kennen und beide wußten sich zu mit den herrschenden Verhältnissen zu arrangieren. May war sicherlich ein Paradiesvogel aber alles andere wie ein Revolutionär der die Spießbürgerlichkeit offen angriff.

Keiter ging seinem Beruf nach und im Gegensatz zu Karl May hat er wenig Aufzeichnungen über den Vorgang verfaßt. Und das Problem ist, das dieser Vorgang bisher noch nie kritisch hinterfragt wurde.

Es gibt in der "In der Heimat"-Affäre für mich zu viele Widersprüche als das ich die herkömmliche Meinung einfach für mich übernehmen möchte. May hatte Zeit seines Lebens immer die Fähigkeit sich im besten Licht zu verkaufen.


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:33 
Hier nun einige Angaben aus der Wikipedia, damit wir sehen mit wem wir es bei Andrea Eschbach und Klaus N. Frick zu tun haben:

Andreas Eschbach
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Andreas EschbachAndreas Eschbach (* 15. September 1959 in Ulm) ist deutscher Schriftsteller und Bestsellerautor. Waren seine Werke zuerst hauptsächlich dem Genre der Science-Fiction zuzuordnen, gehören seine neueren Werke (Eine Billion Dollar, Der Nobelpreis) zum Teil nicht mehr diesem Genre an.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Künstlerisches Schaffen
2 Lehrtätigkeit
3 Werke
3.1 Romane
3.2 Jugendromane
3.3 Kurzgeschichten
3.4 Sonstige
3.5 Verfilmungen
4 Auszeichnungen und Ehrungen
5 Weblinks


Eschbach studierte in Stuttgart Luft- und Raumfahrttechnik, schloss dieses Studium jedoch nicht ab, sondern arbeitete stattdessen als Softwareentwickler und Unternehmer, bis sein Erfolg als Schriftsteller es ihm erlaubte, sich auf das Schreiben zu konzentrieren.

Seit 2003 lebt er mit seiner zweiten Frau Marianne Eschbach in der Bretagne. Sein Sohn (* 1983) aus erster Ehe lebt in Stuttgart.

Inzwischen hat Eschbach für seine Werke einige wichtige Preise erhalten, den Deutscher Science Fiction Preis (1996, 1997, 1998, 1999, 2004), den Kurd-Laßwitz-Preis (1997,1999, 2000, 2002, 2004), den Deutschen Phantastik Preis (1999, 2004, 2005), den Prix Bob Morane (Belgien, 2000) und den Grand Prix de l'Imaginaire (Frankreich, 2000, 2004). Er ist damit im deutschsprachigem Raum einer der bedeutendsten Science-Fiction-Autoren.


Künstlerisches Schaffen [Bearbeiten]Immer wieder betont Eschbach, dass sein nächster Roman nicht so wird wie dessen Vorgänger.

Schon seinen ersten veröffentlichten Roman Die Haarteppichknüpfer (1995) kann man auch als eine Sammlung von Kurzgeschichten lesen, die alle im selben Science-Fiction-Universum spielen. Dieses Universum greift er in Quest (2001) noch einmal auf, einem Roman, der als klassische Space-Opera konzipiert ist. Solarstation (1996) ist als echter Thriller angelegt, er spielt nur auf einer japanischen Raumstation. Mit Kelwitts Stern (1999) parodiert Eschbach die Story von E.T. und verlegt sie in die Schwäbische Alb.

Eschbachs erster Bestseller ist das Buch Jesus Video (1998). Ein echter Thriller, dessen Grundidee zwar auf einer (möglichen?) Zeitreise beruht, der aber ganz und gar in der Gegenwart spielt. Noch weiter von der Phantastik entfernt sich Eschbach mit Eine Billion Dollar (2001). Einzig die Vorstellung eines Erbes von 1.000.000.000.000 Dollar, das seinen Ursprung irgendwann im 16. Jahrhundert hat, ist mehr als phantastisch. Der Thriller wird durch die Frage angetrieben, wer am Ende Geld und damit Macht in Händen hält. Auf fast 900 Seiten erfährt der Leser zudem viel über Wirtschaft und Geldwesen.

Der Roman Der Nobelpreis nutzt keine phantastischen Elemente, eine Entführung und die Erpressung eines Mitglieds des Nobelpreiskommites bringen die Geschichte ins Rollen. Scheinbar konstruiert Eschbach einen Wirtschaftsthriller, aber am Ende erfährt man einiges Überraschendes über die Hauptpersonen. Dinge, die die Handelnden und die Handlung in einem völlig neuen Licht erscheinen lassen.

