Re: Eine sinnvolle Bearbeitung


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Geschrieben von rodger am 29. April 2004 18:56:13:

Als Antwort auf: Re: Eine sinnvolle Bearbeitung geschrieben von Rehkitz am 29. April 2004 13:46:24:

Es ist schon putzig. Da hat man im Laufe der Zeit DIN A 4 Seiten vollgeschrieben gegen die Bearbeitungen, so wie sie sind, geradezu gewettert (allerdings nach dem Motto „Wer [seine Nationalelf] liebt, der kann auch Ärger und Frust äußern“, den Satz hörte ich gerade im Fernsehen, der Karl May Verlag hat so schöne Sachen herausgebracht, die Reprints, die Bände ab 79, die meisten der Sonderbände, aber eben leider auch die meist schlimmen Bearbeitungen) und nun bringt man einmal ein Beispiel für eine sinnvolle und zweckdienliche Bearbeitung, und schon meinen die Leute, einen belehren zu müssen, und „spitzfindig“ ist das von mir gebrachte Beispiel wohl nicht (Allerdings finde ich die von einem Teilnehmer vorgeschlagene Idee mit der Fußnote auch noch besser als die kommentarlose Bearbeitung). Ist es so schwer einzusehen, dass es zwischen Schwarz und Weiß, gut und böse, für und wider unendlich viele Abstufungen gibt, haben die Verdummungsmechanismen der Lenker schon so ganze Arbeit geleistet ? Und der Herr Blanco (ist das vielleicht schon wieder der Demonstrative Kosmopolit, wie neulich, vom Stil her eigentlich unverwechselbar, der Nicht-Nur-Karl-May-Leser ?) legt doch auch dar, dass in der Erzählung offenbar etwas fehlt, wieso tut er dann erst, als sei das nicht so ? Und nicht jeder Leser mag die Suchfunktion bemühen, um dann festzustellen, dass im ersten Band in einem Kapitel einmal der Name Pena zu lesen war. - Immer wieder mal spielt man mit dem Gedanken, sich, wie sonst im Privatleben, auch im Internet zu verhalten: Kommunikation meiden, eigenen Kram machen. Erspart Ärger und Verdruss und ist, wenn man sich dafür eignet und es aushält, auch durchaus befriedigend.





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