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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 7.12.2008, 0:08 
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Doro hat geschrieben:
Die Himmelsgedanken habe ich im Band ‚Lichte Höhen’ gelesen. Wahrscheinlich nicht im Original?
Das kommt darauf an welche Ausgabe Du hast. In der älteren (einzelner Wanderer vor der Sphinx auf dem Titelbild) sind die Gedichte (geringfügig) bearbeitet, unter anderem von Hans Wollschläger. Die neue, unbearbeitete Ausgabe (mehrere Menschen vor der Sphinx) informiert im Vorwort ausführlich darüber.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 23.5.2009, 10:14 
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In der von Volker Griese herausgegebenen Liliencron-Chronik habe ich einen Briefauszug endeckt, der – wie ich finde – an diesem Ort gut und gerne zitiert werden kann:

Zitat:
„Du nennst mich kalt und kleinlich! Wie wenig kennst du mich! Kalt, weil es mir nicht gegeben ist, mein Herz vor die Säue zu werfen. Kleinlich, wie mich die schmerzlichsten Geldsorgen, weil ich der Welt nicht mein Herz zeigen kann? Nur weil mein ganzes Leben ein inneres ist, ein in sich gekehrtes. Je lustiger und lärmender eine Gesellschaft um mich ist, je stiller werde ich.“ (an Helene v. Bodenhausen)
Volker Griese: Detlev von Liliencron. Chronik eines Dichterlebens. Monsenstein und Vannerdat, Münster 2009, Seite 69.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 23.5.2009, 11:22 
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Gestern ging es auch in einem anderen Forum (wer suchet der findet ... :wink: ) um Karl Mays Einsamkeit, und darum, daß innere Einsamkeit von äußeren Umständen natürlich ganz unabhängig sein kann, man muß ja nicht sozusagen meditierend auf der Zugspitze sitzen, sondern kann auch z.B. mitten im belebten Kairo oder in geselliger Runde sehr einsam sein ...

Eine Stelle in Kafkas wunderbarem "Bericht für eine Akademie" fiel mir dazu ein:

„streckenweise begleitet von vortrefflichen Menschen, Ratschlägen, Beifall und Orchestralmusik, aber im Grunde allein, denn alle Begleitung hielt sich, um im Bilde zu bleiben, weit von der Barriere“ … Das trifft das, was ich meine, einigermaßen auf den Punkt.

Und „Ich stand innerlich allein, allein, allein, wie stets und allezeit“ heißt es beeindruckenderweise in Karl Mays „Mein Leben und Streben“.

Und trotzdem (trotz alle - de - hem ...) dann Lust & Laune nicht verlieren, DAS ist Karl May (im Gegensatz z.B. zu Kafka) …

:!:

:D


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 25.5.2009, 20:45 
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Die Einsamkeit hat mich gelehrt,
dass das Zusammensein mit anderen etwas ziemlich Schönes ist.
Und das Zusammensein mit anderen hat mich gelehrt,
dass die Einsamkeit etwas ziemlich Schönes ist.
Und so habe ich viel Abwechslung und ein ziemlich schönes Leben.

(Günter Radtke)

8)

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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 25.5.2009, 21:45 
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Das haben Schopenhauers Stachelschweine schon so ähnlich gesehen. Nur nicht so positiv besetzt, eher nüchtern-neutral.

8)

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 12:33 
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Karl May hat geschrieben:
Damals, als ich mich im Gefängnisse befand, da war ich frei. Da lebte ich im Schutze der Mauern. Da meinte es ein Jeder gut und ehrlich, der zu mir in die Zelle trat. Da durfte mich niemand berühren. Da war es keinem erlaubt, den Werdegang meines inneren Menschen zu stören. Kein Schurke hatte Macht über mich. Was ich besaß und was ich erwarb, das war mein sicheres, unantastbares Eigentum, bis ich - - entlassen wurde, länger nicht! Denn mit dieser Entlassung verlor ich meine Freiheit und meine Menschenrechte. Was andere, die nur materiell zu reden wissen, als Freiheit bezeichnen, das ist für mich ein Gefängnis, ein Arbeitshaus, ein Zuchthaus gewesen, in dem ich nun schon sechsunddreißig Jahre lang geschmachtet habe, ohne, außer meiner jetzigen Frau, einen einzigen Menschen zu finden, mit dem ich hätte sprechen können wie damals mit dem unvergeßlichen katholischen Katecheten.