Ausgebrannt beschreibt die Entstehung und die Folgen einer tiefgreifenden Energiekrise, ausgelöst durch das Überschreiten des globalen Ölfördermaximums, auch häufig als Peak Oil bezeichnet. Folgerichtig ist der Roman in zwei Teile geteilt. Mit dem zweiten Teil nähert sich Eschbach wieder der Science-Fiction. Was wird, wenn uns das billige Öl ausgeht?

Als erster von mehreren Gastautoren schrieb er 1998 den 1935. Band der Perry-Rhodan-Serie und konnte sich damit einen Jugendtraum erfüllen. Sein zweiter Gastroman wurde unter der Nummer 2295 im August 2005 veröffentlicht.

Von September 2001 bis Juni 2002 erschien in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung sein Fortsetzungsroman Exponentialdrift. Dabei wob Eschbach auch aktuelle Bezüge in die Handlung ein.

Seine Werke wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt: Spanisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Tschechisch, Polnisch, Russisch, Lettisch, Japanisch sowie Türkisch. Im April 2005 erschien als erste Übertragung ins Englische sein Debüt-Roman Die Haarteppichknüpfer unter dem Titel The Carpet Makers in den USA.


Lehrtätigkeit [Bearbeiten]Schon seit langem engagiert sich Eschbach für den schriftstellerischen Nachwuchs. Seine Webseite bietet neben umfangreichen Buchtipps zum Thema auch eine lange Liste von Fragen und Antworten, die Eschbach im Laufe der Zeit per E-Mail beantwortet hat.

Auf Initiative Andreas Eschbachs fand unter seiner und Klaus N. Fricks Leitung an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel 2005 ein Schreib-Experiment statt: 15 Teilnehmer an einem Schreibseminar schrieben die Rohfassung eines kompletten Romanes innerhalb von nur 44 Stunden.


Werke [Bearbeiten]
Romane [Bearbeiten]Die Haarteppichknüpfer. Roman 1995, ISBN 3-453-13318-8
Solarstation. Roman 1996, ISBN 3-404-24259-9
Jesus Video. Roman 1998 (aktuelle Ausgabe: Das Jesus Video. ISBN 3-7951-1797-6)
als Hörbuch: Das Jesus Video. ISBN 3-7857-1265-0
Kelwitts Stern. Roman 1999, ISBN 3-404-23232-1
Quest. Roman 2001, ISBN 3-453-18773-3
Eine Billion Dollar. Roman 2001, ISBN 3-7857-2049-1 (vertont als Radio-Hörspiel, 2003, ISBN 3-7857-1316-9)
Der Letzte seiner Art. Roman 2003, ISBN 3-7857-2123-4 (vertont als Hörbuch, 2004, ISBN 3-7857-1395-9)
Der Nobelpreis. Roman 2005, ISBN 3-7857-2219-2 (vertont als Hörbuch, 2005, ISBN 3-7857-3048-9)
Ausgebrannt. Roman 2007, ISBN 3-7857-2274-5 (vertont als Hörbuch, 2007, ISBN 3-7857-3284-8)

Jugendromane [Bearbeiten]Das Marsprojekt. Roman 2001, ISBN 3-401-05111-3
Perfect Copy, Die zweite Schöpfung. Roman 2002, ISBN 3-401-05425-2
Die seltene Gabe. Roman 2004, ISBN 3-401-05461-9
Das Marsprojekt, Das ferne Leuchten. Roman 2005, ISBN 3-401-05749-9
Das Marsprojekt, Die blauen Türme. Roman 2005, ISBN 3-401-05770-7
Das Marsprojekt, Die gläsernen Höhlen. Roman 2006, ISBN 3-401-05867-3
Das Marsprojekt, Die steinernen Schatten. Roman 2007, ISBN 3-401-05867-3

