© Stiftung

Nachrichten aus der Villa »Shatterhand.«

  
Liebe Karl-May- und Indianer-Freunde, liebe Freunde unseres Museums!

Auf der Mitgliederversammlung dem wichtigsten Entscheidungsgremium unseres ›Freundes- und Förderkreis des Karl-May-Museums Radebeul e. V.‹ – wurde am 9. Januar 2004 mit deutlicher Mehrheit der anwesenden Mitglieder entschieden, dass Der Beobachter an der Elbe, herausgegeben von der Karl-May-Museum gGmbH, ab sofort Vereinsmagazin ist. Damit geht ein Wunsch vieler Mitglieder in Erfüllung, die sich oftmals eine Museumspublikation gewünscht hatten.

Gleich nach der Vorankündigung am 19. Oktober 2003, dass ein Museumsmagazin erscheinen würde, gab es zahlreiche Neuzugänge in unserem Förderverein (insgesamt drei Mitglieder verließen unseren Verein, allesamt Autoren bei KARL MAY & Co., weil sie ihr eigenes Magazin bevorzugen). Mitte Oktober 2003 gab es 151 Mitglieder, jetzt im Februar 2004 sind es über 180 Förderer – Tendenz steigend!

Die ersten Stellungnahmen, die wir nach Erscheinen der ersten Ausgabe am 1. Dezember 2003 erhielten, waren überwiegend sehr positiv. Zwei Probeseiten lassen als pdf-Datei das Innenlayout des ›Beobachter an der Elbe‹ erkennen:

http://www.beobachter-an-der-elbe.de/ansicht.pdf

Die Planungen für den ›Beobachter‹ begannen im März 2002, nachdem ich von einigen Freundeskreis-Mitgliedern um Unterstützung gebeten worden war; ich legte schon bald die ersten Layoutentwürfe vor, und vom Freundeskreis-Vorstand wurde ich am 4. September 2002 zum Chefredakteur ernannt. Es entstand letztlich ein farbiges Magazin mit der original Garamond-Schrift der historisch-kritischen Ausgabe Karl Mays Werke, die uns der angesehene Typograf Friedrich Forssman kostenlos zur Verfügung gestellt hat, weil er große Sympathien für Karl-May-Stiftung und Museum empfindet.

Bei den Vorbereitungen war uns stets bewusst, dass kein reines May-Magazin gewünscht war, sondern auch die Indianerausstellung in der „Villa Bärenfett“ berücksichtigt werden muss. Insbesondere die Indianer Nordamerikas konnten im bislang vom Freundeskreis abonnierten Magazin KARL MAY & Co. nicht genügend thematisiert werden. Denn die Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Pflege und Bewahrung unserer musealen Sammlungen sowie deren Erweiterung und Auswertung. Dieses inhaltliche Profil konnte die Zeitschrift KARL MAY & Co., die sich vorrangig an Film- und Festspiel-Freunde richtet, nicht leisten, wenngleich sie für einige Jahre eine gute Gabe an unsere Mitglieder war.

Wir bedanken uns bei dem Herausgeber Torsten Greis für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg mit seinem Magazin. Die Freundeskreismitglieder bekamen von ihm einen Brief, in dem ein befristetes Vorzugsabonnement von 18 € angeboten worden war. Um ein Entgegenkommen hatte zuvor der Vorsitzende des Fördervereins, René Wagner, gebeten, was jedoch am 29. Januar 2004 per Faxschreiben zunächst abgelehnt worden war.

Dass die Zusammenarbeit mit KARL MAY & Co nur von vorübergehender Dauer sein konnte, wurde gleich zu Beginn der Partnerschaft 1995 namentlich von den Personen Regina Arentz, Torsten Greis und René Wagner festgestellt. Das Massenabonnement für die Freundeskreismitglieder sollte bis zum Erscheinen einer eigenständigen Museumspublikation gelten. Dennoch wurden im Dezember 2003 die Mitglieder in der Einladung zur Januar-Mitgliederversammlung um ein Meinungsbild gebeten. Das Votum fiel zu Gunsten des ›Beobachters‹ aus  – in diversen Zuschriften wurde das neue Museumsmagazin einhellig begrüßt. Von einzelnen Personen wurde jedoch später der Eindruck erweckt, die Entscheidung sei undemokratisch gefallen. Aus den oben genannten Gründen sind derartige Vorwürfe absurd, die Art mancher Anschuldigungen gar rechtlich bedenklich.

Unser Förderverein muss deutlich aktiver werden als bisher. Hierzu gehört ganz einfach eine eigene Publikation! Wer Mitglied eines Fördervereins wird, will eine Sache oder ein Projekt fördern. Um finanzielle Interessen geht es hierbei nicht. Man wird verstehen, dass sich das Karl-May-Museum nicht zwei Magazine – ›Der Beobachter an der Elbe‹ und ›KARL MAY & Co.‹ – gleichzeitig leisten kann. Würde man beide Magazine für die Mitglieder bereitstellen, wäre der Mitgliedsbeitrag mehr als aufgebraucht. Das kann nicht der Sinn eines Fördervereins sein. Damit das Karl-May-Museum auch weiterhin seine Attraktivität behält, benötigen wir die Mithilfe von Förderern! Wir freuen uns, dass der Karl-May-Verlag in Bamberg zum 1. Januar 2004 seine fördernde Mitgliedschaft erklärt hat.

›Der Beobachter an der Elbe‹ wird künftig die Arbeit unseres Fördervereins unterstützend begleiten. Wie bereits erwähnt, waren die ersten Stellungnahmen, die wir nach Erscheinen der ersten Ausgabe (A4-Format, 52 Seiten, durchweg farbig) erhielten, sehr positiv. Einige Leser ließen sich ihr Exemplar vom Redaktionsteam Ralf Harder, Thomas Grafenberg, Brigitte Krabbes und René Wagner handsignieren. Das zweite Heft soll Anfang Mai 2004 erscheinen und wird erneut interessante Beiträge enthalten. Über den aktuellen Stand unserer Aktivitäten informiert Sie unser Newsletter. Thomas Grafenberg, der neue Geschäftsführer unseres Fördervereins, beantwortet gern eventuelle Anfragen per E-Mail.

Ralf Harder, Redaktion der Karl-May-Stiftung Radebeul

    


Mitgliedsantrag

Spendenaktion

Archiv - Nachrichten, Oktober 1998

Förderverein Karl-May-Museum

Hauptseite der Karl-May-Stiftung