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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 11:44 
Das kann man sich leicht merken ... :wink: ... THAT's (partially) my point mit dem Titel!

kurz und einfach zu erinnern

... Savage To Saint ...

Leicht merkbar auch fuer Leser die keine Ahnung von Karl May haben - was so ziemlich die ganze English Leserschaft sein wird.

Joni Mitchell sang mal : "...come in from the cold..." auch das kann fuer Savage To Saint gelten :wink:


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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 12:08 
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marlies hat geschrieben:
Das kann man sich leicht merken ...

Leser die keine Ahnung von Karl May haben - was so ziemlich die ganze English Leserschaft sein wird.

Joni Mitchell sang mal : "...come in from the cold..." auch das kann fuer Savage To Saint gelten :wink:


Ich hab' auch noch 'nen Titel: Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah spricht mit seinem Sohn Kara Ben Halef Ben Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd al Gossarah. Was meinst Du was das erst für ein Buch wird, wenn schon der Titel so ist ... Aber ich liesse mich auch zu Hadschi Halef Omar spricht mit seinem Sohn bzw. dann Kara Ben Halef spricht mit seinem Vater überreden (im letzten Fall wäre es dreifachdeutig am Ende, das gefällt mir)

:wink:

Mit der englischen Leserschaft, tja ... ich würde wirklich eine deutsche Übersetzung für wünschenswert halten, schon allein damit ICH es lesen kann ... ob dann die Leserschaft, die deutsche wie die englische, so überzeugt sein wird, steht wieder auf einem anderen Blatt ... aber da müssen wir durch, Marlies, wer Resonanz erwartet hat verloren, ich sagte es schon.

:wink:

Come in from the cold, das ist wieder diese Schneekönigin- oder auch Christian Morgenstern ("Ich hatte mich im Hochgebirg verstiegen" ...) -Thematik, auch hübsch, ja.


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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 12:28 
Das ist mir etwas zu hoch ... die Reise dahin ist das schoene - die Aussicht aus den Panoramafenstern sozusagen, nicht die Ankunft im dunklen, laermigen, russigen Bahnhof - wenn das Buch mal geboren ist gehoert es mir nimmer, sondern den Lesern. Das gleiche mit Farbe auf Leinwand - das mischen der Farben und ersinnen von Formen ists Wert, wenn's mal an der Wand haengt kann ichs nur noch angucken, nicht mehr damit spielen.
Die Resonanz kann eigentlich nur fuer andere Leser von echtem Wert sein, fuer mich nur ein Masstab wieviele der Leser meinen Gedankengaengen folgen koennen, oder auch nicht - ueberlegen ob ichs lesen will oder nicht muss ich ja nicht mehr.


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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 12:34 
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Bei Kempowski hab' ich gestern etwas gelesen, da habe ich auch an May und May-Rezeption denken müssen, es ging darum daß der Lehrer "Baum" an die Tafel schreibt, was zunächst kaum lesbar ist weil die Tafel noch feucht ist, später, als die Kreide trocknet, steht dann sehr deutlich "Baum" da, dann kleben sie einen Papierbaum dazu, Blätter, Zweige, weißichwas, als später die Feuchtigkeit dieser Sachen auch trocknet fallen sie alle wieder nacheinander ab, nur "Baum" steht noch da, weiterhin deutlich ...

(geht essen)


Zuletzt geändert von rodger am 10.6.2008, 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 12:57 
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Der Beitrag wurde gelöscht.


Zuletzt geändert von Kurt Altherr am 10.6.2008, 14:59, insgesamt 2-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 14:37 
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Einen sehr langen Romantitel hat uns ja May selber geschenkt. Ob es der längste ist - vielleicht. Ich darf doch mal zitieren, weil es so schön ist: : :

"Das Waldröschen oder die Verfolgung rund um die Erde.
Großer Enthüllungsroman über die Geheimnisse der menschlichen Gesellschaft
von Capitain Ramon Diaz de la Escosura"

Ist doch schon mal nicht schlecht. Der Länge der "Enthüllungen" (raffiniert! neugierig mach'. "Waldröschen" allein hätte wohl nicht gezogen) angemessen.


