... und noch ein Geburtstag

markus
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 30.9.2010, 22:26

'Peanuts'

:mrgreen:
Thomas Math
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Thomas Math » 30.9.2010, 23:31

Na ich nehme mal an davon kannst Du schon einen grossen Sack Erdnuesse kaufen.
markus
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 3.10.2010, 0:34

Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Seit zwei Jahren Volljährig, aber immer noch mit Flausen im Kopf. Bleib trotzdem wie du bist und laß dich nicht beirren. Und nimm nicht immer alles so eng.

Auf die nächsten 20. :D
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Dernen » 3.10.2010, 19:25

markus hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Seit zwei Jahren Volljährig, aber immer noch mit Flausen im Kopf. Bleib trotzdem wie du bist und laß dich nicht beirren. Und nimm nicht immer alles so eng.

Auf die nächsten 20. :D
Je nun, die Begeisterung hier scheint sich ja in Grenzen zu halten. Warum eigentlich? Für mich persönlich war das Thema "Nation" immer uninteressant, gäbe es 3 oder 4 deutsche Staaten, wäre das für mich auch okay, wenn sie untereinander kooperieren würden und keine brutalen Grenzen besäßen. Anyway, ich erinnere mich noch gut an die Situation vor 20 Jahren, als die Mauer fiel und die DDR-Bürger aus diesem Gefängnis heraus konnten. Meine verstorbene Frau & ich saßen vor dem Fernseher, und irgendwann sagte sie: "Toll! Jetzt können wir endlich ohne großes Theater mal nach Radebeul fahren." Leider hat es gemeinsam nicht mehr geklappt, der verdammte Krebs kam dazwischen...
Aber ich habe dann im Laufe der Jahre alle möglichen Karl-May-Stätten besuchen können, ohne Zwangsumtausch, Visum, Schikane von Grenzidioten, und ich habe Freundschaften geschlossen im Sinne von Karl May. Tja, so kann es auch sein.
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 3.10.2010, 20:04

Dernen hat geschrieben:... gäbe es 3 oder 4 deutsche Staaten, wäre das für mich auch okay, wenn sie untereinander kooperieren würden und keine brutalen Grenzen besäßen.
Aber was für einen Sinn würde es dann machen, wenn es mehrere deutsche Staaten gäbe und sie untereinander friedlich wären. Ein Amerikaner oder ein Franzose würde sowas nicht begreifen.

8)
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Dernen » 3.10.2010, 20:17

markus hat geschrieben:
Dernen hat geschrieben:... gäbe es 3 oder 4 deutsche Staaten, wäre das für mich auch okay, wenn sie untereinander kooperieren würden und keine brutalen Grenzen besäßen.
Aber was für einen Sinn würde es dann machen, wenn es mehrere deutsche Staaten gäbe und sie untereinander friedlich wären. Ein Amerikaner oder ein Franzose würde sowas nicht begreifen.

8)
Ja und? Mir wäre das herzlichst gleichgültig. Soll er es halt nicht begreifen. Bis 1871 gab es kein "Deutschland". Funktionierte auch.
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 3.10.2010, 20:25

Na ob das funktionierte bleibt mal dahin gestellt. Vor allem können wir da gar nicht mehr mitreden. Oder ist hier jemand so alt?
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 3.10.2010, 20:31

Dernen hat geschrieben:
markus hat geschrieben:Herzlichen Glückwunsch Deutschland. Seit zwei Jahren Volljährig, aber immer noch mit Flausen im Kopf. Bleib trotzdem wie du bist und laß dich nicht beirren. Und nimm nicht immer alles so eng.

Auf die nächsten 20. :D
Je nun, die Begeisterung hier scheint sich ja in Grenzen zu halten. Warum eigentlich?
Weil die Deutschen sich schon immer schwer getan haben mit ihrer eigenen Nation (im Gegensatz zu den Amerikanern und Franzosen wie ich schon sagte). Und manchen Deutschen ist es dann halt auch egal ob sie in einem Deutschland leben, oder ob es mehrere gibt (Vielleicht sowas wie Tochternationen oder Kolonien, hab das immer noch nicht ganz verstanden wie Rolf es meint).

8)
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Doro » 3.10.2010, 21:25

Gratulation!!!

Nach so vielen Jahren wurde es reichlich an der Zeit, dass der Irrsinn ein Ende nahm. Ich hab damals nach dem Mauerfall mit vielen Leuten gesprochen, die hierher kamen und es gab nicht nur Negatives zu erzählen, aber jeder war glücklich, dass es endlich zu Ende war.

Rolf hat recht, so kann es auch sein...
Und, so isses viel schöner!

