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Das Karl-May-Haus in Hohenstein-Ernstthal
Memorial-Literaturmuseum und
Forschungsstätte im Geburtshaus von Karl May (1842 – 1912)
Seit 1985 beherbergt sein nur
4,25 m breites Geburtshaus ein Museum, dessen Exposition Leben und Werk
des Literaten nachvollzieht. Im Weberzimmer, einem nachgestalteten Wohn-
und Arbeitsraum im zweiten Stock des rund 300 Jahre alten Hauses, kann der
Besucher die ärmlichen Verhältnisse erahnen, in denen Karl May
aufgewachsen ist.
Alljährlich zwischen seinem Geburtstag und seinem Todestag, vom 25.
Februar bis 30. März, ist eine Sonderausstellung im neu ausgebauten
Dachgeschoss zu sehen. Das Karl-May-Haus ist Ausgangspunkt eines gut
ausgeschilderten Wanderweges, der an den zahlreichen Stätten vorbeiführt,
die in einem Zusammenhang mit Karl May stehen. Entsprechende
Hinweisschilder geben die erforderlichen Erläuterungen. Ebenso können
geführte Wanderungen »Auf den Spuren Karl Mays« gebucht werden.
Die Karl-May-Gesellschaft im
Internet
Um Karl May und der KMG ein Standbein in der Welt
der Neuen Medien zu sichern, haben wir eine Homepage für die KMG im World Wide Web
eingerichtet. Die Nutzung des Internets erlaubt es in besonderer Weise, entsprechend Par.
2 der Satzung der KMG dazu beizutragen,
a) das literarische Werk Karl Mays zu erschließen und zu
bewahren;
b) das Leben und Schaffen Karl Mays zu erforschen und zu dokumentieren;
c) dem Autor und seinem Werk einen angemessenen Platz in der Literaturgeschichte zu
verschaffen.
Zu a) Wir erschließen Mays Werk erstmals in elektronischer
Form. Damit wird es weltweit zugänglich, und das mit allen Verknüpfungs- und
Suchmöglichkeiten, die der Computer bietet.
Zu b) Wir möchten nicht nur Mays Texte selbst, sondern vor
allem auch die relevante Sekundärliteratur, soweit sie greifbar ist, jedem Interessenten
zur Verfügung stellen. Das Wort über die Nutzung der Möglichkeiten der Neuen Medien
gilt insbesondere auch hier: Große Registerwerke wie das der ersten 110 Mitteilungen der
KMG sind als Einheit nicht nur im Druck nicht mehr machbar (vor allem nicht bezahlbar),
sondern können auch mit Computer-Hilfe effizienter genutzt werden. Neben den primären
und sekundären Texten werden auch Fotos von und zu Karl May, Faksimiles oder auch
Rezeptionsdokumente wie Illustrationen mit in die Sammlung aufgenommen.
Zu c) Die Präsenz Karl Mays im Internet (neben zahlreichen
seiner Kollegen) erleichtert Forschung und Information über ihn:
Studenten sind von dem Bestand ihrer Uni- und
Seminarbibliotheken bzw. von der Fernleihe unabhängig.
Andere Medien (Printmedien, Fernsehen, Hörfunk) benutzen
das Internet zur Information und Orientierung.
Privatpersonen, insbesondere auch die jüngere
Generation, die vornehmlich die Neuen Medien benutzt, haben die Gelegenheit, zu May zu
gelangen. (Es gibt bereits KMG-Mitglieder, die sich über das Internet gefunden haben.)
Das Ausland (Auslandsdeutsche, deutschsprechende
Ausländer etc.) hat die Möglichkeit, sich über May zu informieren. Soweit es das
Urheberrecht erlaubt bzw. die jeweiligen Rechtsinhaber zustimmen, möchten wir im
einzelnen auf der Homepage anbieten:
sämtliche May-Texte - Benutzern soll damit die
Möglichkeit gegeben werden, sie auf den heimischen Rechner holen und in jeder Form
durchsuchen, zitieren, kommentieren zu können - oder auch nur einmal
"reinzulesen" (daß in Zukunft ganze Bücher am Bildschirm gelesen werden,
glauben und hoffen wir nicht);
Sammlungen von Illustrationen zu Mays Werk;
Fotos von und zu May;
die relevante Sekundärliteratur;
Registerwerke: Jahrbücher, Mitteilungen, Sonderhefte der
KMG, Mays Werk etc. Dabei könnten etwa die Verweise der Register so eingerichtet werden,
daß die Textstelle, auf die sich ein Eintrag bezieht, sogleich aufgerufen werden kann.
Eine besondere Art eines Gesamt-Registers besteht darin, daß unser gesamtes Angebot mit
Computerhilfe als Ganzes nach Stichworten durchsucht werden kann;
Bibliographien;
eine sinnvolle Verknüpfung des gesamten Angebots und
Recherchemöglichkeiten wie die obengenannte Volltextsuche.
