Diskussionsforen der Karl-May-Stiftung

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 Betreff des Beitrags: Re: Orient
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 16:37 
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Anika hat geschrieben:

ist mir Halef auch richtig auf den Senkel gegangen und dann das Besserwissergehabe von Ben Nemsi ...

Das schnelle Ende einer gerade erst angefangen habenden 'wunderbaren Freundschaft' ?

:wink:

Anika hat geschrieben:
selbstironisch ... "seltsam, wieder ein Talkessel"


May hat jede Menge Selbstironie, das wird oft nicht bemerkt, weil die Leut' so an den Buchstaben und den Inhalten kleben ...

Diesen wiederholten Talkessel halte ich aber nun nicht unbedingt für ein überzeugendes Beispiel dafür; eher eins für Schlichtheit in Mittelwahl & Vortragsart.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 16:47 
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rodger hat geschrieben:
...und...die Zeit bei May auch schon mal die private ist.

Lach, wie bei "Winnetou III", wenn er seine Schießkünste demonstrieren will, seinen Kneifer auf setzt, alles lacht und er sich verteidigt indem er meint daß wenn man 30 Jahre über die Bücher hockt, es kein Wunder ist wenn die Sehkraft nachläßt. Das müssen private 30 Jahre gewesen sein, denn wenn man vom Zeitpunkt des Erscheinens von "Winnetou III" (1893) 30 Jahre zurück rechnet, passts (im Knast hat er ja auch viel gelesen). Selbst wenn man die Zeitschriftenfassung (ich weiß jetzt nicht ob da auch die Zahl 30 vorkommt oder nur "...mein ganzes Leben über die Bücher..."), die zehn Jahre älter ist als die Buchausgabe, nimmt, passt es noch (so einigermaßen). In der Erzählung aber ist May/Shatterhand so um die 30 oder Mitte dreißig, das kommt dann nicht ganz hin (wir können ja auch immer nur mutmaßen wie alt eine Figur Mays in der jeweiligen Handlung ist, aber wenn May selber mal auf einen Leserbrief geantwortet hat wie alt Winnetou war als er starb und daß er in "Winnetou I" sagt daß er (OS) mit Winnetou im gleichen Alter stand, so liege ich mit meiner Schätzung gar nicht so verkehrt (auch wenn das jetzt ins Reich der Shatterhand-legende gehört, in der reales und Fiktion miteinander vermischt wurden)).


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 Betreff des Beitrags: Re: Old Firefoot
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 16:50 
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Anika hat geschrieben:
rodger hat geschrieben:
Anika hat geschrieben:
Old Firefood

Foot, bittschön; ich hab' damals schon gesagt, aufpassen mit den Schreibweisen ... naja, ist ja nochmal gut gegangen ...


Oops, da kommen durch Gedankenlosigkeit ja gleich ganz andere Assoziationen auf :) Hab's schnell berichtigt.

Sommerliches Grillvergnügen :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 16:53 
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Markus hat geschrieben:
Lach, wie bei "Winnetou III", wenn er seine Schießkünste demonstrieren will

Genau, das Beispiel aus Winnetou III ist noch überzeugender als das mit dem Mübarek.

Nur finde ich das gerade reizvoll, wenn es genau so stehen bleibt im Buch, da sieht man, siehstewoll, hier vermischen sich die Zeiten, in dem Fall vermutlich unbewußt (es könnte in anderen Fällen auch ganz bewußt so sein).

Das könnte man ja selbst einem Kind erklären, schau mal, der der das geschrieben hat war einmal in seinen Gedanken in der Geschichte und einmal bei sich zuhause am Schreibtisch,

nur einer gewissen Sorte (es gibt verschiedene Sorten, durchaus) von Akademikern kann man das offenbar nicht erklären, da kämpfen selbst Götter vergebens ...

:roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Old Firefoot
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 16:56 
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markus hat geschrieben:
Sommerliches Grillvergnügen


Du sollst nicht immer nur ans Essen denken

(solltest Du jetzt gedanklich bei Après-Grill gewesen sein, ich weiß ja nicht was bei Euch am Niederrhein so abgeht in Nachbars Garten, ziehe ich den Einwand zurück)


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 Betreff des Beitrags: Re: Old Firefoot
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:10 
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markus hat geschrieben:
Sommerliches Grillvergnügen :lol:


:lol: herrlich :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:17 
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Zitat:
Genau, das Beispiel aus Winnetou III ist noch überzeugender als das mit dem Mübarek.

