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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 18:58 
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markus hat geschrieben:

Wow, ich hab Karl May in diesem Falle verstanden?

Du hast Karl May m.E. des öfteren weit besser verstanden als zahlreiche andere ...

markus hat geschrieben:

Rüdiger wills bestimmt nicht hören,

Ist doch wurscht was ich hören will. Auch wenn ich dann manchmal laut und deutlich meine Meinung sage, na und ? Hat mir vorhin gerade jemand geschrieben, ich hätte sie oder ihn seinerzeit fast vergrault, wieso datt dann, man kann auch Konfliktfähigkeit üben ...

markus hat geschrieben:

das eine kann ohne das andere nicht


Aber wieso denn. In Humoresken oder "In der Heimath" ist nix mit Abenteuer, und die Texte gefallen mir teilweise besser als wenn da Gott weiß was für Indianer herumgurken ...

markus hat geschrieben:

Halef ist ein Mensch aus Fleisch und Blut


Ja. Da gibt's doch diesen schönen Satz "Wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch schön erfunden" ("Ich weiß gar nicht wie der Schriftsteller heißt aber der hat datt geschrieben ne"; HD Hüsch; aber Karl May hat ja auch mal sowas ähnliches geschrieben fällt mir gerade ein und das der Mutter Thick in den Mund gelegt). Unsere Freunde von der akademischen Front würden von einer 'Utopie' sprechen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:04 
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markus hat geschrieben:
kommt Winnetou an Halef nicht ran.

Wenn man ein orientalisches Gegenstück zu Winnetou sucht, dann wohl eher Marah Durimeh (wenn überhaupt).

Winnetou ist ein Konstrukt, trocken, tot, da fließt nichts, eine (irrealistische !) Utopie (Halef eine realistische)

Marah Durimeh ist das Pendant zu Tattelah Dingeskirchen (die korrekte Schreibweise muß ich nachgucken), nicht zu Winnetou. Bei MD fühlt sich Kara Ben Nemsi nachvollziehbarerweise geborgen [bzw. dieser Eindruck vermittelt sich], bei Winnetou WILL er das nur, das ist ein Unterschied.


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 Betreff des Beitrags: Re: Durimeh
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:13 
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rodger hat geschrieben:
... zweiter Winnetou (extra dry), um Himmels willen. Einer reicht.

:wink:

Ich weiß nicht was du willst, im "Schuh des Manitu" tritt er doch im Doppelpack auf und das sehr sympathisch mit viel Wärme und Herz :mrgreen:

rodger hat geschrieben:
Aber wieso denn. In Humoresken oder "In der Heimath" ist nix mit Abenteuer, und die Texte gefallen mir teilweise besser als wenn da Gott weiß was für Indianer herumgurken ...

:lol: Abenteuer hat nicht nur was mit Indianer und bum bum bum und Pfeil und schießen und so zu tun :mrgreen: . Irgendwie gibts in jeder May-Erzählung Abenteuer, auch in den Dorfgeschichten. Ich gebe aber zu daß ich mich bisher noch zu wenig mit den Heimatgeschichten befasst habe.

rodger hat geschrieben:
"Wenn es auch nicht wahr ist, so ist es doch schön erfunden"

In einem Roman steckt manchmal mehr Wahrheit, als in unserer realen (Schein) Welt.
Oder, mir sagte einmal ein gewisser Jemand:"Möchtest du die Wahrheit erfahren, so les die Bibel, willst du aber belogen werden, so les die Bild-Zeitung!" :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Hadschi Halef Omar
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:15 
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markus hat geschrieben:
Uff, mich wundert es daß Rüdiger so ruhig blieb. Wenn man schon zwei ungleiche Typen miteinander vergleicht, dann richtig. Ich würde eher sagen an Menschlichkeit, an Ecken und Kanten, durch dick und dünn gehen, kommt Winnetou an Halef nicht ran. Von Halef würde man sein letztes Hemd bekommen.
Wenn man ein orientalisches Gegenstück zu Winnetou sucht, dann wohl eher Marah Durimeh (wenn überhaupt).


Genau da lag damals ja wohl auch mein Fehler. Nach außen hin (durch Werbung, Propaganda, schlag mich tot) wurde (und wird?) Winnetou halt als Begleiter Old Shatterhands im Wilden Westen dargestellt (was mich auch schon immer gestört hat, weil Winnetou mehr ist, was auch spätestens in W IV deutlich zum Ausdruck kommt) und Hadschi halt als Begleiter im Orient - ich hab damals einfach eine falsche Brille aufbekommen und daher keinen Zugang zur Figur des Hadschi Halef.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:20 
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> Bildzeitung

Mittlerweile getrost auch Süddeutsche, Spiegel, und wie sie alle heißen ... Ach ja, ein weites Feld ...

