Forschung & Wirkung

    

Das Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal

Memorial-Literaturmuseum und Forschungsstätte im Geburtshaus von Karl May (1842 – 1912)

Seit 1985 beherbergt sein nur 4,25 m breites Geburtshaus ein Museum, dessen Exposition Leben und Werk des Literaten nachvollzieht. Im Weberzimmer, einem nachgestalteten Wohn- und Arbeitsraum im zweiten Stock des rund 300 Jahre alten Hauses, kann der Besucher die ärmlichen Verhältnisse erahnen, in denen Karl May aufgewachsen ist.

Alljährlich zwischen seinem Geburtstag und seinem Todestag, vom 25. Februar bis 30. März, ist eine Sonderausstellung im neu ausgebauten Dachgeschoss zu sehen. Das Karl-May-Haus ist Ausgangspunkt eines gut ausgeschilderten Wanderweges, der an den zahlreichen Stätten vorbeiführt, die in einem Zusammenhang mit Karl May stehen. Entsprechende Hinweisschilder geben die erforderlichen Erläuterungen. Ebenso können geführte Wanderungen »Auf den Spuren Karl Mays« gebucht werden.

Karl-May-Haus
Karl-May-Str. 54
09337 Hohenstein-Ernstthal
Fon 03723 42159
Fax 03723 42159

http://www.karl-may-haus.de
karl-may-haus@t-online.de

 


 

Die Karl-May-Gesellschaft im Internet

Um Karl May und der KMG ein Standbein in der Welt der Neuen Medien zu sichern, haben wir eine Homepage für die KMG im World Wide Web eingerichtet. Die Nutzung des Internets erlaubt es in besonderer Weise, entsprechend Par. 2 der Satzung der KMG dazu beizutragen,

a) das literarische Werk Karl Mays zu erschließen und zu bewahren;
b) das Leben und Schaffen Karl Mays zu erforschen und zu dokumentieren;
c) dem Autor und seinem Werk einen angemessenen Platz in der Literaturgeschichte zu verschaffen.

Zu a) Wir erschließen Mays Werk erstmals in elektronischer Form. Damit wird es weltweit zugänglich, und das mit allen Verknüpfungs- und Suchmöglichkeiten, die der Computer bietet.

Zu b) Wir möchten nicht nur Mays Texte selbst, sondern vor allem auch die relevante Sekundärliteratur, soweit sie greifbar ist, jedem Interessenten zur Verfügung stellen. Das Wort über die Nutzung der Möglichkeiten der Neuen Medien gilt insbesondere auch hier: Große Registerwerke wie das der ersten 110 Mitteilungen der KMG sind als Einheit nicht nur im Druck nicht mehr machbar (vor allem nicht bezahlbar), sondern können auch mit Computer-Hilfe effizienter genutzt werden. Neben den primären und sekundären Texten werden auch Fotos von und zu Karl May, Faksimiles oder auch Rezeptionsdokumente wie Illustrationen mit in die Sammlung aufgenommen.

Zu c) Die Präsenz Karl Mays im Internet (neben zahlreichen seiner Kollegen) erleichtert Forschung und Information über ihn:

  • Studenten sind von dem Bestand ihrer Uni- und Seminarbibliotheken bzw. von der Fernleihe unabhängig.

  • Andere Medien (Printmedien, Fernsehen, Hörfunk) benutzen das Internet zur Information und Orientierung.

  • Privatpersonen, insbesondere auch die jüngere Generation, die vornehmlich die Neuen Medien benutzt, haben die Gelegenheit, zu May zu gelangen. (Es gibt bereits KMG-Mitglieder, die sich über das Internet gefunden haben.)

  • Das Ausland (Auslandsdeutsche, deutschsprechende Ausländer etc.) hat die Möglichkeit, sich über May zu informieren. Soweit es das Urheberrecht erlaubt bzw. die jeweiligen Rechtsinhaber zustimmen, möchten wir im einzelnen auf der Homepage anbieten:

  • sämtliche May-Texte - Benutzern soll damit die Möglichkeit gegeben werden, sie auf den heimischen Rechner holen und in jeder Form durchsuchen, zitieren, kommentieren zu können - oder auch nur einmal "reinzulesen" (daß in Zukunft ganze Bücher am Bildschirm gelesen werden, glauben und hoffen wir nicht);

  • Sammlungen von Illustrationen zu Mays Werk;

  • Fotos von und zu May;

  • die relevante Sekundärliteratur;

  • Registerwerke: Jahrbücher, Mitteilungen, Sonderhefte der KMG, Mays Werk etc. Dabei könnten etwa die Verweise der Register so eingerichtet werden, daß die Textstelle, auf die sich ein Eintrag bezieht, sogleich aufgerufen werden kann. Eine besondere Art eines Gesamt-Registers besteht darin, daß unser gesamtes Angebot mit Computerhilfe als Ganzes nach Stichworten durchsucht werden kann;

  • Bibliographien;

  • eine sinnvolle Verknüpfung des gesamten Angebots und Recherchemöglichkeiten wie die obengenannte Volltextsuche.