Bitterer Tobak, in der Tat ... aber sehr überzeugend ...

Gelegentlich muß es ihm offenbar so ergangen sein, daß er seine Mitmenschen im Großen und Ganzen als, sagen wir, elenden Haufen wahrgenommen hat, um den man am besten immer einen großen Bogen macht ...

(Aber es steht ja schon alles hier im Thread. Wir wiederholen uns. - Das mit dem elenden Haufen ist übrigens ganz entspannt gemeint, auch ohne 'Schuldzuweisung' o.dgl., so wie z.B. Luther vom Leib als "Madensack" bzw. von sich selber als "armer stinkender Madensack" schrieb. Man erkennt einfach, daß es halt nichts bringt ...)


Zuletzt geändert von rodger am 25.11.2009, 8:19, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 15:12 
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... und, auch nicht unwesentlich, nicht darunter leiden ... sehen was ist halt ... Wer leidet paßt nicht in dieses Klima schrieb sehr schön Hemingway.

Karl May hat ja in seinem Werk rauf und runter die Welt so geschildert wie er sie wahrgenommen hat, allerdings eher zwischen den Zeilen und so gut kaschiert, daß er bis heute allgemein gigantisch mißverstanden und natürlich auch entsprechend vermarktet wird ... Und u.a. Dinge wie unerträglich anmutende existentielle Einsamkeit, wie sie z.B. Kafka am Ende von "Ein Hungerkünstler" oder am Ende von "Die Verwandlung" sozusagen anschaulich herüberbrachte, hat er natürlich auch voll empfunden ... er hat nur nicht die [falschen ...] Konsequenzen gezogen wie Kafka, er ist nicht daran kaputtgegangen ...

Er hat seine Freude am Leben gehabt, durchaus, auch nachher in der schwierigen späten Phase noch ... und was die Mitmenschen betrifft, die sind halt auch anwesend auf diesem Planeten, [allzu] oft stören, beeinträchtigen, belästigen sie einen, ab und zu kann es temporär natürlich auch mal ganz nett sein ... (vielleicht eher selten ...)

Schon Walther Ilmer hat darauf hingewiesen, daß May schon im Kolportageroman „Deutsche Herzen, Deutsche Helden“ seinen Maler Paul Norman sagen läßt "Ich suche nicht nach Freunden und Bekannten; ich [...] lebe nur meiner Kunst und meiner Häuslichkeit"...

"Ich gehe meinen eigenen Weg, einen Weg, den noch niemand vor mir beschritten hat. Er ist einsam, und ich mute keinem Menschen zu, mir zu folgen. So verlange man auch nicht von mir, hinter anderen herzulaufen" ... (May 1904)

Und hübsch entspannt locker dabei bleiben, wie gesagt ... "Wer einsam ist der hat es gut weil keiner da der ihm was tut" ... stand ja auch schon in diesem Thread ...

( :wink: )


Zuletzt geändert von rodger am 25.11.2009, 8:21, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 18:36 
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rodger hat geschrieben:
...
"Wer einsam ist der hat es gut weil keiner da der ihm was tut" ... stand ja auch schon in diesem Thread ...
( :wink: )


:wink: zurück...
... UND... Einspruch...
Der Satz ist nur gut, wenn statt Einsam Allein steht... 8)

Grüßlis
:mrgreen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 18:40 
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Nö. Einsam. = Frei.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 18:47 
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ok, eine Frage der Definition, schon verstanden (all - ein - sein ...). Indes bedeutet einsam nicht zwangsläufig allein und allein nicht zwangsläufig einsam ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 24.11.2009, 19:33 
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rodger hat geschrieben:
Indes bedeutet einsam nicht zwangsläufig allein und allein nicht zwangsläufig einsam ...



Meine Rede :)

(Wow, wir sind einer Meinung, das ist beängstigend... :D )

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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 28.10.2010, 17:04 
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Weiter oben in diesem Thread wurde die Stelle

Zitat:
Damals, als ich mich im Gefängnisse befand, da war ich frei. Da lebte ich im Schutze der Mauern. Da meinte es ein Jeder gut und ehrlich, der zu mir in die Zelle trat. Da durfte mich niemand berühren. Da war es keinem erlaubt, den Werdegang meines inneren Menschen zu stören. Kein Schurke hatte Macht über mich. Was ich besaß und was ich erwarb, das war mein sicheres, unantastbares Eigentum, bis ich - - entlassen wurde, länger nicht! Denn mit dieser Entlassung verlor ich meine Freiheit und meine Menschenrechte.


aus „Mein Leben und Streben“ zitiert.