> Schuh des Manitu

Hundert Jahre (kann auch sein daß es nur acht oder so waren) gar nicht gesehen, dann 1/2 Stunde ... die nächste halbe Stunde vielleicht in hundert oder fünf oder acht Jahren, wenn ich gerade mal nichts Besseres zu tun habe ...

*

Neben der Bibel darf es auch gerne z.B. Jim Knopf sein ... da finde ich auch manchmal mehr Wahrheit als bei Thomas Mann oder Joseph Roth ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Hadschi Halef Omar
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:24 
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Anika hat geschrieben:
Genau da lag damals ja wohl auch mein Fehler. Nach außen hin (durch Werbung, Propaganda, schlag mich tot) wurde (und wird?) Winnetou halt als Begleiter Old Shatterhands im Wilden Westen dargestellt (was mich auch schon immer gestört hat, weil Winnetou mehr ist, was auch spätestens in W IV deutlich zum Ausdruck kommt) und Hadschi halt als Begleiter im Orient


Neeneenee, langsam, das ist schon richtig.

Winnetou ist Old Shatterhands langweiliger Begleiter im Wilden Westen, und soll mehr sein ("Edelmensch", auch so eine May-Idee die ich nur auf sehr individuelle Weise nachvollziehen kann; dazu vielleicht ein andermal), Halef Kara Ben Nemsis wundervoller Begleiter & alter ego im Orient.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:30 
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markus hat geschrieben:
... Karl May ging beim schreiben wohl vieles durch den Kopf (nicht nur negatives, hätte er nicht so viel schlimmes erlebt und Angriffe von Außen gehabt, er hätte seinen Beruf viel mehr genießen können und, womöglich, noch besser schreiben können), das alles brachte er währendessen zu Papier, darum ging es ihn (auch), den Leser seine Gedanken und Sehnsüchte mitzuteilen, es ging ihm nicht darum daß alles stimmig ist, ihm war es egal ob der Ku-Klux-Klan schon während oder erst nach dem Bürgerkrieg entstand. Das alles (Rüdiger wills bestimmt nicht hören, aber es ist nunmal eine Tatsache :lol: ) in eine herrliche Abenteuergeschichte (denn das ist ein Mayroman für mich: Abenteuer - Biographie - Gleichniss; mal mehr, mal weniger, aber das eine kann ohne das andere nicht) verpackt, das ist für mich May.


So ähnlich habe ich May auch gelesen und dabei ein (kleines) Stück der Welt kennen gelernt. Bei May habe ich das erste Mal gelesen, dass einen Ku-Klux-Klan gibt/gab (gab im Sinne des historischen Hintergrundes), was eine Windhose (oder ein Tornado) ist, vom Yellowstone wusste ich vorher auch nichts, ... . Die Liste wäre beliebig zu verlängern.
Von seinem Menschenbild habe ich wahrscheinlich auch einiges übernommen. Und das ganze in keiner trockenen Reportage oder Dokumentation sondern in Abenteuergeschichten verpackt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Hadschi Halef Omar
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:33 
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rodger hat geschrieben:
Neeneenee, langsam, das ist schon richtig.

Winnetou ist Old Shatterhands langweiliger Begleiter im Wilden Westen, und soll mehr sein ("Edelmensch", auch so eine May-Idee die ich nur auf sehr individuelle Weise nachvollziehen kann; dazu vielleicht ein andermal), Halef Kara Ben Nemsis wundervoller Begleiter & alter ego im Orient.


... und eben den Unterschied konnte ich nicht ausmachen und habe die beiden in einen Topf geschmissen - halt Scheuklappen aufgehabt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:38 
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Anika hat geschrieben:
So ähnlich habe ich May auch gelesen und dabei ein (kleines) Stück der Welt kennen gelernt. [...]
Von seinem Menschenbild habe ich wahrscheinlich auch einiges übernommen. Und das ganze in keiner trockenen Reportage oder Dokumentation sondern in Abenteuergeschichten verpackt.