Seit Beginn der Internet-Aktivitäten Anfang 1995 ist bereits eine umfangreiche Sammlung an elektronischen Texten, Bildern und Registern entstanden. Wir danken den Autoren der Sekundärliteratur und allen anderen Inhabern von Urheberrechten, die einer Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben.

 

  Ralf Schönbach

Frank Starrost

 

  

   

 


   

KARL MAY & Co. – Das Karl-May-Magazin

Was im November 1984 als nur wenige Fotokopien starker "Karl-May-Rundbrief" begann, ist heute ein professionell gestaltetes Magazin mit bis zu 84 Seiten. Viermal pro Jahr erhalten die Leser vielfältige Informationen rund um Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Karl Mays.

Die erste Ausgabe war ganze drei Seiten stark

Im November 1984 erschien unter der Regie von Jörg Wörner der erste "Karl-May-Rundbrief", zunächst eine Fotokopiensammlung von nur wenigen Seiten. Mit dem Herausgeberwechsel 1989 leitete fortan Regina Arentz die Geschicke des "Rundbriefs". Sowohl die gestalterische Qualität als auch der Umfang pro Ausgabe - und damit einhergehend die Leserzahlen - stiegen zusehends. Im Oktober 1990 erschien der "Karl-May-Rundbrief" erstmals als gedrucktes Heft. Die logische Konsequenz dieser Entwicklung folgte im März 1993: Das "Kind" erhielt einen neuen Namen. "Karl-May-Rundbrief" war inzwischen keine passende Bezeichnung mehr für das mittlerweile zu einem echten "Fanzine" aufgestiegenen Blatt. Und wie sollte der Name für ein Magazin am sinnvollsten lauten, das sich mit Karl May & Co. beschäftigt? Natürlich KARL MAY & Co.! Ab sofort war der Name Programm.

Steiler Aufwärtstrend seit 20 Jahren

Trotz der großen Zahl freier Mitarbeiter, die regelmäßig für das Magazin schreiben, war der Arbeitsaufwand, den die Herausgabe eines Heftes mit seiner inzwischen erreichten hohen Professionalität verursachte, auf Dauer von einer Einzelperson nicht mehr zu bewältigen. Aus diesem Grund wurde 1994 von Karl-May-Freunden aus ganz Deutschland ein gemeinnütziger Verein gegründet, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen und sowohl rechtlich als auch finanziell auf gesicherte Füße zu stellen. Der Mescalero e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Es bestehen keinerlei kommerzielle Interessen, alle Arbeiten werden ehrenamtlich in der Freizeit erledigt. Dem hohen Qualitätsanspruch des Herausgebers kommt zugute, dass die für Layout und Endfertigung verantwortlichen Mitglieder ausnahmslos Medienprofis sind.
     1994 übernahm Torsten Greis die Redaktion des Magazins. Er führte den von Regina Arentz eingeschlagenen Kurs beständig fort, holte neue Mitarbeiter mit ins Boot und baute das Magazin mit Unterstützung seiner Vereinskollegen weiter aus. Neben der Herausgabe von KARL MAY & Co. gehörten auch immer wieder die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen der Radebeuler Karl-May-Festtage zum Tätigkeitsbereich des KARL MAY & Co.-Teams. Nach neun Jahren übergab Torsten Greis die KARL MAY & Co.-Redaktion im Spätsommer 2003 an Nicolas Finke. Seit der 108-seitigen KARL MAY & Co.-Jubiläumsausgabe (Nr. 96, Mai 2004) erscheint das Magazin durchgehend vierfarbig, zudem in einem aktualisierten Design und hochwertigerer Aufmachung.

KARL MAY & Co. im Internet

Neben den viermal pro Jahr erscheinenden Heften ist KARL MAY & Co. unter http://www.karl-may-magazin.de/ nicht nur mit täglich aktuellen Meldungen im Internet zu finden, sondern gibt Karl-May-Freunden im Online-Forum die Gelegenheit zum Gedankenaustausch oder bietet im Online-Shop ältere Ausgaben des Magazins und ausgewählte Produkte rund um Karl May zum Kauf an. Ein besonderer Service ist das umfangreiche Heftarchiv, in dem sämtliche erschienene Artikel aller Ausgaben erfasst sind und so bequeme Recherchemöglichkeiten eröffnet. Die eigenen Internetseiten von KARL MAY & Co. bestehen seit 1997 (schon 1996 hatte die Karl-May-Gesellschaft auf ihren Seiten dankenswerterweise einen Bereich für das Magazin eingerichtet).

Informationen zu KARL MAY & Co.: http://www.karl-may-magazin.de/

Nicolas Finke: redaktion@karl-may-magazin.de
Torsten Greis: vertrieb@karl-may-magazin.de

KARL MAY & Co.

   


Karl May - Leben und Werk

Hauptseite der Karl-May-Stiftung