Nur finde ich das gerade reizvoll, wenn es genau so stehen bleibt im Buch, da sieht man, siehstewoll, hier vermischen sich die Zeiten, in dem Fall vermutlich unbewußt (es könnte in anderen Fällen auch ganz bewußt so sein).

Das könnte man ja selbst einem Kind erklären, schau mal, der der das geschrieben hat war einmal in seinen Gedanken in der Geschichte und einmal bei sich zuhause am Schreibtisch,

nur einer gewissen Sorte (es gibt verschiedene Sorten, durchaus) von Akademikern kann man das offenbar nicht erklären, da kämpfen selbst Götter vergebens ...

:roll:

...gegen Windmühlen. Aber ist ja nicht wichtig, Hauptsache wir kapierens (weitestgehend, so ziemlich, ein wenig, gar nicht).

Ich glaube May war so ein wenig wie ich oder besser gesagt ich bin oder vor allem war in der Schule ein wenig (Betonung liegt auf wenig, nicht daß man denkt man ist der Anmaßend) so wie er beim schreiben (wie gesagt, alles nur Vermutung, Gedankenblitze die so durch meinen Kopf schießen und von denen ich später nichts mehr wissen will :mrgreen: ): Habe mich im Untericht des öfteren von irgendwelchen Interessanten Gedanken, denen ich nachging, die manchmal auch vom Lehrer ausgingen, ablenken lassen, daß ich manchmal nicht mal merkte daß die anderen ihre Hefte rausnahmen um zu schreiben und ich meinen Sitznachbarn fragen mußte was wir jetzt machen. Ich kann mir vorstellen daß May so einer war, der während des schreibens über Gott und die Welt nachdachte (obwohl das mit seinem Image als Vielschreiber gar nicht in Einklang passt) und ihm dabei so Klopse passierten die wir heute als "Ungereimtheiten" bezeichnen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Old Firefoot
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:24 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
Sommerliches Grillvergnügen


Du sollst nicht immer nur ans Essen denken

(solltest Du jetzt gedanklich bei Après-Grill gewesen sein, ich weiß ja nicht was bei Euch am Niederrhein so abgeht in Nachbars Garten, ziehe ich den Einwand zurück)

Nö, ich dachte nur an "Alte Feuernahrung", nichts Weltbewegendes :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Orient
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:30 
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rodger hat geschrieben:
Anika hat geschrieben:

ist mir Halef auch richtig auf den Senkel gegangen und dann das Besserwissergehabe von Ben Nemsi ...

Das schnelle Ende einer gerade erst angefangen habenden 'wunderbaren Freundschaft' ?

:wink:


Nöö, wieso? Kann halt nur wenns um den Orient geht nicht so mithalten. Den hab ich nunmal nicht so stark konsumiert, wie die Winnetou-Geschichten.
Ich erschließ mir den Orient halt ein wenig anders (u.a. Ischariot und die Sklavenkarawane). Marlies hat mir ihrerzeit auch eine Figur nahegelegt, die im Zusammenhang mit dem Medizinmann in Winnetou IV genannt wird (eine weise, alte, Mystische Dame; wird glaub ich auch von Klara drauf hingewiesen). Kann die Nachricht aber nicht mehr finden.

rodger hat geschrieben:
Anika hat geschrieben:
selbstironisch ... "seltsam, wieder ein Talkessel"


May hat jede Menge Selbstironie, das wird oft nicht bemerkt, weil die Leut' so an den Buchstaben und den Inhalten kleben ...

Diesen wiederholten Talkessel halte ich aber nun nicht unbedingt für ein überzeugendes Beispiel dafür; eher eins für Schlichtheit in Mittelwahl & Vortragsart.


Zugegeben vielleicht nicht die beste Wahl für ein Beispiel, aber das, was sich bei mir am stärksten eingeprägt hat (die ewig wiederkehrenden Hohlwege, Sackgassen, Talkessel) und dann auch noch durch den Mayster literarisch unterstrichen wurde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:41 
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markus hat geschrieben:
...gegen Windmühlen.