[*das gibt's doch noch, die verschiedenen Staaten, die da wären Deutschland, Bayern, Franken... und manchmal kooperieren sie sogar]
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
People may hate you for being different and not living by society’s standards, but deep down they wish they had the courage to do the same. (Kevin Hart)
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Dernen » 7.10.2010, 1:31

markus hat geschrieben: Weil die Deutschen sich schon immer schwer getan haben mit ihrer eigenen Nation (im Gegensatz zu den Amerikanern und Franzosen wie ich schon sagte). Und manchen Deutschen ist es dann halt auch egal ob sie in einem Deutschland leben, oder ob es mehrere gibt (Vielleicht sowas wie Tochternationen oder Kolonien, hab das immer noch nicht ganz verstanden wie Rolf es meint).

8)
Kolonien? Wie kommst Du denn darauf? Wir haben einen Nachbarn namens Österreich, der deutschsprachig ist, und alles ist gut. Teile der Schweiz sind ebenfalls deutschsprachig (naja, Schwizerdütsch halt). Und wie ich es meine? Mir ist es egal. Ich definiere mich nicht über eine Nation, höchstens hier und da mal ein bißchen über die Region, aus der ich stamme. Das aber dann eher spielerisch, indem ich hier und da schon mal den Rheinländer raushängen lasse, obwohl ich so ein typischer Rheinländer überhaupt nicht bin.
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 7.10.2010, 8:24

Das mit Österreich ist aber ziemlich aus der Luft gegriffen, das hat mal ein Österreicher vor mehr als 70 Jahren auch behauptet. Genauso wenig würde man behaupten, Argentinien wäre eine spanische Nation, nur weil dort spanisch gesprochen wird, oder die USA eine englische. Aber lassen wir dies Thema.

8)
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von rodger » 7.10.2010, 9:15

Der österreichische Arzt Berthold im 'Waldröschen' wird mal als Deutscher, mal als Österreicher bezeichnet. So genau nahm man das damals offenbar nicht.
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von Dernen » 7.10.2010, 11:48

Siehe auch "Kara Ben Nemsi".
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von markus » 7.10.2010, 12:08

Bis 1871 gab es meines Wissens noch kein Staat mit Namen "Deutschland", nur etliche deutsche Kleinstaaten. Und das Bestreben war immer aus diesem ganzen Gewusel ein Staat, eine Nation hinzukriegen. Das ganze hat dann fast 1000 Jahre gedauert (bei den meisten anderen Nationen in Europa gings erheblich schneller (Bei Italien hats ungefähr genauso lange gedauert wie bei Deutschland, vermutlich deshalb auch der fruchtbare Boden für den Faschismus.)). Dann kam nach etwas mehr als 75 Jahren wieder eine deutsche Teilung, die dann (hoffentlich) ca. 40 Jahre später Gott sei Dank der Geschichte angehörte. Und da kann ich dann nur noch verständnislos mit dem Kopf schütteln wenn man sagt, daß es einem egal wäre, wenn es mehrere deutsche Staaten gäbe. Und das sage ich als Linker.
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Re: ... und noch ein Geburtstag

Beitrag von tragophil » 10.12.2010, 14:33

rodger hat geschrieben:Alles Gute dem verschollenen sogenannten tragophil, und nicht zu zynisch werden und nicht allzuoft an die falschen Frauen geraten ...

:mrgreen:
Aus der ... Verschellung? Verschollung? Versenkung? Verlockung? ... wieder aufgetaucht - und ganz gerührt. (Auch wenn's bei mir immer auch ein Pünktchen-und-Anton-Zitat ist, wenn ich das sage.)

Und die Frau ist immer noch die richtige - ab Januar haben wir eine gemeinsame Wohnung - ich habe im letzten Jahr drei Hausarbeiten geschrieben, und ein Thema für die Diplomarbeit - und somit ist es insgesamt einfach nur eine gute Zeit. Und da komm ich natürlich zurück und beteilige mich. Vor allem, da ich seit einem halben Semester neben der Theologie nun auf Lehramt auch noch Germanistik und Philosophie studiere. Und damit endlich Zugang zur Germanistischen Bibliothek habe - die dank des Einsatzes eines engagierten May-Fans und Bibilotheksmitarbeiters die interessanteste Sekundärliteratur liefert ;)
"So scheint mein Rohr besser zu sein als das Eurige, obgleich es viel kleiner ist."
[Der Schatz im Silbersee, 217.]

"Der Deutsche pflegt zwar albern, aber auch ehrlich zu sein."
[Der Sohn des Bärenjägers, 508.]
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