Ging mir vermutlich ähnlich. Aber als ich dann bei Woolworth am Regal den Satz "Ich bin der Sohn blutarmer Webersleute" las (da hat mich sozusagen der Schlag getroffen, so etwas ähnliches wie ein elektrischer) und auch "Ich fragte zu den Sternen" (und hinterher mit dem Fahrrad auf der kleinen Brücke über die Mühlenhunte am Schloßgarten, allein natürlich, wie immer in den wesentlicheren Momenten, in beträchtlicher äußerlicher & innerlicher Herbstesstimmung, so vor schätzungsweise 38 Jahren) da hat er mir gleich noch wesentlich besser gefallen ...


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 Betreff des Beitrags: Kritikfähigkeit
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 19:48 
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rodger hat geschrieben:
markus hat geschrieben:

Rüdiger wills bestimmt nicht hören,

Ist doch wurscht was ich hören will. Auch wenn ich dann manchmal laut und deutlich meine Meinung sage, na und ? Hat mir vorhin gerade jemand geschrieben, ich hätte sie oder ihn seinerzeit fast vergrault, wieso datt dann, man kann auch Konfliktfähigkeit üben ...


Na wenn man/frau auch gleich nach dem ersten Post im Forum sowas entgegen gedonnert bekommt, fühlt frau sich halt nicht willkommen und unverstanden - hab ja dann Unterstützung bekommen und alles ist nochmal gut geworden :lol: und ich bin so verstanden worden, dass ich May nicht kritisieren wollte sondern nur auf ein paar mehr oder weniger kleine Ungereimtheiten aufmerksam und meine tollen Erkenntnisse mit anderen zu teilen versucht habe (bei Rüdiger bin ich damit halt an die falsche Adresse gekommen, obwohl ich mir doch sooo viel Mühe gemacht hab!) Heute muss ich drüber lachen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 20:00 
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Ich hab' damals nichts anderes sagen wollen als heute den ganzen Tag, nämlich daß es bei May auf die Details in Sachen Logik usw. halt nicht so ankommt. Heute verstehen wir uns offensichtlich weit besser miteinander als damals, weil irgendwie eine andere 'Schwingung' im virtuellen Raum ist, von der Sache her hat sich nichts geändert.

Es geht auch nicht darum ob May kritisiert wird oder nicht, das tue ich selber mal ganz gern, nur wenn einer m.E. Blödsinn schreibt, dann äußere ich mich schon mal entsprechend deutlich, das heißt ja nicht, daß der andere gleich davonlaufen muß, nicht wahr, lieber Fritz the R, um nicht noch hübschere Beispiele anzuführen, wozu ich aber mittlerweile denn doch zu müde bin ...

Ich muß ja auch damit leben, daß andere meine Schreibereien für Gesülze, dummes Zeug, Unsinn, Geschwurbel, Gulaschpsychologie, pubertäre Rülpser (das hat Herr Wolff gesagt), tuntenhaftes Gegluckse (das hat einer im Wagnerforum gesagt) und was weiß ich noch alles halten. Das läßt sich aushalten (im Einzelfall tut's schon mal weh, aber dann tut's halt weh, das hat das Leben manchmal so an sich).

:wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 20:05 
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Zitat:
Bei MD fühlt sich Kara Ben Nemsi nachvollziehbarerweise geborgen [bzw. dieser Eindruck vermittelt sich], bei Winnetou WILL er das nur, das ist ein Unterschied.

So wie sich Prinz Charles gezwungen fühlte Lady Diana zu lieben um das perfekte Paar abzugeben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 20:13 
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Oder die Elisabeth mit ihrem Gemahl in 'Immensee' ... (Immens, eh ?)

Da lob ich mir doch 'When night is falling', wo sie am Schluß den noblen Gatten samt großbürgerlicher Gutsituiertheit verläßt und mit brausendem Hallelujah einer zwar ungewissen aber eben liebevollen Zukunft entgegenfährt .... Yeeeeeeeeeeeeeaaaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhh !!!!!

(daß dann noch der Hund aus dem Grab springt mag man kitschig finden, ich fand's großartig ...)

(Watt is los heut' ...)


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 21:00 
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Anika hat geschrieben:
Von seinem Menschenbild habe ich wahrscheinlich auch einiges übernommen. Und das ganze in keiner trockenen Reportage oder Dokumentation sondern in Abenteuergeschichten verpackt.

Das ist es was ich meine. Ich glaube wir drei haben uns heute so gegenseitig verstanden, auch wenn das im Grunde langweilig ist, aber ab und zu ist das okay. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Firehand/Firegun
BeitragVerfasst: 13.3.2009, 22:09 
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Ich find's ganz und gar nicht langweilig und hätt's gern öfter so. Daß man mit anderen Menschen nichts anfangen kann hat man oft genug ...

:wink:


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