Re: Apatschen


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Geschrieben von Kurt Altherr am 26. März 2004 09:07:03:

Als Antwort auf: Re: Apatschen geschrieben von Ekkehard Bartsch am 26. März 2004 01:34:14:

Hallo Herr Bartsch,

Sie schreiben: "Die von Kurt Altherr erstellte Daten-Liste richtet ihr Augenmerk nur auf historische Fakten, und da bleibt die innere Stimmigkeit auf der Strecke. So reiten bei ihm 1868 im "Schwarzen Mustang" und 1869 im "Ölprinz" Hobble-Frank und Tante Droll schon als dicke Freunde durch die Prärie, obwohl sie sich erst volle fünf Jahre später im "Schatz im Silbersee" 1874 kennenlernen."

Als ich den ersten Karl-May-Band "Der Schatz im Silbersee" in die Hände bekam, unterbrach ich nach etwa 100 Seiten, um mich erst eunmal mit den historischen Rahmenbedingungen vertraut zu machen, danach auch mit den 3 Winnetou-Bänden. Dann habe ich dies immer so gehalten, auch tun müssen, um an den Büchern und Mays Geschichten Interesse und Gefallen zu finden.
Die innere Stimmigkeit der Bücher war da für mich ohne großes Interesse - nein, der historische Rahmen mußte stimmen. Und da lerne ich gerne noch dazu, wie Sie mir bezüglich "Der Sohn des Bärenjäger" bewiesen haben.

Als "Spielwiese" wie Sie es formulieren, möchte ich die zeitliche Zuordnung der Romane nicht betrachten. Ich versuche dies auch bei den anderen Werke Karl Mays.
Die Formulierung "Spielwiese" wird dem auch allenthalben nicht gerecht, da namhafte Karl-May-Forscher wie Dr. Ekkehard Koch ("Südamerika-Romane") oder Dr. Schmid-Neke (Orient-Zyklus) sich über die zeitliche Zurodnung von Mays Werken ausführliche Gedanken machen. Und Franz Kandolf gehört wie Sie, Herr Bartsch, zu den hervorragenden Karl-May-Kennern. Seine Bearbeitungspraxis ist da ein ganz anderes Thema.

Viele Grüße
Kurt Altherr




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