Kurzgeschichten [Bearbeiten]Welt des Unheils. 1975 als Leserkurzgeschichte in Perry Rhodan Nr. 739 (1. Auflage)
Dolls. 1991 in „c't – Magazin für Computertechnik“ Nr. 6/91, Heise Verlag
Der Mann aus der Zukunft. 1995
Überraschungsgäste. 1996 in Science Fiction Okular 151
Die Wunder des Universums. 1997 in Science Fiction Media 132
Jenseits der Berge. 1999 bei SF-Fan.de
Druupies. 1999 in Alien Contact 34
Humanic Park.
Ein lausiger Historiker. 2001 in Perry Rhodan Magazin Sonderausgabe September 2001 (Rastatt: VPM)
Halloween.
Eine unberührte Welt.
Unerlaubte Werbung.
Der Drache im Hindukusch.
Quantenmüll. 2004 in Der Atem Gottes und andere Visionen 2004 (Berlin: Shayol) ISBN 3-926126-42-6

Sonstige [Bearbeiten]Der Gesang der Stille. Perry Rhodan Heft 1998 (#1935)
Die Rückkehr. Perry Rhodan Heft 2005 (#2295)
Exponentialdrift. Fortsetzungsroman 2003, ISBN 3-404-149-122
Das Buch von der Zukunft. Sachbuch 2004, ISBN 3-871-34476-1
Eine Trillion Euro. Kurzgeschichte in der gleichnamigen von Andreas Eschbach zusammengestellten Anthologie 2004, ISBN 3-404-24326-9

Verfilmungen [Bearbeiten]Das Jesus-Video. (TV-D, 2002), unter der Regie von Sebastian Niemann, mit Matthias Koeberlin, Naike Rivelli, Frank Scharl u. a.

Auszeichnungen und Ehrungen [Bearbeiten]1994/1995 – Arno-Schmidt-Stipendium
1996 – Deutscher Science Fiction Preis für Die Haarteppichknüpfer als bester Roman
1997 – Deutscher Science Fiction Preis für Solarstation als bester Roman
1997 – Kurd-Laßwitz-Preis für Solarstation als bester Roman
1998 – Deutscher Science Fiction Preis für Die Wunder des Universums als beste Kurzgeschichte
1999 – Deutscher Phantastik Preis für Das Jesus Video als bester Roman
1999 – Deutscher Science Fiction Preis für Das Jesus Video als bester Roman
1999 – Kurd-Laßwitz-Preis für Das Jesus Video als bester Roman
2000 – Kurd-Laßwitz-Preis für Kelwitts Stern als bester Roman
2000 – Prix Bob Morane (belgischer Literaturpreis) für Die Haarteppichknüpfer
2000 – Grand Prix de l'Imaginaire (französischer Literaturpreis) für Die Haarteppichknüpfer
2002 – Kurd-Laßwitz-Preis für Quest als bester Roman
2004 – Kurd-Laßwitz-Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
2004 – Deutscher Science Fiction Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
2004 – Deutscher Phantastik Preis für Der Letzte seiner Art als bester Roman
2004 – Grand Prix de l'Imaginaire (französischer Literaturpreis) für Eine Trillion Euro in der Kategorie Prix européen
2005 – Deutscher Phantastik Preis für Quantenmüll als beste Kurzgeschichte
2006 – LesePeter Februar für „Die seltene Gabe“


Klaus N. Frick
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Klaus N. Frick (* 9. Dezember 1963 in Freudenstadt, Deutschland) ist ein Redakteur der Science-Fiction-Serie Perry Rhodan.

Er kam 1992 als Verlagslektor und Redakteur zum Moewig-Verlag und übernahm 1995, als Nachfolger von Dr. Florian F. Marzin, die Redaktionsleitung für die Perry-Rhodan-Serie. In dieser Funktion ist er für den redaktionellen Inhalt aller Perry-Rhodan-Reihen verantwortlich. 1999 wurde er zum Chefredakteur der Serie ernannt und ist seit diesem Zeitpunkt innerhalb des Verlags für die Marke Perry Rhodan verantwortlich.

Schon in der Schulzeit schrieb er Kurzgeschichten für Fanzines, und seine erste professionelle Veröffentlichung hatte er 1980 in einem Perry-Rhodan Magazin. Nach dem Abitur arbeitete er als Journalist und schrieb zudem weiterhin Kurzgeschichten für verschiedene Zeitschriften sowie Anthologien. Innerhalb des Fandoms machte er sich zudem auch mit der Herausgabe seines Ego-Punk-Fanzines enpunkt einen Namen, welches im Jahr 2006 20-jähriges Jubiläum feierte.

Seine Fortsetzungsgeschichte um den Punker Peter Pank, die zunächst im Punkmagazin Zap erschienen, veröffentlichte er später auch in Buchform. Das Taschenbuch "Zwei Whisky mit Neumann" ist eine Sammlung von Geschichten die Frick zuvor in seiner Egozine veröffentlichte.

