Buschgespenst


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Geschrieben von Susanne Berthold am 21. Januar 2004 21:43:43:

Ich habe mir das „Buschgespenst“ erst jetzt angesehen, da ich es mir mangels Fernsehanschluss habe aufnehmen lassen und ich muss sagen, ich fand es eine relativ gelungene Verfilmung (wenn man von Winnetou 1 absieht, wesentlich gelungener als die gesammelten Brice/Barker-Verfilmungen).
Wenn man den Umfang des Originalwerkes bedenkt (ich habe den „Verlorenen Sohn“ erst kürzlich wieder gelesen), ist es ja so gut wie unmöglich, so etwas zu verfilmen, es sei denn, man möchte einen Sender für ein ganzes Jahr beliefern. Natürlich hatte ich mir den Arndt anders vorgestellt, (im Prinzip ist er ja der gleiche Übermensch wie Sternau, Steinbach oder „Müller“). Da wurde er schon mit etwas mehr Augenzwinkern dargestellt. Der Förster hat mir übrigens sehr gut gefallen, nur seine Frau war so gar nicht die Seele von Mensch, als die sie im Buch erscheint. Es waren aber so viele Kleinigkeiten, in denen sich die Produzenten sehr genau an die Vorlage gehalten haben, so dass die Verfilmung auch unter völlig anderem Titel und mit geänderten Namen sofort als eine Bearbeitung des „Sohnes“ zu erkennen gewesen wäre.
Ich war sehr dankbar für den Tip, lieber Herr Bartsch und würde mich auch über zukünftige Programmhinweise in diesem Forum sehr freuen, solche Darbietungen sind doch immer mal wieder etwas Besonderes und zudem ein Zuwachs in meinem Karl-May-Regal…





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