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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 14:43 
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Auf das bemerkenswerte Werk

Der Schauder-, Schucker-, Schreckenskönig oder der Waldteufel in der Gebirgshölle. Gedichtet und erlebt von Gräfin Furchta Angstina von Entsetzensberg

wird im "Weg zum Glück" hingewiesen (wobei die Gräfin Furchta Angstina ein Pseudonym unserer guten alten Freundin Franza von Stauffen ist)


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BeitragVerfasst: 10.6.2008, 20:21 
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Nur mal so aus Interesse wer liest denn eine englischsprachige KM Biographie?
Die einzigen die den Namen KM in den USA kennen haben einen deutschen Hintergrund und sind meist noch in der Lage Deutsch zu verstehen und zu lesen.
Ich weiss ja nicht wie die Situation in Australien ist ,aber kann mir schwer vorstellen das es dort anders sein soll.
Welcher Verlag verlegt denn dieses Buch von dem wohl kein materieller Gewinn zu erwarten ist ?


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 12:01 
Ich werde mich hueten mir mein liebstes Hobby (Karl May) mit solchen 'Beweggruenden' zu verderben (andere habens mit 'triftigeren' schon versucht :lol: vergebens) ... uebrigens scheint das Buch irgendwo wichtig genug zu sein um mir von 'overseas' anzurufen und mir 'nahezulegen' es nicht 'zu verlegen' da Winnetou in Amerika 'nicht sterben darf'. Go figure ... Lebius lebt! ... ... 8)


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 12:12 
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marlies hat geschrieben:
Ich werde mich hueten mir mein liebstes Hobby (Karl May) mit solchen 'Beweggruenden' zu verderben


Bravo !

:!:

:idea:

(Bevor wieder nichts verstanden wird:

wenn ich ein Buch schriebe und hätte die Möglichkeit, damit ein paar Tausend Euro zu verdienen, hätte ich durchaus nichts dagegen, würde das Geld dann auch gerne „mitnehmen“.

Wenn ich aber vorher wüsste, dass ich nichts damit verdiene, würde ich es ebenfalls schreiben, wenn mir danach wäre. Das eine ist vom anderen unabhängig.

Man muß sogar ggf. damit rechnen, nicht nur nichts zu verdienen, sondern auf Unverständnis, Achselzucken, Ablehnung, Belächeltwerden, Hohn und Spott usw. zu stoßen.

Wer dann immer noch schreibt, weil ihm halt danach ist, und sich um all das nicht schert, der liegt richtig.)

:wink:


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 13:34 
Paradoxerweise finde ich es ein Segen dass in Tassie niemand Karl May kennt (engste Freunde ausgenommen - und die ueben 'pshaw' 'uff, uff' und 'howgh'). Was ich da sonst so alles zu hoeren bekaeme :roll: ... den PC kann ich wenigstens abschalten.


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 13:35 
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Auch ich würde ein Buch selbst dann schreiben, wenn ich keinen Cent dran verdiene und auch sonst keine besondere Anerkennung bekomme. Allerdings würde ich schon VOR Beginn der Niederschrift gerne wissen wollen, in welchem Verlag das Buch erscheinen kann. Zuerst ein Buch schreiben und hinterher einen Verleger suchen, ist in der Regel schwierig (es sei denn, man hat als Autor schon einen berühmten Namen). Marlies, ich bin schon sehr gespannt auf dein Buch. Aber sag, in welchem Verlag wird es nun erscheinen?


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 13:36 
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@Marlies
(stumme virtuelle Umarmung)


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 14:29 
Ich brauche keinen 'Verlag'. Wohl ein 'hybrid' zum Teil Selbstverlegen, zum Teil 'Verlag' Produktion ... eben, ein liebes Hobby (mit viel Hilfe von Verlagsprofis) :wink: Publisher: Booksurge, an Amazon.com company.


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BeitragVerfasst: 11.6.2008, 14:34 
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Quäle nie ein Buch zum Scherz
Denn es fühlt wie Du den Schmerz

(Verzeihung. Aber da Scherz auch noch zusätzlich der Name eines Verlages ist, finde ich den wirklich gut.)

:wink:


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