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 Betreff des Beitrags: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 26.6.2007, 12:23 
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Neben seinen vielen eigenen Romanen verfasste Salgari unter Pseudonym unter anderem wohl auch eine Raubfassung von Mays „Der Sohn des Bärenjägers“. Inwieweit ist diese eigentlich mit dem Original identisch oder gibt es auch Änderungen, die beide Werke voneinander unterscheiden? Gibt es dazu zufälligerweise eine Publikation, die sich genau mit dieser Frage auseinandersetzt? Ich habe bisher leider nichts in dieser Richtung finden können.


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BeitragVerfasst: 26.6.2007, 15:42 
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Heuer, Klaus-Peter: Der Klon des Bärenjägers?. In: Karl-May-Haus Information 20/2007 (S. 77-82).

Und http://141.30.89.80/~thomas/wiki/index. ... Sohn_des_Bärenjägers#Sonstiges

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BeitragVerfasst: 27.6.2007, 7:11 
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Danke für die Info. :D


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BeitragVerfasst: 27.6.2007, 7:28 
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Der Link war verstümmelt.

Hier der kurze Text dazu aus dem Karl-May-Wiki.

Zitat:
Unter dem Titel "Il figlio del cacciatore d'orsi" veröffentlichte Emilio Salgari (unter dem Pseudonym A. Permini) 1899 einen Roman, der eine Bearbeitung von Karl Mays Bärenjäger darstellt. Vorlage für Salgari war aber nicht der deutsche (Original-)Bärenjäger, sondern die französische Übersetzung von Elisabeth Loisel "Le fils du chasseur d'ours" (1892), die sich an der Kamerad-Fassung orientierte. Klaus-Peter Heuer folgt dem Salgari-Forscher Ruggero Leonardi, der seinerseits Emilio Fancelli und Felice Pozzo zitiert, weist zusätzlich die französische Vorlage nach.

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BeitragVerfasst: 27.6.2007, 9:00 
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Ich hatte es trotzdem gefunden. :D Ich muss mir jetzt nur noch das angesprochene Heft besorgen. Dann fehlt mir nur noch eine Rückübersetzung des Salgari-Textes um besser vergleichen zu können. Eine solche wird es aber vermutlich nie geben, da wohl niemand einen solchen Band kaufen würde.


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BeitragVerfasst: 28.7.2007, 9:14 
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Nachdem ich mir das Heft mit dem empfohlenen Artikel besorgt habe, fiel mir auf, dass dort noch ein zweites mutmaßliches Salgari-Buch als "May-verdächtig" genannt wird. Dabei soll es sich um den Roman "Avventure tra le Pelli-Rosse" (Abenteuer bei den Rothäuten) handeln. Begründet wird dies damit, dass die ganze Handlung mehr May als Salgari entspräche. Leider wird nicht näher auf dieses Buch eingegangen.

Der verwendete Ausdruck "May-verdächtig" klingt für mich ja so, als könne man nicht genau zuordnen um welches May-Werk es sich dabei handelt. Ist dazu zufälligerweise jemanden näheres bekannt?


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BeitragVerfasst: 28.7.2007, 11:32 
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Sie haben eine PN. :)

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BeitragVerfasst: 28.7.2007, 13:31 
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Danke. Ich werde dort Mal versuchen, etwas in Erfahrung zu bringen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 4.10.2008, 17:55 
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Beim Rumzappen im TV flitschte eine weitere Sandokan-Serie aus dem Jahr 1996 über den Bildschirm (die übrigens grottig schlecht ist). Ich erinnerte mich dann an die Serie von 1976. Alle Mädels waren damals hingerissen von Kabir Bedi, aber das ist ein anderes Thema.
Jetzt habe ich aber erst festgestellt, dass die Serie nach den Romanen von Salgari gedreht wurde. Allerdings finde ich nirgends eine komplette 4bändige deutsche Übersetzung (keine für die Jugend bearbeitete). In englischer Sprache kann ich alle 4 noch erhalten (Sandokan, The pirates of Malaysia, the tigers of Mompracem, The two tigers).
Frage in die kundige Runde: Gibt es tatsächlich keine vernünftige deutsche Ausgabe? So ich sie lesen will, muss ich sie tatsächlich in englisch lesen?

Danke und schönes Herbstwochenende
andrea

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andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 8.10.2008, 20:29 
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Die Sandokan-Serie besteht nicht nur aus 4 Bänden, sondern aus deren 11.
Soweit mir bekannt gibt es keine einzige ungekürzte und unbearbeitete deutsche Ausgabe. Auch bei den englischen wäre ich allerdings vorsichtig. Diese neuen Ausgaben hier (http://www.rohpress.com) scheinen unbearbeitet zu sein, aber da würde ich vor dem Bestellen noch mal anfragen.

Wolfgang Wiesheier


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 Betreff des Beitrags: Re: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 8.10.2008, 20:37 
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Ja, am sichersten scheint die Zugangsweise zu sein, Italienisch zu lernen und diese Dinge im Original zu lesen. (Doch zuerst muss Französisch und Spanisch erobert werden.) Wie es ja der boshafte französische Ausspruch besagt: Übersetzungen sind wie Ehefrauen — entweder sind sie treu oder schön. 8)

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Alexander (Sascha) Avenarius
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 Betreff des Beitrags: Re: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 8.10.2008, 22:19 
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Danke für eure Hilfe. Ja, die englischen Ausgaben meinte ich auch...

@ Sascha: :shock: 8) 8) 8) Falls Du nächstes Jahr nach Marburg kommst, können wir ja mal über so boshafte Äußerungen diskutieren. Bild

:lol: :lol: :lol: :lol:

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andrea


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 Betreff des Beitrags: Re: Salgaris "Sohn des Bärenjägers"
BeitragVerfasst: 8.10.2008, 22:44 
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Es gibt auch Übersetzungen, die sind weder das eine noch das andere, also weder schön noch originalgetreu ... oder auch, noch eine Variante, nicht schön, aber sozusagen mehr oder weniger unfreiwillig originalgetreu (wenn die kreative Abweichung nur klammheimliches Wunschdenken ist ...)

Es ist schon [im Prinzip] richtig, was die eine Lehrerin vor ca. 35 Jahren gesagt hat: Übersetzungen sind ein notwendiges Übel ...

8)


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