Neben seiner Tätigkeit als Redakteur und Autor hält er regelmäßig im Dezember und im Januar an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel Seminare zum Thema Science-Fiction.


Bücher [Bearbeiten]Vielen Dank, Peter Pank. Verlag Thomas Tilsner, Bad Tölz 1998, ISBN 3-910079-56-3
Zwei Whisky mit Neumann. Verlag Thomas Tilsner, Bad Tölz 2000, ISBN 3-933773-81-4
Chaos en France. Peter Pank in Avignon. Verlag Thomas Tilsner, Bad Tölz 2006. ISBN 3-865460-38-0
Das Tier von Garoua - Abenteuer Alltag in Afrika. Dryas Verlag, Mannheim 2007, ISBN 3-981132-74-2


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:43 
wurde das Jesusvideo verfilmt? Da war mal was auf unserem fremdsprachigen TV station 'Jesus Video' wo ein paar Jungens ein Video Tape im Sand (oder einer Hoehle) fanden irgendwo in Israel oder Umgebung, ich sah nur ein paar Szenen (sorry! mehr weiss ich nicht).


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:45 
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Zitat:
Übrigens war nicht Karl May selber ein Groschenromanautor. Erschienen nicht seine Romane bei Münchmeyer und Fehsenfeld in Lieferungen. Gab es nicht in den 60iger Jahren bei Moewig und vor wenigen Monaten bei Kelter nicht Karl May als Groschenromane zu kaufen.

Die Verwandtschaft ist gar nicht so weit weg


Na klar. Teilweise. Sehe ich irgendwo auch so. Aber immer schön unterscheiden. Ich sehe auch nicht auf Groschenromane herab; wenn mir danach ist, lese ich heute noch welche. Was ich sagen wollte war, man kann Karl May nicht einfach in diesen Topf werfen. Es ist schlimm genug, dass Jung- oder Erstautoren, egal wie begabt sie sind, dieser Einheits-Zurechtstutzerei unterworfen sind. Aber bei Karl May war das natürlich fatal und, wenn man so will, auch absurd. Wir sehen es ja teilweise an den Ergebnissen, was dabei herausgekommen ist.

Und dass es heute noch gutgeheißen wird

"die schon damals und noch heute fast überall gängige Verlagspraxis, die manchmal, schnell, flüchtig oder fast in Trance geschriebenen Geschichten zu prüfen und mit oder ohne Einverständnis des Autors zu korrigieren bzw. zu kürzen" (Geleitwort zu Band 79)

kann ich nicht nachvollziehen.

(wenn diese Formulierung ein Verantwortlicher bei Suhrkamp, Fischer oder sonst einem literarisch geprägten Verlag liest, der weiß doch nicht ob er lachen oder weinen soll. Seriöses Lektorieren ist eine Angelegenheit in enger Zusammenarbeit mit dem Autor und erfordert ein hohes Maß an Verständnis und Feinempfinden, da kann man nicht einfach irgendeinen Lehrer Lempel mal eben drüberwurschteln lassen. Letzteres gab (gibt ?) es leider nichsdestotrotz zuhauf.)

Zitat:
May war sicherlich ein Paradiesvogel aber alles andere wie ein Revolutionär der die Spießbürgerlichkeit offen angriff.


Völlig richtig.

Zitat:
Es gibt in der "In der Heimat"-Affäre für mich zu viele Widersprüche als das ich die herkömmliche Meinung einfach für mich übernehmen möchte.


Völlig ok.

Zitat:
May hatte Zeit seines Lebens immer die Fähigkeit sich im besten Licht zu verkaufen.


Wieder völlig richtig (naja, nicht so ganz … teilweise hat er sich unglaublich töricht verhalten).

*

Wie wäre es mit einem separaten Eschbach / Frick – Thread ? Ich gestehe, das nun nicht alles gelesen zu haben …


Zuletzt geändert von rodger am 22.11.2007, 14:54, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 14:49 
Ja, daß ist es. Allerdings wurde die Handlung im Film verändert.

Das Jesus Video (Roman)
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Das Jesus Video ist ein 1998 erschienener Science-Fiction-Roman von Andreas Eschbach.