Etwas ganz ähnliches äußert Anton in "Der Weg zum Glück", in den Achtzehnachtzigerjahren kannte Autor May diese Befindlichkeit also offenbar auch schon:

Zitat:
Hättst mich in der Gefangenschaft gelassen! Das war besser, viel besser. [...] Nun aber bin ich frei. Und was hab ich von meiner Freiheit? Das Glück hab ich dafür hingeben müssen, das ganze, ganze Lebensglück!


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 6.11.2011, 18:03 
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Zwei Tage bevor das Landgericht Dresden die Scheidung von Frau Emma ausspricht, schreibt May an Hans Heinrich Walter Weber:

Zitat:
Poststempel: Radebeul-Oberlössnitz, 12.I.(19)03

Sehr geehrter Herr Doktor!
Mein Dank für Ihre Karte kommt aus Leipzig. Bin wieder ‚mal Nomade. Werde immer einsamer! Und das ist gut. Ich brauche es! Wenn ich erst ganz allein bin, dann hab ich, was ich will!
Herzlichen Gruß von Ihrem alten May.


Zitiert nach: Bassenge. Karl May. Illustrationen – Bücher – Autographen. Auktion 96 / 22. Oktober 2010. Bassenge Buch-Auktionen, Berlin-Grunewald 2010, S. 241.


Wenn ich erst von Emma losgekommen bin, wenn ich mich erst von ihr befreit habe (wir erinnern uns: Rüdiger hat in diesem thread einmal die Gleichsetzung von „einsam = frei“ vorgenommen) dann hab ich, was ich will. Vielleicht hat er es eher so gemeint. Ganz so allein wollte er denn doch nicht sein, heiratete er doch nur zweieinhalb Monate später Klara. – Grundsätzlich freilich, das nehme ich May ab, brauchte und suchte er die Einsamkeit. Wenn ich erst ganz allein bin, dann hab ich, was ich will. Wenn May so radikal daherkommt, zieht er mich ganz in seinen Bann, und es verschlägt mir jedes Mal den Atem!


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 6.11.2011, 18:37 
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Wolfgang Sämmer hat geschrieben:
Wenn May so radikal daherkommt, zieht er mich ganz in seinen Bann, und es verschlägt mir jedes Mal den Atem!

Darauf gleich noch einen:

Zitat:
Mein ganzes Leben beweist, daß ich keinem anderen Menschen etwas verdanken darf. Nur Gott ist mein Helfer; auf andere, auf menschliche Hülfe habe ich zu verzichten. So auch hier! [...] Ich habe mich ganz allein auf mich selbst zu verlassen; ich habe zu schwimmen, aufwärts, durch alle die Klippen hindurch, die man mir in das Leben hereingeworfen hat. Und ich weiß, ich werde es erreichen

(Karl May an Sascha Schneider, 24.8.1905)

In der Broschüre "Empor zum Licht!" (KMV, Beilage zu den Reprintbänden) steht dazu etwas von verflogenem Optimismus, Resignation, pessimistischen Bemerkungen ... ich hingegen verspüre aus diesen Zeilen: KRAFT ...

Kraft, unendlichen Schlamassel aller Art, wenn rein gar nichts mehr bleibt, sozusagen erhobenen Hauptes durchzustehen, vermittelt sich übrigens auch in den letzten Tagebüchern Sandor Marais, nebenbei bemerkt. Ganz heißer Tipp für entsprechend geeichte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Karl Mays Einsamkeit
BeitragVerfasst: 6.11.2011, 22:19 
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In einem in der erwähnten Broschüre abgedruckten Brief an Fehsenfeld vom 16.9.1904 schrieb May übrigens

Zitat:
Die paar notorischen Schufte werden gröhlen wie immer. Den Narren und Idioten ist überhaupt nicht zu helfen.

:!:

q. [hier und da einmal mehr] e.d. (Nun sind schon hundertsieben Jahre vergangen, und es ist immer noch so ...)

:D


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