Das hast Du schön gesagt; meine Pünktchen waren unfreundlicher gedacht. Aber Windmühlen gefällt (Singular, weil ein Wort gemeint ist, und Windmühlen ohne Anführungszeichen aus Gründen des persönlichen Geschmacks) mir besser.

:wink:

markus hat geschrieben:

(weitestgehend, so ziemlich, ein wenig, gar nicht).


Ich bin ja der einsamen Ansicht, daß "weitestgehendst" noch eine Steigerung wäre ... weitgehend, weitestgehend, weitestgehendst, wie bei "Leilet", gesteigerten, gesteigertsten. Warum nicht. Sprache nach DIN-Norm ist was für Sick-Freunde.

markus hat geschrieben:
nicht daß man denkt man ist der Anmaßend


Das denken die immer, da kannst du nichts machen, die können nicht anders. Schublade auf und hinein, sonst werden sie ja auch nicht mit einem fertig. Klammer auf :wink: Klammer zu

markus hat geschrieben:
so wie er beim schreiben (wie gesagt, alles nur Vermutung, Gedankenblitze die so durch meinen Kopf schießen [...] Habe mich im Untericht des öfteren von irgendwelchen Interessanten Gedanken, denen ich nachging, die manchmal auch vom Lehrer ausgingen, ablenken lassen, daß ich manchmal nicht mal merkte daß die anderen ihre Hefte rausnahmen um zu schreiben und ich meinen Sitznachbarn fragen mußte was wir jetzt machen. Ich kann mir vorstellen daß May so einer war, der während des schreibens über Gott und die Welt nachdachte (obwohl das mit seinem Image als Vielschreiber gar nicht in Einklang passt) und ihm dabei so Klopse passierten die wir heute als "Ungereimtheiten" bezeichnen.

Genau so, voll erfaßt. (Ich kenn' das auch. Wenn ich auf der Autobahn mit Erzählen anfange fahr' ich sonstwohin ... glücklicherweise entzieht mir meine Lebensgefährtin bei sensiblen Punkten wie Autobahnkreuzen u.ä. beherzt und resolut das Wort ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Orient
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 17:50 
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Anika hat geschrieben:
Nöö, wieso?

Auf meinen Hadschi Halef laß' ich nichts kommen (Räusper) Ich meine, auf Mays Hadschi Halef (Nein, auch nicht) Schwierig ... wenn ich jetzt schreibe, auf die Person, heißt es wieder er sei eine Kunstfigur ... egal. Auf den Menschen Hadschi Halef Omar lasse ich nichts kommen. Das ist einer der mir liebsten.

:wink:

Anika hat geschrieben:
ihrerzeit

Ha, eine Schülerin (oder Schwester im Geiste) !

:lol:

Anika hat geschrieben:
eine Figur nahegelegt, die im Zusammenhang mit dem Medizinmann in Winnetou IV genannt wird (eine weise, alte, Mystische Dame; wird glaub ich auch von Klara drauf hingewiesen).

Marah [Dusiemir-] Durimeh. Eines der interessantesten Wesen bei May.


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 Betreff des Beitrags: Durimeh
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 18:11 
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rodger hat geschrieben:
Anika hat geschrieben:
eine Figur nahegelegt, die im Zusammenhang mit dem Medizinmann in Winnetou IV genannt wird (eine weise, alte, Mystische Dame; wird glaub ich auch von Klara drauf hingewiesen).

Marah [Dusiemir-] Durimeh. Eines der interessantesten Wesen bei May.


Jaa, genau juchei! Jetzt kann ich mir bei Gelegenheit die Dame mal wieder genauer anschauen!

rodger hat geschrieben:
Auf meinen Hadschi Halef laß' ich nichts kommen (Räusper) Ich meine, auf Mays Hadschi Halef (Nein, auch nicht) Schwierig ... wenn ich jetzt schreibe, auf die Person, heißt es wieder er sei eine Kunstfigur ... egal. Auf den Menschen Hadschi Halef Omar lasse ich nichts kommen. Das ist einer der mir liebsten.