Handlung [Bearbeiten]Der amerikanische College-Student Stephen Foxx findet bei archäologischen Grabungen in Israel die Überreste eines Mannes, der vor 2000 Jahren gestorben ist. Ein kleiner Leinenbeutel neben dem Skelett gibt Rätsel auf: In ihm befindet sich eine Bedienungsanleitung für eine Videokamera von Sony, die jedoch erst in drei Jahren auf den Markt kommen soll. Für die Wissenschaftler liegt eine unglaubliche Vermutung nahe: ist der Tote ein Zeitreisender aus der Zukunft, der Jesus filmte? Der millionenschwere Medienstar und Geldgeber des Projekts, John Kaun, wittert das Geschäft seines Lebens. Unverzüglich setzt er eine großangelegte Suche nach der zugehörigen Kamera in Gang, die die Forscher samt brisanten Filmaufnahmen an einem geheimen Ort versteckt vermuten. Doch der charismatische, intelligente Stephen Foxx will sie auf eigene Faust finden. Unterstützt wird er dabei von der attraktiven Ausgrabungshelferin Judith Menez und ihrem Bruder Yehoshuah. Die drei jungen Leute sind dem skrupellosen John Kaun dabei stets einen Schritt voraus. Bald steigt auch der Geheimdienst des Vatikan in die Jagd nach dem Video ein, dessen Veröffentlichung er um jeden Preis verhindern will. Rasch entwickelt sich ein dramatischer Wettlauf, in dem es um Leben und Tod geht.


Ausgaben und Verfilmung [Bearbeiten]Der Roman erschien im Schneekluth-Verlag ursprünglich unter dem Titel „Jesus Video“. Erst die Taschenbuchausgabe bei Bastei-Lübbe erhielt den Namen „Das Jesus Video“.
„Das Jesus Video“ erschien im Lübbe Audio Verlag als Hörbuch, gelesen von Matthias Koeberlin. (ISBN:3-7857-3178-7)
Andreas Eschbach wurde 1999 für „Jesus Video“ zum vierten Mal mit dem Deutschen Science Fiction Preis ausgezeichnet.
Das Buch wurde für das Fernsehen in einer 5-Millionen-Euro-Produktion von ProSieben mit Matthias Koeberlin und Naike Rivelli in den Hauptrollen verfilmt. Dabei wurde die Handlung, insbesondere der Schluss, massiv verändert.
ISBN 3404142942

Sonntag, 23. August 1998 | Autor: Ulrich Bettermann

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Andreas Eschbach – Jesus Video


Schneekluth Verlag, Hardcover
ISBN 3-7951-1625-2
Originalausgabe
Umschlagkonzept ?
München August 1998, 44.00 DM, 610 Seiten


Nach galaktischen Sternenreichen in »Die Haarteppichknüpfer« und einer Raumstation in der nahen Zukunft im Buch »Solarstation« führt uns der dritte Roman des Stuttgarter Autors zurück in die Gegenwart. »Science Thriller« lesen wir auf dem Titel, und wer dabei an Schriftsteller wie Michael Crichton denkt, liegt gar nicht mal so verkehrt. Eschbach beweist einmal mehr, daß deutsche Autoren nicht nur nörgelige Sozialphantasien, sondern auch mitreißende Spannungsromane mit phantastischem Hintergrund verfassen können.

Ein Forscherteam entdeckt bei Ausgrabungen in Israel in einem gut 2000 Jahre alten Grab die Gebrauchsanleitung einer Videokamera. Es stellt sich heraus, daß das kleine Büchlein ebenso alt ist, wie das Skelett des Toten. Dessen Amalgamfüllungen, wie auch die Tatsache, daß die zur Anleitung gehörende Videokamera erst in etwa drei Jahren auf den Markt kommen soll, lassen – offenbar – nur einen Schluß zu: In naher Zukunft wird die Zeitreise möglich sein. Scheinbar ist jemand, mit modernster Technik ausgestattet, in die Zeit von Jesus zurückgereist, um Videoaufnahmen von ihm zu fertigen. Offenbar war die Zeitreise aber nur in eine Richtung möglich. Doch in diesem Fall müßte, so schließen die Forscher, irgendwo noch die Kamera selbst versteckt sein. Und in dieser das Jesus-Video.