Seit Beginn der Internet-Aktivitäten Anfang 1995 ist bereits eine
umfangreiche Sammlung an elektronischen Texten, Bildern und Registern entstanden. Wir
danken den Autoren der Sekundärliteratur und allen anderen Inhabern von Urheberrechten,
die einer Veröffentlichung im Internet zugestimmt haben.
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KARL MAY & Co. – Das Karl-May-Magazin
Was im November 1984 als nur wenige Fotokopien starker
"Karl-May-Rundbrief" begann, ist heute ein professionell gestaltetes
Magazin mit bis zu 84 Seiten. Viermal pro Jahr erhalten die Leser
vielfältige Informationen rund um Leben, Werk und Wirkungsgeschichte Karl
Mays.
Die erste Ausgabe war ganze drei Seiten stark
Im November 1984 erschien unter der Regie von Jörg Wörner der erste
"Karl-May-Rundbrief", zunächst eine Fotokopiensammlung von nur wenigen
Seiten. Mit dem Herausgeberwechsel 1989 leitete fortan Regina Arentz die
Geschicke des "Rundbriefs". Sowohl die gestalterische Qualität als auch
der Umfang pro Ausgabe - und damit einhergehend die Leserzahlen - stiegen
zusehends. Im Oktober 1990 erschien der "Karl-May-Rundbrief" erstmals als
gedrucktes Heft. Die logische Konsequenz dieser Entwicklung folgte im März
1993: Das "Kind" erhielt einen neuen Namen. "Karl-May-Rundbrief" war
inzwischen keine passende Bezeichnung mehr für das mittlerweile zu einem
echten "Fanzine" aufgestiegenen Blatt. Und wie sollte der Name für ein
Magazin am sinnvollsten lauten, das sich mit Karl May & Co. beschäftigt?
Natürlich KARL MAY & Co.! Ab sofort war der Name Programm.
Steiler Aufwärtstrend seit 20 Jahren
Trotz der großen Zahl freier Mitarbeiter, die regelmäßig für das Magazin
schreiben, war der Arbeitsaufwand, den die Herausgabe eines Heftes mit
seiner inzwischen erreichten hohen Professionalität verursachte, auf Dauer
von einer Einzelperson nicht mehr zu bewältigen. Aus diesem Grund wurde
1994 von Karl-May-Freunden aus ganz Deutschland ein gemeinnütziger Verein
gegründet, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen und sowohl
rechtlich als auch finanziell auf gesicherte Füße zu stellen. Der
Mescalero e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige
Zwecke. Es bestehen keinerlei kommerzielle Interessen, alle Arbeiten
werden ehrenamtlich in der Freizeit erledigt. Dem hohen Qualitätsanspruch
des Herausgebers kommt zugute, dass die für Layout und Endfertigung
verantwortlichen Mitglieder ausnahmslos Medienprofis sind.
1994 übernahm Torsten Greis die Redaktion des Magazins.
Er führte den von Regina Arentz eingeschlagenen Kurs beständig fort, holte
neue Mitarbeiter mit ins Boot und baute das Magazin mit Unterstützung
seiner Vereinskollegen weiter aus. Neben der Herausgabe von KARL MAY & Co.
gehörten auch immer wieder die Durchführung von Veranstaltungen im Rahmen
der Radebeuler Karl-May-Festtage zum Tätigkeitsbereich des KARL MAY &
Co.-Teams. Nach neun Jahren übergab Torsten Greis die KARL MAY &
Co.-Redaktion im Spätsommer 2003 an Nicolas Finke. Seit der 108-seitigen
KARL MAY & Co.-Jubiläumsausgabe (Nr. 96, Mai 2004) erscheint das Magazin
durchgehend vierfarbig, zudem in einem aktualisierten Design und
hochwertigerer Aufmachung.
KARL MAY & Co. im Internet
Neben den viermal pro Jahr erscheinenden Heften ist KARL MAY & Co. unter
http://www.karl-may-magazin.de/ nicht nur mit täglich aktuellen Meldungen im
Internet zu finden, sondern gibt Karl-May-Freunden im Online-Forum die
Gelegenheit zum Gedankenaustausch oder bietet im Online-Shop ältere
Ausgaben des Magazins und ausgewählte Produkte rund um Karl May zum Kauf
an. Ein besonderer Service ist das umfangreiche Heftarchiv, in dem
sämtliche erschienene Artikel aller Ausgaben erfasst sind und so bequeme
Recherchemöglichkeiten eröffnet. Die eigenen Internetseiten von KARL MAY &
Co. bestehen seit 1997 (schon 1996 hatte die Karl-May-Gesellschaft auf
ihren Seiten dankenswerterweise einen Bereich für das Magazin
eingerichtet).
Informationen zu KARL MAY & Co.:
http://www.karl-may-magazin.de/
Nicolas Finke:
redaktion@karl-may-magazin.de
Torsten Greis:
vertrieb@karl-may-magazin.de

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