Ich sag ja auch gar nix, nur hat halt damals die Zeit nicht richtig gepasst, zu der ich das gelesen habe. :arrow: Oder ich hab damals auch einen zweiten Winnetou erwartet (beide werden ja als "Gefährten" bezeichnet), aber da kommt Halef als "Diener" halt nicht ran. Das Kerlchen habe ich damals halt als "kleines zeterndes Anhängsel" wahrgenommen. Erst später habe ich einen anderen Halef kennen gelernt - manchmal muss halt ein wenig Zeit vergehen, damit man alte Denk- oder Lesemuster abstreifen und sich auf etwas Neues einlassen kann. :roll:


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 Betreff des Beitrags: Re: Durimeh
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 18:24 
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Anika hat geschrieben:

zweiten Winnetou erwartet

manchmal muss halt ein wenig Zeit vergehen, damit man alte Denk- oder Lesemuster abstreifen und sich auf etwas Neues einlassen kann.

Das wird's sein ... zweiter Winnetou (extra dry), um Himmels willen. Einer reicht.

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 18:42 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:
so wie er beim schreiben (wie gesagt, alles nur Vermutung, Gedankenblitze die so durch meinen Kopf schießen [...] Habe mich im Untericht des öfteren von irgendwelchen Interessanten Gedanken, denen ich nachging, die manchmal auch vom Lehrer ausgingen, ablenken lassen, daß ich manchmal nicht mal merkte daß die anderen ihre Hefte rausnahmen um zu schreiben und ich meinen Sitznachbarn fragen mußte was wir jetzt machen. Ich kann mir vorstellen daß May so einer war, der während des schreibens über Gott und die Welt nachdachte (obwohl das mit seinem Image als Vielschreiber gar nicht in Einklang passt) und ihm dabei so Klopse passierten die wir heute als "Ungereimtheiten" bezeichnen.

Genau so, voll erfaßt. (Ich kenn' das auch. Wenn ich auf der Autobahn mit Erzählen anfange fahr' ich sonstwohin ... glücklicherweise entzieht mir meine Lebensgefährtin bei sensiblen Punkten wie Autobahnkreuzen u.ä. beherzt und resolut das Wort ...)

Wow, ich hab Karl May in diesem Falle verstanden? :D
Aber ich sehs so. Karl May ging beim schreiben wohl vieles durch den Kopf (nicht nur negatives, hätte er nicht so viel schlimmes erlebt und Angriffe von Außen gehabt, er hätte seinen Beruf viel mehr genießen können und, womöglich, noch besser schreiben können), das alles brachte er währendessen zu Papier, darum ging es ihn (auch), den Leser seine Gedanken und Sehnsüchte mitzuteilen, es ging ihm nicht darum daß alles stimmig ist, ihm war es egal ob der Ku-Klux-Klan schon während oder erst nach dem Bürgerkrieg entstand. Das alles (Rüdiger wills bestimmt nicht hören, aber es ist nunmal eine Tatsache :lol: ) in eine herrliche Abenteuergeschichte (denn das ist ein Mayroman für mich: Abenteuer - Biographie - Gleichniss; mal mehr, mal weniger, aber das eine kann ohne das andere nicht) verpackt, das ist für mich May.

rodger hat geschrieben:
Auf meinen Hadschi Halef laß' ich nichts kommen (Räusper) Ich meine, auf Mays Hadschi Halef (Nein, auch nicht) Schwierig ... wenn ich jetzt schreibe, auf die Person, heißt es wieder er sei eine Kunstfigur ... egal. Auf den Menschen Hadschi Halef Omar lasse ich nichts kommen. Das ist einer der mir liebsten.

Halef ist ein Mensch aus Fleisch und Blut, er ist ein Teil von Karl May und mit Sicherheit nicht der schlechteste.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 18:55 
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Anika hat geschrieben:
Oder ich hab damals auch einen zweiten Winnetou erwartet (beide werden ja als "Gefährten" bezeichnet), aber da kommt Halef als "Diener" halt nicht ran.

rodger hat geschrieben:
... zweiter Winnetou (extra dry), um Himmels willen. Einer reicht.

:wink:

Uff, mich wundert es daß Rüdiger so ruhig blieb. Wenn man schon zwei ungleiche Typen miteinander vergleicht, dann richtig. Ich würde eher sagen an Menschlichkeit, an Ecken und Kanten, durch dick und dünn gehen, kommt Winnetou an Halef nicht ran. Von Halef würde man sein letztes Hemd bekommen.
Wenn man ein orientalisches Gegenstück zu Winnetou sucht, dann wohl eher Marah Durimeh (wenn überhaupt).


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