Damit beginnt eine aufregende Suche, die in diversen, geradezu genialen Handlungseinfällen mündet. Eschbach gelingt es, trotz des scheinbar einfachen und klaren Plots immer wieder Überraschungen aus dem Ärmel zu schütteln und den Leser zu verblüffen. So hat eine der Hauptpersonen, der Ausgrabungshelfer Stephen Foxx, ein weiteres Papier aus dem Grab für sich behalten. Er versucht, die verblaßte Schrift zu rekonstruieren. Die allmähliche Entschlüsselung des Inhalts stellt die Geschichte das eine oder andere mal völlig auf den Kopf und bringt den Leser dazu, bisherige Annahmen zu überdenken. Als Foxx' Auftraggeber, der Medienmogul John Kaun, dahinterkommt, daß der junge Mann den wichtigsten Fund verbirgt, entwickelt sich eine spannende Verfolgungsjagd, die sich beinahe durch das ganze Buch zieht.

Bis zum Schluß bleibt offen, wo – und ob überhaupt – das Video existiert und Andreas Eschbach bedarf diverser Epiloge, um alle Geheimnisse schlüssig und vor allem zufriedenstellend aufzudecken. Wie das Buch ausgeht, werde ich hier nicht einmal andeuten, aber ich kann ein bis zum Schluß fesselndes Leseabenteuer voraussagen. Stilistisch erzählt Eschbach sehr bildhaft. Als Leser hat man stets eine sehr klare Vorstellung von den - im übrigens ausgezeichnet recherchierten - Örtlichkeiten, während die Handlung einen filmreifen Drive bekommt. Seine Protagonisten charakterisiert der Autor überwiegend durch die Verwendung innerer Monologe. Diese wirken am Anfang des Buches noch etwas hölzern, werden mit dem Fortgang der Handlung aber spürbar lebendiger und flüssiger. Die Schlüsse, welche die Hauptpersonen ziehen, werden für den Leser schließlich so einleuchtend, als wären ihm die Ideen selbst gekommen. Hierzu bedient sich der Autor eines Kunstgriffes: Er führt den deutschen SF-Autor Peter Eisenhardt in die Handlung ein. Dessen Aufgabe im Forscherteam ist es, über die jeweiligen Erkenntnisse nachzudenken und innovative Ideen einzubringen. Daß Eschbach den Rezipienten dadaurch das eine oder andere Mal auf eine falsche Fährte führt, gehört zum großen Spaß, den dieses Buch macht. Gleichwohl bleibt Eisenhardt ein relativ blasser Charakter, zumal er nur zu wenigen Gelegenheiten wirklich Eigeninitiative entwickelt.

Immerhin nutzt Eschbach die Gelegenheit, auf bekannte Zeitreisegeschichten hinzuweisen. Sein Buch steht in einer langen Tradition von Michael Moorcock bis hin zum "Jesus-Papier" von Robert Ludlum. Gleichwohl hat der Stuttgarter einen verblüffenden, neuen Kniff für seine Erzählung gefunden. Besonders gefallen hat mir, wie es dem Autor gelingt, die phantastischen Elemente in der von Wissenschaft, Realität und Logik geprägten Geschichte unterzubringen.

Der Medienzar Kaun wird vom Autor nicht, wie man erwarten könnte, zum »Bösen« hochstilisiert. Kaun macht eher den Eindruck des energischen, aber gleichwohl »guten Onkels« – ähnlich wie John Hammond in »Jurassic Park«. Kauns Sicherheitsberater entspricht dann jedoch dem Hollywoodklischee des wortkargen Revolvermannes: intelligent, ergeben und bösartig. Den positiven Gesamteindruck können diese Details jedoch nicht trüben.

»Jesus Video« ist ein, in jedem Sinne des Wortes, phantastischer Roman: hintergründig, mitreißend und anspruchsvoll.


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BeitragVerfasst: 22.11.2007, 15:08 
>>>Einheits-Zurechstutzerei<<<
ah ... so ... 2 versch. Dinger. Dasda hat was zu tun mit dem 'Inhalt' ... das (Keiter) Dokument (muss nicht Keiter sein, kann wer anders sein ders geschrieben hat) spricht von Material Presentation (2500 Bierdeckel wuerden warscheinlich nicht als ein leserliches und bearbeitbares Manuskript bezeichnet); und von 'legal' Punkten die beachtet werden muessen (wie das Plagiat, etc).

***

Aufklaerung bitte: was hat das Jesus Video zu tun mit den China Erzaehlungen / Herausschneiden des 'In der Heimat' Stuecks ...

mir ging der Weg da etwas verloren ....


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Café el Kahira

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